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Ich weiß einfach nicht mehr weiter! Hilfe!

s>maCragdsno3wflakxe hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich will mich erst einmal vorstellen. Ich bin 19 Jahre alt, habe mein letztes Jahr in der Schule und bin dort auch recht gut (nur 1-3 auf dem Zeugnis), nehme keine Drogen, rauche nicht und trinke auch keinen Alkohol oder bin auf Partys. Gelegentlich bin ich 4-5 mal im Jahr für 2-3 Tage auf einer Convention wie die Gamescom oder Ähnliches. Ich wohne in einem Haus mit meinen Eltern und habe dort auch seit einigen Monaten eine eigene Wohnung. Leider habe ich immer wieder Probleme mit meiner Mutter. Vorweg, es kann etwas ungeordnet rüberkommen aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Durch einige Verluste und eine unschöne Kindheit hat sie seit meiner Kindheit starke Verlustängste und versucht mich immer an sich zu binden und mich zu kontrollieren. Wenn ich mich, nachdem ich in der Schule angekommen bin, nicht melde, ruft sie an und wirft es mir später vor. Und wie ich so bin, habe ich alles immer hingenommen. Aber ich bin nun seit bald 2 Jahren volljährig und will nicht mehr wie ein Kleinkind behandelt werden. Ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, wofür ich mein Geld ausgebe, wo ich wie lange hingehe und will endlich tun und lassen, was ich will und nicht sie oder irgendjemand anders. Wenn sie hoch in 'meine' Wohnung kommt, fällt ihr jedes noch so winzige Staubkorn auf und das hält sie mir auch jedes Mal vor. Klar, ich bin etwas chaotisch aber ich räume es immer wieder weg und es ist sauber. Nicht steril aber sauber. Und wenn mein Vater mir zur Hilfe kommen will, dann wird auch er angeschrien und dumm angemacht. Grund dafür kann sein, dass sie nicht zufrieden mit ihrer Arbeit ist aber sie ist mit nahezu nichts zufrieden und man kann es ihr nicht recht machen. Sie macht mir alle Freunde madig und ihre Freunde redet sie sich auch schlecht und lässt den Kontakt zu ihnen einschlafen. Sie macht nahezu nichts außer arbeiten und dann entweder zum Edeka fahren oder den ganzen restlichen Tag auf dem Sofa liegen und Gerichtssendungen zu sehen. Ich kann ja verstehen, dass sie erschöpft ist (durch ihr Rheuma und Diabetis noch verstärkt) aber ich möchte wenigstens mein eigenes Leben leben. Es wird mir auch vorgeworfen, dass ich nicht oft zu ihr runterkomme sondern nur oben in meiner Wohnung bin. Später werde ich aber auch alleine wohnen und sie nicht jedes Wochenende besuchen. Sie hält mir sogesehen vor, dass ich mein eigenes Leben jetzt schon lebe oder auch leben werde und nicht immer bei ihr sein werde. Hinzu kommt noch, dass mein Patenonkel ihr immer nur zustimmt und nachdem ich mal nicht das brave kleine Mädchen war und laut geschrien habe, dass sie unrecht hatte, wurde ich auch noch von ihm als irre und krank bezeichnet. Worauf meine Mutter zugestimmt hat und meinte, ich sollte in eine Psychiatrie. Ich will auch gar nichts mehr mit ihm zutun haben aber er fährt ständig in der Stadt herum und 'sucht' uns, damit er uns 'stalken' kann. Meine Mutter sieht es einfach nicht ein, dass ich nichts mit ihm zutun haben will und provoziert es, indem sie ihm oft schreibt, wo wir sind. Wenn ich vorher wüsste, dass er auch da ist, würde ich ja zuhause bleiben aber das erfahre ich meist immer hinterher, wenn es zu spät ist. Ist es denn so falsch, einfach mal seinen Mund aufzumachen und sich ihr entgegenzustellen? Bis jetzt ist sie nicht mehr handgreiflich geworden, nur damals als Kind habe ich ab und zu einen Klaps auf den Hintern bekommen und auch mal eine Ohrfeige. Sie hatte es nur angedroht, da 'es mal wieder Zeit wird'. Aber dann würde ich auch nicht scheuen und die Polizei rufen in meiner Not. Ich bin einfach verzweifelt und weiß einfach nicht, was ich noch machen kann. Ich habe angst, dass ich irgendwie so aggressiv werden könnte, dass ich einfach nichtmehr nachdenke und in eine Art Rausch verfalle und Dinge mache, die ich nicht machen will. Aber dadurch, dass ich es immer nur ignoriere und es in mich hineinfresse wird es ja auch nicht besser. Ich erhoffe mir hier hilfe, da immer, wenn ich zu ihr gegangen bin um Hilfe zu bekommen, es nur als 'nicht wichtig' und 'kurze Phasen' abgetan wurden. Aber diese 'kurzen Phasen' sind schon recht lange so und ich habe auch oft keine Lust zu irgendwas. Mir fällt alles so schwer, obwohl ich es gerne tue wie zb. das Lesen oder etwas zeichnen. Momentan empfinde ich kein wirkliches Glück, sondern nur Trauer, Müdigkeit oder auch oft nichts. Und ich weiß einfach nicht, wo ich Hilfe bekomme. Kann ich noch zum Jugendamt gehen? Da die Polizei mir doch zu übertrieben erscheint.

Antworten
t(sun'amiM_xe


Wie wäre es mit ausziehen ? :)*

P7lüscxhbxiest


Ich würde dir raten mal zum Jugendamt zu gehen.

Diesen Psychoterror durch deine Mutter musst du dir nicht antun.

Das Jugendamt kann dir Hilfe und Unterstützung geben.

P,lüscThAbixest


Sie ist noch Schülerin, da ist das nicht so einfach.

Das muss ja auch bezahlt werden.

P\l?üschbxiest


Psychosozialer Dienst wäre noch eine Anlaufstelle.

Wenn es eskaliert könnte dich die Polizei ins Frauenhaus bringen.

Die würden dir von dort aus auch eine Unterkunft besorgen.

C!onanDFerZ,erst5ärer


Du hast hier die Sache ziemlich gut auseinandergelegt.

Du bist echt schon groß mit 19. Sag deiner Mutter wo das langgeht, dass sie dir keine Wächter auf den Hals zu schicken hat, und ich würde es mir verbitten, und zwar nicht laut und böse, ich würde es mir in aller Konsequenz verbitten, dass sie dich belastet dir ihre Sicht von Haushaltung aufzuzwängen.

Das kommt so rüber, als ob sie ihre schlechte Laune an dir auslassen will. Als untauglichen gutgemeinten verspäteten Erziehungsrat kann ich das nicht mehr werten.

Es ist leider so, dass deine Mutter mit ihren Sorgen klarkommen muss, soweit es dich nicht betrifft, und du als erwachsene Tochter keine Schuldigkeit zur ganz normalen menschlichen Zusammenarbeit hast: grnze dich ab.

Das muss ja nicht böse oder heftig geschehen. Aber arbeite die Grenzen heraus, die vernünftig und gercht sind. Wenn sie dir dabei keine Hilfe ist, erkenne die Grenzen selber und dann benennst du sie, und dann wachst du über sie, und Übergriffe musst du nicht hinnehmen, dagen setze dich zeitig zur Wehr, bevor sich etwas aufstaut.

Das muss, wird oder sollte keinesfalls das Ende der Mutter-Tochter Beziehung sein.

Aber wie gesagt, du bist ja jetzt schon groß, und musst jetzt auchmal dein Leben leben, jede Mutter wird einsehen, dass sie dann auch mal loslassen muss.

Kannst ja auchmal nachdenken ob du ihr irgendwo unrecht tust, und das dann korrigieren, damit du nicht die Beziehung belastest. Aber ich meine jetzt faktisches Unrecht, nicht irgendwas, wo sie dir das Gefühl geben will um dich zu kontrollieren oder ähnliches.

Also ich würde beachten dass es nicht zum (Zer-)Bruch der Beziehung kommt, dafür sehe ich keinen Anlass. Aber ich denke es wird schonmal ein bisschen scheppern und rumpeln bei euch...

W-ilRdkaZter


Hallo smaragdsnowflake ,

Du solltest dir schon professionale Hilfe suchen, über deinen HA. Oder besser du wechselt den HA damit er nicht der gleiche Arzt ist wo deine Eltern hingehen.

Habe ich ein wenig eingelesen die Aufarbeitung der Probleme beim Psychologen ist eine langwierige Sache. So an die 80 Stunden plus 50 Zusatzstunden !!!

Das wird bei mir keiner mehr machen vom Alter her und mein Aderhautmelanom Augenkrebs kommt noch dazu Lebenserwartung!!!!!!

Doch allgemein sage ich kümmere dich drum, Lebensfreude, Selbstbewusstsein, Familiensinn sind wertvolle Eigenschaften.

Bei deinen Eltern würde ich erst mit eigenen Geld ausziehen, studiere und genieße dann die Studienzeit.

MfG *:) @:) @:) @:) :)* :)^

PTKschbiexst


Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sowohl du als auch deine Mutter leicht depressiv seid.

Depressive neigen gerne mal dazu alles schlecht zu sehen.

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