» »

Diagnose Depression, Was nun ?

C@rUea`k hat die Diskussion gestartet


Hallo Gemeinde,

habe mich vor ein paar Monaten schonmal hier im Forum gemeldet wegen ein paar Problem woraufhin mir empfohlen wurde zum Arzt zu gehen was ich dan auch nach langem Nachdenken gemacht habe. Also zum Hausarzt hin ihm ein paar Sachen erzählt worauf hin er Geantwortet hat, dass es professionelle Hilfe benötigt und somit die Diagnose Depression feststand. Also wurde ich zum Neurologen überwiesen wo ich aber das Gefühl habe, dass mir nicht richtig geholfen wird bzw. mir nicht richtig zugehört wird. Aber ich möchte auch niemand Weiteren mit meinen Selbstmitleid auf den Senkel gehen was ich sowieso schon genug mit meinem Umfeld tuhe. Manchmal denke ich, dass es das beste ist einfach nicht mehr da zu sein. Ich mein ich will ja leben aber nicht so dumm wie ich mich momentan so anstelle. Einfach nur normal sein. Aber wie ?

Schonmal sorry dafür, dass ich mich n bissel komisch ausgedrückt habe. :-/

Gruß

Antworten
w^eihndachtss$ternxchen3


Zunächst: Such dir einen Psychotherapeuten statt den Neurologen, wenn du dich nicht wohl oder ernst genommen fühlst. Darüber hinaus hat es nichts mit Selbstmitleid zu tun, über seine psychischen Probleme zu reden. Damit verdienen die ihr Geld und dafür sind sie da. Solltest du wirklich an Depressionen leiden (was ja noch gar nicht bewiesen ist), ist das kein Weltuntergang und kommt recht häufig vor. Die kennen das also schon und wissen, wie sie mit solchen Fällen umgehen müssen. Und vorallem: Ein guter Therapeut wird dich auf jeden Fall ernst nehmen und dir zuhören, egal wie blöde dir deine Probleme auch vorkommen.

Das geht auch sicherlich nicht von heute auf morgen weg, das dauert seine Zeit. Hab Geduld mit dir, rede offen mit deinem Therapeuten und gib ihm die Chance, sich ein Bild von dir zu machen und gib vorallem der Therapie eine Chance. Das renkt sich alles wieder ein, aber du darfst jetzt nicht wegrennen oder aufgeben. Sondern du musst dich dem stellen.

o~nodisxep


Meines Wissens sind die allermeisten Neurologen auch Fachärzte für Psychiatrie. Sie haben aber den Vorteil, dass sie als Ärzte Medikamente verschreiben dürfen, was ein Psychoioge in aller Regel nicht darf. Es kann gar nichts schaden, wenn Du noch mal ärztlich begutachtest wirst, bevor Deine Seele durchleuchtet wird.

Man verzeihe mir bitte die Verallgemeinerungen.

CIreYak


Erstmal danke für eure Antworten. Mir wurden schon Medikamente verschrieben die zu einem mich besser schlafen lassen sollen und zum anderen mich aufmerksamer machen sollen. Ich schlafe zwar etwas besser aber bin trotzdem wie gerädert und das Andere hilft selbst bei höherer Dosierung nicht wirklich was.

Zudem wurde mir vor ca. 5 Wochen dort Blut abgenommen aber wurde auch nicht benachrichtigt welche Ergebnisse vorliegen also kann es eigentlich nicht ganz so was dramatisches mit meinem Körper los sein. Habe halt Angst, dass was falsches festgestellt wird und ich vielleicht wo hinkomme wo ich garnicht sein sollte zudem ich auf Ärzte eh nicht ganz so gut zu sprechen bin.

Ah ist alles im Moment so schwierig ":/

WCM 2j014


Du kannst schonmal stolz auf dich sein, dass du mit deinem Problem einen Arzt aufgesucht hast. Diesen Schritt schaffen schon ganz viele Leute nicht. Daher kannst du stolz auf dich sein, dir helfen lassen zu wollen. :)^

Was diese Gedanken, die du beschreibst (ich will zwar leben, aber nicht so...) beschreiben aus meiner Sicht eine Form von Lebensmüdigkeit. Und das genau dem Wortlaut nach. Du bist müde, dich dem Leben so zu stellen, wie es ist. Wahrscheinlich wirkt Alles auf dich so unendlich mühsam und anstrengend, und du bist es Leid, diese Anstrengungen auf dich zu nehmen.

Ist das so richtig?

Wenn dem so ist, dann sei froh darüber - denn somit bist du nicht suizidial und stellst keine Gefahr für dich selbst dar.

Ob es sich bei dir um eine Depression handelt, oder "nur" um eine depressive Episode, wird der Arzt diagnostizieren. Dein Hausarzt kann eine solch konkrete Aussage gar nicht treffen. Ich hoffe für dich, dass es sich nicht um eine tiefgreifende Depression handelt; die bekommt man nämlich so schnell nicht weg.

Mir hat nur eine stationäre Therapie geholfen, da mir die ambulanten Gespräche mit meinem Psychiater 1 mal pro Woche nicht gereicht haben. Das "mal aus dem Alltag rauskommen" im Krankenhaus war sehr hilfreich, da ich mich dort wirklich mal um mich kümmern konnte, und nicht den ganzen beschwerten Alltag mit Arbeit, Partnerschaft, Haushalt, etc. hatte.

Während der ambulanten Therapie habe ich auch Tabletten zum Schlafen bekommen. Die haben auch nur mäßig was genutzt. Drück dir die Daumen, dass du schnell wieder auf die Beine kommst und das Leben genießen kannst. Es gibt nämlich ganz viel Schönes in der Welt. Aber das sehe ich auch noch nicht lange wieder so.

C*reXaxk


Ja genau so füle ich mich gerade.

Dazu kommt dass ich mich nicht wirklich konzentrieren kann und daraus resultiert natürlich, dass ich nichts gebacken kriege und mir dann immer, wenn ich einen Fehler mache (was sehr häufig vor kommt) mir vorwerfen ich seihe blöd, dumm, zu nichts nutze und werde dadurch wütend auf mich selber und dann kann ich mich noch weniger konzentrieren usw....

Ja mal gucken was die nächsten Arztbesuche so bringen wobei ich leider nur in 2-3 Monatsabständen einen Termin habe...

Allerhöchsten Respeckt, dass du es soweit geschafft hast ^^

Ich würde auch gerne mal einfach 2 Wochen weg von allem sein aber als Azubi ist das ein wenig schlecht möglich ^^

WPM #20x14


Klingt jetzt vielleicht blöd, aber:

Wenn du JETZT krank bist, brauchst du auch JETZT Hilfe. Ob Azubi hin oder her. Jetzt bist DU wichtig.

Wenn es so ist, dass du dadurch viel Zeit in der Berufsschule versäumst oder auch im Betrieb, dann ist es halt so. Dann kannst du das Jahr auch einfach wiederholen.

Denn, aufschieben ist zwar immer einfach (es findet sich immer ein Grund, warum es gerade nicht passt, lange krank zu sein). Nach der Ausbildung denkst du dir "Oh, jetzt bin ich Berufseinsteiger (wohlmöglich noch mit Zeitvertrag), da kann ich mir nicht leisten krank zu sein".

GEH ES JETZT AN!!! VON ALLEINE WIRD ES WAHRSCHEINLICH NICHT BESSER!!!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH