» »

Extreme Angst vorm Frühaufstehen durch schweren Trauma ?

bKamb(ix91


Ich versteh net von was genau du jetzt Trauma hast?

Weil du in der Ausbildung nichts zu tun hast und der Ausbilder zusätzlich so unverschämt war und dich wieder mit nem knall auf den Tisch geweckt hat, wenn du eingeschlafen bist?

Zusätzlich könnte ich meinen arsch verwetten, dass die meisten hier lieber ausschlafen würden, als schon um 5 aus em Bett zu krabbeln.

Sorry, ich muss bei meinem Arzt als schon betteln, dass er mich bei der Grippe ne Woche krank schreibt und du hast ne lebenslange Krankmeldung weil du kein Bock hast aufzustehen?

Deine Geschichte ist mir gerade sehr suspekt.

MpartiWni_dpry


Was für krasse Aussagen von dir? [Bezug auf gelöschte Inhalte] Weisst du was du da schreibst? :-o

Du brauchst professionelle Hilfe. Wir sind da die falschen

P*lüsc0hbiest


Den Amtsarzt möchte ich erleben, der jemanden für immer krank schreibt.

Ein halbes Jahr kann ja mal vorkommen, aber gleich für immer? ":/

Dass man Schlafprobleme und einen durcheinandergeratenen Wach und Schlafrhythmus hat

als Arbeitsloser ist fast normal.

Gibt es in deiner Stadt keine Maßnahme vom Amt für psychisch Behinderte?

Eine Reaktivierungsmaßnahme oder ähnliches?

PRRschbwiesxt


Übrigens ausschlafen können hat nichts mit morgens später aufstehen zu tun.

Einfach Abends früher ins Bett gehen tuts auch.

s>chnupxfen08


Ich glaub es ist faulenzia.

Sorry...

Aber wer schreibt dich mit der Geschichte krank?

Selbst wenn du drohst, dich, wenn du arbeiten musst umzubringen...hockst du eher in der Psychiatrie als für immer Zuhause!

mMirix80


Ich hab da manchmal auch keine Lust und würde gern noch liegen bleiben. Besonders der Montag ist bisschen schwer. Aber es geht. Der Mensch gewöhnt sich an alles..

Nein, das stimmt so nicht. Ich habe es niemals geschafft Frühaufsteher zu werden und die Zeiten in denen ich dazu gezwungen war (Schulzeit, Ausbildung, Studium) waren für mich von sehr schlechter Lebensqualität. Damals hatte ich Schlafstörungen, dazu Depressionen, suizidiale Tendenzen und Schlafentzug durch das ständige zu frühe Aufstehen gegen die eigene innere Uhr.

Bist du nie auf die Idee gekommen einfach jeden Abend zu einer festen Uhrzeit ins Bett zu gehen, z.B. um 22:00 Uhr?

Was bringt es, sich hellwach um 22:00 ins Bett zu legen und stundenlang herumzuwälzen? Von Kind auf wurde ich gezwungen sehr früh und wach ins Bett zu gehen, ohne dass ich Schlafen konnte. Das kann einen psychisch zerstören. Ich habe immer schon Menschen bewundert, die auf Knopfdruck einschlafen können, oder ins Bett gehen, weil sie tatsächlich müde sind. Das sagt sich so leicht - "Geh halt zu ner festen Uhrzeit schlafen...". Aber wisst ihr auch wie es ist, wenn man stundenlang hellwach und weinend vor ner Semseterprüfung im Bett liegt, die Restschlafspanne langsam von 6 auf 4 Stunden sinkt und man Ängste aussteht, da man um keinen Preis der Welt verschlafen darf? Es kam mehr als einmal vor, das ich vor wichtigen Prüfungen nicht geschlafen habe, da es mir ab 4 Uhr Morgens zu unsicher war jetzt noch einzuschlafen.

Und wie man da ein Trauma entwickeln kann... Die Leute reden das immer so klein und stellen einen als faul und unfähig dar. Man stellt sich ja nur an...

@ testament

Es gibt doch auch Jobs, in denen man sich die Zeit selbst, oder zumindest sehr flexibel einteilen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du lebenslang krankgeschrieben bist. Gerade als Mediengestalter, also im IT-Bereich muss man nicht so früh auf der Matte stehen. Ich arbeite selbst in der Branche und stehe eigentlich nie vor neun Uhr auf.

_`Parovatxi_


@ Honey91_mit_Mini13

Ich glaube nicht dass schlafentzug zu einem Trauma führen kann.

Kommt darauf an, wie der Schlafentzug herbeigeführt wurde. Durch Dritte herbeigeführter systematischer Schlafentzug, z.B. an Gefangenen, kann durchaus traumatisierend sein, weil es nix anderes als Folter ist.

@ testament

das war während der Ausbildungszeit. Ich konnte immer nur 2-3 Stunden schlafen und musste mich immer zum Aufstehen zwingen und dachte immer an Suizid wenn in der Arbeitswelt so weitergeht. Und in der Ausbildung musste ich 8 Stunden unerträgliche Langeweile in dieser extremen Müdigkeit aushalten.

Klingt nach Boreout, dem Gegenteil von Burnout. Bist du nie auf die Idee gekommen dir ärztliche Hilfe zu suchen oder den Betrieb zu wechseln oder dir gar eine neue Ausbildung zu suchen?

Als ich Zuhause war, habe ich mich vorm Computer geflüchtet in meine eigene Welt und wollte alles von dieser Ausbildung vergessen und verdrängen. Das ging immer bis tief in die Nacht hinein bis 3 oder 4 Uhr.

Dein Problem, dass du dir so einen Schlafrhythmus antrainiert hast. Aber den kannst du dir auch wieder abtrainieren und zwar, indem du dir vornimmst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Das erfordert aber auch Selbstdisziplin. Wenn du das aber allein noch nicht schaffst, dann musst du dir eben psychologische Hilfe suchen.

Zum Thema Trauma: Wenn ich mir so recht überlege, dann würde ich glatt ein Kriegserlebnis oder Misshandlung an mich 1 Woche lang glatt vorziehen als 3 Jahre Ausbildungshorror.

[...]

Meine Fresse... Denke mal gründlich über das nach, was du hier von dir gegeben hast :|N

Weißt du, ich kann durchaus nachvollziehen, dass Langeweile auf Arbeit schlimm ist und einem auch psychisch zusetzen kann. Meine Ausbildung war auch überwiegend von Langeweile geprägt, wenn auch nicht so extrem wie bei dir, und ich litt darunter auch sehr. Aber ich weiß auch wie es ist traumatisiert zu werden und unter den Folgen zu leiden. DAS finde ich wesentlich schlimmer!

Für deine schlechte Ausbildungssituation hätte es sicher Lösungen gegeben, wenn du dir mal die Mühe gemacht hättest, nach Lösungen zu suchen! Du hattest verdammt nochmal eine Wahl!!! Jemand der traumatisiert wurde, hatte diese Wahl nicht! Derjenige wurde schlicht überrascht und konnte höchstens hoffen, dass er halbwegs heil aus der Situation, in der er sich befand, wieder raus kommt.

E.hemavligebr Nutzerd (#58(8574)


Amtsärzte schreiben in ihren Beurteilungen rein wie lange der Zustand vorraussichtlich anhalten wird und ob eine Verbesserung realistisch ist.

Wenn er die Erkrankung als chronisch ansieht und beurteilt dass der Zustand langfristig bestehen bleibt dann ist dies quasi ein Freischein auf Lebenszeit.

Die Beurteilung eines Amtsarztes wird in der Regel nicht angezweifelt.

Von daher seid nicht so vor schnell mit euren Urteilen.

Hqoney91_,mit_Mini13


Kommt darauf an, wie der Schlafentzug herbeigeführt wurde. Durch Dritte herbeigeführter systematischer Schlafentzug, z.B. an Gefangenen, kann durchaus traumatisierend sein, weil es nix anderes als Folter ist.

das ist aber nur etwas anderes als wenn man sich freiwillig bis nachts um 4 vor den PC setzt und dann jammert dass man müde ist ;-)

Und das mein ich damit: auf die Art und weise ist es sicher kein Trauma, denn wenn es ihn wirklich gestört hätte, hätte er was an seinem Verhalten geändert.

_2ParvaFtix_


@ miri80

Was bringt es, sich hellwach um 22:00 ins Bett zu legen und stundenlang herumzuwälzen?

Die Frage ist eher, warum man um diese Uhrzeit noch hellwach ist. Zu lange geschlafen? Zu spät aufgestanden? Am Tag zu unausgelastet gewesen?

Man kann es durchaus schaffen, dass man um diese Urzeit schon müde ins Bett fällt. Wenn man natürlich 10h schläft und/ oder erst gegen Mittag aufsteht und/ oder sich am Tag kaum geistig und körperlich fordert, dann ist man kaum um 22 Uhr bereits müde.

Aber wisst ihr auch wie es ist, wenn man stundenlang hellwach und weinend vor ner Semseterprüfung im Bett liegt, die Restschlafspanne langsam von 6 auf 4 Stunden sinkt und man Ängste aussteht, da man um keinen Preis der Welt verschlafen darf?

Das ist aber auch eine Kopfsache und ebenfalls trainierbar. Wenn man sich vor dem Schlafen gehen ständig so verrückt macht, dann klappt es auch nicht mit dem Schlaf. Man muss den Kopf frei machen und darf nicht ständig daran denken: "Ich muss jetzt schlafen, ich muss jetzt schlafen... morgen ist Prüfung. Wenn ich nicht schlafe, dann passiert dies und jenes..." Auf die Uhr schauen sollte man übrigens auch nicht, wenn man merkt, dass man Schwierigkeiten hat einzuschlafen. Denn das macht nur noch zusätzlich verrückt.

Bei sowas können übrigens Entspannungstechniken helfen wie Meditation oder PMR.

_FParv|ati*_


@ Honey91_mit_Mini13

das ist aber nur etwas anderes als wenn man sich freiwillig bis nachts um 4 vor den PC setzt und dann jammert dass man müde ist ;-)

Zum einem wusstest du zu dem Zeitpunkt, als du deinen Beitrag geschrieben hast noch nicht, wie es bei dem TE im Alter zwischen 17-21 zum Schlafentzug kam und zum anderen ließ mal deine Aussage selbst noch einmal durch. Klang sehr allgemein. Ich wollte dir nur aufzeigen, dass Schlafentzug unter gewissen Umständen durchaus traumatisch sein kann. Mehr nicht.

mairi8x0


Die Frage ist eher, warum man um diese Uhrzeit noch hellwach ist. Zu lange geschlafen? Zu spät aufgestanden? Am Tag zu unausgelastet gewesen?

Weil ich ein extremer Eulentyp bin. Ich habe mir dieses Leben 22 Jahre aufgezwungen und alle Tricks versucht und es hat mich viel an Lebenswillen und Lebensqualität gekostet. Aber ich spiele da nicht mehr mit. Es war für mich nicht trainierbar und ich konnte mich nie gewöhnen.

Ich bin ein Erwachsener Mensch und habe das Recht nach meinem Rytmus zu Leben, was ich auch tue. Es gibt keine Schulpflicht mehr, die mich zwingt früh aufzustehen. In meinem Beruf kann ich auch erst Mittag anfangen, wenn ich das wollte. Ich gehe nie vor 1:00 Uhr ins Bett und stehe auch unter der Woche nie vor 8:00 Uhr auf. Es ist mein Leben. Nur weil wir eine Lerchengesellschaft haben, heisst das nicht, das ich auch zu einer werden muss. Was hast du davon, wenn ich mich unglücklich mache und versuche mich in dieses System zu pressen?

Sollen die anderen doch trainieren später aufzustehen und länger wach zu sein wenn es nur Kopfsache ist? Teilen wir das Jahr in 2 Hälften. Sommerzeit Lerchenzeit, Winterzeit Eulenzeit?

JFulvexy


[Bezug auf gelöschte Inhalte]

Schlafen kann man lernen. Ich habe nach 4 Jahren extremen Schichtdienst (Oft Nachtdienst & 24 Std Dienst und so) zwar einige Zeit gebraucht um wieder einigermaßen normal zu schlafen, aber es funktioniert. Man muss es aber auch wollen.

Hab auch noch nie gehört dass Amtsärzte lebenslang krankschreiben. Ich z. B. kann & darf auch nicht mehr arbeiten. Aber ich wurde berentet nach 1,5 Jahren Krankengeld. Mittlerweile unbefristet.

_zParvGatXix_


Ich bin ein Erwachsener Mensch und habe das Recht nach meinem Rytmus zu Leben, was ich auch tue. Es gibt keine Schulpflicht mehr, die mich zwingt früh aufzustehen. In meinem Beruf kann ich auch erst Mittag anfangen, wenn ich das wollte. Ich gehe nie vor 1:00 Uhr ins Bett und stehe auch unter der Woche nie vor 8:00 Uhr auf. Es ist mein Leben. Nur weil wir eine Lerchengesellschaft haben, heisst das nicht, das ich auch zu einer werden muss.

Wenn du nach deinem Rhythmus leben kannst, dann ist doch alles i.O. Aber es gibt nun mal auch Situationen, da muss man sich anpassen. Vor allem, wenn man keinen Job hat oder findet, wo man zu x-beliebigen Zeiten anfangen kann zu arbeiten. Da kann man, wenn nötig, sich durchaus angewöhnen früh aufzustehen.

Ich bin auch eher eine Eule. Aber wenn es sein muss, kann ich auch zur Lärche werden. Und die Umstellung geht bei mir persönlich sogar recht problemlos.

Was hast du davon, wenn ich mich unglücklich mache und versuche mich in dieses System zu pressen?

Du musst dich doch auch gar nicht reinpressen solange keine Notwenigkeit besteht.

Sollen die anderen doch trainieren später aufzustehen und länger wach zu sein wenn es nur Kopfsache ist?

Die Gesellschaft ist nun mal so wie sie ist. Jeder muss sich irgendwie anpassen. Aber man hat natürlich auch einen gewissen Spielraum um sein Leben trotz der ein oder anderen Unannehmlichkeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

mXiri8x0


Ja, das stimmt. Die Flexibilität ist aber leider immer noch ein Luxus und mir ist auch bewusst das ich Glück habe. Fakt ist, das ich damit sehr glücklich bin, gerne arbeite und gerne aufstehe.

Im Falle des TE kann ich mir aber vorstellen, das es durchaus Möglichkeiten gäbe, die mit dem Schlafproblem kompatibel sind. Deshalb erscheint mir die Lebenslange Krankschreibung schon irgendwie komisch.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH