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Verlieben

CUhipsd\oxse hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mich beschäftigt eine Sache sehr. Ich habe meine Frage schon im Forum "Sexualität" gestellt, doch dort keine Antwort erhalten. Vermutlich, weil ich es in das falsche Forum gesetzt habe. Ich hoffe hier eine Antwort zu bekommen.

Also, meine Frage:

Ich bin 26 Jahre alt und habe mich noch nie verliebt. Nur ansatzweise. Ich hätte mich in meinem Alter schon längst einmal richtig verlieben müssen. Meint ihr, dass es für mich noch Hoffnung gibt? Oder ist es in meinem Alter schon entschieden, dass ich mich niemals mehr verlieben werde?

Ich würde mich über eure Meinung echt freuen. :-)

Antworten
wOeihna[chtOsst(ernchhen3


Ich hätte mich in meinem Alter schon längst einmal richtig verlieben müssen.

Sagt wer? Wusste gar nicht, dass es da irgendwo eine Liste gibt, bis zu welchem Lebensjahr man etwas getan haben muss, weil sonst der Zug abgefahren ist. ;-)

Vielleicht war die Richtige einfach noch nicht dabei.

Dm.EvZa!ns


Richtig, eigentlich ist alles dazu gesagt.

Dann war einfach noch keine dabei bist jetzt.

DIE große Liebe muss ja nicht bis zum 25. Lebensjahr bei dir an der Tür geklopft haben.

Manche verlieben sich häufiger als einmal im Leben, manche früh, manche spät. Oft, selten, kurz, lang, heftig oder weniger heftig. Manche erfolgreich, manche nicht. Mal ist die Liebe einseitig, mal passt es.

Nicht ungeduldig werden.

Kommt halt einfach irgendwann.

Egal wann.

Auf etwas zu warten macht es nicht schöner; es passiert auch dadurch nicht schneller.

Ständig drüber zu grübeln und zu warten ist die nicht gerade der beste Zeitvertreib.

Wenn es passiert, passiert es.

AgBC0x1


Hallo Chipsdose,

Oder ist es in meinem Alter schon entschieden, dass ich mich niemals mehr verlieben werde?

Mit 26 kann man schon eine erste Prognose für die Zukunft machen. Wahrscheinlich ist es erst mal so.

Wer innerlich einer Beziehung nichts abgewinnen kann oder keine innerlichen Gefühle hat die einen in diese Richtung ziehen wird das zukünftig auch nicht haben. Das kommt von der Kindheitserziehung oder schlechten Erfahrungen mit Personen (kann z.B. auch Oma sein oder enge Verwande ) oder Ereignissen aus der Zeit und wird verinnerlicht. Viele Jahre später hat sich da nichts wesentliches geändert. Man versucht immer wieder irgendwie einen Anlauf in die Richtung aber kommt nicht besonders weit damit.

E)hemnali+gger Nutzuer (#5980071)


Vielleicht bist du aromantisch?

PDythoOnixst


Oder ist es in meinem Alter schon entschieden, dass ich mich niemals mehr verlieben werde?

Nein.

Da du dir den Nickname "Chipsdose" gegeben hast: Hast du deutliches Übergewicht? Das würde deinen Hormonhaushalt beeinflussen. Naja, und dein Aussehen, sodass eben auch von anderen weniger Sympathien kommen.

Hast du überhaupt Gelegenheit, dich in andere Menschen zu verlieben? Also: triffst du regelmäßig auf neue Frauen (Männer?)? Sonst wird ein Eisbär in der Sahara auch Schwierigkeiten haben, seine Eisbär-Geliebte zu finden. Denn dann würden die Gelegenheiten fehlen, die Impulse und Reize.

Und einwas kann ich dir noch sagen: Sich zu verlieben ist nur ne tolle Sache, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht und auch zurück so empfunden wird. Sonst ist es einfach nur ein Gefühl von Unglück, Trauer und Selbstzweifeln.

C inn|amoxn4


Wenn du genug potenzielle Partnerinnen triffst und eigentlich auch gerne eine Beziehung möchtest, könnte es hormonelle Ursachen haben, dass du dich nicht verliebst. Vielleicht hast du zu viel Stress oder Depressionen? Vielleicht stimmt was mit den Sexualhormonen nicht? Das könnte man ja mal abklären lassen.

C]hipisdosxe


@ Pythonist

Übergewichtig bin ich nur leicht. Ich sehe auch sonst ganz normal aus, durschnittlich eben.

Ich treffe in meinem Alltag nur auf wenig gleichaltrige Frauen. Ich komme auch sonst nicht so viel unter Leute, daran möchte ich was ändern. Mir gefällt sogar eine Frau, die ich regelmäßig sehe, doch die ist erstens vergeben und zweitens wär das beruflich nicht möglich. Mir gefallen auch manchmal Frauen, die ich flüchtig treffe, sehr gut. Nur sehe ich die dann eben nur einmal.

Und einwas kann ich dir noch sagen: Sich zu verlieben ist nur ne tolle Sache, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht und auch zurück so empfunden wird. Sonst ist es einfach nur ein Gefühl von Unglück, Trauer und Selbstzweifeln.

Wenn das so ist, dass einseitig verliebt zu sein hauptsächlich aus negativen Gefühlen besteht, dann war ich vermutlich schon öfters verliebt. Zur Zeit gibt es da eine - wie ich schon erwähnt habe - die mir richtig gut gefällt und es aber unmöglich ist. Bei ihr hatte ich schon fast eindeutige Zeichen von Verliebtheit. Auch im positiven Sinne. Das ist dann aber nach ca. drei Wochen wieder abgeklungen. Von daher dachte ich das war nur Einbildung oder sowas. Jetzt kommt es allerdings immernoch hin und wieder vor, dass ich mich komisch verhalte. Z.B. war ich letzte Woche irgendwie "eifersüchtig" und bin ihr aus dem Weg gegangen, oder z.B. vor ein paar Tagen hatte ich einen Lach-Krampf während sie da war. Das war wirklich krass, so gelacht habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich weiß zwar nicht, ob es mit ihr was zu tun hatte, aber es kam schon häufiger vor, dass ich mehr lache, wenn sie da ist.

@ Cinnamon4

Vielleicht hast du zu viel Stress oder Depressionen?

Ich habe die Diagnose Schizophrenie und nehme Medikamente. Das habe ich aber erst seit ca. 4 Jahren und ich bin im Moment nicht akut krank. Mein Problem mit dem Verlieben, könnte mit meiner Krankheit zusammenhängen.

... könnte es hormonelle Ursachen haben, dass du dich nicht verliebst

Ich war mal beim Urologen und habe ihn gefragt, ob ich zu wenig Testosteron haben könnte und er meinte, dass es eher unwahrscheinlich ist und keine medizinische Notwendigkeit besteht einen Test zu machen. Vielleicht mache ich aber trotzdem einen Test, nur auf Nummer sicher zu gehen.

C=inLnamonx4


@ Cinnamon4

Vielleicht hast du zu viel Stress oder Depressionen?

Ich habe die Diagnose Schizophrenie und nehme Medikamente. Das habe ich aber erst seit ca. 4 Jahren und ich bin im Moment nicht akut krank. Mein Problem mit dem Verlieben, könnte mit meiner Krankheit zusammenhängen.

Kommt drauf an, ob du Negativsymptome hast. Wenn du derzeit aber gar keine Symptome hast, ist es unwahrscheinlich, dass es von deiner Erkrankung kommt. Es könnte dann maximal noch am Medikament liegen, das du einnimmst. Geht damit vielleicht der Verlust der Libido einher? Das sollte dann selbstverständlich kein Grund sein, das Medikament abzusetzen - wenn, sollte man dann einen Präparatswechsel mit dem Psychiater besprechen.

... könnte es hormonelle Ursachen haben, dass du dich nicht verliebst

Ich war mal beim Urologen und habe ihn gefragt, ob ich zu wenig Testosteron haben könnte und er meinte, dass es eher unwahrscheinlich ist und keine medizinische Notwendigkeit besteht einen Test zu machen. Vielleicht mache ich aber trotzdem einen Test, nur auf Nummer sicher zu gehen.

Schaden kann es nicht. Mit zu geringem Testosteron gehen auch oft Symptome wie geringe Körperbehaarung und geringe sichtbare Muskulatur einher. Auch Libidoverlust ist ein mögliches Symptom. Das sollte man dann vielleicht sogar zuerst abklären, bevor du in Erwägung ziehst, das Psychopharmakum zu wechseln.

FqantkiKx3


Hallo Chipsdose,

ich kann mir vorstellen, dass dich diese Sache sehr beschäftigt. Auslöser mag es dafür viele geben, wie etwa durch den Freundeskreis, die alle "vergeben" sind und das dann ein eigenartiges Gefühl auslöst.

Ich habe Deinen Thread gelesen und möchte einmal fragen, wie es sich seitdem entwickelt hat.

Ein wichtiger Aspekt scheint für Dich auch Dein Alter zu sein, auf das von Dir ja Bezug genommen wird. Einen Hinweis mag auch der Anlass geben, wie es dazu kam, sich ansatzweise zu verlieben, vielleicht auch der weitere Verlauf, was dann dazwischen trat oder weshalb es zum Abbruch kam.

Und schließlich, wie ich mit der Erkenntnis umgehe, dass es jetzt (plötzlich oder absehbar wieder) "vorbei" ist - mit der Beziehung.

Es gab ja einen bestimmten Grund, Dich hier anzumelden, ob der nun aus einem Gefühl heraus, einer Beobachtung, einer Unterhaltung oder sonstwas entstand.

Die Eheführung der eigenen Eltern kann auch eine "Blaupause" darstellen, die als Modelll für die ersten Beobachtungen einer "Beziehung" oder "Liebe" steht, egal wie "gut" sie dann wirklich "geführt" wird.

Zumindest ist offenbar Dein Interesse geweckt, aus welchem Grund auch immer. So absolut ("nie") würde ich jetzt nicht denken, es kann aber auch sein, dass gerade auf Grundlage einer solchen Denk-weise (etwa: "niemals", "immer...") der Gedanke auftaucht, es würde das eigene Leben immer so verlaufen und sich "nie" etwas ändern. Das versetzt einen eher in die Lage, sich passiv zu verhalten und zu glauben, aktiv selbst nichts tun zu können.

Sich verlieben zu müssen klingt beinahe ein wenig verkrampft, aus dem Willen heraus seine Gefühle zu etwas zwingen zu wollen, wo Gefühle doch ein eigenes Leben führen und sich durch eine gezwungene Maßnahme eher zurückdrängen lassen, als sich entfalten zu können und wirken zu dürfen.

Gibt es denn anderweitig Situationen oder Momente, wo Du Dich auf liebevolle Gefühle rückbesinnen kannst?

Da es Deiner Beschreibung bereits einen - wenn auch geringen - Ansatz gab, Gefühle für jemanden zu empfinden, glaube ich doch, dass es zu einer Wiederholung kommen könnte.

Klar, Du sagtest ja, Du warst bereits beim Urologen, doch ging es damals um "nur" ein Hormon, die Frage bei ihm lautete nach einem Test zu einem bestimmten Hormon. Vielleicht hast Du bereits wie Du sagtest einen Termin vereinbart.

Es könnte auch sein, dass sehr "verkopft" mit dem Thema Liebe umgegangen wird (das ist kein Vorwurf) und manche Gefühle vielleicht wenig beachtet oder nur vorsichtig geäußert werden.

Diese Zeilen als Anfang, was mir dazu einfällt.

Ldewiaxn


Chipsdose

Bei ihr hatte ich schon fast eindeutige Zeichen von Verliebtheit. Auch im positiven Sinne. Das ist dann aber nach ca. drei Wochen wieder abgeklungen.

