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Angststörung verhindert Ausbildung

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Sense

Benetton, ich lese durchaus Unwillen heraus, neben aller Bereitschaft, trotzdem Dir das Wohl des Freundes nicht gleich ist.

In der Tat, Sense. Es ist so, dass ich nicht vollkommen emotionslos reagiere. Und wenn ich sehe, dass die zwei "Kinder" wieder einmal einen Sommer lang in ihrem Zimmer hocken, ohne etwas unternehmen zu wollen, während andere, auch ihr Bruder ständig auf Achse sind, und den Sommer genießen. Meine Emotionen sehen dann nicht so aus, dass ich mir denke:"Ach schön, dass unsere Tochter so lieb und gescheit ist, es ihr gut geht und sie fröhlich ist" - sondern eher in die Richtung:" Wie schade, dass die Zwei ihre besten Jahre auf dem Zimmer hocken, nichts erleben und keine Freunde mehr haben."

Das sind eben meine Gedanken dabei, auch wenn ich (wir) niemals auf die Idee kommen würden, den beiden dahingehend Vorschriften machen zu wollen. Wir bemühen uns sogar, uns unsere, wie soll ich sagen... Befremdung nicht anmerken zu lassen. o:)

Auch Dir Sense danke ich nochmal ausdrücklich für Deinen hilfreichen Beitrag! @:)

_Parvati_

Also ist er noch gar nicht in Therapie und hat auch noch keine Diagnose?

Doch. Er hat nun zwei Therapiestunden hinter sich - und ist nicht zufrieden mit seinem Therapeuten. Sagt, der würde ihm nicht richtig helfen. Eine Diagnose hätte er ihm auch nicht mitgeteilt, würde nur darauf drängen, dass er mehr "kämpfen" müsste (was ich ja auch denke). Der Junge fühlt sich nicht gut aufgehoben und wird wohl den Therapeuten wechseln.

Nochmal was zum Thema "Einmischung": _Parvati_, uns ist bewusst, dass wir keinen Therapeuten ersetzen können und das wollen wir auch nicht!!! Wir wollten von Anfang an, dass er sich professionelle Hilfe sucht.

Aber wir denken trotzdem, dass der Junge Mann seinen schweren Weg nicht alleine gehen braucht, sondern das er spüren sollte, dass wir ihn unterstützen, begleiten und nicht sein Problem ignorieren werden. Wir wollen helfen bis er sagt:" Es reicht! Ich will das nicht hören!" Das ist dann seine Entscheidung, die wir respektieren werden. Aber ansonsten halte ich persönlich es für falsch, einen jungen Menschen mit so einem Dilemma sozusagen im Regen stehen zu lassen, so zu tun, als ob es kein Problem gäbe.

Für manch einen mag das nicht passend sein, aber ich denke, das soziale Umfeld, im Zusammenspiel mit einer therapeutischen Behandlung hilft mehr, als ein negieren der Tatsachen nach dem Motto: "Da muss er alleine durch. Wir kümmern uns nicht."

_tParvaxti_


Doch. Er hat nun zwei Therapiestunden hinter sich - und ist nicht zufrieden mit seinem Therapeuten. Sagt, der würde ihm nicht richtig helfen.

Sowas kann man aber nach zwei Stunden nicht beurteilen. Aber wahrscheinlich ist es trotzdem besser zu wechseln. Wenn man merkt, das die Chemie nicht stimmt, soll man es lieber lassen.

Eine Diagnose hätte er ihm auch nicht mitgeteilt,

Woher weißt du das jetzt überhaupt? Hast du ihn doch noch gefragt, was der Therapeut für Diagnosen gestellt hat?

Wie auch immer... Könnte sein, dass die Zeit dafür zu kurz war, um festzustellen, was genau vorliegt.

würde nur darauf drängen, dass er mehr "kämpfen" müsste (was ich ja auch denke).

Kämpfen muss er schon, sonst bringt die Therapie auch nichts.

Aber wir denken trotzdem, dass der Junge Mann seinen schweren Weg nicht alleine gehen braucht, sondern das er spüren sollte, dass wir ihn unterstützen, begleiten und nicht sein Problem ignorieren werden. Wir wollen helfen bis er sagt:" Es reicht! Ich will das nicht hören!" Das ist dann seine Entscheidung, die wir respektieren werden. Aber ansonsten halte ich persönlich es für falsch, einen jungen Menschen mit so einem Dilemma sozusagen im Regen stehen zu lassen, so zu tun, als ob es kein Problem gäbe.

Für manch einen mag das nicht passend sein, aber ich denke, das soziale Umfeld, im Zusammenspiel mit einer therapeutischen Behandlung hilft mehr, als ein negieren der Tatsachen nach dem Motto: "Da muss er alleine durch. Wir kümmern uns nicht."

Ich glaub, du verstehst immer noch nicht WAS ich hier versuche dir zu vermitteln. Es geht nicht darum seine Probleme zu ignorieren, aber Hilfe aufzwingen, ohne zu wissen, ob er denn welche will, bringt auch nichts. Ließ dir mal den Link durch den ich unter einem Zitat deiner Frau platziert habe. Da steht gut beschrieben, wie man Angstpatienten helfen kann ohne aufdringlich zu sein.

Ansonsten: Was hindert dich daran, den Freund deiner Tochter direkt zu fragen, ob und inwieweit er Hilfe möchte? Und ihm mitteilst, dass du auch akzeptieren wirst, wenn er keine Hilfe von dir will. Das finde ich besser, als zu warten bis ihm irgendwann mal der Kragen platzt, weil ihm irgendwas nicht passt. Möglich wäre auch, dass ihm eure gutgemeinten Ratschläge eh schon nerven, aber er nichts sagt, weil er den Familienfrieden wahren und euch nicht kränken will.

Wenn er dir sagt, dass er gerne die Hilfe und Unterstützung von dir und deiner Frau annimmt, dann ist ja alles in Butter. Dann könnt ihr ihm ja helfen so gut es euch möglich ist.

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