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Wie habt ihr die schlimmste Zeit eures Lebens überstanden?

N0ajonay_21 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben.

Und zwar würde ich gerne wissen, wie die schlimmste Zeit eures Lebens war. Weshalb war sie es, wie lange hat sie angedauert, wie habt ihr sie überwunden?

Ich stelle diese Frage, weil ich momentan die schlimmste Zeit meines BISHERIGEN Lebens durchmache (bin 21). Kurz und knapp: Habe kein soziales Umfeld außer meiner Familie, aber mit der kann ich aus diversen Gründen nichts anfangen. Meine Schwester bietet sich zwar immer als Zuhörerin an, aber sie ist einfach sehr unsensibel, unempathisch und kommt jedes Mal mit denselben dummen Ratschlägen, obwohl ich schon oftmals mitteilte, dass sie mir damit nicht hilft.

Ich habe Depressionen, fühle mich meistens leer. Einen genauen Zukunftsplan habe ich auch und zudem die Fähigkeiten, alles zu erreichen, was ich möchte, aber mich motiviert trotzdem nichts. Absolut gar nicht. Ich sitze seit Monaten zu Hause rum und bekomme nichts auf die Reihe.

Meine beste Freundin, die 8 Jahre lang mein Lebensinhalt war, hat die Freundschaft vor einem Jahr beendet, als sie merkte, dass ich mich distanzierte, weil ich merkte, dass sie mir einfach nicht mehr gut tut.

Ich vermisse und hasse sie, möchte aber, dass sie mir egal wird. Natürlich funktioniert das aber nicht so einfach. Sie verfolgt mich seit Monaten fast jede Nacht in meinen Träumen. Immer dieseleben Akteure, nur eine andere Nebenhandlung. Es geht immer um dasselbe Thema.

Ich bin zwar in Therapie, die mich aus geistlich sehr weit gebracht hat, aber dennoch verspüre ich keine Lebensfreude. Ich fühle mich wie gelähmt und komme gar nicht erst dazu, auch nur einen kleinen Bruchteil meiner Pläne in die Tat umzusetzen. Ich vegetierte zu Hause und merke, wie ich immer verhasster, verbitterter, einsamer, trauriger, leerer, dümmer (da kein Input) werde. Antidepressiva helfen auch nicht. Ich habe selbst das Sprechen etwas verlernt; ich verhaspel mich andauernd und weiß mich nicht mehr, auszudrücken. Das Lesen hat mir mal wochenlang super geholfen, aber dann konnte ich mich dazu nicht mehr aufraffen.

Wer Fragen hat, kann sie mir gerne stellen. Primär sollte es aber darum gehen, Tipps zu bekommen. Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich tun soll. Ich habe zum ersten Mal im Leben das Gefühl, es gäbe keinen Ausweg mehr.

Hattet ihr mal eine sehr schlimme Phase in eurem Leben, in der ihr euch so sicher wart, dass es keinen Ausweg gibt, und letzlich habt ihr es doch wieder erfolgreich aus eurem Loch geschafft? Vielleicht sogar ganz alleine? Das würde mir wirklich Mut machen und Hoffnung geben. Hätte ich nur diese scheiß Depression nicht... Dann könnte alles so einfach sein.

Da ich nur zu Hause bin, kann ich es irgendwie gar nicht glauben, irgendwann mal wieder vor die Tür zu gehen und tatsächlich etwas tolles zu unternehmen, geschweige denn mein Wunschstudium mal aufzunehmen und wieder komplett am Leben teilzunehmen.... Verliere irgendwie den Bezug zur Realität..

Ich bin gespannt auf eure Antworten. :-)

Antworten
X>iwraixn


Ich würde sagen ich habe 2 Schlimmste Zeiten.

1. Situation: Mobbing in der Schule und auch auf einer Jugendreise. Mir wurde angedroht mich krankenhausreif zu schlagen und ich hatte niemanden mit den ich darüber reden konnte. Lehrer taten nichts und sahen weg. Eltern konnte ich nicht mit einbeziehen. Ich habe es über mich ergehen lassen und irgendwann war es vorbei mit Abschluss der Schule.

Aber dieser jahrelange Terror hat mich sehr geprägt.

2. Situation: Meine Schwester verstarb 2013 an Krebs...relativ schnell innerhalb von 4 Wochen. Ich war eh schon angeschlagen aufgrund vieler Sachen (Druck von Eltern obwohl ich ausgezogen war, Mobbing-Nachwirkungen, Selbsthass usw.) und dann sagten mir ALLE auf der Beerdigung "Du musst jetzt auf deine Eltern aufpassen, du bist doch jetzt die einzige Tochter". Die fanden es alle ne Super Idee mir so ins Gewissen zu reden. Heute sage ich "Die warn alle deppert und idiotisch einer 22/23Jährigen so eine MASSIVE Aufgabe auf die Schulter zu legen." Ich hätte damals schon vor ihrem Tod in Therapie gehört, nach ihrem Tod rutschte ich ab. Ich wollte eine Trauerbegleitung machen, aber die Therapeutin wies mich nach 2 Stunden ab mit "Lesen sie ein buch übers trauern und kommen sie wieder wenns nicht besser wird...in nem halben Jahr."

