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weniger wert/ weniger Erfolg, wenn man nicht studiert?

Wlalki\ngGhxost


Na gibt ja nicht nur den öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft kann man auch ohne Studium in gewisse mittlere Leitungspositionen kommen. Klar muss man dafür auch was leisten aber es geht. Deswegen kam von mir ja auch die Frage worüber wir hier genau reden. ;-)

Es war auch nur ein Extrembeispiel von systematischer Ungleichbehandlung, wobei ich davon ausgehe, dass es da durchaus Parallelen zu Bürojobs in der Privatwirtschaft gibt. Klar wäre es hier aber wichtig, zunächst mal den Berufszweig zu kennen.

N&ordix84


Ja sicher, ich kenne auch Chefs die wie stumpfsinnig auf Papier und Zeugnisse gucken und den Leuten im eigenen Unternehmen keine Weiterbildung und Chancen ermöglichen. Allerdings hat man da zumindest die Wahl den Job zu wechseln.

oFnod4isep


Moin! Ich habe einen Hochschulabschluss, meine Frau und meine 2 Kinder haben Realschule und IHK - das ist wohl dem Fachabitur gleichgestellt. Alle 3 "Realschüler" haben sich in kurzer Zeit zu leitenden Angestellten hochgearbeitet und verdienen gut. Und sie haben in dem Lebensabschnitt, wo ich zur Uni ging, GELEBT!

Was meinst Du damit, dass "Deine ganze Familie Dir zum Studium rät"? Sind das Deine Eltern oder ggf. auch Deine Partnerin? Von denen ersetzt Dir niemand die Zeit und den Gehaltsausfall, wenn mit dem Staatsexamen etwas schief geht! Im Gegenteil: mit Examen könntest Du für bestimmte Tätigkeiten überqualifiziert sein - gerade der öffentliche Dienst kennt da kein Pardon. Wie ich Dich verstanden habe, hast Du die allerbesten Voraussetzungen für ein glückliches, sorgenfreies leben in Deinem Beruf, mit vielen Reisen usw :)^ Falls überhaupt käme vielleicht ein Fernstudium in Frage.

A-ltun-dUKnreixf


Wenn man irgendeine gehobene Karriere bei einer Behörde oder einem grossen Unternehmen anstrebt, wird ein abgeschlossenes Studium wohl i.d.R. die Eintrittskarte dafür sein - wieweit man allerdings damit kommt, hängt dann von anderen Faktoren ab.

Andererseits gibt es auch genügend Akademiker, die ihr berufliches Dasein als Taxifahrer und Laufburschen fristen und jedem davon berichten, wie intellektuell sie eigentlich sind.

Im Prinzip muss es jeder für sich selbst spüren, wie er sich verwirklichen will. Sollte es nur um Geld geht, braucht man kein Studium, sondern einfach nur kein Gewissen - da spielt es dann auch keine Rolle, ob man von seiner Bank als Arbeitnehmer an die Wallstreet geschickt wird, oder ob man es versteht irgendeine Mogelpackung teuer zu verkaufen :-)

Sicherlich ist es für viele Leute ein Prestige, sagen zu können, sie hätten ein Studium - und wenn man das als Lebensziel anstrebt, ist das ja auch okay. Interessant ist in dem Zusammenhang eben auch, wie viele Leute es gibt, die einfach nur behaupten studiert zu haben bzw. behaupten ihre Doktorarbeit selbst geschrieben zu haben - und interessanterweise fällt sowas nie direkt auf.

Hmmm, also ich glaube, man kann auch ohne Studium sich selbst verwirklichen, erfolgreich und - wenn man will - zufrieden sein.

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