Das klingt eigentlich recht gesund und normal. Es klingt so, als haettest du dich verliebt, aber weil das ein hoffnungsloser Fall ist (wegen vergeben und so), ist das schnell wieder abgeklungen; besser als endlos lange einer Frau hinterherzuschmachten, die nicht erreichbar ist.

Von daher dachte ich das war nur Einbildung oder sowas.

Verliebtheit ist ja sowieso ein subjektives Gefuehl; wenn du was fuehlst, dann fuehlst du was, da gibt's keine "Einbildung".

F'antixK3


Nachtrag

Ich treffe in meinem Alltag nur auf wenig gleichaltrige Frauen. Ich komme auch sonst nicht so viel unter Leute, daran möchte ich was ändern.

Das finde ich einen tollen Ansatz. Es könnte, wenn wirklich etwas zustande kommt, leicht dazu führen, diesen einen Menschen zu sehr zu vereinnahmen, wenn es eben "nur" eine Person gibt, mit der Du etwas unternimmst. Da kann es leicht zu "eng" in der Beziehung werden, muss es aber nicht.

C hip]sdxose


@ Cinnamon4

Es könnte dann maximal noch am Medikament liegen, das du einnimmst. Geht damit vielleicht der Verlust der Libido einher?

Nein, eigentlich nicht. Bzw. genau weiß ich es nicht. Ich hatte schon vor der Einnahme eher wenig Libido. Ich werde mir nächste Woche einen Termin beim Urologen geben lassen.

@ FantiK3

... möchte einmal fragen, wie es sich seitdem entwickelt hat.

Es hat sich nichts groß verändert seither.

Und schließlich, wie ich mit der Erkenntnis umgehe, dass es jetzt (plötzlich oder absehbar wieder) "vorbei" ist - mit der Beziehung.

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ich habe das bisher noch nicht erwähnt. Eine Beziehung hatte ich noch nie. Ich habe noch nicht einmal eine Frau geküsst.

Gibt es denn anderweitig Situationen oder Momente, wo Du Dich auf liebevolle Gefühle rückbesinnen kannst?

Ich bin mir nicht sicher was genau du meinst mit der Frage.

@ Lewian

Verliebtheit ist ja sowieso ein subjektives Gefuehl; wenn du was fuehlst, dann fuehlst du was, da gibt's keine "Einbildung".

Es kann schon "Einbildung" gewesen sein. Es ging von einem Tag auf den anderen. Ich habe mich zum ersten mal mit ihr über persönliche Dinge unterhalten. Und am Tag darauf war ich plötzlich wie unter irgendwelchen Drogen. Ich habe permanent an sie gedacht. Ich weiß nicht mehr genau was ich gefühlt habe, aber es war irgendwie cool. Ich dachte, ich bin das erste mal richtig verliebt. Ca. eine Woche danach fing ich leider an etwas psychotisch zu werden. Entweder hat die Verliebtheit das Psychotische ausgelöst oder es war andersrum. Gut möglich also das meine scheinbare Verliebtheit nur psychotisch war.

EphemaliVge*r NutEzer S(X#590%071)


Es kann schon "Einbildung" gewesen sein. Es ging von einem Tag auf den anderen. Ich habe mich zum ersten mal mit ihr über persönliche Dinge unterhalten. Und am Tag darauf war ich plötzlich wie unter irgendwelchen Drogen. Ich habe permanent an sie gedacht. Ich weiß nicht mehr genau was ich gefühlt habe, aber es war irgendwie cool. Ich dachte, ich bin das erste mal richtig verliebt. Ca. eine Woche danach fing ich leider an etwas psychotisch zu werden.

Das finde ich gruselig. Stellt sich auch die Frage, in was du dich da "verliebt" hast - sie als Person (Persönlichkeit) kennst du ja fast nicht. ":/

C>hipspdose


@ Zuschauer

Naja, ich kannte sie seit einem halben Jahr. Nicht richtig natürlich, aber genug um sie toll zu finden.

Du hast recht, es war schon sehr merkwürdig (gruselig). Eine Frage an dich: Wie läuft denn verlieben normalerweise ab?

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