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Berufsunfähigkeit bei Psychosomatik

Smunf_low^er_7x3


Wenn Du ALG 1 beziehst, würdest Du nach 6 Wochen ins Krankengeld rutsche, was bis zu 18 Monaten gezahlt wird. Beziehst Du ALG 2, bleibt alles unverändert.

tnwinPsta+r


Ja genau, um den medizinischen Dienst geht es ja. Aber weil ich eben keine gesicherte Diagnose habe mache ich mir Sorgen.

Ich bin im Moment zwischen Psychiater, der seine Behandlung nun beendet hat, da ich nicht auf Medikamente anspreche und Psychotherapeuten, den ich noch besuchen werde.

Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass für Ärzte Erschöpfung und Müdigkeit als Hauptsymptom gar nicht wirklich existiert. Der Arzt bei der Begutachtung beim medizinischen Dienst sieht das dann womöglich auch so.

tmrincfhvixen


Hab Dir mal eine Nachricht geschickt

Sphmxi


Hast du schon Mal ein Hirn-CT machen lassen bzw. allgemein dich Mal neurologisch abchecken lassen ?

T<his Tw%ilight Ga"rdexn


Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass für Ärzte Erschöpfung und Müdigkeit als Hauptsymptom gar nicht wirklich existiert.

Das das auch meine Hauptprobleme sind, kläre doch mal folgendes ab:

- Schilddrüsenwerte (alle 3: TSH, Ft3 und Ft4) und stelle diese hier mal ein

- Vitamin D und B12 Werte (Selbstzahlen)

- untersuchen auf Narkolepsi

- Depressionen

- CFS

T$his VTwihlsight GWardexn


Und:

- Ferritinwert!

T<his TPwiVlizght2 HGardexn


es besteht lediglich das Symptom der chronischen Müdigkeit

Verständnissfrage: wann genau bist du immer müde? 24 Stunden am Tag? Oder eher morgens und nachts fitter?

Wieviel stunden schläfts du in 24 stunden und wie oft? Schläfst du einfach so zwiachendurch ein? Was machst du tagsüber?

t'win^stgar


Ich fasse die beiden Kommentare mal zusammen um darauf zu antworten:

Hast du schon Mal ein Hirn-CT machen lassen bzw. allgemein dich Mal neurologisch abchecken lassen ?

Das das auch meine Hauptprobleme sind, kläre doch mal folgendes ab:

- Schilddrüsenwerte (alle 3: TSH, Ft3 und Ft4) und stelle diese hier mal ein

- Vitamin D und B12 Werte (Selbstzahlen)

- untersuchen auf Narkolepsi

- Depressionen

- CFS

- Ferritinwert!

Ich bin leider in vielerlei Hinsicht ein schwieriger Fall. Das wird insbesondere deswegen zum Problem, weil sich kein Mediziner fachübergreifend die Befunde anschaut. Ich muss also davon ausgehen, dass keine körperliche Ursache vorliegt.

Ich habe schon viel zu viele Ärzte durch (für meinen eigenen Geschmack, Arztbesuche finde ich abartig.).

Ich habe bereits ein MRT machen lassen. Soweit ich mich erinnere hat der Arzt speziell nach Läsionen in einem Bereich geschaut, aber vermutlich das Gehirn in seiner Gesamtheit betrachtet (ist schon länger her). Da war alles vollkommen okay (zum Glück!)

Ich habe EEGs hinter mir, eine psychiatrische Vorstellung und ein neurologisches Schlaflabor (dazu unten mehr).

Auch ein pulmologisches Schlaflabor habe ich besucht.

Mein Schlaf ist auffällig. In vielerlei Hinsicht: Zum einen weichen die Anteile meiner Schlafphasen von der Norm ab, zum anderen gibt es Hinweise auf Narkolepsie und zum anderen eine leichte Schlafapnoe, die bei einer dritten Kontrolle nicht mehr bestätigt werden konnte. Zu den Schlafphasen konnten mir die Mediziner nichts sagen, auch ein weiterer später konsultierter Neurologe und Schlafmediziner nicht. Es hat keinen Krankheitswert.

Die Narkolepsie Hinweise sind da, aber nur sehr schwach. Sie reichen nicht aus um eine Diagnose zu stellen, können also auch bei gesunden Patienten in der Form auftreten. Entsprechende Medikamente wurden daher nicht verschrieben und wären laut Neurologe auch keine dauerhafte Lösung wegen den Risiken und Nebenwirkungen.

Auch die leichte Schlafapnoe hat in ihrer Ausprägung keinen Krankheitswert und darf laut Facharzt keine Symptome hervorrufen. Dennoch wurde eine zweite Kontrolle durchgeführt, bei der die Apnoe wieder auftrat und eine Dritte, bei der sie nicht auftrat. Daraufhin wurde zur Probe ein Kissen eingesetzt, dass dabei hilft die Atemwege offen zu halten (das ist zu simpel ausgedrückt, mir ist die genaue Wirkungsweise nur noch grob bekannt). Das hat, wie vom Arzt vermutet, nicht geholfen.

Dieses kleine Beispiel demonstriert meine bisherige Ärzte-Odysse ganz gut:

Überall in meinem Körper hapert es ein klein wenig. Aber nie so ausgeprägt, dass eine Diagnose gestellt werden kann. Häufig ist es bei einer Kontrolluntersuchung auch wieder in Ordnung. Das war bspw beim Herzen, bei den Nieren und noch in anderen Bereichen ebenfalls der Fall.

Wichtig: Die jeweils vermuteten Krankheiten konnten stets ausgeschlossen werden.

Ich habe eine Unterfunktion der Schilddrüse schon seit meiner Teenager-Zeit. Ich weiß über die Probleme bei der Diagnose und Behandlung Bescheid. Ich habe mich selbst informiert und durch Endokrinologen Sonographien und korrekte Blutbilder anfertigen lassen. Ich bin nun gut eingestellt und habe schon viele (langfristige) Dosis-Tests durch. Mehr hilft nicht, weniger hilft nicht.

Vitamin B12 habe ich auf eigene Faust hin supplementiert. Hat nicht geholfen.

Vitamin D habe ich supplementiert, aber leider nur in geringer Dosis. Bisher haben sich alle Ärzte geweigert Dekristol zu verschreiben, weil mein Blutbild in der Hinsicht "nur" grenzwertig war. Da die geringe Supplementierung allerdings auch nicht mal ein wenig gebracht hat glaube ich nicht, dass es daran liegen kann.

Es ist also entweder so, dass ich an einem hochkomplexen Krankheitskonstrukt leide, dass kein Mediziner bisher durchschauen konnte (weil alle nur auf ihre eigene Fachrichtung achten und schnell durchtesten um mich loszuwerden). Oder ich leide eben an einer psychischen Erkrankung. Ich halte Möglichkeit Nummer Zwei mittlerweile für wahrscheinlicher.

Bisher hat kein Medikament meine Müdigkeit auch nur ankratzen können. Weder Medikamente von Psychiatern, noch diejenigen von anderen Ärzten.

Verständnissfrage: wann genau bist du immer müde? 24 Stunden am Tag? Oder eher morgens und nachts fitter?

24 Stunden am Tag. Immer. Zwar ist es so, dass ich mich direkt nach dem Aufwachen besonders schlecht fühle, aber auch nur die ersten 10-20 Minuten und ebenfalls sind mir die Abendstunden lieber, aber ich würde nicht behaupten, dass sich die Grundmüdigkeit wirklich voneinander unterscheidet. Nach diesen ersten 10-20 Minuten bleibt die Müdigkeit den gesamten Tag über gleich. Abends geht es mir nur 'besser' (nicht! weniger müde), weil es Abends vollkommen ruhig ist. Die Müdigkeit ist dann einfach erträglicher.

Wieviel stunden schläfts du in 24 stunden und wie oft? Schläfst du einfach so zwiachendurch ein? Was machst du tagsüber?

Mittlerweile schlafe ich täglich 10 Stunden. 8 Stunden in der Nacht und 2 Stunden tagsüber. Ich habe meine Tagesaktivitäten stark reduziert, ich gehe dennoch regelmäßig nach draußen um mich zu bewegen und leicht zu joggen.

Ich weiß, dass das so nicht optimal ist. Aber: Das suboptimale Verhalten ist nicht Ursache, sondern Folge. Ich habe mich so lange es ging dazu gezwungen mein Leben normal zu führen mit Studium, Freizeitaktivitäten etc. Es ging irgendwann nicht mehr (wobei ich nie der Hyperaktive war. Von Burnout kann nicht die Rede sein).

Den Mittagsschlaf muss ich haben, weil ich sonst nur noch Zombie bin. Ich habe mein Schlafverhalten über die Jahre hinweg mehrfach angepasst um zu testen, ob irgendeine Besserung eintritt. Dem war nicht so, daher lebe ich nun so, wie sich die Erschöpfung am besten ertragen lässt. Auf diese Weise kann ich wenigstens noch ein paar Erledigungen machen und etwas lesen ohne, dass mein Gehirn ganz aufgibt.

Ich hoffe das ist nachvollziehbar

TJhisd Twixlighrt Garden


Ich erkenne mich, bzw meine Beschwerden sehr gut wieder. Ebenfalls eine ärzteodysee hinter mir, SD UF die gut eingestellt ist... Zusätzlich war ich extrem infektanfällig und war bis zu 12 Mal im Jahr krank... Nach 12 Jahren wurde mi eine leichte Form der narkolepse diagnostiziert... Die Tabletten helfen nur bedingt... Auch Vitamin d hat nix gebracht. Was mir gut geholfen hat war schlicht und einfach Eisen... Ich hatte einen niedrigen Wert aber noch in der Norm. Da man aber bei einer SD UF viiiel mehr Eisen braucht habe ich das auf eigene Faust supplimentiert. Und meine infektanfälligkeit ist nicht mehr so stark und ich bin immer noch müde aber nicht mehr soooo extrem ;-D

t}wins-ta'r


Okay, danke. Soweit ich mich erinnere war mein Ferritinwert gut. Auch, wenn man Referenzwerte von Internetseiten nimmt und nicht nur dem Arzt vertraut. Das schaue ich mir aber erneut an.

Allerdings: Ich bin ganz und gar nicht infektanfällig! Ich habe sogar das Gefühl, dass ich seit der Müdigkeit sehr resistent gegen Erkältungen etc bin.

T;his Tiwili1ght Gaxrden


Kay, gegen die Müdigkeit hat bei mir bisher noch nichts wirklich geholfen, auch die Tabletten nicht. Ich habe auch schon Antidepressiva getestet, kein Erfolg. Mir tut mein powernapping gut. Ich bin zwar dennoch müde aber weniger bleiernd.

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