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Zwangsstörung, brauche dringend Rat

hbapp3y_s6o6ng hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Ich habe ein paar Fragen und ich hoffe mir kann jemand helfen. Ich leide seit meiner Kindheit an Zwangsstörungen, ich war deswegen bisher noch nicht in Behandlung (dazu gibt es hier schon einen Faden). Seit ca 2 Jahren habe ich eine Depression mit starken Schlafstörungen, ohne Opipramol kann ich jetzt seit einem Jahr überhaupt nicht mehr schlafen.

Jetzt ist es so, dass es mir immer schlechter geht. Momentan ist es auf der Arbeit extrem stressig und in stressigen Phasen werden meine Zwangsstörungen sehr schlimm, ich kann kaum eine Tätigkeit ausführen oder in Ruhe über etwas nachdenken und mich konzentrieren ohne bestimmte Zwänge (in Gedanken oder auch als Tätigkeit) auszuführen. Das ganze wirkt sich jetzt mittlerweile auch sehr negativ auf meine Arbeit aus wie man sich denken an. Ich bin dadurch sehr unkonzentriert und sehr langsam und habe die ganze Zeit Angst einen Fehler zu machen, stehe sehr unter Spannung. Ich bin Krankenschwester und wenn ich Fehler mache, könnte im schlimmsten Fall jemand sterben!

Zwangsgedanken habe ich schon seit meiner Kindheit, aber bisher konnte ich das auf der Arbeit irgendwie soweit abstellen dass es mich nicht verhindert, aber jetzt werde ich verrückt dadurch. Jetzt ist es so, dass ich mich nicht mehr arbeitsfähig fühle, ich denke ich brauche Hilfe. Mein Hausarzt hatte mir mal wegen der Depression eine Überweisung zum Psychiater gegeben, bin da aber nicht hingegangen. Brauche ich eine Überweisung oder kann ich auch so zum Psychiater gehen?

Was denkt ihr wird der Psychiater machen? Krankschreiben oder Medikamente? Ich weiß eine Krankschreibung hilft auf Dauer nicht aber so geht es nicht mehr weiter, jeder Tag ist wirklich eine Qual :(

Hoffe jemand weiß Rat!

Antworten
awugx233


Irgendwie ist mir die Beschreibung zu konfus: ein Mensch hat seiner Kindheit eine Zwangsstörung, begibt sich in eine Ausbildung im Gesundheitswesen und durchläuft in diesem Zusammenhang nie eine Selbsterfahrung? Nie im Ausbildungsgang gemerkt, dass die Zwangsstörung behandelt werden muss, wenn dieser Beruf je eine Lebensgrundlage sein soll? Und wenn es wirklich so war, dann wird es höchste Zeit sich fachliche Hilfe zu holen. Wo spielt sich das alles ab? BRD? Ausland? Der Zugang zur Psychotherapie ist in der BRD einfach.

Rat? Sich eingestehen, dass fremde Hilfe erforderlich ist und diese aktiv suchen.

auug2x33


Ergänzung: ein Mensch hat seit seiner Kindheit....

pRsycqhso_Mat


Was denkt ihr wird der Psychiater machen? Krankschreiben oder Medikamente? Ich weiß eine Krankschreibung hilft auf Dauer nicht aber so geht es nicht mehr weiter, jeder Tag ist wirklich eine Qual :(

ein Psychater kann dir nur bedingt helfen, aber er kann dir Antidepressiva verschreiben, welches einigen etwas hilft.

Richtig helfen, wird dir auf dauer nur ein Therapeut der auf Zwänge spezialisiert ist und mit ihm machst dann eine Verhaltenstherapie (so ziemlich das schlimmste für einen Zwängler). Leider ist das der einzige effektive Weg, um mit den Zwang zu leben (in seltenen Fällen, bei kleineren Zwängenm sogar zu besiegen).

Das klingt nicht wirklich positiv, aber wenn du erstma drin bist und Erfolge bemerkst, weißt du dass es sich gelohnt hat.

Wenn du weiterhin den gang zum Arzt vermeidest bis dein Zwang die Oberhand gewonnen hat und deshalb nichts mehr schaffst, empfehle ich dir einen Klinik aufenthalt (natürlich eine für Zwänge, wie zB die Schön Klinik Bad Bramstedt).

lg

L}omaxx


Ich kenne das Gesundheitswesen nur als Patient. Ich kann aber deine Angst verstehen, etwas falsch zu machen. Das kommt mir ohne Depressionen und Zwangsstörungen als Arbeitnehmer schon kräftezehrend und nervenaufreibend vor. Dann aber noch ein psychisches Päckchen ständig mitzuschleppen, da kann man in die Knie gehen.

Lass dich lieber krank schreiben und suche dir einen Therapeuten.

hZap%pyz_sxong


Vielen Dank für eure Antworten. Mein Hausarzt hat mir mal eine Überweisung zum Psychiater geschrieben, ich bin aber nicht hingegangen und deshalb möchte ich ihn nicht nochmal fragen...Ich habe aber gelesen dass man eigentlich keine Überweisung braucht, weiß das hier jemand genau?

a ug2r33


Ruf einfach einen Psychiater an und frag ob eine Überweisung vom Hausarzt erforderlich ist.

FXizzlypxuzzly


Mein Hausarzt hat mir mal eine Überweisung zum Psychiater geschrieben, ich bin aber nicht hingegangen und deshalb möchte ich ihn nicht nochmal fragen...Ich habe aber gelesen dass man eigentlich keine Überweisung braucht, weiß das hier jemand genau?

Sorry happy_song, aber alle deine Fragen wurden dir von sehr vielen Usern bereits beantwortet. Deshalb meine Frage, was bringt es dir hier immer wieder einen neuen Faden zu eröffnen? Verstehe mich nicht falsch, Du bist in einer für dich sehr schlimmen Lage. Nur hast Du nichts von den bereits guten Vorschlägen angenommen und umgesetzt.

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