Man hätte die Misere damals abhalten können, wenn die Therapeutin begriffen hätte, dass es NICHT NUR um den Tod meiner Schwester ging.

Ich lebte weiter, heulte jeden tag, auf Arbeit, zuhause, überall. Und vor allem ständig. Zusätzlich entwickelte ich wahnhafte Gedanken über meinen eigenen Tod. (Ich wollte an der Stelle meiner Schwester gestorben sein, ich hatte ja nichts, was mein Leben lebenswert machte.)

Anfang 2014 war ich dann bei meinem Hausarzt und sagte diesem heulend, dass ich es nicht mehr aushalte.

Dann ging ich in Therapie und bekam auch Antidepressiva.

Was ich aus meiner Therapie mitgenommen habe kopiere ich dir mal aus einem andren Thread:

So eine Gebrauchsanweisung hätte ich mal gebraucht ;-D

Aber das Leben ist leider so kompliziert dass die wohl nichtmal in die grösste bibliothek der welt gepasst hätte.

Ich hab nur so grob gelernt:

-normal ist durchschnitt also eig bescheuert.... normal sein wollen ist ein bescheuertes ziel...sei besonders und mach was dir Spaß macht egal was andre davon halten

-lerne gefühle richtig zu erkennen. Zu einem bestimmten zeitpunkt konntr ich nurnoch trauer empfinden. Aber auch wut und enttäuschung etc haben ihren platz. Finde heraus WELCHES gefühl gerade wirklich in dir steckt.

-du kannst nicht beeinflussen was andre menschen tun und sagen. Du kannst nur deine eigenen handlungen beeinflussen...also wie du mit einer situation umgehst

-lerne konstruktiv streiten versuche dabei zwar dich in deinen gegenüber hinein zu versetzen. ..aber frag diesen auch was er wirklich fühlt. ..denn vielleicht ist er ganz anders als du. Wo du ein problem siehst ist für andre garkeins. Sprich konflikte oder dinge die dich irritieren gleich an anstatt sie den leuten 2 jahre später aufs brot zu schmieren

-lerne was dich glücklich macht. Achte dabei nicht darauf ob das andre komisch finden. Solange du es gut findest und du dabei niemand andren belästigst gesetzlich gesehen ist es super. Willst du sushi häkeln....dann häkel sushiröllchen.

- :)z du bist verantwortlich für dein leben. Punkt aus ende.

-lerne dich abzugrenzen von Erwartungen. Besonders derer deiner familie. Du bist erwachsen und kannst eigene entscheidungen treffen.

-Manchmal trennen sich wege von menschen weil sie sich in andere richtungen bewegen....das ist nichts schlechtes....sondern natürlich

-unterbreche deine gedankenkreise. Ich habe das getan indem ich sie aufschrieb und fann konsequent sagte " ich hab das jetzt aufgeschrieben die sache ist JETZT erstmal gegessen."

- gedanken sind frei. Wenn du etwas schlechtes denkst,ist das IN ORDNUNG. Jeder denkt schlecht über sich oder andre menschen...aber man sieht es nicht denn es spielt sich nur im Kopf ab. Man findet es an sich selbst nur so unerträglich weil man es halt 24/7 im Kopf hat. Man wirdwird sich selbst also kritischer betrachten in dingen die man andren durchgehen lassen würde....denn man kennt all seine eigenen dunklen seiten.... aber die haben andre auch...man sieht sie nur nicht.

-mach deine eigene wertigkeit nicht davon abhängig wie oft sich andre melden...denn das kannst du nicht beeinflussen...andre brauchen eher lockere kontakte

Das sind natürlich nur die dinge die mir das leben schwer gemacht haben und ich hab fast 2 jahre therapie für diese Erkenntnisse gebraucht...um sie zu verinnerlichen...und sie sind halt echt auf mich zugeschnitten.

Ich habe also viel gelernt über mich und die Menschheit. Ich habe gelernt mich selbst wieder zu "spüren"

Und es geht mir viel besser damit.

P@urLzelbaCumrbaum


Najona_21

Ich habe Depressionen, fühle mich meistens leer. Einen genauen Zukunftsplan habe ich auch und zudem die Fähigkeiten, alles zu erreichen, was ich möchte, aber mich motiviert trotzdem nichts. Absolut gar nicht. Ich sitze seit Monaten zu Hause rum und bekomme nichts auf die Reihe.

Ich denke, wichtig ist zuerst, die Depression anzugehen- wurden schon andere Antidepressiva ausprobiert ?

Hattet ihr mal eine sehr schlimme Phase in eurem Leben, in der ihr euch so sicher wart, dass es keinen Ausweg gibt, und letzlich habt ihr es doch wieder erfolgreich aus eurem Loch geschafft? Vielleicht sogar ganz alleine? Das würde mir wirklich Mut machen und Hoffnung geben. Hätte ich nur diese scheiß Depression nicht... Dann könnte alles so einfach sein.

Ja, hatte ich auch , bzw . momentan muß ich auch ein wenig kämpfen mit mir und meiner Situation :-)

Ich glaube, das Schlimmste für mich war , eine für mich auswegslos erscheinende Situation, als ich 10 Jahre alt war. Am Schlimmsten deshalb, weil ich noch abhängig war von Erwachsenen. Und das kann dir vielleicht auch Mut machen, in deinem Alter darfst du selber entscheiden, welche Hilfe du brauchst und dir gut tut.

Wenn man in so einem tiefen Loch sitzt, sieht man nur die einengenden Wände, der Blick nach oben funktioniert oft nicht , dort würde man den Himmel sehen und auch die Wege , die aus dem Dunklen wieder rausführen würden.

Deshalb ist oft Hilfe von außen notwendig - da Dir selber die Kraft dafür fehlt.

Meine beste Freundin, die 8 Jahre lang mein Lebensinhalt war, hat die Freundschaft vor einem Jahr beendet, als sie merkte, dass ich mich distanzierte, weil ich merkte, dass sie mir einfach nicht mehr gut tut.

Ich vermisse und hasse sie, möchte aber, dass sie mir egal wird. Natürlich funktioniert das aber nicht so einfach. Sie verfolgt mich seit Monaten fast jede Nacht in meinen Träumen. Immer dieseleben Akteure, nur eine andere Nebenhandlung. Es geht immer um dasselbe Thema.

Das verstehe ich nicht so wirklich, was ist denn passiert mit dir und deiner Freundin ?

tJeetHax1


Ich glaub zu verstehen was du meinst. Ich wurde zwischen der 6. und 7. Klasse gemobbt. Das Schlimmste für mich war, dass die Leute die mich gemobbt haben, ich als meine Freunde ansah (es waren auch meine einzigen "Freunde"). Danach folgte bis Ende meiner Realschulzeit pure Einsamkeit. Der Einzige mit dem ich mich manchmal unterhalten habe war jemand, der einen direkt stehen gelassen hat, wenn ein etwas beliebterer mit ihm gesprochen hat (war generell ein komischer Typ). Ich war also gute 4 Jahre lang ohne wirkliche sozialen Kontakte.

Meine Hoffnung war (so komisch und vorhersehbar sie jetzt auch klingt) einfach die, dass es irgendwann besser werden muss. Es irgendwann auch eine goldene Zeit für mich geben muss. Eine Zeit in der auch ich mal Freunde haben darf und was unternehmen kann.

So hab ich mir ein Ziel gesetzt, dass ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder Freunde habe. Hätte ich es bis dahin nicht geschafft, hätte ich auch direkt alles aufgegeben.

Somit hab ich meine weitere Schullaufbahn in einer anderen Stadt fortgesetzt, weg von meinen alten Bekannten, von meinem alten ich, in der Hoffnung endlich mal soziale Kontakte zu bekommen.

Die Rechnung ist für mich aufgegangen. Es haben sich Leute gefunden, die sich für mich interessieren. Und etwas was ich persönlich sehr schön fand: Ich war plötzlich kein niemand mehr. Ich war wer. Niemand besonderes, aber ich war jemand. Jemand, den man nicht mehr irgendwie vergessen hat oder einfach übersieht.

Von diesem "geh einfach auf andere zu" halte ich persönlich immerhin in deiner Situation nicht viel. Es wird wohl eher verkrampft wirken und das weißt du wohl auch selber. Wenn du Glück hast, werden sich andere Leute finden, die auf dich zugehen.

Ich weiß ja jetzt nicht was du momentan machst, würde mich aber gerade interessieren. Vor allem ob du damit zufrieden bist? Was wäre denn dein Wunschstudium?

Ich glaube wenn du mit deinem Wunschstudium anfangen könntest, würde es auch mit Freunden eher was werden. Alleine schon weil man sich für ähnliche Sachen interessiert (ich beispielsweise hab mein Fachabitur in Bereich Informatik gemacht. Dass da viele Leute sind die Videospiele spielen, war mir schon im vornherein klar).

aUnfa3ngmiqtCfreuxde


Hattet ihr mal eine sehr schlimme Phase in eurem Leben, in der ihr euch so sicher wart, dass es keinen Ausweg gibt, und letzlich habt ihr es doch wieder erfolgreich aus eurem Loch geschafft? Vielleicht sogar ganz alleine? Das würde mir wirklich Mut machen und Hoffnung geben. Hätte ich nur diese scheiß Depression nicht... Dann könnte alles so einfach sein.

