» »

Extreme Angst vorm Frühaufstehen durch schweren Trauma ?

J%ulexy


Am Stück krankgeschrieben werden (wegen der gleichen Erkrankung) kann man übrigens nur 1,5 Jahre. Dann wird man von der Krankenkasse ausgesteuert & kann Rente beantragen. Soviel dazu.

Für mich ist es schwer den Sinn des Lebens zu finden wenn ich nicht mal weiß was nach dem Tod kommt.

Aha. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Niemand weiß, was nach dem Tod kommt. Deshalb finde ich ein Leben mit einem gewissen Sinn umso wichtiger.

EVlafRxem>iBch0x815


Warum? Damit hat er doch den ultimativen, absoluten und unumstößlichen Grund gefunden. Er weiß nicht was nach dem Tod kommt und ob dementsprechend das Leben überhaupt einen Sinn hat.

Mit dieser Ungewissheit kann er alles begründen. Damit hat er vollkommen und verlässlich ausgeschlossen das er jemals an seinem Problem arbeiten muss! Denn - wie bereits korrekt erkannt - kann es niemand wissen und wird es auch nie jemand wissen.

Bisher gehst du auch auf nichts ein das hier genannt wurde. Du scheinst dich aktiv, bewusst und erfolgreich gegen die Erkenntnis zu wehren das du dein Leben verbessern könntest wenn du es nur ernsthaft genug wollen würdest. Neben "Hartz 4 und der Tag gehört dir" gehört wohl auch noch "Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung" zu deinem Lebensmotto.

Aus welchen Grund hast du hier in diesem Forum (d)einen Thread aufgemacht? Ach so, du wolltest wissen ob es noch jemand anderes gibt mit den gleichen Problemen. Scheinbar aber nicht um sich so Rat und Hilfe zu holen sondern um zu sehen und zu bestätigen das es anderen genauso schlecht ergeht und man so vielleicht gemeinsam nachts den Mond anheulen kann.

J`uledy


:)= :)^ :)^ ElafRemich0815

T~halicna


Ich gehe sogar soweit das ich sage, dass ich glaube dass wir es hier mit einem Süchtigen zu tun haben der zwar merkt das was schief läuft aber nicht kapiert was es ist. Und im Endeffekt nur Bestätigung dafür sucht dass er gar nicht aus diesem Suchtkreislauf raus "kann". Denn ich glaube schon dass er computersüchtig ist und das gar nicht realisiert. Da können wir hier noch Romane schreiben. Mein erster Tipp wäre: Computer aus, rausgehen. Statt der "sinnvollen" Computerei wandern gehen. Völlig "sinnlos" aber sehr gesund für den Kopf und das Wohlbefinden. Aber erstmal: Kiste aus!!!

Und das sage ich als ehemals Computersüchtige

L3acerltesg8


Am Stück krankgeschrieben werden (wegen der gleichen Erkrankung) kann man übrigens nur 1,5 Jahre. Dann wird man von der Krankenkasse ausgesteuert & kann Rente beantragen. Soviel dazu.

Das ist bedingt richtig, nur...um Erwerbsunfähigkeitsrente zu erhalten, muß man 5 Jahre !! vorher in die Rentenkasse eingezahlt haben. Das fängt natürlich schon mit dem Lehrlingsgehalt an. Das scheint der TE nicht "geleistet" zu haben.

Deswegen kommt auch in seinem Fall das Sozialamt und Hartz4 ins Spiel.

P/lüschNbiest


Was er braucht ist eine Reaktivierungsmaßnahme für psychisch kranke Langzeitarbeitslose.

Gibt es mittlerweile in vielen Städten.

P{lüsDchobiest


Muss natürlich Aktivierungsmaßnahme heißen. |-o

Pilüsc0hbiesxt


[[http://doku.iab.de/forschungsbericht/2013/fb1213.pdf]]

A(u{rora


Vielleicht habe ich ja auch ein Trauma, weil ich während meiner Schul- und Ausbildungszeit immer früh aufstehen musste und die meiste Zeit im Unterricht halb schlafend verbracht habe. Und wenn ich heute sehr früh aufstehen muss, habe ich die ersten ein bis zwei Stunden immer das Gefühl Job, Beziehung und alles hinschmeißen zu wollen, um bloß Ruhe vor diesem Stress zu haben. Aber mal ehrlich, das Gefühl ist echt nicht angenehm und vielen fällt das frühe aufstehen schwer.

Aber 1. als Trauma kann man sowas nun wirklich nicht bezeichnen

2. dann geht man halt rechtzeitig ins Bett (ich brauche 7-8 Stunden Schlaf) und das bedeutet pünktlich um 22 Uhr ist Schluss mit Freund, TV oder sonstigem.

