» »

Leide ich an "Emetophobie"?

D_e0rTJyxp93 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe das Gefühl, dass ich an einem Anfangsstadium der Emetophobie leide, also der Angst vor dem Erbrechen.

Alles fing damit an, dass ich anfing Sport (Kraftsport) zu betreiben.

Um Muskeln aufzubauen, Muss man natürlich mehr essen, was ich auch tat. Auch sehr genau, sprich ich habe meine Kalorien gezählt. Oft blieben mir relativ viele Kalorien offen, die ich Abends Natürlich Essen musste. Ich habe mir dann selbst eingeredet, dass ich das jetzt aufessen muss. Ich weiß nicht, ob das der Anfang war.

Das erste Mal jedoch fing das "Gefühl" bei den Zuhause meiner damaligen Freundin an. Wir haben Abendbrot gegessen und ich dachte mir (weshalb auch immer, wahrscheinlich wegen Anstand), dass ich das jetzt schaffen muss und das letzte bisschen aufesse, obwohl ich keinen Hunger mehr hatte.

Das ging mir öfter so, sodass ich vor dem Essen immer aufgeregt war und Bauchkribbeln hatte. Mir war auch übel davor, weil ich mir dachte, dass ich Essen MUSS (was ja eigentlich Quatsch ist).

Dann habe ich mich irgendwann übergeben (bin auf Toilette beim Essen gegangen). Das kam denke ich z.T. vor Aufregung und vor dieser "Angst" bzw. Musste ich beim Essen immer ans Übergeben denken, weil ich ja eigentlich keinen Appetit durch die Aufregung hatte.

Jetzt, Immer wenn ich aufgeregt bin (oder manchmal so, wenn ich an Übergeben denke) durch z.B. Prüfungen oder Alltagssituationen muss ich ans Übergeben denken und mir wird sehr übel. Ich muss mich immer ablenken, was schwierig ist. Kämpfe immer gut dagegen an, klappt auch meistens, aber ich bin oft vor dem (tut mir Leid für den Ausdruck) kotzen.

Das ist sicher nicht normal, Habt ihr irgendwelche Tipps? Ich finde, (bin relativ jung) dass Psychologe übertrieben Wäre, jedoch belastet mich dieses Problem öfter am Tag. Immer wenn ich daran denke, dass ich bald Mittag esse, Wird mir übel.

Dazu sollte noch gesagt sein, dass das nicht der Fall ist, wenn ich z.B. allein esse.

Ich glaube ich denke mir in meinem Kopf (wenn ich mir anderen zsm. esse), dass ich das jetzt aufessen MUSS weil die das erwarten, was TOTALER Quatsch ist.

Kennt ihr sowas, bin total verzweifelt.

Dies geht schon 1-2 Monate. :-(

Antworten
W\il.les_#nu~r_veCrstxehen


Hey,

eine funktionelle Dyspepsie (Reizmagen) durch Psyche gibt es. Man macht sich Sorgen, hat Angst, hat das Gefühl ein kloß im Magen zu haben. Mein Tipp: Iss langsam. Warte bis du hunger hast und esse viele kleine Portionen. Es was du willst und wie viel du willst.

Alles Gute :)

DCerbTypx93


Danke, für Ihre schnelle Antwort, das weiß ich zu schätzen. Stimmt, das ist mir auch aufgefallen, langsames Essen ist besser.

Die Tipps werde ich auf jeden Fall beherzigen. Danke :)

WailEles_nu.r_vers&tehe\n


Was ich gerne ergänzen möchte: iberogast ist großartig bei solchen Probleme. Nimm es vor dem Essen, fang mit Magenfreundlicherem Essen an und wenn du etwas fettiges oder süßes isst, dann mach einfach langsam. Meistens ist es so, dass wenn man etwas ungesundes isst, man gerade mit Freunden oder so unterwegs ist. Dann versuch einfach abzuschalten und sehe Essen als etwas was dir schmecken und sättigen soll und nichts wovor du Angst haben musst.

DperTAyp9x3


Okay, das mir Iberogast ist bestimmt gut.

Aber ich sehe das Essen jetzt nicht als gut oder schlecht an. Bei mir ist das eher bei jedem Essen, denke ich. Ich esse auch sehr gern z.B. Pizza, obwohl ich weiß, dass es nicht das Gesündeste auf der Welt ist :)

WWille$s_nur_mverstexhen


Jo,

versuch es mal mit iberogast und dann esse einfach ;-)

D+erTlyp93


Danke nochmal, bin sehr zufrieden bisher^^

W>illes_Xnur_vEerstKehxen


:)^ ;-)

EJuFle2


Ich habe schon seit Jahren Emetophobie und finde, was du hier schreibst, klingt nicht danach. Du schreibst, dass du in bestimmten Situationen ans Übergeben denken musst – also assoziierst du da irgendwas. Bei einer Emetophobie würdest du z. B. einen ganz anderen Umgang mit Essen haben.

ich sehe das Essen jetzt nicht als gut oder schlecht an

Genau das tun aber die meisten Emetophobiker (also Essen als etwas Schlechtes ansehen). Man vermeidet fettiges, schweres Essen, wenn nicht sogar Essen allgemein, aus Angst, dass einem davon schlecht wird bzw. allgemein Situationen, die Übelkeit hervorrufen könnten (z. B. Autofahrten) oder in denen andere Menschen sich übergeben können. Das Ganze hat auch viel mit der Angst, die Kontrolle zu verlieren, zu tun (da man Brechreiz schlecht unterdrücken kann und dem eigenen Körper quasi "ausgeliefert" ist).

Ich glaube, wenn du solche Gedanken bei dir nicht entdeckst, musst du dir um eine Emetophobie keine Gedanken machen *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH