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schlechte konzentration, ich bin komisch

TRroExxic hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

Ich bin 17 Jahre und schleppe seit einigen Jahren Problemchen mit mir, jedoch wurde es mir erst seit ca. 3 Jahren bewusst. Mittlerweile sind diese Problemchen zum Problem herangereift und verunsichern/behindern mich am Alltag und am allgemeinen Leben, wenn man dies so sagen kann. (1) Mir kommt es so vor als würden immer mehr Probleme auftauchen...

Kommen wir zu erst einmal zum wichtigsten Teil. Wer Zeit und Lust hat kann sich ja danach die ganze Geschichte durchlesen! ;-)

Als ich mit einer Ausbildung zum Elektrotechniker begonnen habe, ist es mir sehr extrem aufgefallen: Irgendwie bin ich langsam... Langsam, unsicher und kann mich auf nichts konzentrieren. Bekomme ich einen Auftrag von meinem Ausbilder, ist schon mal die erste Hürde alles zu verstehen bzw. dem gesagten zu folgen. Danach muss ich mir noch die Sachen merken. Und zu guter Letzt sollte ich noch alles richtig ausführen. Leider unterlaufen mir bei der Ausführung dumme Fehler, die meiner Meinung von mangelnder Konzentration kommen.

Nachdem ich endlich mal fertig werde und mein Werkzeug aufgesammelt habe, dass ich unbewusst mitten beim arbeiten irgendwo hinlegte, kann ich mich glücklich schätzen, wenn alles stimmt, was es natürlich nicht tut. Manchmal denke ich mir, das Leben will mich einfach nur verarschen. Habe ich eine 50/50 Chance, nehme ich logischerweise die Falsche Möglichkeit. So ungefähr gehts mir jeden Tag.

Danach komme ich Heim.. Zocke ein runde... Macht keinen Spaß mehr.. Kann mich einfach nicht mehr auf das Spiel konzentrieren und bin lieber in meiner eigenen kleinen Welt, wo sich die Gedanken kreisen.

Naja ab ins Fitnessstudio... Danach gehts mir wieder gut für eine Stunde... Kommt wohl von den Endorphinen, die danach ausgeschüttet werden.

So schaut mein Tagesablauf ungefähr aus.

Nun zu meinen Symptomen: Ich kann mich nicht mehr richtig konzentrieren. Ich schwimme lieber in meinen Gedanken und irgendwie kommt mir die Welt so komisch vor. Es fühlt sich so an als wäre ich in mich gekehrt. Schwer zu beschreiben. Ein bisschen Dumpf. Bsp: Musik gefällt mir wie jeden Menschen, aber ich weiß, dass es früher einfach besser war. Intensiver.

Ich gehe durchs Leben und mir ist eigentlich alles scheiß egal, solange ich alleine bin. Sobald ich jedoch irgendwo >alleine< hingehe fange ich zu schwitzen an(wenn viele Leute da sind). Ich werde total hektisch, jedoch gibt es einen Vorteil. Ich Lebe irgendwie wieder richtig. Zwar habe ich Angst, bekomme teilweise Zuckungen, wahrscheinlich wegen der Anspannung, der Angst sich zu blamieren oder dass andere über mich reden oder so... Ich denke halt mal, dass ich das unbewusst denke. Einen anderen Grund kenne ich nicht.

Sobald ich jedoch mit Freunden unterwegs bin gehts mir besser. Zwar gibts immer wieder Phasen, wo mich diese Gedanken einholen, jedoch lenken mich meine Freunde davon größtenteils ab. Irgendwie gibt mir das Sicherheit, wenn jemand anderes bei mir ist. Da ists egal, wenn 1000 Leute um mich herum sind...

Komisch.

Zuhause ist alles cool. Jedoch langweilig, weil mir das Zocken wie schon gesagt keinen Spaß macht und das Fernsehschauen auch nicht. Alles so langweilig. Da denke ich lieber. An was ich denke? Vergangenheit. Was ich falsch gemacht habe. Was andere über mich denken. Eigentlich negative Dinge. Dann gibts wieder Zeiten, da bin ich extrem euphorisch. Diese Phasen sind aber extrem kurz und die schlechten Gedanken holen mich schnell wieder auf den Boden.

