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Problem mit Menschenkontakt?

A)BCY01


Hallo Zuschauer,

Nun schreibe ich noch ein bisschen zum Rest von gestern

Eine Zeit lang habe ich viel Bücher und andere Fundstellen gelesen, für mich alleine. Das war ein guter Grundstock, um überhaupt Fragen beantwortet zu bekommen, die ich u.a. seit der Kindheit hatte.

Das merkt man, dass Du schon sehr viel daran gearbeitet hat, das Ganze zu verstehen. Mache ich auch so.

Aktuell habe ich kein konkretes "Arbeitsziel" im sozialen Bereich.

Bei mir ist es viel, zu verstehen wo die falschen Annahmen sind. Ein besseres Bild zu bekommen. Ansichten überdenken. Wenn man so einiges über therapeutische Arbeit liest, dann wird dort in diese Richtung gearbeitet, innere Bilder zu verändern und Ansichten.

mehr soziale Kontakte zu pflegen als früher und offener zu sein, neue potentielle Kontakte zu erkennen

Das ist auf jeden Fall ok.

Was ich abbauen möchte, ist meine Neigung zum Aufschieben & Vermeiden. Das übe ich praktisch im Alltag immer wieder mal (eben wenn etwas anliegt, das ich gerne vermeiden würde). Ich "zwinge" mich, mich dem letztlich zu stellen. Da könnte nur das Tempo höher sein,

In die Richtung habe ich früher auch mehr gedacht. Als zwanghafter tut man aber schon das Mögliche. Ich weiss nicht ob es so gut ist sich zu mehr zwingen zu wollen. Beim Tempo bin ich pragmatischer geworden. Mein innerer Rhytmus erzwingt aber die Phasen der Unproduktivität. Wenn das besser wäre, dann wäre das bei mir die Bechleunigung.

Du hast das sehr treffend zusammengefasst, was mir gar nicht so bewusst war, dass mein Bild von einer Partnerschaft in diese Richtung wie beschrieben getrübt ist.

Ja, Da konnen größere Fortschritte passieren, wenn man andere Sichten entwickelt.

Ich hoffe ich habe nichts Wichtiges übersehen - sonst melde dich einfach und ich schreibe dann später was dazu. Außerdem brauche ich etwas Schreibpause. Mal sehen wie lange; also nicht wundern. Den Austausch mit dir mag ich aber und würde ihn gerne fortsetzen.

Ja, denke ich auch, dass es langsam zuviel wird mit dem Schreiben. Sehr viel ist auch schon gesagt worden. Ich bin am überlegen wie es besser wäre. Eigentlich wollte ich im Winter an dem Thema wieder mehr machen und den Herbst noch anders nutzen.

AfBC0x1


Hallo teeta1,

ich möchte noch Deinen Beitrag beantworten

Unsere seitenlange Diskussion beschreibt das Verändern. Wie sieht Du das mittlerweile?

Da sich hier das Meiste nicht direkt an mich richtet, überfliege ich viel. Und das was ich mitbekomme ist, dass man es akzeptieren soll, dass man das nicht kann bzw. nur in geringen Mengen. Nur ist es genau das was ich nicht akzeptieren will.

Ich werd wahrscheinlich mal ne Therapie anfangen in der Hoffnung, dass sich mal was ändern könnte. Vielleicht kann da ja mal jemand seine Erfahrungen mit mir teilen?

Therapie kann ich nur empfehlen, wenn Du das schaffst anzufangen. Sich versuchen selber zu helfen ist extrem schwierig und fraglich wo das tatsächlich hinführt. Ich konnte mich bisher nie entschließen dazu. Im Forum findest Du bestimmt Leute mit Erfahrungen.

Ansonsten, sich mit dem Ganzen nicht abfinden, es nicht zu akzepieren ist die richtige Einstellung. Man muss tatsächlich an Verbesserungen glauben und anfangen was zu tun dafür.

Am Besten Du machst einen neuen Faden auf (Falls noch nicht getan) mit dem Thema zu einer Therapie. Wer kann Tips geben und wer hat Erfahrungen und beschreibst nochmal kurz Dein Problem.

Eyhemauliger Nutazer (#?590071)


Hallo ABC01,

Ja, denke ich auch, dass es langsam zuviel wird mit dem Schreiben. Sehr viel ist auch schon gesagt worden. Ich bin am überlegen wie es besser wäre. Eigentlich wollte ich im Winter an dem Thema wieder mehr machen und den Herbst noch anders nutzen.

Das kann ich gut nachvollziehen und bin momentan auch unschlüssig, ob Weiterschreiben derzeit sinnvoll wäre oder ob es besser wäre, das Thema in ein paar Wochen wieder aufzugreifen.

Heute war jedenfalls ein sehr guter Tag und einer der Tage, an denen ich verstehe, warum es einen so großen Unterschied macht (in einem normalen Umfeld), welche Laune man selbst hat und wie offen man auf andere zugeht (sich eben nicht so distanziert zu geben) und wie wichtig es ist, selbst Gefühle & Sympathien zu zeigen. Zumindest, wenn man gute Laune hat.

AnBCR01


Hallo zuschauer,

wie ich sehe hat das Forum ein neues Layout. Muß ich mich erst gewöhnen.

bin momentan auch unschlüssig, ob Weiterschreiben derzeit sinnvoll wäre oder ob es besser wäre, das Thema in ein paar Wochen wieder aufzugreifen.

Das ist schon ok so ab und an, wenn es was Neues gibt oder Fragen. Die Posts müssen ja nicht so lang sein. Ich wollte das Thema sowieso wieder mehr im Winter machen, wo sich Zeit zum lesen und schreiben anbietet. Mir hat die Diskussion erst mal geholfen. Allein durch schreiben wird einem oft schon vieles klarer. Ich hoffe ich verliere das Forum nicht wieder aus den Augen. Kann auch sein dass ich einfach ein allgemeines Posting mache, wenn mir wieder was wesentliches auffällt.

Hier noch ein Song von den Chilly Peppers, dessen Video irgendwie schizoide auf mich wirkt.

[[https://www.youtube.com/watch?v=rn_YodiJO6k]]

Zumindest passend zu den Bildern die man manchmal im Internet sieht zu schitzoide. Persönlich war ich aber nie so düster. Ich frage mich langsam ob ich mich wirklich als schizoide sehen soll oder ob es da noch etwas anders ähnliches gibt wie Sozialphobie. In den Stilen gibt es eben nichts anderes. Die Kombination mit zwanghaft zeichnet allerdings ein entspannteres Bild, das ist schon plausibel.

Zu den Rollen in einer Beziehung ist mir noch eingefallen, das Bild. Zum Partner und innerhalb der Beziehung authentisch. Gemeinsam nach außen sind es dann ehr Rollen. Können natürlich auch relativ authentische Rollen sein. So müsste das Bild passen.

Falls es bis zum nächsten Post länger dauert. Ich bin dann gespannt wie es Dir ergangen ist bis ich wieder was höre. Und viel Glück, dass Du weiterkommst mit dem Ganzen.

Ephemagliger NuMtzer (#N5904071)


Hallo ABC01,

das neue Layout finde ich auch sehr gewöhnungsbedürftig.

Das ist schon ok so ab und an, wenn es was Neues gibt oder Fragen. Die Posts müssen ja nicht so lang sein. Ich wollte das Thema sowieso wieder mehr im Winter machen, wo sich Zeit zum lesen und schreiben anbietet.

Das ist eine gute Idee.

Das Video passt, nur erlebe ich den schizoiden Zustand auch nicht als derart "depressiv" wie das Video. ... Musik ist generell ein guter Faktor für mich, um Energie zu bekommen - aber kann auch eine Art Einladung in den schizoiden Modus bedeuten, wenn man dann im Lied & seinen Gedanken versinkt.

Der zwanghafte Stil ist eigentlich gar nicht so übel. ;-) Früher war der bei mir negativ assozziiert, ich hatte da aber mehr die Persönlichkeitsstörung und den umständlichen Perfektionismus vor Augen.

Zu den Rollen in einer Beziehung ist mir noch eingefallen, das Bild. Zum Partner und innerhalb der Beziehung authentisch. Gemeinsam nach außen sind es dann ehr Rollen. Können natürlich auch relativ authentische Rollen sein. So müsste das Bild passen.

Ganz ohne Rollen kommt vermutlich kein Mensch aus. Aber ja das Echte muss schon überwiegen - und man muss als Gegenüber präsent bleiben statt z.B. im schizoiden Modus nur noch als Hülle anwesend zu sein; roboterhaft in der Außenwelt unterwegs. ... Ich merke das im Umgang mit Menschen, die ich als sehr gesund einstufen würde, und bei denen bin ich einfach geistig und körperlich da ohne diese innere Zusatzbrille zu haben. Evtl. benutzen die kaum Antreiberverhalten/Bemerkungen, die ins Antreiberverhalten einladen oder irgendwas von dereren Art färbt ab, keine Ahnung. Jedenfalls ist das eine sehr angenehme Art des Kontaktes und ich verhalte mich unbewusst selbst "normaler", zeige z.B. meine Stimmung oder scherze mit demjenigen, obwohl cih da sonst zurückhaltender bin etc..

Falls es bis zum nächsten Post länger dauert. Ich bin dann gespannt wie es Dir ergangen ist bis ich wieder was höre. Und viel Glück, dass Du weiterkommst mit dem Ganzen.

Danke, das wünsche ich dir auch. Und schreib mal irgendwann, wie es bei dir weitergegangen ist.

tgeetxa1


Auch wenn es wieder spät ist, wollt ich mir das noch irgendwie von der Seele schreiben.

Ich bin jetzt wieder regelmäßig in Menschenkontakt und merke, wie anstrengend das für mich ist. Ich komm einfach total kaputt nach Hause als hätte ich mehrere Stunden lang gearbeitet.

In puncto "Therapie" werd ich momentan noch nichts unternehmen können, da ich bald sowieso umziehe (wenn auch nicht weit weg).

Ansonsten macht es mich irgendwie immer mehr fertig, dass ich keine Freundin habe (-n kann). Da ich allerdings mich eher umbringen würde, als irgendwie Mädchen anzusprechen, wird das sowieso nichts (mein ich ernst). Für mich wär das die Hölle. Ich glaub für mich wär es tatsächlich besser zu akzeptieren keine zu bekommen, die Frage wäre für mich nur wie.

A4BCF0x1


Hallo teeta1,

Ich glaub für mich wär es tatsächlich besser zu akzeptieren keine zu bekommen, die Frage wäre für mich nur wie.

Das ist wirklich traurig. Ich kenne das gut. Akzeptieren keine zu bekommen solltest Du nicht ! Sich so zu verbiegen ist nicht gut. Das macht alles nur noch schlechter.

Aber akzeptiere, dass Du jetzt vielleicht nicht sofort eine Freundin haben kannst !

Du kannst eine Freundin haben, wenn Du noch etwas dazulernst und Dich weiterentwickelst bis Du reif genug dafür bist. Das ist dann soweit, wenn in Dir selber innerlich nichts mehr dagegen steht. Deine inneren Bedenken bremsen Dich vor allem. Oder haben es Dir Frauen gesagt, dass Du keine haben kannst. Das ist Deine eigene Meinung über Dich selber. Die unterbewußte Einstellung "Ich bin nicht ok". Bei mir habe ich jetzt verstanden woran das liegt. Durch schlechte Erfahrungen, dass man sozial nicht so geschickt ist, weiss man, dass man in einer Beziehung auch nicht so gut im Umgang sein wird. Das sagt einem, "Ich bin nicht ok" und werde das sozial nicht sehr gut machen. Das erzeugt auch die Angst jemanden anzusprechen. Man weiss von sich, dass man in sozial anspruchsvollen Situationen nicht gut funktioniert.

Jetzt noch ein Tip der mir sehr hilft. Ich habe mal gehört, dass Frauen es gar nicht verstehen können, dass ihnen gegenüber da jemand so Angst hat. Dann ist es mir schlagartig klar geworden, wie unbegründet diese Ängste sind.

Das ist auch wirklich logisch. Frauen sind genauso wie Du und ich keine Übermenschen. Man darf das nicht so unterschiedlich sehen. Wenn man allerdings völlig neben der Kappe auf eine zugeht, dann darf man sich nicht wundern wenn es nicht klappt. Vor allem wenn man sich die best gestyltesten raussucht. Sie investieren eine Menge Zeit in ihr aussehen und wenn dann jemand kommt, der kurz mal nach der Arbeit nach ihnen grabbscht dann werden sie auch sauer und lassen einen abfahren.

Werde einfach jemand bei dem die Frauen annehmen, das Du zuverlässig und ok bist und dass sie Spaß und gute Gefühle mit dir haben können, dann interessiert sich auch jemand für Dich.

Nun möchte ich Dir Dein neues Hobby vorstellen: Das Interesse, sozial dich weiter zu entwickeln und dazuzulernen. Soziale Themen zu verstehen wie das funktioniert . Dich innerlich weiterzuentwickeln. Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit hasst Du vermutlich auch verpasst genügend soziale Erfahrungen gemacht zu haben. Das musst Du jetzt vorsichtig nachholen. Wenn Du da geschickter wirst, strengt es Dich auch nicht mehr so an. Gefühle gehören unbedingt dazu. Das musst Du innerlich in Dir in Ordnung haben, oder bringen. Wenn Du Dich innerlich weiterentwickelt hast, dann klappt es äußerlich automatisch viel besser. Also nicht den Fehler machen äußerlich zu handeln, solange Du innerlich nicht dahinter stehst. Das kostet eine Menge Aufwand sich innerlich weiterzuentwickeln. Es kann lange Dauern bis man den Faden findet. Den Weg muss man aber gehen, sonst vergehen die Jahre und es verändert sich nie was. Das muss wirklich so sein wie ein Hobby wo man regelmäßig dran ist und Zeit damit verbringt.

Also regelmäßig dazulernen. Anfangen soziale Situationen bewußter zu beobachten um zu verstehen. Sich nicht sozial übernehmen indem man versucht anspruchsoll zu handeln. Beobachten, lernen, sich innerlich weiterentwickeln. Seine Gefühle in Ordnung bringen.

Wenn man Fortschritte gemacht hat, dann äußerlich sozial mit anderen mehr Umgang pflegen und sich nicht übernehmen dabei. Echt zu sein, keine gespielte Rolle ! Man muss innerlich dahinter stehen, weil man das so richtig findet. Als Merksatz vielleicht: Immer wenn Du anfängst eine Rolle zu spielen, wo Du innerlich nicht voll dahinter stehst, bist Du noch nicht soweit !!

Lese das bitte wirklich gründlich durch, dass Du es verstanden hast. Es ist jetzt vor allem wichtig, dass Du auf einen guten Weg kommst.

D.usk2Dxawn


@ teeta1

Ich glaub für mich wär es tatsächlich besser zu akzeptieren keine zu bekommen, die Frage wäre für mich nur wie.

Das könnte indirekt funktionieren, indem du dich auf die anderen Aspekte deines Lebens (Beruf, Hobbys ...) zu 100% konzentrierst, sodass für das Thema Beziehung gar keine Zeit oder Energie bleibt.

Beruf:

Weiterbildung, (Aufbau-)Studium, Leistungssteigerung, interner Jobwechsel, Arbeitgeberwechsel (inkl. Gehaltsverbesserung)

Hobby:

vorhandene Hobbys intensivieren, neue Hobbys testen, Verein beitreten, Ehrenamt usw.

(Das von ABC01 vorgeschlagene Hobby der praktischen Sozialkunde könnte sich meines Erachtens auch negativ auswirken, da ich nicht glaube, dass das bei deiner Ausgangslage funktioniert. Deine Frustrationen könnten dabei erst recht noch zunehmen.)

Du hast erwähnt, dass du eine Therapie machen willst. Dinge wie Introversion, Hochsensibilität oder Persönlichkeitsstörungen lassen sich nicht wegtherapieren. Da hilft nur Selbstakzeptanz und trotz der wahrgenommenen Defizite zu versuchen, das Beste aus seiner Lage zu machen. Eine Therapie (Akzeptanz- und Commitment-Therapie?) kann dazu evtl. hilfreich sein.

Dann klappt das auch mit einer Beziehung - irgendwann zumindest.

Viel Glück :)*

A9B4C01


Introversion, Hochsensibilität oder Persönlichkeitsstörungen lassen sich nicht wegtherapieren.

Selbstverständlich kann man da sehr viel verbessern.

Persönlichkeitsstörungen machen auf Dauer krank. Das kann bis zum Selbstmord oder verrückt werden gehen.

sodass für das Thema Beziehung gar keine Zeit oder Energie bleibt.

Man kann seine Psyche nicht so einfach austrixen. Irgendwann belastet einen das möglicherweise so stark dass man nur noch eine stark verminderte Energie hat seinen 100% Arbeiten nachzugehen in die man sich gestürzt hat.

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