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Hilfe!! Ich kann nicht aufhören, abzunehmen...

Alias 728284 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe ein Problem... irgendwie.

Vor einigen Jahren war ich noch stark übergewichtig. Wirklich sehr stark. BMI 51+. Dann habe ich mein Gewicht in den letzten 5 Jahren halbiert. Meinen BMI ebenso. Liege jetzt bei rund 68kg auf 1,65m. Meine Gynäkologin sagt: Stopp, es reicht. Sie schätzt, dass mindestens 5kg von den 68kg noch Haut und kaputtes Gewebe sind. Vielleicht auch mehr. 5-10. Aber ich schaffe es nicht mehr, aufzuhören. Sehe überall nur noch Kalorien. Esse nicht mehr als 1000 pro Tag. Nur am Wochenende mehr. Bürojob, kaum Bewegung, kein Hunger, kein Appetit.

Mein Oberkörper besteht schon nur noch aus Haut und Knochen, überall kommen die Knochen durch. Andererseits hängen überall Hautlappen und ich fühle mich immer noch zu dick. Wenn ich was hochhebe, dann sieht man am Arm Bizeps oben und Schwabbel unten. Am Bauch hängt eine gigantische Fettschürze. Knie ich, liegt sie auf den Oberschenkeln. Da, wo der Venushügel sein sollte, hängt ein Lappen. Meine Oberschenkel hängen neben meinen Knien. Wie soll ich da kapieren, dass ich "fertig" sein soll? Da ist ja noch überall Masse. Von vorne sieht man meinen Rippenbogen, darunter hängt der Schwabbel.

Jeder BMI-Rechner sagt noch: Leichtes Übergewicht. Selbst mein Hausarzt sagt, ich sollte noch auf 65 runter. Bekannte sagen auch "stopp, sonst siehst du krank aus".

Wie kann mein Kopf verstehen, dass ich nicht mehr dick bin? Dass ich nicht mehr abnehmen muss? Dass mit der Geißelung nach so vielen Jahren Schluss sein darf? Und was ist "normales Essen"? Was sind normale Portionsgrößen?

Hm.

Antworten
PJlüs[chbiexst


Was du brauchst ist eine Therapie.

Ruf mal den medizinischen Dienst deiner Krankenkasse an und lass dich beraten.

FYreSß~soa\ck


Ich weiß ja nicht, wie du so zu OPs stehst, aber wie wäre es, erstmal den gigantischen Hautüberschuß beseitigen zu lassen und dann kann man ja sehen, wieviel du dann noch wiegst und was noch getan werden könnte.

A9gaWtha KCristixe


Du hast zweifellos eine Essstörung gegen die andere eingetauscht, vermutlich Esssucht (bei einem BMI von 51 nicht zu weit hergeholt) gegen Magersucht (Angst vor mehr als 1000 Kalorien spricht dafür.)

Nun brauchst Du professionelle Hilfe. Scheue dich nicht, sie dir zu besorgen. Es ist wichtig, weil es sonst gefährlich werden könnte für dich.

X6ira?in


Ich stimme Freßsack zu.

Vielleicht liegt es auch daran, dass du dich immernoch "unschön" findest. Diese Lappen werden vermutlich nicht von allein verschwinden und vielleicht, wenn sie weg sind,siehst du du bist ein sportlicher schlanker Mensch geworden.

Aber ja auch eine Therapie wäre sinnvoll. Du müsstest langsam deine Kalorien wieder auf ein Normalmaß hochschrauben.

Alias 728284


Ich weiß ja nicht, wie du so zu OPs stehst, aber wie wäre es, erstmal den gigantischen Hautüberschuß beseitigen zu lassen und dann kann man ja sehen, wieviel du dann noch wiegst und was noch getan werden könnte.

Ich stehe dem sehr positiv gegenüber - mein Geldbeutel leider nicht. Ich pflege mich sehr gut und habe daher kaum Entzündungen in den Hautfalten, keine Pilze oÄ. Da übernimmt die OP(s) leider keine Kasse.

P.sschbxiest


Typisch Krankenkasse, wenn sich jemand dick futtert und dann Diabetes, Herzinfarkt und Co. kommen

wird alles klaglos bezahlt, aber wehe jemand nimmt ab.

Hast du Einspruch gegen die Ablehnung eingelegt?

A@gaTtha} Crdistxie


Hautfalten allein sind nun mal keine Krankheit. Wo sollen die Kassen denn die Grenze sonst ziehen? Etwas muss "Krankheitswert" haben, bevor die Kassen sich zuständig fühlen.

Ich würde als Betroffene vom Arzt prüfen lassen, inwieweit mich die hängende Haut nun psychisch belastet und der Kasse ggf. ein Attest vorlegen. Dann ist die Handhabe schon besser als nur durch eine Anfrage.

FPreß]sack


Ich stehe dem sehr positiv gegenüber - mein Geldbeutel leider nicht. Ich pflege mich sehr gut und habe daher kaum Entzündungen in den Hautfalten, keine Pilze oÄ. Da übernimmt die OP(s) leider keine Kasse.

Alias 728284

Ich habe mal gelesen, dass, wenn diese Fettschürzen zu groß werden, es sogar dringend empfohlen wird, diese entfernen zu lassen, weil diese gesundheitliche Probleme bereiten könnten. Welche weiß ich jetzt nicht. Ich habe aber mal gelesen, dass in den Fettschürzen nicht unbedingt nur Fett ist und man diese oben komplett abtrennen kann. Es sind in den Fettschürzen angeblich manchmal auch Darmschlingen drin.

Schade, dass die Krankenkasse die Entfernung nicht unterstützt.

F]reßsRacxk


Hmm...nochmal verbessern, habe mich blöde formuliert:

Also mit den Darmschlingen: es kann wohl so sein, dass sich im Laufe des Abnehmens alles so gelegt hat, dass die Fettschürze nicht nur aus Fett besteht, sondern sich auch Teile vom Darm dort befinden. Das wird dann wohl alles bei der OP wieder "richtig gelegt" und dann die Fettschürzen entfernt.

Aber allein, dass sich das alles so verschiebt, müßte die Krankenkasse doch interessiert sein, die OP zu zahlen, weil ansonsten mit der Zeit doch bestimmt andere kostenintensive Probleme auftauchen würden. ":/

ATndrejQkxa


Eine Bekannte von mir hat sich auch "halbiert", von 130 auf 65 kg. Bei ihr hat die Kasse eine Magenverkleinerung und nun auch eine Straffung genehmigt. Lass Dir von einem Psychologen Deine Probleme bescheinigen und bleibe hartnäckig bei der Kasse. Ich denke eine OP würde Dir viel bringen, weil Du dann Deine wirkliche Figur sehen könntest. Um eine Therapie wirst Du aber nicht herum kommen, Du musst aus dem Teufelskreis der Essstörungen raus. Viel Glück!

C'arol?injav-8x7


Psyche ist der Krankenkasse leider herzlich egal. Dagegen kann man eine Therapie machen. Es muss schon eine medizinische Indikation auf körperlicher Ebene vorliegen zur Bewilligung. :)*

Amgath!a Crisxtie


Ja gut, dann eben Therapie vorher. Dazu sollte der Patient dann schon bereit sein mit der Aussicht, danach die OP möglicherweise doch genehmigt zu bekommen.

Cuariolxinj(ax-87


Ich bin in einer ähnlichen Situation, daher würd mich mal interessieren, Wir man an eine Therapie kommt, Wie das darin alles abläuft und überhaupt. Ist sowas mit dem Beruf vereinbar? Und was passiert da?

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