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Helft mir bitte! Starke Benommenheit und leere im Kopf

MOalikga200x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

Ich wende mich mit verzweiflung und tränen an euch😔

Ich habe seit monaten starke Benommenheit und leere im kopf!

Ich nehme seit drei jahren citalopram 40mg doch seit ein und halb jahren nur noch 15mg.

Heute war ich beim neurologen und habe mir die augen bei ihm ausgeheuelt der meinte ich soll wieder meine tabletten erhöhen und das es bald besser wird.

Kennt das jemand von euch?

Das macht mir alles so schlimme angst, diese ganze benomenheit und verwirrt sein, hilft mir bitte!😔

Antworten
MWalik/a200x0


Niemand? :�(

E[ineGutje&Fraxge


Wie schnell hast Du die Tabletten runterdosiert?

o[noYdisxep


Hallo! Ich habe Dir hier mal die häufigen und seltenen Nebenwirkungen von Citalopram aufgelistet, wie sie auch in Deinem Beipackzettel stehen sollten:

Nebenwirkungen Citalopram

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen.

Übelkeit, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen.

Schwäche oder Kraftlosigkeit (Asthenie).

Störungen der Scharfeinstellung des Auges.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Verminderter Appetit oder Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme.

Unruhe, Nervosität, Verwirrtheit.

Angst, verändertes Träumen, Gedächtnisverlust, Teilnahmslosigkeit.

Migräne.

Zittern, Gefühl von Kribbeln oder Taubheit der Haut (Parästhesie), Schwindel.

Konzentrationsstörungen.

Geschmacksstörungen.

Ohrgeräusche (Tinnitus).

Herzrasen (Palpitation), hoher oder niedriger Blutdruck.

Gähnen, Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung.

Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Magenbeschwerden (z. B. Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Blähungen), gesteigerter Speichelfluss.

Juckreiz.

Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen.

Vermehrte Harnausscheidung.

Vermindertes sexuelles Verlangen.

Orgasmusstörungen bei der Frau, schmerzhafte Regelblutung.

Müdigkeit.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Quelle:[[http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Citalopram-biomo-20mg-2855007.html]]

_________________________________________________________________________

Wie Du siehst, ist Dein Citalopram nicht ungefährlich und kann Deine Beschwerden verursachen. Nun hast Du schon mit Deinem Neurologen gesprochen und er reagierte relativ gar nicht. Ich muss Dich jetzt gemäß den Verhaltensvorschriften hier bitten, das Medikament KEINESFALLS selbst abzusetzen, weil der Entzug davon nicht absehbare Folgen haben kann. Ich erlaube mir aber, Dich höflichst zu bitten, einen anderen Neurologen oder Psychiater aufzusuchen und diesen um eine Umstelleung / Neueinstellung auf ein anderes Medikament zu bitten. Ich kann auch nicht wissen, wie stark (den Alltag beeinflussend) deine Depressionen vor Citalopram waren, sodass nur ein neuer Arzt entscheiden kann, wie eine Behandlung fortgeführt wird. ich selbst habe auch Erfahrung mit einem Serotonin Wiederaufnahmehemmer und der funktionierte bei mir gar nicht (Kollaps). Das Wirkprinzip ist m.E. um 2 Ecken gedacht und das scheint mir eine Ecke zuviel zu sein weil zuviele Möglichkeiten einer Störwirkung. Ich habe etwa 9 Monate gekämpft, bis ich ein für mich geeignetes Medikament hatte, das mich im Alltag, besonders tagsüber nicht beeinträchtigt. Ich wünsche Dir von Herzen dabei viel Erfolg und gute Besserung!

EEineVGuteF[raxge


Wie Du siehst, ist Dein Citalopram nicht ungefährlich und kann Deine Beschwerden verursachen.

Grundsätzlich richtig was Du schreibst, aber trotzdem lass mal bitte die Kirche im Dorf. "Nicht ungefährlich" kann einen Menschen ganz schön ängstigen, wenn er nicht Dein fundiertes Wissen hat. Und die Apotheken-Umschau ist auch nichts weiter als die Bildzeitung der Medizin.

Davon abgesehen wird Citalopram ja nicht grundlos verordnet, unter Umständen kann die Grunderkrankung deutlich gefährlicher sein als die Folgewirkungen von Citalopram.

Nichtsdestotrotz kann es bei der enormen Reduktion der Tabletten zu Absetzerscheinungen kommen, die immens lange anhalten können. Ich nehme das Gegenstück (Cipralex) und habe große Probleme es abzusetzen. Eine Tablette vergessen und mir gehts hundemies.

Deswegen meine Frage:

In welchen Zeitabständen hast Du runterdosiert? Die 15 MG die Du jetzt nimmts sind zum Leben zu wenig und zum sterben zu viel. Bei Citalopram ist die Zieldosis m.W. nach 40 MG. Was ist die Grunderkrankung? Sei so lieb, liebe TE und gib uns ein paar Infos, damit wir versuchen können Dir zu helfen @:)

ANnqka10x1


Also, ganz so verteufeln würde ich das Citalopram nicht. Kommt ja drauf an, wie Du die 40 mg vertragen hast. Wenn es Dir damit gut ging, würde ich dem Rat Deines Neurologen folgen und die Dosis wieder stufenweise anheben. Alle SSRI haben Nebenwirkungen. Und das Nebenwirkungs-Muster ist bei allen ähnlich.

Natürlich verträgt nicht jeder das selbe Medikament. Aber offensichtlich hattest Du mit den 40 mg

keine Beschwerden. So verstehe ich es jedenfalls. Und deshalb gleich den Neurologen zu wechseln halte ich nicht für empfehlenswert. Du könntest nochmal mit ihm reden. Viele Köche verderben den Brei.

M%alikra2000


Ich war beim neurologen und sollnun erhöhen das hab ich jetzt gemacht nehme seit 5 tagen 20 mg und nach der einnahme geht es mir imer schlecht, was ich vorher nie hatte.

Ich weiss echt nicht mehr weiter, ich nehme das medikament wegen angststörung und depression

MCaliQka2x000


Ich hab es damals langsam runterdosiert und bin ein jahr lang auf 10mg gewesen

A6nka10x1


Während der Einschleichphase stellt sich normalerweise noch keine Besserung ein. Zunächst spürt man ja

erst mal die Nebenwirkungen. Und es dauert nach Erreichen der Erhaltdosis noch einige Zeit,

bis sich das Befinden bessert. Mag ja sein, dass Du dies so noch nie hattest. Es ist eben nicht immer

gleich. Nur selten verträgt man das gewohnte Antidepressivum plötzlich nicht mehr.

Habe noch etwas Geduld. Du hast offensichtlich einen Rückfall erlitten und der ist nicht von heute auf morgen

vorbei.

M2alikaB20x00


Mein Neurologe sagte ich stecke in einer tiefen depression, das was mir sorgen macht mir geht es durch die erhöhung schlechter als vorher :�(

Ich fühle mich wie ein wrack :�(

Und den rückfall habe ich denke ich wegen dem stress von der geburt meiner tochter, monate lang nicht schlafen immer auf trapp sein usw

ASnkJa?101


Bei einer Erhöhung des Antidepressivums kann es einem durchaus eine zeitlang schlechter gehen !!!

Ich habe es selbst erlebt. Warte doch mal ab, auch wenn's schwer fällt. Vielleicht verschreibt Dir Dein Neurologe vorübergehend einen Tranquilizer niedrig dosiert, z.B. Tavor. Frag ihn mal.

Mlalik8a2000


Liebe Anka mein arzt hat mir prometazin tropfen aufgeschrieben ich trau mich aber wirklich nicht die zu nehmen :�(

Ich kann mich überhaupt nicht überwinden die tropfen zu nehmen

ATnkaJ101


Ich kann gut verstehen, dass Du Angst vor den Tropfen hast. Prometazin ist ein Neuroleptikum, das aber

mittlerweile als Tranquilizer benützt wird. Gefährlich ist das Medikament sicher nicht. Vielleicht kannst Du Dich ja überwinden, mal ein Tröpfchen zu nehmen. So würde ich es machen. Ich bin auch sehr zögerlich, wenn es darum geht, ein neues Medikament zu nehmen. Und dann fange ich nach langem Hin und Her an,

ein Mini-Dosis zu nehmen und wenn ich die vertrage, steigere ich langsam.

M!alikLa20x00


@ Anka101

Lieben dank für den tip ich werde versuchen mich zu überwinden ich hoffe das ich es schaffe.

Was mir den kopf zerbricht ist wieso ich aufeinmal so auf citalopram reagiere das hatte ich früher nie :�(

A:nkaj101


Liebe Malika,

ich nehme seit ca. 20 Jahren immer wieder Fluvoxamin (auch ein SSRI). Ich bin praktisch immer am

Ein- und Ausschleichen. Meistens kann ich nur 6 bis 8 Monate mal ohne das Medikament sein.

Und da erlebe ich auch, dass das Einschleichen nicht immer gleich verläuft. Manchmal geht es ohne Probleme

und manchmal habe ich Beschwerden. Da ich mal beim Hochdosieren in der Nacht eine heftige Panikattacke erlebte, erhöhe ich die Dosis nur noch in sehr kleinen Mengen. Da es mir bei meinen regelmässigen Rückfällen meistens sehr schlecht geht, nehme ich solange, bis das Fluvoxamin seine volle Wirkung zeigt, eine geringe Dosis Tavor nach Bedarf. Tavor hat ein relativ grosses Suchtpotential, mit dem ich aber keinerlei Probleme habe. Da ich auch in guten Zeiten trotz Fluvoxamin gelegentlich eine Panikattacke bekomme, brauche ich Tavor ohnedies als Notfallmedikament.

Am Anfang meiner "Karriere" bekam ich Amitriptilin und habe es gut vertragen. Als ich es ein zweites Mal

einschleichen wollte hatte ich so heftige Beschwerden, dass ich auf Fluvoxamin umgestiegen bin.

An Deiner Stelle würde ich noch abwarten. Ich bin fast sicher, dass Du bald eine Besserung spürst.

Du bist natürlich in einer besonders schwierigen Situation, da Du Dich auch um Dein Kind kümmern musst.

Halt die Ohren steif !!!

Liebe Grüsse

Anka

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