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Mutter verwahrlost

C_lon1ddyke


Jede größere Gemeinde hat ein Ordnungsamt, da kannst Du die Sache mal vorbringen. Sie werden sich vor Ort ein Bild machen und den zuständigen SPDI einschalten. Unter Umständen kann ein staatlicher Betreuer (auch gegen den Willen Deiner Mutter) bestellt werden. Ein steiniger Weg das alles, aber irgendwie muss man anfangen...

P1lüscHhbie|st


Sie werden sich vor Ort ein Bild machen? Aha ":/

Und wenn Mutti die Tür nicht aufmacht?

CSl/ondFyke


Die werden nicht lange "bitte bitte" machen, sure !

PGlüsc<hbiexst


Aha, die nehmen den Rammbock und verschaffen sich Zutritt, oder wie? ":/

C{lond$ykxe


Jou, so ähnlich.

P3lüsc6hbixest


Das glaubst du doch selber nicht. :|N

Das wäre Hausfriedensbruch.

CrlonHdyxke


@ Plüschbiest

Kann das mit Sicherheit schreiben, weil ich's in etwa so miterlebt habe....

C4ara?mwala 2


Ist alles klar geregelt und da würde ich mich auch beraten lassen.

[[http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Psychosen---Rechtliche-Aspekte-1330.html]]

4.1. Unterbringung im Notfall

Die zwangsweise Einweisung zur medizinischen Behandlung in die geschlossene Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses wird als "Unterbringung" bezeichnet. Diese ist nur im Notfall zulässig, wenn der Patient sich selbst und/oder andere erheblich gefährdet. Oft ist ein Mensch in einer akuten Psychose aber nicht in der Lage, zu erkennen, dass er sich selbst oder andere gefährdet. In solchen Fällen kann eine Unterbringung gegen seinen Willen notwendig werden. Anzeichen sind z.B. Verwahrlosung des Patienten in der eigenen Wohnung, Erkrankung oder Unterernährung in Verbindung mit der Ablehnung jeglicher Hilfe. Zudem können Patienten in Akutphasen durch Unfälle gefährdet sein, weil sie Gefahren falsch einschätzen oder sich für "allmächtig" bzw. "unverletzlich" halten.

Ich würde mich auch beim Gesundheitsamt schlau machen.

Im Notfall sind Polizei, Ordnungs- oder Gesundheitsamt weitere Ansprechpartner, in manchen Städten gibt es auch psychiatrische Krisendienste. Durch das Einschalten kompetenter Stellen und deren Intervention kann eine Unterbringung oft vermieden werden, denn immer mehr Therapeuten bemühen sich darum, sich in die Lage der Patienten zu versetzen und so auf sie einzuwirken, dass sie sich freiwillig in stationäre Behandlung begeben.

CNl9oIndyxke


@ Caramala

:)^

P;lEüsc&hbixest


Ging es da um eine Messiebude, oder um was anderes?

H)oneVy91h_mit_DMini1x3


Gerechtigkeit und fresssack

Wenn ich einen Menschen liebe und sehe wie er vor die Hunde geht, wäre mir diese lüge in dem Moment egal. Die TE ist verzweifelt, ihre Geschwister sind verzweifelt, ihr Vater ist verzweifelt und ihre Mutter geistig krank. Da BRAUCHT man Hilfe!

m&ariOpxosa


Honey,

genauso habe ich Dich auch verstanden: als sehr betroffen, und diese 'Lüge' kam Dir wohl in den Sinn, um einen längst überfälligen Prozess anzustoßen.

Den Beitrag von ---sack würde ich ignorieren oder melden.


alle

Entmündigungen gibt es in D seit 1992 nicht mehr.

HJonWeyC91_mitO_Minxi13


Danke mariposa, so war es gedacht. Ich dachte dass das total nachvollziehbar ist, dann auch mal zu einer Notlüge zu greifen, wenn einem dieser Mensch viel bedeutet.

Besser als "Kontakt abbrechen und verrecken lassen" (was ja hier genau so genannt wurde) wäre das auf jeden Fall. Es ist die eigene Mutter, die nichts für ihren geistigen Zustand kann. sie braucht Hilfe und nicht noch mehr Schwierigkeiten in ihrem Leben.

P;lüsuchbiesxt


Mariposa

die haben das nur umbenannt.

Wer betreut wird, muß bei bestimmten Sachen um Erlaubnis fragen und das empfinde ich als Entmündung.

Cqlon<dykxe


@ Plüschbiest

Was Du persönlich empfindest, ist momentan gar keine Frage. Eine Betreuung ist kein Luxus, hat auch mit Willkür oder Entmündigung nichts zu tun, ist oft keine leichte Aufgabe, bietet aber dem Patienten Schutz und auch Mitspracherecht. Chapeau für jeden engagierten Betreuer !

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