» »

Depressiv geboren? Depressiv für immer?

M@isBslonlexy hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll.. ...

Ich nehme jetzt sei ca.5 Wochen Citalopram und frage mich ob die noch nicht so wirklich angeschlagen haben. Ich weine zwar nicht mehr wirklich oft/viel/täglich, aber habe verstärkte Angstzustände, bin irgendwie schreckhafter. Hoffe das legt sich bald. Ich hatte vor 3 Jahren eine Beziehung in der die Depressionen "ausgebrochen" sind.

Ich denke, das dass so ist, bin mir nicht sicher, da ich noch nicht so viele Therapiesitzungen hatte und mein Therapiemensch.. .. weis nicht, ob er mir nicht die richtigen Fragen stellt? Habe bis jetzt nicht das Gefühl, das mir die Unterhaltungen mit ihm was bringen. Zum größten Teil denke ich selbst über alles nach, reiß mir den Arsch auf um den Tag zu bewältigen. Was ich nun hier fragen wollte, als erstes, kennt jemand vermehrte Angstzustände am Anfang einer Antidepribehandlung?

Zweite ist, ich habe folgende Theorie :

Kann es sein, . . . ich weiß ja das Depressionen genetisch übertragbar sind.

Schon in jungen Jahren.. so weit ich mich erinnern kann, erstes Ereignis mit..7-9? Weis nicht mehr genau,

da sprach mich eine Nachbarin an und fragte ob ich mich alleine fühle.. da ich immer Selbstgespräche führte..

Das war schon ein komisches Gefühl damals.. aber weiter machte ich mir so keinen Kopf.

Ich hatte auch schon als Kind "kein Arsch in der Hose" , also war weder mutig, noch sagte ich je meine Meinung, wurde super anständig erzogen und Sex? Uii uiii ganz böse... (Voll gestört halt :(v )

Kann mich immer wieder an Situationen erinnern, in den ich damals schon in der Ecke gekauert im Bett lag und weinte, weil ich mich nie wehren konnte. Durch meine betüdelte Erziehung die ich genoß, bin ich mit 18 dumm wie Brot ins Leben getreten. Machte erstmal Schulden :)=

Hatte seit meinem 14 Lebensjahr einen Freund, von dem ich dann mit 19 schwanger wurde und dachte Jaaa!!

Das ist mein Leben!! Mann, Kind .. jetzt nur noch leben bis das Leben zu Ende ist. Ich war wirklich so naive und dachte, das wars jetzt, aber das jetzt war irgendwie zu lang und ich wurde unzufrieden. Als ich einige Jahre später meinen Ex-Mann verließ, zerbrach mein heiles Weltbild. Ich stand erstmal da und dachte mir, was jetzt? 3 Jahre später kam aber eine Zeit, in der ich alleine wohnte, ohne Partner und da ... ich kann es nicht anders beschreiben, ging es mir richig gut !! Das erste mal im Leben, hatte ich den Ehrgeiz, die Kraft und den Mut im Leben was erreichen zu wollen, vom Leben was zu fordern!! Ein tolles Gefühl!! Ich fing an mich selbst aufzubauen, mich selbst neu zu erschaffen, bis ich meinen Ex-Freund kennen lernte...

In der letzten Beziehung, zerbrach dann mein Weltbild wiedermal, diesmal so extrem, das wie ich vermute, ich das nicht mehr wegstecken konnte und dadurch die Depressionen "ausbrachen". Ich glaube sie waren schon immer da, nur nicht so stark. Kann das so sein?

Und man sagt ja immer man soll den Grund für die Depressionen herausfinden, dann kann man darüber reden usw...

Aber was ist, wenn man schon mit Depressionen geboren wurde?

Ich habe mich schon immer anders gefühlt.. nicht dazugehörig. Anders !!

Alle ging Party machen, hatten nen "geiles" Leben, waren Feiern, haben sich auch sexuell ausgetobt und entwickelt und ich hatte nicht einmal den Mut dazu mich auszuleben, egal in welcher Hinsicht, hab nie mal wirklich getrunken, nie wirklich gefeiert, nie wirklich scheiße gebaut und nun bin ich über 30 und komm mit der Welt nicht klar, deswegen suche ich Antworten auf meine Fragen, in der Hoffnung, mich eher irgendwann selbst "heilen" zu können.

Wem es ähnlich geht, sagt mir bitte eure Meinung dazu !!

Ich möchte mal mit irgendwem reden, der weiß wie ich fühle, oder zumindest ähnlich empfindet!

Danke

Misslonely

Antworten
m:usiLcus._65


Schon in jungen Jahren.. so weit ich mich erinnern kann, erstes Ereignis mit..7-9? Weis nicht mehr genau, da sprach mich eine Nachbarin an und fragte ob ich mich alleine fühle.. da ich immer Selbstgespräche führte...

Darin würde ich kein Zeichen für eine depressive "Veranlagung" sehen. Selbstgespräche bzw. "lautes Denken" sind bei Kindern ganz normal. - [[http://www.spektrum.de/magazin/kindliche-selbstgespraeche-und-mentale-entwicklung/822043 Artikel dazu]]

MFisslornxley


Danke für deine Antwort, musicus_65

A:BC0x1


Du bist introvertiert würde ich sagen.

betüdelte Erziehung: klingt plausibel.

Über 30 und komm mit der Welt nicht klar, deswegen suche ich Antworten auf meine Fragen, in der Hoffnung, mich eher irgendwann selbst "heilen" zu können. Ich habe auch viele Probleme durch meine Erziehung und versuche das Ganze zu verstehen. Mittlerweile würde ich sagen, man kann Vieles verstehen, das ist nicht unmöglich. Man kann bestimmt auch viel verbessern. Wenn Du der Typ bist der gut sachliche Bücher lesen kann: In dem anderen Faden habe ich einige Bücher empfohlen die wirklich sehr gut sind.

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/152435/?p=31#p22452326]]

Was hast Du für einen Beruf? Würde mich noch interessieren.

RJegeUnp:fe[ifexr


Welche Beschwerden hast du sonst so? Grübelst du viel oder bist du schnell erschöpft?

Hast/hattest du manchmal das Gefühl, die Kommunikation zwischen dir und anderen Menschen, z.B. deinem Expartner, klappt nicht so gut?

Fühlst du dich unverstanden? Wie kommst du mit den täglichen Aufgaben des Alltags zurecht?

cNunc1tatxor


Hallo Misslonely, Dein Faden hat mich sofort angesprochen; ich kann mich in Deinen Beschreibungen über weite Strecken selbst wiederfinden.

Beispiel:

Alle ging Party machen, hatten nen "geiles" Leben, waren Feiern, haben sich auch sexuell ausgetobt und entwickelt und ich hatte nicht einmal den Mut dazu mich auszuleben, egal in welcher Hinsicht, hab nie mal wirklich getrunken, nie wirklich gefeiert, nie wirklich scheiße gebaut und nun bin ich über 30 und komm mit der Welt nicht klar, deswegen suche ich Antworten auf meine Fragen, in der Hoffnung, mich eher irgendwann selbst "heilen" zu können.

Ich habe immer wieder versucht Hilfe zu finden, schon in der Studienzeit. Das hat Überwindung gekostet, aber letztendlich wenig gebracht. Ich fühlte mich mit meinen innersten Problemen nicht wirklich verstanden, es ging immer um etwas anderes. Im Moment setze ich auch auf Selbsthilfe (u.a. Ratgeber-Bücher). "Heilung" ist für mich ein ganz aufschlussreicher, wichtiger Begriff. Ich bin inzwischen der Meinung, dass man seinen persönlichen Weg finden muss, und dass manch eine "offizielle" Stelle ganz andere Vorstellungen hat, wie so ein Weg aussieht, als man selbst ...

Ich wünsche Dir hier viel Erfolg und viele neue Erkenntnisse! :-)

M>issDlonlxey


Hallo zusammen,

erstmal danke für eure Beiträge.

Zur Frage des Berufes, ich mache gerade eine Ausbildung zur GKA.

Zur Aussage ich wäre introvertiert.. in meinem Kopf war ich aber immer anders.. aber konnte es nie ausleben, bis heute nicht. ich glaube, das ich viel erreichen könnte, wenn ich diese Angst/Schwelle je überwinden könnte.

Aber es ist mir nicht möglich und wenn mal, dann verfalle ich auch schnell wieder zurück in Miss Introvertiert :-(

Ich lese leider nicht gerne Bücher, sie beantworten mir entweder viel zu spät meine Fragen (ich bin ungeduldig, wenn es um etwas geht das ich wissen möchte) oder gar nicht, daher bevorzuge ich den Dialog mit anderen.

Nur wie gesagt, hab ich bei meinem Therapiemensch nicht so das rosige Gefühl.

Regenpfeifer :

Ich habe schon immer viel mit meinen Partnern gesprochen, mein Ex-Mann war uneinsichtig und vertröstete mich über zwei Jahre mit den Worten, das wird schon, warte ab... Nach 3 Jahren verließ ich ihn, da ich so unglücklich und psychisch bereits so am Boden war. Ich schüttel bis heute noch den Kopf wenn ich an eine bestimmte Sache zurückdenke..

Ich habe damals geraucht und direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite war ein Zigarettenautomat.. .. es war ca. 23 Uhr.. .. ich hatte Angst zu diesem Automat zu gehen.. Angst... vor 10 Metern aus dem Haus raus.

Lächerlich.. aber da war dann endlich der Zeitpunkt wo ich dann einsah, das es so nicht weiter gehen kann.

Auch in meiner letzten Beziehung war Kommunikation kein Problem, zumindest von meiner Seite aus.

Ich merkte ziemlich schnell das ich mit der Gesamtsituation unzufrieden war und teilte das meinem Freund auch mehrfach mit, anfangs hielten wir zusammen dagegen an und versuchten Wege zu finden, die Situation zu verbessern. Aber es wurde nie besser... ... Er wusste das, wir wussten das irgendwann, da hatte ich dann aber keine Kraft mehr gegen alles anzukämpfen und ließ das Leben einfach laufen. Ich wollte immer wieder weg, er hielt mich aber bei sich, weil er Angst hatte in der Situation alleine zu verbleiben. Und Nein^^ Ich konnte nicht einfach von alleine weg, wie bei meinem Ex-Mann damals, mein Ex-Freund wohnte nämlich 265Km von meiner "Heimatstadt" entfernt, da ich kein Auto und kein Mut hatte zu "fliehen", da ich auch nicht wusste wie es weitergehen sollte, (alleine Organisation Wohnung, Möbel, wie soll ich meine Sachen mitnehmen usw..)

Zu meiner Mutter, die noch in meiner alten Stadt wohnte, hatte ich kein gutes Verhältnis. Deswegen gab es für mich einfach keinen Ausweg. Irgendwann kam dann die "Erlösung" er brach selbst zusammen, meinte er wüsste nicht mehr ob er mich noch liebt und könnte auch nicht mehr ertagen, was er mir angetan hätte, deswegen hat er sich entschlossen mich zurück zu bringen. Ich sollte ihm nicht böse sein.. .. Ich war erleichtert und sagte ihm, es ist alles gut. Ich war einfach nur froh da endlich weg zu kommen. Jetzt bin ich 3 Jahre wieder zurück in meiner Heimat. Und mein Alltag ist eine Katastrophe, seit mein Weltbild, damals bei meinem Ex-Freund zerbrach. Es ist nicht mal so das weinen das schlimme.

Das schlimmste ist, das ich an nichts mehr glaube.

Die Ereignisse bei meinem Ex-Freund waren so .. ... ... .. (finde da gerade kein Wort für)

Ich betüdeltes Wesen, dem als Kind jeden Tag der Popo geküsst wurde, da meine Eltern mich über alles liebten.

Klar, lieben alle Eltern ihre Kinder, aber meine Mutter hatte mehrere Fehlgeburten bevor ich irgendwann kam.

Dazu war mein Vater dann auch unfruchtbar, also keine Ahnung wer mein Vater ist :-|

Aber ich glaube auf Grund dessen, wurde ich sicherlich mehr verhätchelt als andere Kinder. Einzelkinder wohl bemerkt.

Und dann treffe ich auf die Eltern meines Ex-Freundes. Hatte damals noch meine naiven Fantasien, schrieb meinem Freund einen Tag, als die Mutter zustimmte, das ich bei ihnen mit ins Haus ziehen kann, vorläufig, bis mein Freund damals sein zivi beendet hatte, das ich mir das total klasse vorstelle, ich backe mit seiner Mama Kuchen, während er mit seinem Papa werkelt :-D

Die Realität sah dann aber so aus, das die Eltern wollten das ich einen bestimmten Beruf annehme, da dieser viel Geld und eine gesicherte Zukunft mit sich brachte. Ich wollte das nicht. Ich wollte lernen, wozu ich mich berufen fühlte.. von da an... ...

Machte seine Mutter ihn für jede Kleinigkeit fertig. Manchmal nur mit anschreien. Manchmal mit Stundenlangen anschreien, in dem sie ihn als ein dummes Stück scheiße betitelte und ich saß eine Etage tiefer und musste mir das immer anhören. Irgendwann hatten wir nur noch Angst und gingen nur hoch, wenn wir wussten keiner ist da oder verließen schnell das Haus um draußen was zu essen.

Als wir nach dem Zivi dann endlich auszogen, dachten wir nun wird alles besser. Ach ja diese süße Naivität *:)

Wurde es natürlich nicht. Sie kamen unangemeldet und maulten mein Freund weiterhin an. Sie wussten immer was bei uns abging, haben uns gestalkt, wir zogen 3 mal um und eines Tages standen sie wieder vor unsere Tür und waren dann natürlich erst recht sauer. Nach einigen Jahren dann kam der Vater an und meinte eines seiner Häuser wäre frei, ob wir da einziehen möchten. Trotz allem dem, dachten wir OK, versuchen wir es noch einmal, reden wir mit ihnen, versuchen wir einen kompletten Neuanfang.

Ich glaube an nichts gutes mehr im Menschen, habe vor jedem Menschen Angst, selbst wenn er mir sagt das er mich liebt oder das er sich um mich kümmern wird. Wo früher meine Gefühle die Oberhand hatten ist jetzt mein Kopf an der Macht, der sagt : Selbst wenn dich jemand liebt, und?? Was bedeutet das? Nichts !

Nichts bedeutet mehr irgendwas. Selbst wenn du mich heute liebst, morgen oder in 4 Jahren hast du vielleicht eine andere. Also wozu? wozu überhaupt was? Egal was ich tue oder lasse, das Leben geht weiter..

Zu deiner Frage Regenpfeifer, ich grübel nicht mehr so viel, denke ich, ist aber nicht so. Ich kann zwar Abends schlafen, aber tagsüber, wenn irgendwas passiert, was mich wieder zweifeln lässt, selbst dumme Geschehnisse, Missgeschicke, lassen mich wieder absacken in Verzweifelung, warum ist das so, früher war ich nie so, ich schaffe so nix und so weiter.

Ich mache alles was ich "muss", halte weitesgehend meine Wohnung noch in Schuß. Gehe aber gerade in der Ausbildung kaputt. Es ist mir zu viel, da ich kein Freunde hab, und selten sowas wie Lust auf irgendwas verspüre, was gut wäre als Streßausgleich und WENN mir dann schon mal was einfällt oder Gelegenheiten aufkommen, habe ich Angst davor und bleibe dann eher zuhause.

Schon vor einiger Zeit habe ich erkannt, das ich zu früh diese Ausbildung angefangen habe. Ich hätte mich vorher mehr psychisch stabilisieren sollen. Jetzt bin ich im Endspurt und es wäre dumm nun aufzugeben.

Aber im Moment ist jeder Tag eine Zerreißprobe für mich, gerade auch weil meine Ängste aus irgendeinem Grund im Moment vermehrt aufflackern.

Eigentlich ist es mir ja eh egal.. ich habe keine Lust mehr auf den ewigen Kampf mit mir selbst.

Aber irgendwo will ich es auch nicht verkacken und vor allem nicht einfach aufhören ohne es wenigstens versucht zu haben.

M(isdsu4sMixa


Es dauert seine Zeit, bis Antidepressiva ihre volle Wirkung entfalten, somit dürftest Du nach fünf Wochen und mit einer immerhin schon kleinen Verbesserung noch gut mi Rahmen liegen.

Hast Du Dir mal den Beipackzettel genauer angesehen? Ich erinnere mich noch dunkel daran, dass als Nebenwirkung eben auch zunächst eine Verschlimmerung der eigentlich zu bekämpfenden Symptome auftreten kann. Wenn es Dich zu sehr beschäftigt oder quält, sprich einfach noch einmal mit Deinem Arzt darüber. Vielleicht passen Einnahmezeitpunkt und/oder Dosis noch nicht so richtig?

Und wie lange bist Du schon in Therapie? Hast Du Einzeltherapie oder Gruppentherapie oder eine Kombination aus beidem? In welchem Abstand sind die Termine? Fühlst Du Dich bei Deinem Therapeutin grundsätzlich nicht gut aufgehoben, oder ist das Vertrauensverhältnis in Ordnung und Du hast nur Bedenken wegen der Gestaltung Deiner Termine?

Ich bin seit Anfang des Jahres wegen Depressionen und (generalisierter) Angststörung in Therapie. Ich hielt alles für sinn- und/oder hoffnungslos, sah mich als kompletten Versager und hatte entweder vermeintlich grundlose Angst oder habe irgendwelchen ärgerlichen Kleinkram in meinem Kopfkino zu einem riesigen Desaster katastrophisiert Beispiel: morgens beim Duschen wurde das Wasser nicht richtig heiß und am Ende der Katastrophisierung war ich davon überzeugt, obdachlos dahinsiechen zu müssen

Am Anfang hatte ich auch vor jedem Termin Angst. In der Gruppe kam ich mir vor wie im falschen Film, weil ich im normalen Alltag auch trotz der Ängste immer noch normal funktioniert habe, die anderen aber wegen Panikattacken zu einem "normalen" Leben gar nicht mehr in der Lage waren. Außerdem habe ich mich gefragt, wie diese 90 Minuten Rumsitzen, Atmen und Reden alle zwei Wochen überhaupt irgendwas bringen sollen. Vor den Einzelterminen hatte ich Angst, weil das jeweilige Ergebnis so überhaupt nicht plan- oder vorhersehbar war. In den ersten zwei, drei Monaten war ich nach den Terminen regelmäßig so erschöpft, dass ich zu nichts mehr in der Lage war und oftmals auch wahnsinnige Kopfschmerzen bekommen habe. Es kam auch oft vor, dass ich so 1 - 3 Tage nach einem Termin in ein richtig tiefes Loch gerutscht bin und ich schrecklich gefühlt habe.

Ich denke, das ist relativ normal. Therapie wirkt eben nach und ich bin auch der Meinung, dass der Patient in einer Therapie die meiste "Arbeit" leistet.

Woran machst Du denn Deine Vermutung fest, dass Dir die falschen Fragen gestellt werden? Hast Du den Eindruck, dass die gestellten Fragen bei Dir einen Denkprozess auslösen und Du am Ende Antworten für die ungestellten Fragen hast? Es kann doch auch sein, dass Du gar nicht auf diese Antworten gekommen wärst, wenn man Dir die richtige statt der falschen Frage gestellt hätte.

Kurz gesagt... Gib den Tabletten und der Therapie noch ein wenig Zeit, und wenn es für Dich nicht funktioniert, rede darüber!

MkissGl{onlxey


Danke dir für deinen Post MissusMia,

ich werde dem ganzen noch etwas Zeit geben.

W+i8ldka_txer


Hallo Misslonley,

Mann kann als Kind schon eine Depression bekommen, wichtig ist in dieser Zeit Liebe und Geborgenheit.

Aber wie das so ist der eine steckt es weg der Andere halt nicht.

MfG *:) @:) :)* :)^

APBCu0c1


Hallo Misslonely,

wenn Du nicht gerne Bücher liest ist das nicht das Richtige. Dann gibt es noch die Möglichkeit Videos bei Youtube zu schauen. Da gibt es mittlerweile sehr viel. Leider so, das man die richtigen Fragen stellen muss. Sprich die richtigen Begriffe für die Suche eingeben muss sonst trifft das nicht ins schwarze.

Wie Du schreibst und das Verhältnis zu Deiner Mutter: Die Bindung ist sicher nicht optimal, die Vertrauensbasis (Ich bin oK. Du bist ok. => Andere sind ok, Einstellung)

Sieh Dir einmal diese Videos an. Kannst Du damit etwas anfangen?

[[https://www.youtube.com/watch?v=EGckpW_tk1w]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=rNupaUSFELE]]

ich bin ungeduldig, wenn es um etwas geht das ich wissen möchte) oder gar nicht, daher bevorzuge ich den Dialog mit anderen: Wenn Du Personen findest die es effektiv auf den Punkt bringen können. Ich denke dass die meisten, die ähnlich wie Du betroffen sind oft selber nach der Wahrheit suchen.

M*isslKonlxey


Guten Abend zusammen, erstmal danke für eure Posts, Wildkater und ABC01.

Ich werde mir die Videos morgen anschauen, sollte langsam ins Bett zzz

ich bin ungeduldig, wenn es um etwas geht das ich wissen möchte) oder gar nicht, daher bevorzuge ich den Dialog mit anderen: Wenn Du Personen findest die es effektiv auf den Punkt bringen können. Ich denke dass die meisten, die ähnlich wie Du betroffen sind oft selber nach der Wahrheit suchen.

Das kann sein, vielleicht finde ich aber Menschen den es schon etwas besser geht oder die Teilfortschritte gemacht haben, oder die einfach nur mal drüber reden wollen, jede Info ist eine wertvolle.

Egal wie sehr sie nützt oder weniger, vielleicht bringt sie mir nichts, oder dem Tippgeber, aber vielleicht einer dritten Person die einfach mitließt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH