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Gelassenheit

KRlDe#iko


Ich glaub ja dass man da erst Mal die Mechanismen hinter erkennen muss um zu verstehen warum man sich das zu Herzen nimmt.

Unbedingt, je mehr ich auf mich achte, umso mehr bin ich mir meiner auch bewusst. Was ist mir wichtig und muss gut für mich laufen und was kann ich loslassen und gleichmütig betrachten.

Sind es Selbstzweifel? Hat das Gegenüber recht?

Ich finde, es fängt bei mir selbst an und mich anzunehmen, okay zu sein, wie ich bin. Dann kann ich es gegenüber anderen genauso handhaben. Ich kann das Gegenüber ja nicht ändern, aber ich kann entscheiden, ob ich sein Verhalten negativ beurteile und mich ärgere oder annehme und respektiere. Meiner Ansicht nach fängt es aber bei mir selbst an, ob ich

Ich persönlich merke auch dass es viel daran liegt wie man sich selber fühlt. Wenn ich schlecht geschlafen habe, mich der blöde Busfahrer auf dem Weg zur Arbeit genervt hat und dann noch von Arbeitskollegen ein blöder Spruch kommt, bin ich schneller angegriffen als an einem normalen Tag.

eine Busfahrt als blöde oder schlecht bewerte und ob ich das wirklich bewerten muss. Ich kann schlecht geschlafen haben und es annehmen, dass ich schlecht geschlafen habe. Wenn ich aufstehe und mir sage, scheiße, jetzt bin ich müde, habe schlecht geschlafen, mag nicht arbeiten gehen, etc. konditioniere ich mich negativ und erschaffe eine negative Atmosphäre. Erst dadurch rufe ich eine emotionale Reaktion bei mir hervor. Ich kann mich natürlich schon bevor ich aus dem Haus gehe, mich negativ einstimmen, die Busfahrt weiter als besch... ansehen, die Leute alle für bl.... erklären und so richtig geladen in der Arbeit ankommen. Wenn ich die Busfahrt annehme wie sie auch immer ist, dann bleibe ich gleichmütig. Ich kann genauso aufstehen, mich positiv beeinflussen, in dem ich meine Aufweckmusik spiele, von der ich weiß, dass ich gleich mitwippe und schon dadurch wippend aus dem Haus gehe, etc. Vor allem muss ich die schlechte Laune andere nicht auf mich beziehen. Wenn also Kollegen oder Vorgesetzte schlecht gelaunt sind, kann ich diese Laune übernehmen oder mir sagen, ihr Schuh, ich ziehe ihn mir nicht an, mir geht es ja gut. Ich bin ja dafür verantwortlich, ob es mir gut geht oder nicht und ich habe das in der Hand. Es sind meine Gedanken und ich entscheide, was und wie ich denke.

Ich bin aber charakterlich ein ruhiger Mensch. Ich gehe selten auf die Palme, aber wenn dann bleibe ich da auch eine ganze Weile wenn man mich nicht runter holt. Genauso habe ich eine große "Mir doch egal" Attitüde entwickelt wenn es um Dinge geht bei denen ich nichts ändern kann oder die mich nicht betreffen.

Ich habe oft darüber nachgedacht, ob ich das so nehmen soll, aber für mich ist es ein unterschied, ob etwas für mich egal, also gleichgültig ist, oder gleichwertig und ich dem gleichmütig gegenüberstehe. Wobei ich festgestellt habe, dass das das Gegenüber oft nicht unbedingt erkennen kann. Egal hieße, dass es mich nicht berührt und das möchte ich auch nicht. Ich möchte Gefühle haben, egal welche, ich möchte sie nur nicht negativ bewerten und ein Annahmen heißt für mich, alles auf einer Ebene bzw. einer gleichwertiger Ebene zu haben.

a{-ps#ychxo


Ja, es liegt wohl auch an den Selbstzweifel, mangelndes Selbstbewusstsein, sich nicht gut genug fühlen.

Auch die Gedankenmaschine rattert bei mir schon ab dem ersten Weckerklingeln...

Gerade eben stand ich beim Bäcker, drei Leute vor mir. Und weil es nicht schnell genug ging, wurds mir schon komisch... schwindlig, innere Unruhe, schwitzen.

Ich hatte das Gefühl, kaum frei stehen zu können. Und kaum war ich wieder draussen, wars besser.

s.eve"nxthree


Gerade eben stand ich beim Bäcker, drei Leute vor mir. Und weil es nicht schnell genug ging, wurds mir schon komisch... schwindlig, innere Unruhe, schwitzen.

ist das gleiche wie mit dem Einschlafen, denk an etwas positives, schönes und das Gefühl vergeht.

Wenn ich mit mir im Reinen bin kann ich sehr gut einschlafen, mit Selbstzweifeln und destruktiven Gedanken klappt das nicht

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