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Umgang mit Freund, ich weiß nichtmehr wie verhalten

DTie? SePherxin


Ich tue mir das glaube ich auch nur an, um selbst etwas zu "trainieren" und sowas nicht so extrem an mich ranzulassen. Da kommt dann aber das Problem ins Spiel, dass ich meinungen von leuten, die mir eigentlich wichtig sind, eben doch an mich ranlasse. Leider auch, wenn es absoluter unfug ist. Und es macht mich fertig. Ich muss nicht nur an ihn denken, in erster Linie muss ich auch an mich und meine psychische Gesundheit denken...

na okay... unter diesen umständen ist es von beiden seiten extrem viel verlangt, für den anderen und seine befindlichkeiten da zu sein!

P6lüschbxiest


Ich sehe das ähnlich wie Comran, er wertet eure Hobbys, Interessen und alles andere ab,

um selbst besser dazustehen. Und genau das würde ich ihm sagen.

XIiraxin


Wenn du selbst in Therapie noch bist, würde ich wohl mal meinen Therapeuten fragen, wie ich in dieser Situation reagieren kann bzw mit der situation umgehen kann.

Der sollte dich ja inzwischen schon ein bisschen kennen...

Mir hat es immer geholfen meine "Probleme" mit meinen Eltern mit ihm durchzusprechen.

Und er hat mir dann auch mal gesagt, dass er denkt, dass meine Eltern mich nicht loslassen können und das nur ich das bewusst herbeiführen kann indem ich in Zukunft immer offen sage "Ich bin erwachsen und ich muss gaaarnix."

Vielleicht hilft wirklich mal eine klare Ansage "Du ich muss meine Zeit nicht mit dir verbringen, wenn du eh alles scheiße findest. Gibt es etwas was du gut findest (Unternehmungen) da bin ich dabei, aber dieses Negative zieht mich runter..."

Ich denke auch es könnte eine typische Nebenwirkung der Therapie sein. Denn bei einer Therapie wird man meistens für sein Umfeld ANSTRENGENDER.

Da kommen die lieben Freunde und Verwandten mit einem willigen Patienten zu einem, weil dieser anstrengend ist weil depressiv, und dann macht der Therapeut diesen sonst doch immer so lieb gewesenen Menschen zu einem der klar seine Meinung sagt und auch mal NEIN sagt, wenn er was nicht will.

Vielleicht kompensiert er gerade über.

Oftmals findet man nicht sofort das gesunde Mittelmaß.

Aus "Ich muss immer zu allem Ja und Amen sagen" wird dann ganz schnell statt einem "Ich denke darüber nach" ein "Nö mach ich nicht, ist bescheuert."

Man muss die Dosis an "Ich darf auch mich selbst repräsentieren" erst lernen und das brauch zeit, aber eben auch konkrete Reaktionen von eurer Seite.

Vielleicht sagt er dann in ein paar Wochen zu seinem Therapeut "Keiner will mehr mit mir zusammen was machen... Sie sagen ich sei so negativ...dabei sage ich doch nur was ich denke, wie sies gesagt haben"

Und dann sagt ihm hoffentlich der Therapeut "Die Dosis macht das Gift."

Oder du sprichst ihn darauf an, dass er seine negative Art doch mal in der Therapie ansprechen soll, weil seinen Freunden aufgefallen ist, dass sie immer stärker wird.

DRasWa2rWohxlNix


Und er hat mir dann auch mal gesagt, dass er denkt, dass meine Eltern mich nicht loslassen können und das nur ich das bewusst herbeiführen kann indem ich in Zukunft immer offen sage "Ich bin erwachsen und ich muss gaaarnix."

Die Thematik hat sich für mich erledigt. Meine Mutter ist beleidigt, weil ich geheiratet habe ohne ihre Erlaubniss und mein Vater steht so unterm Pantoffel, dass er sich nichtmehr mit mir treffen darf. Diese Seite meiner Familie existiert für mich nichtmehr...

Ich denke auch es könnte eine typische Nebenwirkung der Therapie sein. Denn bei einer Therapie wird man meistens für sein Umfeld ANSTRENGENDER.

Ich finde es auch nicht schlimm das er anstrengender ist, aber das ist einfach nurnoch unerträglich jemanden umsich zu haben, für den alles was man tut einfach nur kacke ist...

Vielleicht kompensiert er gerade über.

Das kann sein, trotzdem muss ich mir nicht alles anhören. Grenzen haben ich und andere (auch im einzelnen) schon versucht aufzuzeigen...

Oder du sprichst ihn darauf an, dass er seine negative Art doch mal in der Therapie ansprechen soll, weil seinen Freunden aufgefallen ist, dass sie immer stärker wird.

Haben wir schon, anscheinend wird das auch Thematisiert...

Wenn du selbst in Therapie noch bist, würde ich wohl mal meinen Therapeuten fragen, wie ich in dieser Situation reagieren kann bzw mit der situation umgehen kann.

Jo gut, das hatte ich in anderen Punkten schon mit meiner Therapeutin. Sie sagt eben ich soll ich sein, mich nicht zugunsten anderer verstellen und meine Meinung im richtigen Maß kundtun. Das richtige Maß habe ich selbstn och nicht gefunden, ich bin aber recht nahe dran langsam.

Vielleicht hilft wirklich mal eine klare Ansage "Du ich muss meine Zeit nicht mit dir verbringen, wenn du eh alles scheiße findest. Gibt es etwas was du gut findest (Unternehmungen) da bin ich dabei, aber dieses Negative zieht mich runter..."

Das wäre dann vermutlich da Bier trinken, wos nix kostet. Und da hab ich nunmal nicht ständig Lust drauf und seiner Therapie tut das auch nicht gut (mir wurde zumindest gesagt während der Therapie kein Alkohol, da habe ich mich 1,5 Jahre auch dran gehalten und trinke jetzt nurnoch gelegentlich ein oder zwei Genussbierchen (wobei meist sogar Alkoholfrei ;-D ).

H$yperixon


Faden verschoben

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