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Arbeit macht mir krank

SthmerIzfrexi28 hat die Diskussion gestartet


Ich bin zwar generell überempfindlich und vielleicht auch etwas labil, aber ich bin so unglücklich in meinem Job.

Vor 14 Monaten habe ich meine Ausbildung zu ende gemacht und bin wieder in meine alte Heimat.

ich habe dort auch recht schnell einen Job gefunden, und alles klang super.

Bis ich recht schnell merkte, das die neue Stelle (bin jetzt fast 1 Jahr dort) nicht das ist was mir versprochen wurde und mit dem was ich gelernt habe nicht viel zu tun hat.

Es fing an das auf der Homepage stand, das die Öffnungszeiten bis 19 Uhr sind, und man mir nicht sagte, das von Oktober bis März bis 20 Uhr geöffnet ist.

Das war mit einer der Gründe warum ich den Job angenommen habe, das ich nicht mehr so lange arbeiten muss.

Schlimmer ist aber noch, das es keinen Schichtdienst gibt und wir quasi immer komplett die Öffnungszeit über arbeiten müssen.

Wir haben 1,5 Stunden Pause am Tag, die kein Mensch braucht, und da ich auch kein Auto habe bin ich jeden Tag 11 Stunden bzw. ab Oktober wieder 12 Stunden unterwegs. Ich habe überhaupt keine Freizeit mehr. samstags bekommt man nur mit beantragten Urlaub frei, und das auch nur alle paar Monate.

In meinem Arbeitsvertrag steht eine 40 Stunden Woche drin, aber ich mache im Frühjahr 37,5 >Stunden, weil wir minus fahren müssen, und im winter habe ich eine 42,5 Stunden Woche.

Dann kommt hinzu das wir dort alle Arbeiten verrichten müssen, die nicht im Arbeitsvertrag stehen und die auch nichts mit meinem gelernten Beruf zu tun haben. Ich bin gesundheitlich eingeschränkt, und das ständige auf und Abbauen und tragen schwerer Möbel, beeinträchtigt mich, es interessiert aber keinen.

Ich bin mit einer Azubine alleine in einer Abteilung, und wenn man Hilfe von männlichen Mitarbeitern erwartet, stößt man nur auf taube Ohren. Den Chef interessiert das Ganze kein Stück.

ich war auch schon über vier Wochen krank in diesem Jahr, aber ich war wirklich krank.

sei es ein Hexenschuss, oder eine fette Erkältung, bis hin zu eine Überspannung der Nackenmuskulatur, das ich mich kaum bewegen konnte.

Aber man traut sich fast nicht sich krank zu melden, weil man direkt dumme Sprüche bekommt, wie schon wieder krank, klar ist ja schönes Wetter.

Aber das ich in meinem Urlaub vier Tage zurück in meine alte <heimat musste um mir eine neue Zahnbrücke anfertigen zu lassen, ich panische Angst hatte und das für mich der reinste Stress war und ich mich nicht habe krank schreiben lassen, das interessiert niemanden.

Ich bin völlig unterfordert was meinen gelernten Job angeht und total überfordert mit dem Rest.

ich bewerbe mich seit drei Monaten und finde einfach nichts, und ich bin immer unzufriedener.

<körperlich merke ich es auch, ich bin extrem verspannt, mir tut alles weh.

Ich hatte grade drei Wochen Urlaub, das erste Mal nach fast einem Jahr arbeit, und das tat so gut, ich konnte entspannen.

Ich denke jeden Tag morgen wieder da hin, ich will nicht mehr.

Ich habe überhaupt keine Zeit mehr für mein privateben.

Ab nächste Woche bin ich wieder erst um 21 Uhr zuhause und dann ist alles gelaufen, etwas essen, etwas Haushalt, ne Stunde Couch und ab ins Bett.

Was soll ich nur tun?

Antworten
JhenZnxsch


Hmmm.....

Woanders bewerben machst du ja schon. Das wäre jetzt meine erste Idee. Was ist das denn bitte für eine Arbeit mit solchen Zeiten? Da gibt es ja nur noch die Möglichkeit zu kündigen. Aber dann bekommt man kein Geld. Sind die anderen Mitarbeiter denn zufrieden?

A=BC0x1


Klingt nicht sehr gut.

ich bewerbe mich seit drei Monaten und finde einfach nichts, und ich bin immer unzufriedener.

Die Frage wäre dann, ob es in Deiner Gegend nicht so viele passende Firmen gibt. Kommt eventuell ein Umzug in Frage. Ansonsten eine Weiterbildung oder Umschulung. Vielleicht beratet die Arbeitsagentur.

Ansonsten mit deinem Chef reden, was er verbessern muss. Die Frage ist, was Du ihm wert bist vom Gehalt und ob er Interesse hat Dich weiter zu behalten. Der Schuss kann auch nach hinten losgehen. Hier muss man sehr vorsichtig sein.

Vielleicht kannst Du das Bewerben noch verbessern. Es gibt viele Bücher und Infos im Internet wie man sich optimal bewirbt.

Im Internet genau recherchieren was für ähnliche Arbeitstellen auch noch passen würden.

Sjhmerz(frxei28


Dort ist keiner zufrieden, alle sind nur am meckern, weil einfach alles schief läuft, was nur schief laufen kann.

Es haben in dem Jahr wo ich da bin auch schon ganz viele Mitarbeiter gekündigt.

Und die Arbeitszeiten sind so, der will aus Kostengründen, so denke ich, keinen Schichtdienst einführen, dafür dann lieber 1,5 Stunden pause, die auch abgezogen werden, wenn man sie nicht komplett macht, denn man kommt oft nicht dazu, da wir unterbesetzt sind, und wenn eins, zwei Leute nicht da sind, man ja die Abteilung nicht alleine lassen darf, und dann kommt man öfters mal nicht über 60 Minuten.

Eigentlich muss der Geschäftsführer ja dafür Sorge tragen, das die Pausen gemacht werden, aber Pustekuchen.

Alleine das ich jetzt fast 30 Minusstunden haben, belastet mich, es wurden immer mehr.

Auch wenn ich ja bald wieder plus machen kann, ich will nicht täglich 10 Stunden auf der Arbeit verbringen.

A[BCx01


Da gibt es nur die Lösung rauszuwechseln.

Wenns schnell gehen muss bei einem Verleiher (Arbeitnehmerüberlassung oder ANÜ mit Werkvertag) anfragen. Die sind meistens nicht so pingelig wenn sich jemand bewirbt. Je nachdem was die gerade suchen kann es recht schnell gehen da unterzukommen.

S2hme<rzfrrei28


Also de fakto, mit meinem Chef kann man nicht reden. Das haben schon Mitarbeiter versucht die umsatztechnisch viel besser sind und auch länger dabei sind, der ist komplett resistent.

Das Problem ist, das ich im Möbelhandel tätig bin, und keine große Ausweichmöglichkeit habe.

Also Supermarkt kommt zB null für mich in Frage, weil ich das beratungsintensive liebe und auch brauche.

Außerdem will ich auf keinen fall weniger verdienen als jetzt, denn das kann ich mir nicht leisten.

Aber in anderen Branchen dasselbe zu verdienen ist eher schwer.

Umschulen will ich nicht mehr, ich habe jetzt mit 30 meine erste Ausbildung gemacht, das hat mir völlig gereicht, meine Nerven waren am Ende.

Eingeladen werde ich ja auch zu Vorstellungsgesprächen, die meisten scheiterten eher daran, das ich abgelehnt habe, weil es noch schlechtere Rahmenbedingungen als jetzt waren, oder von anderer Seite, weil ich mich in einem anderen Bereich beworben habe, und es einfach nicht passte.

Im Möbelhandel ist das arbeiten auf Fixum plus Provision sehr üblich, kein Grundgehalt und das will ich nicht.

Der einzige Vorteil den ich jetzt habe, das ich gut verdiene und ein Grundgehalt erhalte von dem ich leben kann

ApBC0x1


Möbelhandel tätig bin, und keine große Ausweichmöglichkeit habe.

Aber in anderen Branchen dasselbe zu verdienen ist eher schwer

Ein Job in einem Baumarkt würde mir noch einfallen. Oder Baustoffhandel, Großhandel.

Ich will es so sagen: Es gibt reiche und arme Branchen. Wo Geld verdient wird und wo Firmen wachsen. Dorthin sollte man versuchen zu kommen.

Da ich in der Industrie arbeite würde ich ehr den Vertrieb empfehlen. Kann man vielleicht schwer vergleichen. Das ist natürlich mehr Außendienst. Telefonieren, Angebote schreiben, auf dem Messstand neue Kontakte knüpfen. Kunden besuchen. Anfragen beantworten. Je nach dem auch als Vertriebsasistentin möglich. Das ist auch immer die Frage wie einem die Büroarbeit liegt. Hier könnte eine Weiterbildung helfen.

C^ytoex


Ich würde mir ein Auto zulegen, oder näher an den Arbeitsplatz ziehen.

Das Problem scheint ja nicht der spezifische Arbeitsplatz, oder Arbeitgeber, sondern die Branche.

Entweder Grundgehalt und die Einschränkungen oder Umsatzbeteiligung und mehr Freiheit.

Und Du hast ja die Sicherheit gewählt, und das scheint Dir wichtig, sonst hättest Du schon die Arbeitsstelle gewechselt.

htaven'/t_waixted


Vielleicht ist die Moderation so lieb und ändert den Titel in "Arbeit macht mich krank" ab? Mich macht die Überschrift "krank", sorry. |-o :-X

T/rauvri@ge2x8


Also ich kann kein auti fahren, ich habe keinen führerschein das hat seine Gründe.

Ich glaube nicht das es an der branche liegt, denn dort wo ich gelernt habe ging es ganz anders zu, nämlich menschlicg.

Ich habe am freitag ein Vorstellungsgespräch in einem renomiertem baumarkt für die gartenmöbelabteilung, nur kann icg mir halt nicht vorstellen, das die mir das zahlen was ich jetzt verdiene. Was nicht wenig ist.

P+lüsch[biest


Gibt es konkrete Gründe, warum du anderswo unbedingt dasselbe Geld verdienen musst?

tDrincThien


hi du das kenn ich zu gut bin momentan noch in der gastronomie arbeite zur zeit weniger, weil das stress pur und schau nebenbei nach was anderem weil ich konnte auch nicht mehr bin 24 hab das gefühl krank zu sein.kannst mir gerne eine nachricht schreiben. wie kann man den selber einen beitrag veröffentlichen bin neu liebe grüße nadine

WRild?kater


Hallo Shmerzfrei28,

Das ist schon ein S. aber ich denke es hilft nur eine andere Stelle. Selber kündigen finde ich nicht so gut.

MfG *:) :)* :)^ :)^

S^hmerzjfr@ei28


Also ich muss mindestens dassselbe verdienen, weil ich mir weniger Geld kaum für meinen Lebensunterhhalt leisten kann. Ich habe so schon nicht die Welt übrig und mit weniger isses schwieriger

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