» »

Wie kommt ihr mit Euch selbst klar?

Rxye


Es gibt tatsächlich Kollektivmacken. ;-)

s~wee>ny4x3


Ja, haben wir!

:)z :)^ :)= ;-D

Schreibt doch mal was anderes.

Das haben wir :)z

Also ich komme gut mit mir klar, wenn ich auch im Alter zunehmend merke, dass leider die fröhliche Leichtigkeit , das Gefühl, dass es schon o.k. so verschwindet.

Ist bei mir genau andersherum, hatte ich auch schon geschrieben @:)

Vielleicht sagt ihr jetzt: ach was , das merkst du jetzt erst....?

War tatsächlich das Erste was mir dazu einfiel :-X. -bitte nicht böse sein :)_

Man kann Menschen nicht ändern, nur sich selbst und seine Einstellung. Neid ist auch was ganz schlimmes {:( Ich war nur einmal in meinem Leben neidisch. Das war als 13 bis 14 jährige. Da habe ich alle beneidet die von ihren Eltern geliebt wurden, das hatte ich mir auch so sehr gewünscht -nur ein einziges Mal, das hätte mir schon gereicht.

wIinteDrsonzne v0x1


Nein , klar bin ich nicht böse... stimmt ja auch irgendwie, auch das sich nur selbst ändern können. ;-) Also heißt das, eben klar einzukalkulieren, dass es komische Leute gibt, von denen man möglichst viel Abstand hält.

KVlei?o


Habt ihr mit euch selbst Frieden geschlossen? Oder jagt ihr Idealen hinterher?

Eigentlich gibt es nichts, womit ich Frieden schließen muss und ein Ideal kann ich mir zwar aufstellen, hat aber das hat für mich nichts mit Selbstakzeptanz oder Selbstliebe wie ich sie definiere zu tun.

So, wie ich bin, bin ich "das Ideal", genauso wie jeder andere Menschen ideal ist. Die Begriffe meine ich wertfrei. Würde ich mich also als nicht-Ideal sehen, wäre es nicht besser oder schlechter. Ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann, hat aber nichts damit zu tun, dass vorher die Selbstakzeptanz steht, dass ich ihn Ordnung bin, wie ich bin, was ich auch immer kann oder nicht kann (oder ausschaue, habe, etc. etc). Mit dem Wort Selbstliebe kann ich nicht so viel anfangen, weil ich mich vom Gefühl her glaube ich nicht "liebe". Wie soll diese Selbstliebe ausschauen? Dass ich mich im Spiegel anschaue und zu mir sage: Ich liebe Dich? ;-D Und worauf bezieht sich dann die Aussage? Mich als Person?

Gehe ich aber von meiner abstrakten Definition von Liebe aus – die größte wertfreien Auseinandersetzung mit mir selbst oder in Bezug auf jemanden anderen mit dem anderen, dann würde das Wort Selbstliebe wieder passen. Also Selbstliebe bezieht sich für mich wohl auf die abstrakte Definition, die nicht wirklich ein Liebesgefühl auslöst, genauso löse ich auch Achtsamkeit kein Gefühl in mir aus, weil ich solche Begriffe wertneutral bewerte, etc.

War nicht immer so und durchaus habe ich Rückfälle in alte Verhaltensweisen, in denen diese Stimme, die die Urteile spricht, also ich Werturteil fälle. Ich müsste jetzt aber nachdenken, ob sich diese Wertungen dann auf mich als Person beziehen.

Ansonsten ist Selbst(er)kenntnis kein abgeschlossener Prozess, sondern eine beständiger Prozess meine Fähigkeiten zu entdecken, meine Persönlichkeit zu entdecken und ständig etwas Neues zu lernen. Es ändert sich ja auch ständig alles. Nur wenn ich mich akzeptiere, kann ich auch andere akzeptieren. Gilt für mich auch für Respekt. Auch wenn ich dann eine Handlung von mir oder andere auf- oder abwerte, bleibe ich bzw. auch andere auf gleichwertiger Ebene und auf der gleichen Respektebene.

Wärst du auch mit dir im Reinen, wenn du nicht leichter wärst?

Äußerlichkeiten haben für mich nichts mit Selbstakzeptanz zu tun. Das wären ja Bedingungen, wann ich mich annehme, wie ich bin und ab wann nicht, egal was es auch immer betrifft, wie Aussehen, Leistung, etc. Das hieße ja, dass ich weniger "akzeptabel" oder von mir aus "liebenswert" wäre, wenn ich einen IQ von 80 hätte, als mit einem IQ von 150, oder dass ich weniger "akzeptabel" mit 170 kg wäre als mit 50. Selbstakzeptanz hat für mich keine Bedingungen. Die Frage des Aussehens oder einer Leistung stellt sich für mich im Zusammenhang mit Selbstakzeptanz nicht. Da geht es nicht um eine Wertung. Ich bin immer ich, egal ob mit 50 oder 100 kg, mit langen oder kurzen Haaren, egal welchem Beruf, egal welche Leistung ich erbringe oder nicht und so wie ich bin, bin ich in Ordnung.

Ich persönlich finde das mittlerweile beknackt...statistisch trägt die Durchschnuttsfrau Gr 42, ist 1.65m groß und wiegt 70kg. Aber sie eifert Größe 36 nach...rennt hinter einer Minderheit hinterher.

Da wäre ich auch bei anderen und nicht bei mir, ich würde mich mit anderen auf irgendeine Weise vergleichen. Mal abgesehen davon, dass ich keine Vergleichsbasis sehe, wäre es ein Weg weg von mir und mehr bei anderen zu sein, mich zu anderen irgendwie in Bezug zu stellen zu vergleichen, was noch nicht unbedingt eine Folge hat, wenn ich diesen Vergleich aufstelle, um zu unterscheiden. Ich bin so, andere sind so. Wenn der Vergleich zum Zweck dient, "besser" "schlechter" zu unterscheiden, bin ich dabei mir einen Miderwertigkeitskomplex zu erarbeiten.

Ja,vielleicht liegt die Wurzel der "Selbstliebe" beim Wachsen...Dass man Dinge schafft, die unüberwindbar schienen. Dass man Steine aus dem Weg räumt und sich eben nicht verkriecht, sondern aufsteht und es erneut anpackt.

Ja, gesellschaftlich ist das durchaus mit einem der Ideale. Deswegen werden auch Menschen, die immer weniger leistungsfähig sind aus der Gesellschaft ausgeschlossen und sie selbst hadern oft sehr, weil sie nicht mehr Dinge machen können, wie 20 Jahre davor. Da geht es dann wieder weg vom Selbstbewusstsein. Selbstsicherheit hat für mich nichts mit Leistungen zu tun, sondern, dass ich mir meiner sicher bin, also sicher darin, was ich kann und was ich nicht kann, wie ich bin und wie ich nicht bin.

Hm, warum denken/argumentieren wir hier in "Klischees bzw Extremen?"

Sind Frauen die körperlich den Durchschnitt entsprechen ein "Extrem?"

Bezogen auf die Ausgangsfrage identifiziere ich mich nicht als "Frau", entweder bin ich ich oder ein Mensch (wie jeder andere). Menschen sind unterschiedlich und daher finde ich eine Differenzierung wie Frauen/Männer, Dicke/Dünne, selten zutreffend, auch wenn ich sie wertfrei auffasse und nicht im Zusammenhang zu meiner eigenen Selbstakzeptanz.

Auf Deine Fragen bezogen sind es meiner Ansicht nach dann Frauen, die meinen bezüglich Selbstakzeptanz mit Klischees bzw. Extremen argumentieren zu müssen bzw. denen es an einem gesunden Selbstbewusstsein fehlt, wenn es um das Thema Selbstakzeptanz sie ihr Gewicht beurteilen und/oder bewerten.

Kyleixo


Also ich komme gut mit mir klar, wenn ich auch im Alter zunehmend merke, dass leider die fröhliche Leichtigkeit , das Gefühl, dass es schon o.k. so verschwindet.

Ich habe das bei mir nicht an einem Alter festlegen können, sondern nur an meiner psychischen Verfassung. In diesem Jahr z. B. habe ich eine Leichtigkeit, eine Unbelastetheit und Achtsamkeit. Vergleichen will ich da nicht, wann ich sie mehr hatte oder nicht. Ist für mich irrelevant. Es geht mir um das Jetzt.

Jetzt verzweifele ich aber zunehmend an der Erkenntnis, dass Menschen sehr unterschiedlich, kompliziert, nicht immer gut, manchmal sogar bewusst bösartig sind...und ich mich dem leider nicht entziehen kann.

Vielleicht sagt ihr jetzt: ach was , das merkst du jetzt erst....?

Die Frage für mich ist, ob ich das Verhalten anderer denn auf- und abwerten muss und welche das sind. Ich finde jetzt auch nicht, dass Menschen gut oder schlecht sind. Die Aussage finde ich nicht zutreffend. Menschen haben gute und schlechte Eigenschaften und dieses gut/schlecht bezieht sich immer auf meine subjektiven Werte. Daher finde ich es in den meisten Fällen als sinnlos diese Art der Wertung anzuwenden. Menschen sind unterschiedlich. Aber warum soll das einen Auswirkung auf meine Selbstempfindung haben, auf meine Selbstakzeptanz und darauf ob ich zufrieden und glücklich bin? Das ist eine Entscheidung, die ich treffe.

Es gibt tatsächlich Kollektivmacken.

Ja, nur sehe ich sie nicht unter "wir Frauen", nicht einmal unter "wir Frauen in diesem Thread".

Also heißt das, eben klar einzukalkulieren, dass es komische Leute gibt, von denen man möglichst viel Abstand hält.

Was heißt das im Umkehrschluss? Dass ich mich jenen näher fühle, die mir so weit wie möglich ähnlich sind und/oder ähnlich denken? Die subjektive Wertung hat ja in der Regel genau diese Folge. Gut – Nähe, man kann sich mit dem anderen identifizieren, schlecht – Distanz, wie unmöglich der/die doch denkt, etc. Wertneutral hieße – beides gleicher Abstand. Ich bevorzuge letzteres. Mir tut ein Mensch nicht besser, wenn er ähnlich ist oder zu einem Thema ähnliche Gedanken hat und mir tut ein Mensch nicht schlechter, wenn er anders ist. Da sehe ich die Aufgabe bei mir, mich nicht beeinflussen zu lassen. Allerdings, wenn ich es nicht kann, dann bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, mich räumlich zu distanzieren, weil ich mir anders nicht helfen kann.

Bwamsbiexne


Wie kommt ihr mit Euch selbst klar?

Erstaunlich gut. Ich mag mich, ich bin sehr gerne in meiner Gesellschaft, ich hab meinen Alltag einigermaßen organisiert, ich hab keine nennenswerten Konflikte mit Mitmenschen (höchstens Meinungsverschiedenheiten) ich kann ruhig schlafen und mein Essen schmeckt mir. ;-D

Ich tausche mich auch gerne mit mir selber aus. Im Sinne von Selbstreflektion.

Probleme mit mir habe ich manchmal mit meiner sozialen Interaktion oder mit meiner "Leistungs"qualität. Also dann, wenn ich anderen gegenüber ungerecht, übergriffig, beleidigend oder klugscheißerisch war. Das macht mir zu schaffen. Ich möchte so selber nicht behandelt werden, und wenn ich mich dann mal zu sowas hinreißen lasse....... :|N das nagt an meinem Ego. Das macht mir zu schaffen.

Oder wenn ich mal arbeitstechnisch unzufrieden mit mir bin. Ganz gleich ob das nun ein versalzenes Essen, oder die aus Unachtsamkeit oder Unkonzentriertheit zerschossene Exel-Tabelle in der Arbeit ist. Sowas macht mir zu schaffen.

Beim Lesen des Fadentitels hatte ich so gar nicht an Gewicht, Kleidergröße und Männerfeedbeck auf mein Aussehen gedacht. Sondern eher daran wie gut und selbständig man mit sich und seinem Leben zurechtkommt.

Zuimtkieksx77


@ Bambiene

Meine Ausgangsfrage bezog sich ach darauf, wie gut man mit sich selbst auskommt, ob man ein Leben führt das einen selbst erfüllt usw.

Da ich selbst aber in der weiten Vergangenheit Probleme im Bereich Äußerlichkeiten/ Beginn einer Essstörung hatte, kann ich das Themengebiet Aussehen und Gewicht nun mal nicht ausgrenzen.

Für mich gehört es zu meiner Selbstakzeptanz dazu. Früher...fast 10kg leichter, aber im Kopf ein armes Hascherl konnte ich nicht richtig zu mir stehen, jetzt 10kg schwerer, fast 20 Jahre später und um viele Lebenserfahrungen reicher kann ich es. :)z

Klingt paradox, ist aber so.

Und da spielen dann eben die nicht äußerlichen Komponente eine wichtige Rolle: Wenn man in schwierigen Situationen über sich selbst hinaus wachsen konnte, Erfolg im Beruf, das man mag was man tut, soziale Kontakte, Hobbies, Zerstreuung usw.

LG

Zoimtk.eksx77


@ allg

Was war heute morgen hier los? Es wurden vom Admin Beiträge entfernt??

":/

LG

Snc6hmid6ti70


Offenbar wieder Ferien und ein kleiner Provokateur unterwegs gewesen. In mehreren Threads. %-|

Z%imtkieks7x7


Ach so....

DNie Se^he*rixn


Also ich komme gut mit mir klar, wenn ich auch im Alter zunehmend merke, dass leider die fröhliche Leichtigkeit , das Gefühl, dass es schon o.k. so verschwindet.

ich bin immer schon ein eher fröhlicher und leichter mensch, weil ich geahnt habe, dass das für alles, was um mich herum passiert, die gesündere lebenseinstellung ist. es verändert sich aber schon - und ob das eine frage des alters ist, oder der lebensphasen? hängt ja irgendwie schon zusammen ;-)

und das alter hat bei mir mit gelassenheit und humor zugeschlagen, was ja nicht das shclechteste ist!

w2inters2onn|e 01


und das alter hat bei mir mit gelassenheit und humor zugeschlagen, was ja nicht das schlechteste ist!

na dann kann ich ja hoffen, das dies noch kommt. ;-)

sJwee0ny4x3


Ruhe, Gelassenheit, Dinge mit Humor zu nehmen ist bei mir schlagartig mit den Wechseljahren gekommen. Das hatte sich auch nicht irgendwie "angeschlichen " sondern zack peng und da war's. Mich bringt selten noch was aus der Fassung .

na dann kann ich ja hoffen, das dies noch kommt.

Ja,kannst du :)z. Kennst ja den Spruch - die Hoffnung stirbt zuletzt :)_ Geht ja auch anders herum, je oller desto doller ;-D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH