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Hilfe - gewaltsam etwas denken wollen

M[edmixzi hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich fühle mich immer mal wieder so leer im Kopf, da ich eine Angsterkrankung habe und werde von dem Psychologen behandelt. Ich konnte jetzt längere Zeit mein Fach Biologie nicht ausführen. Es fing alles mit Panikattacken an, wo ich mehr oder weniger gewaltsam versucht zu haben etwas aufzunehmen, was aber nicht ging und zu einer Panikattacke geführt hat. Jetzt ist das alles schon besser nach 2 Monaten, nur wenn ich nochmal gewaltsam denke, z.B. am Sonntag, wo ich mich leer gefühlt habe und dann gewaltsam versuche ein potential zu schaffen, viel aufzunehmen, dann trat die Angst durchzudrehen auf. Nur kurz, da ich jetzt damit umgehen kann. Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte? Ich hatte nämlich Sorge, dass ich total dumm werde, was natürlich unbegründet ist, aber das Leerigkeitsgefühl das hergibt. Nun kann ich wieder nicht so richtig was aufnehmen (also lernen) und habe komische Gefühle im Kopf. Hat jemand Tipps und Idee? :)

Antworten
F>antixK3


Hallo Medizi,

ich glaube, ich kann verstehen, wie Du Dich fühlst. Es ist schön, wenn es Dir nach nun 2 Monaten schon bereits spürbar besser geht. Die Panikattacken scheinen mit dem wie Du schreibst, Versuch, etwas aufzunehmen, in Verbindung zu stehen.

Es hat ja mit Gewalt an sich selber zu tun, sich selbst zu zwingen oder zwingen zu wollen, bis dahin inhaltlich sozusagen "Fremdes" aufnehmen zu müssen.

Vielleicht machst Du Dir einmal bewusst, ob nun das Pensum des zu Verinnerlichendem zu der besagten Panikattacke geführt haben könnte oder die gedankliche Wertung des hierbei gewollten oder geforderten Erfolgs (gemessen am Volumen der vorliegenden Aufgabe), die sich mit einer bestimmten Bewertung einstellt,

also der Kategorisierung des Vorhandenen

in Zusammenhang mit dem Ergebnis dessen,

was da in Wirklichkeit zu Verinnerlichen ist

oder (wenn nicht geschehen), aufzunehmen gewesen wäre.

Die gefühlte Leere muss aber nicht zwingend mit wirklicher Leere in Verbindung stehen, sondern mag vielleicht auch in Relation zu dem stehen, was eigentlich in einem sehr kurzen Zeitraum verinnerlicht sein müsste und es in Wirklichkeit aber nicht so worden ist oder anhand der Größe des vorhandenen Volumens gar nicht aufgenommen werden kann.

Da kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn in dem Versuch, gewaltsam, so viel wie möglich aufzunehmen,

...(anhand) der beabsichtigten Menge des Lehr-/Lernpensums dann Panik entsteht, weil sich eben meinem strikten Willen entzieht, dass ich das gewünschte Pensum dann auch so einfach wie gewollt ausführe/verinnerliche.

Ich tippe in diesem Zusammenhang dann auf eine bestimmte Angst, nämlich die... folglich von anderen für dumm gehalten zu werden. Da verändert sich aber die Lage der Bewertung von innen nach außen, von der, sich selbst zu bewerten in Richtung, von anderen bewertet zu werden.

Geht es aber darum, dass andere mich im Sinne von dumm bewerten könnten, dann ist da eine Spekulation mit beinhaltet, die auf ein mögliches (beängstigendes) Ereignis in der Zukunft abziehlt. Das passt auch zur Angst an sich, da sich die bestimmte Angst dann auf Gedanken über künftige Ereignisse richtet, einer möglichen Zukunft, denn wenn ein Ereignis bereits vorüber ist, dann brauche ich mich kaum mehr zu ängstigen. Es ist dann wie gesagt: vorbei.

Nur kurz, da ich jetzt damit umgehen kann. Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?

Was sagt denn Dein Psychologe dazu?

FantiK3

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