P5laUnet[en^wind


Ich bin immer wieder erstaunt wie schnell man heutzutage als computersüchtig abgestempelt wird. Für mich liest sich das eher umgekehrt: nix zu tun durch früheres Traume/Probleme und deswegen Aufgehen im Hobby Computer.

Tuhal2inxa


Ehrlich? Ich finde gegen die Schnellschussdiagnose "ist ja bloß faul" oder "der faked" ja ist der Verdacht auf Computersucht nicht abwegig wenn jemand jeden Tag bis 3 oder 4 vor dem Computerhängt. Und garantiert nicht schlimmer als "Du. ist ja nur faul"

Klar ausgelöst werden kann das durch pure Langeweile, es ist ein Henne-Ei-Problem. Man rutscht leicht in ein Suchtverhalten und uN da wieder herauszukommen muss man auch wollen. Und das sehe ich bekommen m Te nicht.

T3his] Tmwiligh|t Garxden


Für mich ist es schwer den Sinn des Lebens zu finden wenn ich nicht mal weiss was nach dem Tod kommt.

Nun ja, diese Frage kann dir aber nunmal keiner beantworten und ist für ALLE Mensch unerklärbar. Manche Menschen glauben eben an dies oder das, Andere nicht. DAS sollte dich nicht vom Leben abhalten und ist kein Argument in Lethargie zu verharren.

Eigentlich habe ich schon viele Interessen, aber ich habe noch nicht geschafft diese in Geldverdienen umzusetzen. Wenn dann nur ein bißchen.. Vielleicht schaffe ich es irgendwann doch. Mein Leidensdruck ist derzeit Schlafrhythmus, Platzmangel und Demotivation in vielen Bereichen am größten.

Wollte aber eigentlich nur wegen der Schlafstörung befragen.

Okay, also wegen der Schlafstörung: da kann dir kein Andere helfen. Wenn du es sebst ändern willst, schaffst du es auch. Tipps gab es ja genug.


Also geht es dir darum Geld zu verdienen? Ist das deine Motivation, dass du etwas ändern willst?

Durch mehr Geld könntest du dir natürlich auch eine größere Wohnung leisten.


Ich kann nur sagen, ohne meine Arbeit würde ich vermutlich auch nicht freiwillig aufstehen.

Es ist angenehm im Bett...und warm.

Guck, dass ist bei mir anders. Ich bin sooft krank gewesen in meinem Leben, dass ich um jeden Tag den ich gesund bin schon mal dankbar bin und ich raus will, was unternehmen will (nix großes; mit den Kindern auf den Spielplatz etc). Leider habe ich immer noch die extreme Tagesmüdigkeit, aber an manchen Tagen kann ich die besser wegstecken und manchmal schlechter... Aber ich habe zum Glück auch keien Depression :)z Und die hat der TE ganz sicher.

Und eine Schlafstörung hast du im Grunde nicht, da es ja selbstgemachte Störungen sind.

TDhPis TkwilightS Gardxen


Wichtig ist halt, dass man erstmal einen Schritt vor den anderen macht... so das 1 Stein ins rollen kommt. Der Rest ergibt sich dann nach und nach :)z .


Es geht sehr schnell in so einen lethargie-Sumpf zu geraten wenn du niemand hast. Das ist vielen nicht bewußt!

Normalerweise hast du als Teenie/junger Erwachsener noch deine Eltern im Rücken die dich auch mal auf den Pott setzen, dich aber auch Unterstützen.

Wenn du immer alleine dastehst, kein soziales Umfeld, keine Freunde, keine Freundin, keine Familie, keine Arbeit etc... dann wird es sehr schwer im Leben einen Sinn zu sehen und der Weg abzurutschen ist dann sehr leicht: arbeitslos, langeweile, kein Selbstwert, daddeln etc. Da kann der TE noch froh sein noch kein Alki geworden zu sein...

Xzijramin


Ich kann nur sagen, ohne meine Arbeit würde ich vermutlich auch nicht freiwillig aufstehen.

Es ist angenehm im Bett...und warm.

Guck, dass ist bei mir anders. Ich bin sooft krank gewesen in meinem Leben, dass ich um jeden Tag den ich gesund bin schon mal dankbar bin und ich raus will, was unternehmen will (nix großes; mit den Kindern auf den Spielplatz etc). Leider habe ich immer noch die extreme Tagesmüdigkeit, aber an manchen Tagen kann ich die besser wegstecken und manchmal schlechter... Aber ich habe zum Glück auch keien Depression :)z Und die hat der TE ganz sicher.

Und eine Schlafstörung hast du im Grunde nicht, da es ja selbstgemachte Störungen sind.

Kann ich natürlich verstehen, aber ich hatte auch eine Depression, und deswegen ist mein bett mein bester Freund und größter Feind gleichzeitig. Manchmal lockt es einen und manchmal merkt man "es hält einen vom Leben ab".

Schlafstörungen sind halt oft Beigemenge bei Depressionen, wenn man das Bett nicht verlässt, verfällt man in eine Lethargie, die einen müde macht und auf einmal ist der komplette Tagesrhytmus im "Hintern".

Dagegen hilft nur: Tagesplan machen.

Um 9Uhr aufstehen.

Duschen.

Frühstück genießen.

Etwas Hausarbeit (Damit meine ich wirklich nur etwas kleines....nicht den kompletten Hausputz machen...)

Etwas machen was dir Spaß macht, dich aber erfüllt ohne dich müde zu machen.

Mittagessen.

Eine kleine Pause einlegen.

vllt. 30Minuten Mittagsschlaf, aber keine 3 Stunden! Maximal 1 Stunde schlafen.

Einkaufen gehen/Spaziergang

Vielleicht auch ein bisschen Sport aus dem Grund, dass es dir und deinem Rücken dann besser geht. (Ein paar Yogaübungen, oder auch Muskelstärkende Übungen für Rücken und Bauch)

Abendessen

Computerzeit bis 22Uhr oder etwas was dir Spaß macht und dich erfüllt (Malen, Puzzlen, Dokumentation schauen und und und)

Ein Buch lesen oder etwas total langweiliges machen damit man müde wird.

23Uhr schlafen gehen

So sah damals mein Plan aus in meiner Depression, klar konnte ich ihn nicht IMMER einhalten, aber es war mir eine Hilfe mir ein "normales" Leben beizubehalten anstatt noch tiefer in meiner Depression zu versinken.

C#aframaula x2


Die Frage nach dem Lebenssinn, die ist verständlich, denn wenn man sich die Welt so ansieht, dann hat ja alles zwei Seiten. Nur das Positive zu sehen oder nur das Negative und nicht zu wissen, wo beides seinen Ursprung haben könnte, das ist so eine Gradwanderung, die manche zwar hinbekommen, aber nicht alle. Ich bin z.B. der Meinung, dass die Optimisten und die Pessimisten gleichzeitig Recht haben, denn was beide betrachten, ist ein halb volles Glas oder halt, ein halb leeres Glas. Voll ist das Glas jedenfalls nicht, also haben beide recht.

Spiritualität ist ein großes Pflaster mit vielen Stolpersteinen. Da gibt es alles von absoluter Akzeptanz von allem, was ist, ohne irgendwelche sinnvollen Fragen zu beantworten, bis hin zu selbst gemachten Erfahrungsberichten, die dann vielleicht ein paar Fragen beantworten, aber sie sind halt nicht wissenschaftlich überprüfbar. Und es gibt nicht wenige Menschen, die an den entsprechenden Systemen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus fast oder tatsächlich zerbrochen sind, sobald sie sich tatsächlich und nicht nur oberflächlich damit befasst haben. Andere wiederum gehen darin völlig auf, oftmals auch mit Dogmen und Machtansprüchen, die aber am normalen Leben vorbeigehen und die auch keinen Bezug dazu herstellen können.

Ich hab einmal ein Buch gelesen, was ich als mögliche Antwort auf das Dilemma vielleicht noch am wahrscheinlichsten halte würde. Der Autor ist Baird Spalding. Aber letztendlich war er auch nur ein Mensch, der zwar Einiges erlebt hat, falls man seinen Ausführungen glauben kann. Jedenfalls hat er das Buch unter einem Pseudonym erst nach seinem Tode veröffentlichen lassen. Also kann dahinter zumindest kein Geldgedanke stecken.

Ich kenne auch einen Mann, dem dieses Buch geholfen hat, um eine Krankheit selbst zu heilen. Aber es ist immer eine individuelle Sache und bodenständig sollte man trotz aller spiritueller Möglichkeiten immer bleiben und man sollte das Leben, was man hat, sinnvoll nutzen. Denn man braucht schließlich Geld, man braucht etwas, was einem einigermaßen Freude macht oder zumindest etwas, was nicht an den Nerven zerrt, wenn man es macht.

Und was dem einen hilft, muss dem anderen noch lange nicht helfen. Wenn man schon nicht lange sitzen kann, dann ist das doch extrem lebenseinschränkend. Warum nicht da mal rangehen mit Krankengymnastik, Atemübungen ect.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH