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Kerl (25) mit diversen Problemen (Depressionen usw)

1kLun%atic hat die Diskussion gestartet


Hi,

bevor ich über irgendwelche Probleme philosophiere, frage ich lieber gleich nach möglichen Lösung bzw. euren Erfahrungen:

Hat jemand von euch in meiner Altersspanne (und männlich) irgendwie herausgefunden aus langanhaltenden Depressionen, starker Einsamkeit, fehlendem Vertrauen in andere Menschen (vor allem Frauen), Minderwertigkeitsgefühlen und körperlichen Komplexen?

Wenn ja, was hat euch geholfen?

Antworten
wUeihnabchts#sternchxen3


Bin zwar nicht männlich, aber da hilft ne Therapie ganz gut ;-)

1=LuvnaOtic


Das kommt darauf an, die letzte (2012-2014) hat nicht allzu viel gebracht, nur etwas gestützt.

Vor allem das Thema Einsamkeit ist sehr schwer anzugehen, als Mann scheinbar noch mehr wie als Frau.

cdu!nuctaxtor


@ 1 Lunatic

Hallo, ich kann mich da leider nur anschließen. Mir hat die lang andauernde Therapie auch kaum durchgreifende Veränderungen gebracht, dafür viel Frustration und Zeitaufwand. Und das Problem ist, die Zeit läuft ja weiter, die Umwelt verändert sich stetig. Ich fühle mich teilweise wie "abgehängt". - Am meisten hat mir - zumindest zeitweise - der Reha-Sport in der Gruppe geholfen. Aber dort sind selten Menschen in meiner Altersgruppe, meist eher Senioren. Man sollte auch darauf achten, dass die Gruppe nicht zu groß ist, jedenfalls wenn man eine Wahl hat.

Mzet\te Marie


Hallo 1Lunatic,

ich bin zwar auch kein Mann, leide jedoch aufgrund sozialer Ängste auch an Einsamkeit (und anderen Dingen...). In meiner Umgebung habe ich eine Selbsthilfegruppe junger Sozialphobiker*innen gefunden. Es fällt mir zwar jede Woche schwer, in die Gruppe zu gehen, aber der Austausch mit Gleichgesinnten tut mir sehr gut und ich kann dort in einem relativ geschützten Rahmen wieder lernen und üben, mich in einer Gruppe zu integrieren, mich dabei nicht selbst zu verlieren und wieder mit den Menschen in meiner Umgebung in Kontakt zu kommen.

Außerdem habe ich eine tolle Psychologin, die mich jede Woche ermutigt, nicht aufzugeben und weiterhin in die Gruppe zu gehen, und die mir auch sonst gut helfen kann.

NUo<uvexr


ich melde mich, bin auch 25 und habe da so ähnliche Laster.

([[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/729422/]] schau mal)

Mir hat die Therapie immerhin verstanden zu geben was mich im Leben belastet, der Weg ist leider nicht wirklich einfacher aber ich habe sehr viel in der letzten Zeit gelernt. Dinge zu tun statt nur davon zu träumen. Zwar alles mit geringerem Erfolg, aber wir haben Zeit, oder?

Habe viel Sport gemacht, dadurch einige Leute kennengelernt die das selbe Hobby teilen. Gemeinsamkeiten verbinden, und vorallem fühlt man sich mit der Einsamkeit auch unfähig Kontakt aufzubauen zu Menschen, richtig? Ich merke, je mehr ich mich öffne desto eher erreiche ich auch das was ich suche. Verständnis, Gehör und Zuspruch.

Habe mich einfach auf verrückte Sachen eingelassen, Dates in Lovoo, Tinder, und co.

Mich sonst in Facebook mit wildfremde Leute verabredet.

Ich erfinde mich neu, alle sagen ich ändere mich um 180° bald. Ich fürchte sie haben Recht.

Je mehr Erfolge ich habe desto mehr Blut lecke ich nach mehr.

Wichtig ist aber immer die Frage: Bist du sonst mit deinem Wesen zufrieden, oder bist du nur unzufrieden weil du das Gefühl hast "abnormal" zu sein?

Egal was du tust, tue es in deinem Sinne. Ich verändere mich weil ich das Gefühl habe mich nie gefunden zu haben, das hat mir die Therapie klar gemacht.

Wenn du mal dich austauschen magst schreib einfach. *:)

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