ich hatte auch so eine phase und arbeite mich da auch seit einer weile raus. am wichtigsten ist meiner erfahrung nach, dass man sich nicht selbst zu sehr unter druck setzt. es "muss" nicht alles klappen, erst recht nicht die erwartungen, die andere an einen haben. wichtig ist erstmal nur, an sich und seinen problemen zu arbeiten und das in dem tempo, in dem es eben geht.

ganz alleine geht sowas meiner erfahrung nach kaum. meist braucht man auch einfach hilfe von aussen. ob durch therapie, freunde oder partner, man braucht einfach menschen zum reden, für rückmeldungen oder um sich auch mal auszukotzen oder ab zu reagieren.

was mir hilft ist, dass ich versuche, die dinge weniger schlimm zu sehen. ob nun berufliche perspektiven oder das soziale umfeld oder die familie oder sonstige baustellen: ich verzweifle da ganz gerne und sehe in dem ganzen dann kaum noch was gutes und konzentriere mich auf das negative und die schlechten erfahrungen. ein stück weit ist das ja auch okay, aber ich versuche eben auch ganz bewusst, das positive zu sehen und hervor zu heben und mir vor augen zu führen. das hilft dann meist, um aus dieser miese-laune-spirale raus zu kommen.

ansonsten gebe ich mir eben die zeit, die ich brauche. momentan bei ü30 grad und sengender hitze auch nachts in der wohnung krieg ich kaum schlaf und der, den ich bekomme, reicht bei weitem nicht aus. das gehirn kocht ganztags und dementsprechend bin ich matschig, müde, unterschwellig aggressiv. ;-D

aber ich erlaube mir dann eben, an so einem tag eher nichts zu tun und auch mal nicht an meinen themen und problemen zu arbeiten. andere leute haben schliesslich auch mal urlaub oder feierabend oder hitzefrei. ;-)

dafür kommt dann eben irgendwann bald wieder mal ein tag, an dem ich eine meiner baustellen angehe. wenn ich das aber mache, ohne dazu in der lage zu sein, gehts definitiv schief. seine eigenen kräfte kennen zu lernen, seine grenzen zu finden und dementsprechend auch mal fünfe grade sein zu lassen, muss man auch erst mal lernen. ;-D

NYa,jonTaG_21


@ Xirain

Es tut mir unglaublich leid, was dir passiert ist. :°_ Und ja, es ist wirklich eine Glückssache, einen geeigneten, empathischen Psychologen zu finden, der wirklich was von Psychologie versteht und auch richtig interpretieren kann (frage mich manchmal, wie so manche ''Psychologen'' ihr Studium geschafft haben ":/ ). Es freut mich, dass du einen für dich geeigneten gefunden hast und eine erfolgreiche Therapie hinter dich gebracht hast. Weiterhin wünsche ich dir viel Glück auf deinem weiteren Lebensweg. :)*

Zu deinen Erkenntnissen: Das ist ja auch mein Problem.. Ich habe diese ganzen Erkenntnisse schon etwas länger, nur helfen sie mir einfach nicht weiter... Durch meine Therapie habe ich viel über mich gelernt, mich selbst verstanden und kenne mich und meine Wirkung auf andere nun sehr gut, nur bringen mir meine Erkenntnisse (noch) nichts. Das primäre Problem besteht ja darin, KEINE Motivation zu verspüren, aufzustehen und etwas zu beginnen. Ich fühle mich wie gelähmt manchmal. Einfach zu müde und kann mich nicht mehr als ein paar Minuten auf etwas konzentrieren. Deshalb begebe ich mich andauernd in Passivität, weil ich, wenn ich etwas aktiv angehe, einfach nur überfordert bin.

@ Purzelbaumraum

Ich denke, wichtig ist zuerst, die Depression anzugehen- wurden schon andere Antidepressiva ausprobiert ?

Danke für deinen Kommentar. Ich gehe meine Depression sein einem Jahr in einer Therapie an. Habe aber einige Stunden versäumt, weil ich mich nicht aufraffen konnte. Es ist so, dass ich 10 Kg zugenommen habe, extrem eitel bin und nie rausgehe, wenn ich mich nicht rundum wohl fühle. Es ist ein Teufelskreis. Da ich mich kaum bewege, nehme ich auch nicht ab, sondern eher zu. Würde ich regelmäßig rausgehen, würde ich meine alte Figur wieder erlangen... Wenn ich einen Termin habe bei meiner Psychologin, muss ich ein paar Tage davor erstmal exzessiv Sport betreiben und kaum was essen, damit ich es schaffe, überhaupt rauszugehen...

Wenn ich schlank bin, fühle ich mich in meinem Körper rundum wohl, bin sehr selbstbewusst, habe keine Probleme damit, auf andere (Männer) zuzugehen und bin einfach ein anderer Mensch. Derzeit bin ich das komplette Gegenteil. Vieles hängt von meinem Wohlbefinden ab... Da hilft leider auch nichts gegen. Ich müsste schon diszipliniert sein und ein motivierendes Ziel haben, um mich wieder in Form zu bringen... Derzeit gehe ich manchmal früh morgens im dunkeln joggen, um abzunehmen... Es klappt zwar langsam, aber immerhin...

Ich habe jetzt monatelang Citalopram genommen, und es wirkt einfach nicht. Ich habe Angst, ein anderes Antidepressivum auszuprobieren, von dem ich eventuell zunehmen könnte... Ich habe wirklich extreme Probleme mit meiner Figur, ich kann es wirklich nicht ändern. Die Angst vor noch mehr Gewichtszunahme ist einfach zu stark. Ich versuche es irgendwie auf eigene Faust... Wenn ich es schaffe, abzunehmen, werde ich mich viel besser fühlen und ein anderer Mensch... Dann schäme ich mich wenigstens nicht mehr, rauszugehen und gehe wahrscheinlich auch alles an, was ich mir vorgenommen habe.

Deshalb ist oft Hilfe von außen notwendig - da Dir selber die Kraft dafür fehlt.

Die einzige Hilfe ist halt die meiner Psychologin, nur schaffe ich es ja nicht mal, regelmäßig dort hinzugehen.. :(

Das verstehe ich nicht so wirklich, was ist denn passiert mit dir und deiner Freundin ?

Es ist so, dass ich meiner alkoholkranken Mutter früher egal war, keinen Bezug zu ihr hatte. Sie war mir auch automatisch egal. Mein Vater (der aber seit Jahren nicht mehr hier wohnt) ist ein soziopathischer Kolleriker und ziemlich unsensibel und rücksichtslos. Ich mochte ihn früher nicht wirklich.

Meine beste Freundin war charakterstark, autoritär, sensibel, empathisch, emotional sehr intelligent und wir konnten von Beginn an über Gott und die Welt reden, haben über das Leben philosophiert. Sie hat mir gezeigt (ich war damals ziemlich gleichgültig), dass mir immer etwas gefehlt hat und alles kompensiert. Ich war sehr besitzergreifend und hatte jahrelang sehr oft Verlustängste und konnte es nicht ertragen, wenn sie Zeit mit anderen verbracht hat. Sie war ja der einzige Mensch, den ich hatte und der wie für mich geschaffen war.

Ich habe jetzt im Nachhinein gemerkt, dass ich sie deshalb oft auf einen Podest gestellt habe und auch sie einiges falsch gemacht hat und nicht immer gut zu mir war. Mindestens einmal im Jahr hat sie mich wochenlang (2-3) so gut wie ignoriert von heute auf morgen und ihre Zeit sehr intensiv mit anderen Mädchen verbracht. Es war immer so, dass diese Mädchen dann Mist gebaut haben und sie dreisterweise immer direkt zu mir kam und so tat, als wäre nichts gewesen. Weil ich emotional abhängig von ihr war, habe ich das erduldet und einfach so hingenommen. In diesen Wochen ist immer meine Welt zusammengebrochen. Ich möchte mich aber nie wieder von einem Menschen abhängig machen. Deshalb möchte ich aus meinem eigenen Selbst Stärke aufbauen und nie wieder andere für mein Glück verantwortlich machen, da man das Verhalten anderer Menschen einfach nicht kontrollieren kann.

@ teeta1

Schön, dass du nun deinen Platz in der Gesellschaft gefunden hast. @:)

Ich weiß ja jetzt nicht was du momentan machst, würde mich aber gerade interessieren. Vor allem ob du damit zufrieden bist? Was wäre denn dein Wunschstudium?

Ich würde gerne klassischen Gesang studieren. Dafür würde ich eine 2-jährige SVA (studienvorbereitende Ausbildung) an einer Musikschule machen wollen, um meinen Gesang für die Aufnahmeprüfung zu verbessern und das Klavierspielen zu lernen. Das wäre wirklich mein Traum, mein Hobby zum Beruf zu machen. :)

Nur schaffe ich es momentan nicht, regelmäßig zu üben. Naja, mal gucken, wie es in der nächsten Zeit so wird.

Ich glaube wenn du mit deinem Wunschstudium anfangen könntest, würde es auch mit Freunden eher was werden. Alleine schon weil man sich für ähnliche Sachen interessiert (ich beispielsweise hab mein Fachabitur in Bereich Informatik gemacht. Dass da viele Leute sind die Videospiele spielen, war mir schon im vornherein klar).

Ja, das habe ich mir auch so gedacht, nur muss ich da erstmal hinkommen. |-o

@ anfangmitfreude

Danke für deinen Beitrag!

Das mit dem Zeit-lassen ist so eine Sache bei mir... Ich setze mich nur zu gerne unter Druck und würde endlich mal mit 21 etwas anfangen wollen und wieder Erfolge haben... Ich habe manchmal den Drang, so gerne ausbrechen zu wollen und mein Leben um 180 Grad zu ändern... Dann komme ich in eine sehr motivierende Euphorie... Diese hält dann leider nicht länger als gerde mal eine Stunde an ":/

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Das mit dem Zeit-lassen ist so eine Sache bei mir... Ich setze mich nur zu gerne unter Druck und würde endlich mal mit 21 etwas anfangen wollen und wieder Erfolge haben... Ich habe manchmal den Drang, so gerne ausbrechen zu wollen und mein Leben um 180 Grad zu ändern... Dann komme ich in eine sehr motivierende Euphorie... Diese hält dann leider nicht länger als gerde mal eine Stunde an ":/

kenne ich und das ist ganz normal. ich bin bald 30 und hänge ausbildungstechnisch noch in den seilen. da würde ich gern endlich auch mal ergebnisse sehen und dieses kapitel abschliessen und ein neues anfangen können.

aber es ist eben nicht drin momentan.

man sollte da nicht so perfektionistisch sich selbst und seinen ansprüchen gegenüber sein. klar, andere leute verwirklichen ihre träume und ziele in null komma nix. aber denen geht es eben psychisch auch gut.

der erste schritt ist meiner meinung nach, zu akzeptieren, dass es einem eben psychisch nicht gut geht und sich das auch zu erlauben. denn nur dann kann man dran arbeiten. wenn man es aber nur als "miese-laune-phase" sieht oder es irgendwie nicht wahrhaben kann, dann wirds schwieriger, denn dann verleugnet man es ja permanent. und von selbst weggehen tut sowas in der regel eben auch nicht, da muss man schon dran arbeiten.

der drang, dein leben zu ändern, ist ganz normal. bin mir sicher, den hat mehr oder weniger jeder. ;-D

aber die euphorie ist ein problem, denn letztendlich verschiesst du dadurch in einem feuerwerk sämtliche munition und hast dann nichts mehr, wenn du welche brauchst.

besser wäre es, dir stück für stück ziele zu setzen und die dann eben anzugehen.

wenn du also zum beispiel das ziel hast, täglich zu üben, solltest du gucken, wie du deinen alltag veränderst, damit das besser klappt, statt schonmal zu planen, an welchen häusern du dann hinterher auftrittst.

P'urzelCba7umrauLm


Wenn ich schlank bin, fühle ich mich in meinem Körper rundum wohl, bin sehr selbstbewusst, habe keine Probleme damit, auf andere (Männer) zuzugehen und bin einfach ein anderer Mensch. Derzeit bin ich das komplette Gegenteil. Vieles hängt von meinem Wohlbefinden ab... Da hilft leider auch nichts gegen. Ich müsste schon diszipliniert sein und ein motivierendes Ziel haben, um mich wieder in Form zu bringen... Derzeit gehe ich manchmal früh morgens im dunkeln joggen, um abzunehmen... Es klappt zwar langsam, aber immerhin..

"Es klappt langsam, aber immerhin" ist ja schon mal positiv :)z

Hast du dein" Gewichtsproblem" in deiner Therapie angesprochen? Fände ich wichtig . Finde, du fixierst dich da sehr auf deinen Körper -sprich nach außen und machst dein Wohlfühlen nur davon abhängig.

Darf ich fragen, wieviel du wiegst ?

Ich habe jetzt monatelang Citalopram genommen, und es wirkt einfach nicht. Ich habe Angst, ein anderes Antidepressivum auszuprobieren, von dem ich eventuell zunehmen könnte... Ich habe wirklich extreme Probleme mit meiner Figur, ich kann es wirklich nicht ändern. Die Angst vor noch mehr Gewichtszunahme ist einfach zu stark

Wenn du ein anderes Medikament bekommst, dass dir mehr Antrieb gibt, dann bekommst du dein Gewicht doch wieder runter, weil du dich mehr bewegst ;-) .

Ich war sehr besitzergreifend und hatte jahrelang sehr oft Verlustängste und konnte es nicht ertragen, wenn sie Zeit mit anderen verbracht hat. Sie war ja der einzige Mensch, den ich hatte und der wie für mich geschaffen war.

Diese Einengung ist für viele Menschen schwer zu ertragen, auch wenn es eine sehr gute Freundin ist - jeder Mensch braucht seinen Freiraum. Hast du seither keine neuen Kontakte mehr geknüpft ?

. Weil ich emotional abhängig von ihr war, habe ich das erduldet und einfach so hingenommen. In diesen Wochen ist immer meine Welt zusammengebrochen. Ich möchte mich aber nie wieder von einem Menschen abhängig machen. Deshalb möchte ich aus meinem eigenen Selbst Stärke aufbauen und nie wieder andere für mein Glück verantwortlich machen, da man das Verhalten anderer Menschen einfach nicht kontrollieren kann.

Es gibt auch den Weg dazwischen - ist schwer da eine Balance zu finden, wenn man es nicht gelernt hat.

Irgendwie , finde ich -macht man sich auf eine Art und Weise schon voneinander abhängig, wenn man Nähe zulässt und sich öffnet, sich verletzlich macht. Ich kann dich gut verstehen, aber es lohnt sich daran zu arbeiten.

Ich hatte/habe immer wieder solche Schutzmauern gebaut , sie machen verdammt einsam. Lieber wieder verletzt oder enttäuscht werden -(sooooooooo oft kommt das nämlich auch nicht vor ;-) ) auch wenn es ganz fies schmerzt - als diese Leere. Ok- zum Erholen hilft die Mauer zwischendurch schon auch - aber dann sollte man sie so langsam wieder abbauen ;-)

N5ajonax_21


@ Purzelbaumraum

"Es klappt langsam, aber immerhin" ist ja schon mal positiv :)z

Hast du dein" Gewichtsproblem" in deiner Therapie angesprochen? Fände ich wichtig . Finde, du fixierst dich da sehr auf deinen Körper -sprich nach außen und machst dein Wohlfühlen nur davon abhängig.

Darf ich fragen, wieviel du wiegst ?

Ja, das wurde schon besprochen... Allerdings kann man meine Einstellung dazu nicht umprogrammieren, ist einfach so... Ich muss einfach weiter abnehmen...

Ja, ich wiege derzeit 56 Kg. Mehr als 10 Kg würde ich auch nicht abnehmen, also ich habe jetzt keine verzerrte Selbstwahrnehmung.

Wenn du ein anderes Medikament bekommst, dass dir mehr Antrieb gibt, dann bekommst du dein Gewicht doch wieder runter, weil du dich mehr bewegst ;-) .

Als ich meinen Unmut der Tabletten wegen meinem Arzt mitgeteilt habe, meinte er auch, dass die Erfolgsaussichten es doch wert sind, dieses Risiko einzugehen, zuzunehmen. Ich habe aber einfach so eine riesengroße Angst, mehr zuzunehmen und zig Tabletten ausprobieren zu müssen. Ich muss es einfach auf eigene Faust schaffen. Oder vielleicht werde ich auch neue Tabletten ausprobieren, wenn ich in 3 Wochen zu meinem Arzt gehen werde... Ich weiß es einfach noch nicht...

Diese Einengung ist für viele Menschen schwer zu ertragen, auch wenn es eine sehr gute Freundin ist - jeder Mensch braucht seinen Freiraum. Hast du seither keine neuen Kontakte mehr geknüpft ?

Ja, das weiß ich... Nur konnte ich damals einfach nicht anders. Es hat mich jedes Mal auf's Neue innerlich zerrissen, zu wissen, dass sie ohne mich auch ihre Zeit genießen kann und mit anderen lacht und redet. Meine Gefühle kann ich einfach nicht verbergen bzw. steuern. Sie war in dieser Zeit meine vermeintliche Seelenverwandte, und ich hatte wie gesagt regelmäßig mit Verlustängsten zu kämpfen.

Doch, habe ich schon. Allerdings ist es bei mir so, dass ich mich generell für andere Menschen nicht interessiere. Also ich analysiere Menschen z.B. gerne, aber ich habe absolut kein Verlangen danach, Zeit mit ihnen zu verbringen. Nur bei meiner ehemaligen Freundin war das anders. Daher wurde ich desöfteren als arrogant und überheblich abgestempelt, aber ich bin einfach eine schlechte Schauspielerin, so dass es sehr unaufrichtig und desinteressiert wirkte, wenn ich mal eine Konversation beginnen wollte.

Es gab einfach sehr wenige Menschen, mit denen ich überhaupt auf einer Wellenlänge war. Ich komm zum Beispiel überwiegend mit Menschen klar, die empathisch, sensibel, intelligent, tiefgründig, besonnen sind. Viele Menschen lästern, lügen, missgönnen, mobben einfach... sind hinterhältig, suchen Streit, sind oberflächlich, zu extrovertiert und ihre emotionale Intelligenz lässt sehr zu wünschen übrig. Natürlich treffen nicht all diese Beschreibungen auf alle Menschen zu, die ich bisher traf, aber viele auf sehr viele... Es fällt mir wahnsinnig schwer, mit solchen Menschen klarzukommen. Ich weiß, dass sollte man, wenn man zum Beispiel erfolgreich im Beruf sein möchte, aber es ist wohl schlicht unmöglich für mich... {:(

Manchmal glaube ich, ich bin ein Fehler und dürfte gar nicht hier sein, weil ich nicht in diese Welt passe.

Es gibt auch den Weg dazwischen - ist schwer da eine Balance zu finden, wenn man es nicht gelernt hat.

Da sprichst du wirklich ein wahres Wort. Für mich gibt es entweder oder. Wenn andere, die eigentlich zu mir gepasst hätten, mich eingeladen haben, habe ich immer abgesagt, weil einfach kein Interesse meinerseits bestand. Ich hatte schon öfters Gelegenheiten bekommen, Freundschaften aufzubauen, aber es klappte einfach nicht. Aufrichtiges Interesse war einfach nicht da; Zeit mit ihnen zu verbringen schien mir einfach unnötig. Wahrscheinlich auch, weil ich zu sehr auf meine Freundin fixiert war.

Irgendwie , finde ich -macht man sich auf eine Art und Weise schon voneinander abhängig, wenn man Nähe zulässt und sich öffnet, sich verletzlich macht. Ich kann dich gut verstehen, aber es lohnt sich daran zu arbeiten.

Ich hatte/habe immer wieder solche Schutzmauern gebaut , sie machen verdammt einsam. Lieber wieder verletzt oder enttäuscht werden -(sooooooooo oft kommt das nämlich auch nicht vor ;-) ) auch wenn es ganz fies schmerzt - als diese Leere. Ok- zum Erholen hilft die Mauer zwischendurch schon auch - aber dann sollte man sie so langsam wieder abbauen ;-)

Ja, da hast du auch recht. Nur kann ich es mir wahrlich absolut nicht mehr vorstellen, mich überhaupt mal wieder auf irgendjemanden vollkommen einzulassen. Ich muss einfach wieder mein Leben leben, ich verliere jedwede Verbindung zur Realität, je mehr Zeit vergeht.

P:urzIelbauFmraum


Ja, das wurde schon besprochen... Allerdings kann man meine Einstellung dazu nicht umprogrammieren, ist einfach so... Ich muss einfach weiter abnehmen...

Du glaubst, dass du es musst ;-) und das Umprogrammieren von Außen ist wahrscheinlich nicht machbar - du selbst kannst es mit Hilfe/Therapie - wenn du es auch wirklich willst.

Ja, ich wiege derzeit 56 Kg. Mehr als 10 Kg würde ich auch nicht abnehmen, also ich habe jetzt keine verzerrte Selbstwahrnehmung.

Ich denke , es bringt nicht viel, wenn ich dir erkläre - dass das schon sehr, hm - "übertrieben" ist, bin mir sicher , dass du das im Grunde selber weißt- oder ? :-)

Oder vielleicht werde ich auch neue Tabletten ausprobieren, wenn ich in 3 Wochen zu meinem Arzt gehen werde..

Ein Versuch ist es wert :-)

Es gab einfach sehr wenige Menschen, mit denen ich überhaupt auf einer Wellenlänge war. Ich komm zum Beispiel überwiegend mit Menschen klar, die empathisch, sensibel, intelligent, tiefgründig, besonnen sind. Viele Menschen lästern, lügen, missgönnen, mobben einfach... sind hinterhältig, suchen Streit, sind oberflächlich, zu extrovertiert und ihre emotionale Intelligenz lässt sehr zu wünschen übrig. Natürlich treffen nicht all diese Beschreibungen auf alle Menschen zu, die ich bisher traf, aber viele auf sehr viele.

Da sehe ich auch wieder so eine Extremsicht.

Menschen können sensibel ,intelligent , tiefgründig etca sein - doch nicht immer , manchmal auch wütend, unsensibel , oberflächlich . Das Alles kann ein Mensch ausmachen.

Kann es sein, dass du, so wie bei deiner Freundin - solche Menschen viel zu perfekt siehst und dann in ein tiefes Loch fällst , dich belogen fühlst, wenn dieser, einfach nur Mensch ist- mit seinen guten -aber auch mit seinen schlechten Seiten ?(gut und schlecht finde ich jetzt auch eine blöde Bezeichnung -ist so wertend, mir fällt grad nichts anderes ein auf die Schnelle )

für mich gibt es entweder oder. Wenn andere, die eigentlich zu mir gepasst hätten, mich eingeladen haben, habe ich immer abgesagt, weil einfach kein Interesse meinerseits bestand. Ich hatte schon öfters Gelegenheiten bekommen, Freundschaften aufzubauen, aber es klappte einfach nicht. Aufrichtiges Interesse war einfach nicht da; Zeit mit ihnen zu verbringen schien mir einfach unnötig. Wahrscheinlich auch, weil ich zu sehr auf meine Freundin fixiert war.

Da haben wir es wieder ;-)

Ja, da hast du auch recht. Nur kann ich es mir wahrlich absolut nicht mehr vorstellen, mich überhaupt mal wieder auf irgendjemanden vollkommen einzulassen. Ich muss einfach wieder mein Leben leben, ich verliere jedwede Verbindung zur Realität, je mehr Zeit vergeht.

Dich selber finden, dir selber vertrauen lernen, Therapie weitermachen - Schritt für Schritt dein Leben wieder lebenswerter machen - ist Arbeit , aber es lohnt sich :-)

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