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Dringend Rat, zwecks diverser Symptome

bwärlxauch hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,

Ich weiß zur Zeit nicht weiter. vor drei Wochen habe ich urplötzlich im Sitzen, nachdem Wäsche aufhängen, auf beiden Ohren so eine Art Druckgefühl bekommen, es hat sich angefühlt als würde das Blut aus dem Kopf sickern, es hat sich auch alles um die Ohren herum so betäubt angefühlt. Das Gefühl ließ dann nach ca ne Stunde nach. Bin dann zum Hausarzt, der meinte wäre Kreislauf, weil es ziemlich warm war und ich zu wenig getrunken hatte, die Blutabnahme hat auch nichs ergeben, alles top. Dann eine Woche später, ich war bei meiner Mutter, stand am Küchentisch, habe mich leicht nach vorne gebeugt um mir ein Glas Wasser einzuschenken. Beim hochkommen, wieder beide Ohren, so ein betäubtes Gefühl und auf dem Rechten Ohr blieb ein dumpfes Gefühl bestehen, mit so einer Art mittleren piepton und dem betäubten gefühl.Ich habe versucht nicht in Panik zu geraten, habe erst mal den Blutdruck gemessen, der etwas hoch war und der Puls lag bei 105. Ich legte mich dann hin für paar Minuten, weil dachte wenn ich entspanne, geht es wieder. Zwischendurch kam auch ein leichtes Schwindelgefühl dazu. Mittags bin ich dann zum hno Arzt, der stellte dann einen leichten Hörsturz fest, im audiogramm waren zwei punkte unten, die sich im tieftonbereich befanden. Ich bekam Kortison für eine Woche. Ein Tag danach, haben sich die Symptome gebessert, doch seit dem habe ich mit einem Schwindelgefühl zu tun. Bin dann nach 4 Tagen wieder zum hno, der machte wieder ein audiogramm und mein Gehör war in Ordnung. Ich sagte ihm das ich unter Schwindelgefühle leide und hin und wieder der Druck vorhanden ist mit dem betäubten Gefühl. Er meinte ich solle tebonin weiter nehmen. Als ich ihn fragte woher der leichte Hörsturz kam, meinte er das kann viele Ursachen haben, Stress, hws, usw. Ich solle mir keine Sorgen machen, das kann jedem Mal passieren.Also habe ich selbst mal gegoogelt und habe gelesen das ein tieftonhörsturz der Anfang eine meniere Erkrankung sein kann. Seit dem habe ich täglich Angst. Angst davor, diese Krankheit zu haben. Und mein hirn ist in ständiger Alarmbereitschaft und tut so als würde jeden Moment ein schwindelattacken kommen. Ich habe täglich mit einem Schwindelgefühl zu kämpfen und hin und wieder diesen Druck im rechten Ohr bzw. dieses betäubten Gefühl ums ohr, was gelegentlich auch auf dem linken Ohr mal vorkommt, aber hauptsächlich rechts vorhanden ist. Will heute aber auch noch die hws klären lassen, denn ich habe Angst sowas wieder zu bekommen. Denn ich leide seit 8 Jahren auch an einer Panikstörung. Aber ich will wieder normal leben und Spaß mit meinen Kids haben.

Wie kann der Arzt denn einen Hörsturz von einem Morbus meniere unterscheiden?

Und wie häufig kommt diese Krankheit überhaupt vor?

Jetzt ist es doch etwas länger geworden, entschuldigung schonmal dafür.

Aber um jeden Rat wäre ich echt dankbar

Antworten
A(gathaZ CriCstixe


Es drängt sich auf: der typische Ablauf bei einer Angststörung bei dir.

Ein fremdes Gefühl tritt auf, es wird gegoogelt und eine an sich harmlose Erscheinung (Absacken des Kreislaufs, kleinere Hörstörungen) wird einer Krankheit zugeordnet, auch wenn ein Arzt zwischenzeitlich abwinkte. Seitdem fixierst du dich darauf, eine seltene Sache zu haben, wenn nich "haben zu müssen".

Das ist nichts als eine hypochondisch überhöhte Angst. Es gibt keinen Anlass in deiner Schilderung, dahinter nun etwas Schlimmes zu vermuten. Patienten, die mehr "wissen" als ihr Arzt, sollten sich mit aller Macht von diesen Gedanken abwenden. Sonst kann dich wirklich eine Krankheit erwischen, und das ist die Hypochondrie.

b[ärl`aucxh


Vielen lieben Dank für deine schnelle ubd ehrliche Antwort. Denn das ist was ich auch gemerkt habe, wenn ich mich zwingen nicht zu googeln, fange ich an nervös zu werden und bekomme noch mehr Angst das ich gleich eventuell doch einen meniere Anfall bekomme. Obwohl mir jeder schon im Umfeld sagt es ist Quatsch. Aber mein hirn ist im Moment sehr aug das Ohr fixiert :-(

btätrlauxch


Heute Vormittag hatte ich noch einiges zu tun, musste mit meinem Vater zu Ärzten, da er letzte Woche einen leichten Herzinfarkt hatte. Solange ich damit beschäftigt gewesen bin, ging es eigentlich sehr gut und die Symptome am ohr waren auch nur sehr hintergründig. Aber wehe man kommt kurz zur Ruhe, um mal kurz z.b eine zu rauchen, Zack ist dieses komische betäubte Gefühl am ohr wieder vorhanden und zack Kreisen die gedanken wieder um den selben Mist. Und dann gesellt sich zu den ohrsymptomen,auch noch schön ein leichtes komisches Schwindelgefühl.

Ich wünschte es würde ein Knopf für den kopf geben, damit er mal ausgeschaltet bleibt und ich unbeschwert sein kann.

Habe am Mittwoch noch einen Termin bei der Orthopädin bekommen, so habe ich dann auch alles mal wieder checken lassen.

WRM %201x4


Alleine dadurch, dass du diesen Beitrag in dem Psychologie-Bereich verfasst, zeigt doch schon, dass du selbst vermutest, dass es eine psychische Störung ist, und keine körperliche Ursache der Grund für die Symptome ist.

Wenn du seit 8 Jahren an Panikstörungen leidest, bist du doch sicher in ambulanter therapeutischer Behandlung, oder? Dann würde ich mit dem Doc mal über dieses Thema sprechen.

bZärlaxuch


Ja ich war in therapeutischer Behandlung und bin eigentlich fertig. Nur hatte ich auch gerade eben, aus dem Nichts heraus wieder so einen Druck im betroffenen Ohr, der paar Sekunden angehalten hat und gleichzeitig kam auch schon die Panik. Und nun bleibt irgendwie so ein diffuses Druckgefühl,mit natürlich der Angst. Oh man, nach jedem Anfall von Druck im Ohr oder nur das kürzeste piepton, versetzt mich in Panik vor dieser krankheit

bHärlaxuch


Achso, es kam nachdem der Druck im ohr kam, dann direkt die Angst auch ein leichtes Schwindelgefühl

A0gatha fC\rixstie


Aus meiner Erfahrung werden die Symptome "davor gesetzt" bei einer psychischen Ursache, also vor die Gefühle, die die Psyche eigentlich damit verbindet. Bedeutet, du hast vielleicht eine ganz andere Angst, willst die Kontrolle über irgendwas behalten, das sich aber einer Kontrolle entzieht, und sogar die genau Erkenntnis, um was es dabei eigentlich geht, kann dies tun - also erzeugt deine Psyche Krankheitsängste. Weil: die sind handfest, nicht so diffus. Damit kannst du dich dann rund um die Uhr "ablenken". Also, eine erkennbare, "handhabbare" Angst setzt sich praktisch vor die unerkennbare, die unheimlich andere.

A@gath(a CMristxie


Ich glaube, dass hypochondrische Angsstörungen alle nach diesem Muster ablaufen.

WEil-dkiatxer


Hallo bärlauch,

Ich kann nur über mich sprechen, aber man kommt schnell in eine Schublade wo man nicht hin möchte.

Aber wie kann man das umgehen, nicht zu viel jammern ?

Bei mir kam dann nach 8 Jahren Augenbeschwerden raus , Augenkrebs und ein ziemlich großer Tumor.

Aber ohne wenn und aber, auch nur auf mich bezogen. Manche Krankheiten muss man halt ignorieren !!!!

MfG :)_ *:) @:) :)* :)^ :)^

W!M 2z014


Alleine dadurch, dass du diesen Beitrag in dem Psychologie-Bereich verfasst, zeigt doch schon, dass du selbst vermutest, dass es eine psychische Störung ist, und keine körperliche Ursache der Grund für die Symptome ist.

Wenn du seit 8 Jahren an Panikstörungen leidest, bist du doch sicher in ambulanter therapeutischer Behandlung, oder? Dann würde ich mit dem Doc mal über dieses Thema sprechen.

o(noDdisxep


Hallo! Ich bin mir nicht sicher, ob der HNO-Arzt allein aus einem Hörtest auf einen Hörsturz mit Sicherheit schließen kann. Um so mehr wundert es mich, dass der nächste Hörtest ohne Befund war ??? Dass Du ein Problem mit den Ohren hast, scheint mir außer Zweifel, und ich würde mal rezeptfreie Ohrentropfen und Nasenspray 0,1 Prozent probieren. (Vlt. eine Nasennebenhöhlenentzündung?) Bitte befrage dazu Deinen Apotheker /-in!

Dann sollte Dein Puls von 105 doch stutzig machen. Sicher kann sowas von einer Panikattacke kommen, aber nur während der Panikattacke. Im einfachsten Fall behandelt man dies mit einem selektiven Betablocker, der den Puls mal auf ca. 80 Schläge einbremst - bevor man ein monatelanges Gespräch mit dem Psychotherapeuten sucht. Es gibt in der Fersehwerbung auch 2 neuartige Beruhigungsmittel, die nicht gleich die Wirkung eines verschreibungspflichtigen Psychopharmakas haben. Und die Schilddrüse sollte einer Diagnostik unterzogen werden. Erst wenn das alles nichts bring, darf man an die Psyche ran gehen.

btärlxauch


@ onodisep

Danke für deine Antwort. Naja beim ersten Mal war es ja so, ich habe Wäsche aufgehangen, dann mich hingesetzt,um eine zu rauchen. Und plötzlich kam halt dieses dumpfe Gefühl an beiden Ohren, wie als wenn das Blut aus dem Kopf laufen würde. Bin dann ängstlich zur Couch und habe mich hingelegt, und habe den Blutdruck gemessen, 150/98 Puls 105. Ich habe versucht ruhig zu bleiben, aber da hatte ich selbst im liegen das Gefühl ich kippe um. Da hielt dann auf dem linken Ohr das dumpfe, betäubtes Gefühl länger an, war aber nach ca. ne Stunde wieder gut. Dabei kamen dann auch zittern, mir wurde kalt. Und leichtes Schwindelgefühl. Als ich dann am Mittag zum Arzt bin, meinte er Kreislauf, und die große Blutabnahme war ok, nichts auffälliges.

Beim zweiten: war ich bei meiner Mutter, stand vor dem Küchentisch, beugte mich etwas vor um mir ein glas wasser zu holen und beim hoch/ gerade hinstellen, plötzlich wieder, dumpfes, betäubtes Gefühl in beiden Ohren, erstmal hingesetzt, aber das Herzpochen hörte nicht auf, also bekam ich wieder etwas Angst, Blutdruck 138/90 Puls wieder bei 102. Ich mich hingelegt, aber das dumpfe, betäubte Gefühl hörte an den Ohren nicht auf. Im liegen, dann auch kurz mal Schwindelgefühl gehabt. Dann bin ich heim und nachmittags zum hno, weil das rechte ohr dumpf und mit dem betäubten Gefühl blieb und auch dieses komische Piepen, es war nicht sehr hoch oder sehr dumpf der Ton, eher im mittleren Bereich. ich hatte auch das Gefühl ich höre schlechter. Dann schaute der arzt in die Ohren, und sagte wir machen einen Hörtest. Erst das normale auf beiden Ohren mit den ansteigenden, verschiedenen Tönen, dann habe ich auf dem linken ohr,geräusche zu hören bekommen und auf dem Rechten von aussen,hinter dem Ohr so etwas dran geklemmt bekommen und wieder verschiedene Töne zu hören bekommen. Dann wurde mir jeweils so ein Ding ins ohr gesteckt, wo mein Trommelfell angesaugt wurde und wieder Töne raus kamen und dann nochmal was ins Ohr gesteckt für jeweils 30 Sekunden, die Arzthelferin meinte, damit würde was gemessen werden. Danach kam der Arzt und meinte, sie haben hier zwei Ausschläge und es wäre ein leichter Hörsturz. Ich dann Cortison bekommen für 4 Tage. Nach der ersten Einnahme am nächsten Tag ging es auch besser vom Ohr Empfinden, aber dann gesellte sich, ein andauerndes Schwindelgefühl dazu. Bin dann nach 4 tagen wieder hin, er noch ein normalen Hörtest gemacht auf dem Rechten Ohr und meinte alles wieder gut und ich solle mir jetzt keine Sorgen machen, das kann jedem Mal passieren. Er ist auch sehr nett und erklärt auch immer sehr viel. Naja und während den vier Tagen, habe ich dann aber mal gegoogelt und bin deshalb bin ich auch nur auf die Krankheit Morbus meniere gekommen. Wovor ich jetzt sehr Angst habe. Naja und nun habe ich halt immer wieder dieses dumpfe, betäubte Gefühl am und ums ohr herum. Der Arzt meinte, als ich gefragt habe zwecks Ursache, das es Stress, hws sein könnte. Aber ansonsten war alles im grünen bereich zwecks der Blutwerte.

@ Agathe cristie

Naja ich hatte Stress mit meinem Freund und irgendwie läuft es nicht mehr so wie es soll, weil wir uns an irgendeinem Punkt aus den Augen verloren haben. Wir lieben uns zwar unheimlich, aber irgendwie können wir miteinander nicht so, wie es mal war. Keiner von uns beiden, kann sich mehr so öffnen wie vorher und mal fallen lassen. Irgendwie total verhackt alles. Weil jeder von uns beiden natürlich auch Angst hat verletzt zu werden. Weil ich könnte am Anfang meine gefühle nicht so offen zeigen und ausleben.

Und nu irgendwie dann die ständige unbegründete Angs, die sich ständig in den Vordergrund stellt, bzw jetzt diese Morbus meniere Angst. Aber wenn ich so über deine Zeilen nachdenke, könnte es die Angst sein, ihn zu verlieren, denn das kann man ja nicht unter Kontrolle bekommen.

Aygatha; Crisxtie


Aber wenn ich so über deine Zeilen nachdenke, könnte es die Angst sein, ihn zu verlieren, denn das kann man ja nicht unter Kontrolle bekommen.

Ja. Die Angst vor Verlust kann überwältigend sein! Das Leben könnte uns völlig entgleiten - keine Kontrolle mehr darüber ... Das reicht schon voll aus, um sich "lieber" auf Symptome zu konzentrieren.

b>ärlauxch


Also, das ich die Angst habe ihn nicht doch zu verlieren, die habe ich ne ganze Zeitlang komplett empfunden. Ich hätte aber nie gedacht, das diese Angst sich irgendwann als ein ohrsymptom bemerkbar macht und dann noch in der hinsicht, das es Symptome bereitet wie bei einer ihrer Kränkung. Ich glaube ich sollte mir dann mal wirklich gedanken darüber machen, was es mir damit sagen möchte

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