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Erfolgsgeschichten von ehemaligen Depressionserkrankten

L!aylia10x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

da es so viele Threads von Depressionserkrankten Menschen gibt, die Hilfe suchen oder sich einfach nur ihr Leid von der Seele schreiben möchten, würde ich (als depressive) liebend gern Erfolgsgeschichten von denen hören, die ihre Depressionen bekämpft haben. Gerne würde ich wissen, wie ihr das geschafft habt, ob ihr den Depressionen im Nachhinein etwas Positives abgewinnen könnt und was ihr seitdem so erreicht habt - beruflich und privat; natürlich auch gerne andere Informationen, wenn ihr mögt. @:)

Antworten
DuadeSxwarn


Das ist eine total tolle Idee! Wenn ich es nicht vergesse, habe ich dazu eine Menge zu erzählen.

LRa&yl`a10x1


Immer her damit! :-)

LVatylxa101


Sonst keiner? :-/ :=o

T|ar'axnis


Mhm :-) Ich würde sagen ich hatte eine "mittelschwere Depression", viel im Bett gelegen, "ist doch eh alles sinnlos" etc. Ich würde auch sagen der Gedanke "etwas zu erreichen" ist kontraproduktiv. Wichtig ist in ein "stabiles Fahrwasser" zu geraten, ein Selbtszufriedenheit zu erreichen, vielleicht manchmal sogar Glücksgefühle zu haben.

Was zu erreichen "beruflich oder privat" das ist doch etwas was von aussen herantragen wird, was die anderen Leute wollen, aber das spielt keine Rolle was die Wichser wollen, wichtig ist nur man selbst , also ich in meinen FAll ;-D

mTondf+stexrne


Sonst keiner? :-/ :=o

Es gibt noch viele andere User, die etwas zu dem Thema beisteuern können. Es dauert halt nur etwas.

Z0waMck4x4


Ich hatte meine erste schwere Depression mit 39. Resultat: arbeitsunfähig, 3 Monate stationäre Psychiatrie, Behandlung rein medikamentös; danach war ich wieder arbeitsfähig, und irgendwann konnte ich dann auch die mich begleitenden ADs weglassen. Die Zeit in der Klinik war mit absolutem Selbstwertverlust verbunden: Da man nicht weiß, wie man zur Depression gekommen ist, weiß man auch nicht, wie man sie wieder loswerden könnte. Die doctores hüllen sich in Schweigen, was eine zeitliche Prognose angeht (wohl wie jeder Patient anders reagiert). Man hat keine Sicherheit, jemals wieder arbeiten zu können, weiß nicht, ob man durch das soziale Netz fällt, ob man das Haus abbezahlen kann, ob die Familie auseinanderfliegt. Wenn man dann wieder arbeiten kann und sich die ersten Erfolge einstellen, verblassen diese Albtraumgedanken langsam.

Zweite schwere Depression mit 57. Meine Frau hat sie entdeckt (ich selbst witzigerweise nicht). Ich begab mich rechtzeitig zum Psycho-Doc und konnte ambulant behandelt werden. Die ADs taten, was man von ihnen erwartet, und ich fühlte mich gut. Als drei Auslaßversuche erfolglos verliefen, war klar, ich würde auf ADs bis zu meinem Lebensende angewiesen sein. Bis zu meiner Pensionierung hatte ich keine depressionsbedingten Fehltage mehr.

Ohne die wunderbarste Frau der Welt und ohne ADs wäre ich nicht mehr in die Lage gekommen, diesen Beitrag zu schreiben.

Lpaxylta101


Es freut mich wirklich sehr, zu hören, dass es wieder bergauf ging - in beiden Fällen! :-) Vor allem, dass zu dir gehalten wurde; viele wenden sich von Depressiven ab...

Darf ich fragen, welche Antidepressiva du verschrieben bekommen hast? Waren es in beiden Fällen dieselben?

ZWwac%k44


Nein, es waren nicht dieselben (im 1. Fall Aponal und Anafranil). Im 2. Fall war ich lange mit Sertralin glücklich, bis der Sommer kam und ich durch das AD photosensibilisiert wurde. Lange hatte ich dann Cymbalta, bis es seine Wirkung verlor. Übrigens reagiert auf ADs jeder Patient anders, so dass eine 1:1-Übertragung hier berichteter Erfahrungen nicht möglich ist. Insgesamt habe ich über 20 ADs probiert und bin jetzt bei einer 3er-Kombi aus Reboxetin, Doxepin und Bromazepam gelandet. Durch die Kombination einzelner ADs läßt sich für viele Patienten eine Medikation "maßschneidern".

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