Das letzte mal wo ich solche tollen Gedanken hatte war vor 1 Woche... War beim arbeiten wieder mal in meinen Gedanken und Schmiedete den Plan, dass ich nach der Lehre Psychologie oder sowas in der Art studiere und und und... Sowas in der Art.

So das war erstmal.

Kurz zusammengefasst: Konzentrationsschwäche, teilweise Ängste an öffentlichen Orten, wenns mir scheiße geht, Gedankenrasen, ich "lebe" irgendwie nicht richtig, sondern laufe mit stumpfen Sinnen durch die Welt, schlechte Gedanken, mangelndes Selbstbewusstsein?

Nun zu meiner Vorgeschichte/ Lebensgeschichte:

Mit 12 hats angefangen. Ich war dick. Mein Vater hat mich schon früh gezwungen Sport zu betreiben und habe es auch immer gemacht. Teilweise habe ich geweint, weil ich einfach nicht Radfahren/Schifahren etc wollte. Ich bekam eine Gynokomastie oder wie das heißt. Es sah zumindest so aus. Meine Brustwarzen waren 2 Euro Münzen die 2 cm von der Brust standen. Ich schottete mich ab und hockte nur mehr vom Pc. Ins Freibad ging ich so gut wie nicht mehr, weil ich mich schämte. Urlaub war auch nicht gerade toll. Wollte nich "oben ohne" herumlaufen. Meine Eltern meinten, dass keiner darauf achte und ich mich nicht so anstellen sollte. Tja geholfen hatts nicht...

Später war ich ziemlich oft allein. Fragte oft "Freunde" ob sie ins Kino gehen wollen oder so. Meistens Absagen. Angeschrieben/angerufen hat mich früher auch keiner. Ich kann mich noch gut an einen Typen erinnern, der ein "guter" Freund früher war. In der Schule kam ich mit jedem aus, auch mit ihm. Wollte ich mich mit ihm treffen, hieß es immer um 14:00 am Spielplatz treffen. Ich kam. Keiner da. Das ging sicherlich 8 mal so, dann wurde es mir mit meinen zarten 12-13 Jahren klar, dass ich ihn einfach in ruhe lassen sollte. Naja die Zeit verging, war ziemlich oft alleine. Vielleicht 1 mal in 2 Monaten Kino aber das wars auch schon.

13. Geburtstag. Hach wie war das schön. 5 Leute eingeladen. 2 kamen. Ich musste wohl ein richtiger Arsch gewesen sein...

Traurig.

Ich wurde unsicherer im Umgang mit Menschen. In der Schule war es immer witzig. Habe mich mit jeden verstanden... Aber außerhalb der Schule hatte ich das Gefühl, dass keiner sich mit mir abgeben will

14 Geburtstag. Drauf geschissen... kommt eh keiner, wird eh wieder eine Blamage... Wenigstens sind Verwandte gekommen. War sogar spaßig... Danke an meine Eltern...

Was ich in all den Jahren getan habe? Naja. Gezockt , was mir früher noch Spaß machte. Ab und zu Kino und teilweise ein bisschen Fußball, vorrausgesetzt jemand hatte für mich Zeit..

Mit 14 hat sich jedoch mein Leben ein bisschen ins positive gewendet. Ich war zwar immer noch der mobbelige Junge, aber lernte in der neuen Schule viele neue Personen kennen, die ich dann auch später Freunde nennen konnte. Sie gebten mir auch wieder ein Gefühl, dass ich ein bisschen was wert bin.

Bin mit einigen heute noch befreundet. Hier gings bergauf. Außerdem ging dort auch noch meine Lieblingscousine mit mir in die schule, mit der ich viel Kindheit verbracht hatte. Vor einigen Monaten leider an Heroin gestorben. Lebensfrohes Mädchen.. Trifft die falschen :-(

Wurde wieder eingeladen was zu tun. Kumpels übernachteten bei mir etc. Erste Erfahrungen mit Alkohol etc. Mir gings gut. Trotzdem blieb irgendwie noch der Knick von früher. Dick war ich immer noch und meine Brustwarzen sahen immer noch hässlich aus. Trotzdem wollten Mädchen was mit mir tun.. lol

15 Jahre keine Geburtstagsfeier. Traurige Junge.

Mir reichts. Ich ging ins Fitnessstudio. Innerhalb von 3 Monaten 15 Kilo abgenommen. Ich biss durch. Das war DIE Zeit meines Lebens. Ich war dünn. So lange gewünscht. Jetzt hatte ichs, endlich!! Hier begann die Fitnesssucht. hatte wieder Selbstbewusstsein! ich konnte wieder mit einem lächeln durch die welt gehen! dann begann ich meine Lehre. Mit neuen Personen war ich ziemlich unsicher, jedoch alles gut. Norm.

Nach 1 Woche arbeiten musste ich dann in die Berufsschule. Da ich davor schon eine Schule besucht, habe, die mich das fachgebiet lernt, tat ich mich relativ einfach. 1 und 2 und 1x 3 im Zeugnis. Alles gut.

Hier kam ich in Kontakt mit Cannabis. Die ersten paar mal keine Wirkung. Dann in der Mittagspause: Ich haute richtig rein, weil einfach nie was kam. Ich kannte die Wirkung nicht und Booom! Scheiße das war zuviel. Naja, ab zur schule, die stunde beginnt gleich. Hatte ein bisschen schiss aber im endeffekt alles cool. ich sah zwar aus wie eine wasserleiche mit roten augen aber naja.

"fett" hörte ich von einer person ... "fett" jemand wechselte die bank. er saß am ende der pause noch neben mir. plötzlich der wechsel. "mag der mich nicht" fragte ich mich... naja egal die Glocke leutete. Ich saß in der klasse. und bekam panik. ich zitterte . nun wusste ich was angst ist. ich hoffte der lehrer ruft mich nicht auf, den dann bin ich.... ich komm irgendwie nicht klar mit dem zustand. ein bisschen wie ein kontrollverlust, obwohl alles eigentlich normal ist... hmm. schlussendlich kam ich eh nicht dran und alles war cool. ich landete wieder in der normalen welt.

nachdem ich die berufsschule geschafft hatte mit auszeichnung kam ich in die arbeit. alles cool bis jetzt. jeder war zufrieden. ich fing wieder an zu kiffen. als ich mich mit freunden in der feierhütte traff haute ich mir die birne weg. scheiße. ich saß wieder da. war in nem film gefangen. völlig paranoid. komplett ausgeschalten. chillte auf dem sofa und sah zu freunden die am tisch saßen und teilweise tanzten. irgendwie folgte meine stimmung der musik. metal: jeder streitete sich, jeder schreit sich an. liebesmusik: jeder umarmte sich.

usw. (war natürlich eingebildet)

Antworten
T7roxixc


TEIL 2

später dachte ich jemand hat ein foto von mir gemacht und auf facebook gestellt. es sind personen gekommen und ich dachte die sind gekommen um mich auszulachen. ich schiebte einen film. menschen sind gegangen. ich dachte die waren enttäuscht von mir und sind deshalb weg.

später um ca. 4:00 saßen die letzten 5 am tisch und redeten. ich immer noch halbtot im sofa und schaute ihnen zu. plötzlich hörte ich wie sie über mich reden. schlechte dinge. "fette sau" hörte ich z.b aus den wortfetzen. ich dichtete mir das natürlich alles nur zusammen...

So nächster Tag. Ich fragte google. Schlechte idee. Schizophrenie. Ich steigerte mich rein. Später wusste ich nicht mehr ob ich wirklich schizophren bin oder ob ich mir das nur ausdachte. Ich machte eine pause, dann rauchte ich wieder. Mir fiel auf: Laute gedanken. Beim Rauchen hörte ich meine innere stimme sehr laut. das blieb. sie stört mich. meine gedanken fingen zu rasen an ... ich denke nun auch viel anders über die welt. ich habe viel nachgedacht. leider. die welt. sinnlos. jeder mensch wie eine ameise. man tritt drauf. keinen interessierts. menschen, werden nur gesteuert durch triebe. man lebt nur für fortpflanzung. so in der art waren meine gedanken. mittlerweile habe ich mich ein bisschen gefangen und die komische gedanken in den hintergrund geschrieben, obwohl sie eigentlich wahr und plausibel sind. naja ich habe schon zuviel geschrieben und muss jetzt leider aufhören. was ich noch anmerken möchte: ich habe jetzt seit 1 jahr aufgehört mit cannabis, weil ich es einfach nicht vertrage, leider muss ich sagen. ich beneide freunde die darauf klar kommen und die den rausch genießen. bei mir kommen nur negative gedanken auf. naja das war erstmal von mir und ich hoffe der text ist relativ verständlich geschrieben. habe jetzt 1,5h darin geschrieben und nun bin ich hier. für fragen bin ich immer offen! bedanke mich schon mal für die antworten

grüße @:)

Pdythonvisxt


bedanke mich schon mal für die antworten

Auf welche Fragen von dir denn?

Ich habe verstanden, dass du dir deine Lebensgeschichte von der Seele schreiben wolltest, aber für mich war nicht verständlich, was das eigentliche Anliegen deines Beitrags ist.

T[roxixc


genau das meinte ich... das wichtigste, vergesse ich. dumm wie stroh ;-D

was kann das sein?

was kann man dagegen machen?

gibt es andere menschen mit ähnlichen symptomen -> was macht ihr dagegen?

PI%scbhzbiesxt


Kleiner Tipp, Finger weg von Drogen jeder Art, die lösen keine Probleme, die schaffen nur Neue.

Meine Meinung ist, wer Drogen konsumiert versucht durch "Selbstmedikation" seine Psychischen Probleme

in den Griff zu bekommen.

[[http://nie-mehr-depressiv.de/wissen/gedankenkarussell-gruebeln-stoppen/]]

[[http://www.psychotipps.com/Sozialphobie.html]]

[[https://www.angst-panik-hilfe.de/soziale-angst-phobie.html]]

P%lüschUbiesxt


Lebensfroh und Drogen widerspricht sich meiner Meinung nach.

TXhe3Ent9ro"pxy


Hi Troxic!

Mir fällt halt zu dem Beschriebenen ein, dass man durch Cannabiskonsum sowas wie "Drogen-Psychosen" bekommen kann. Und Cannabis erhöht laut Studien die Gefahr, dass eine Schizophrenie ausbrechen kann, hab ich mal gehört und gelesen. Wenn Du Dich unsicher und unwohl fühlst, stell Dich doch mal bei Deinem Arzt vor und frag ihn zu seiner Meinung.

Sehr gut ist übrigens, dass Du aufgehört hast. Das klang nämlich voll und ganz danach, dass Du's nicht veträgst. Ist auch kein Grund neidisch auf andere zu werden. Drogenkonsum ist halt doch ein Risikofaktor für die Gesundheit und es ist eigentlich gut, dass Du somit diesen nicht wahrnehmen kannst.

Schönen Tag Dir!

TKheEnJtroxpy


Oh, doof von mir, ich wollte ja noch auf die Konzentrationsstörungen eingehen. Sorry.

Ich mache mich jetzt vielleicht ein bisschen unbeliebt hier, manche glauben ja dran manche wiederum nicht, aber willst du deinen Arzt vielleicht fragen, ob Du ein ADS haben könntest? Das mit dem so stark veträumt und verpeilt sein kenne ich nämlich von mir, nur dass ich dazu noch abgeh wie ein Duracell-Hase. Wurde so ne Diagnose vllt in der Kindheit schonmal gestellt?

Oh und traten diese Konzentrationsstörungen schon vor dem Konsum auf?

Und ernährst Du Dich ausgewogen? Schlechte Konzentration kann auch stark abhängig davon sein.

(Keine Sorge, bist hier nich der Einzige, der die Hälfte beim Tippen vergisst. :D)

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