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Asperger Syndrom

C>onanD6erZeerstärexr


Ich kann nicht glauben, dass der Test aussagekräftig ist. Wenn nur zwei Optionen pro Bild angeboten wären, dann wäre er schwer genug. Mein Ergebnis könnte auf Autismus hindeuten. (Ebenso übrigens der AS Test mit 118. Im Gegensatz zu dem rdos.net Test).

PBlaQnetpenxwind


Was haltet ihr von diesem Test?

[[http://www.aspergia.de/index.php?cat=Tests&page=Augenpartientest Augenpartietest (Aspergia.de)]]

(Den finde ich persönlich selbst schwierig und das Ganze endet mehr in besserem Raten oder Wissen, wie dem, dass sich bei einem "echten Lächeln" auch die Ringmuskeln um die Augen zusammenziehen und man diese "Lachfalten" um die Augen sieht; anders als beim reinen Höflichkeitslächeln. Aber ich habe im Alltag keine Schwierigkeiten anhand anderer Informationen mein Gegenüber einzuschätzen bzgl. seiner Stimmung und habe im Übrigen auch kein Autismus.)

Das interessante ist, dass ich bei dem Test wohl normal abgeschnitten habe, obwohl ich meiner Meinung nach da mehr geraten hatte. Dafür habe ich damit im Alltag so meine Schwierigkeiten.

EUheAmaliger Nnutzer (X#590K0h7x1)


Wenn nur zwei Optionen pro Bild angeboten wären, dann wäre er schwer genug.

Hm mir geht es anders: Dadurch, dass es überhaupt vorgegebene Antwortmöglichkeiten gibt, kann man besse raten, auf welche Antwort die Testersteller wohl hinaus wollten. Wenn ich mir nur das Bild anschaue ohne Antwortmöglichkeiten, würde ich oft antworten, dass derjenige für mich neutral schaut und mehr würde mir dazu nicht einfallen.

CLopnFanDemrZerstärer


Ich hatte öfter den Eindruck, dass die Emotion die mir in den Sinn kam, gerade nicht in der Liste war. Und mehr als 50 % fand ich auch schlicht entspannt/neutral.

PwlanQetenwxind


Hm mir geht es anders: Dadurch, dass es überhaupt vorgegebene Antwortmöglichkeiten gibt, kann man besse raten, auf welche Antwort die Testersteller wohl hinaus wollten.

Ja so ging es mir auch, nach Ausschlussverfahren: das kanns nicht sein, das auch nicht, das auch nicht...dann bleibt nur eines übrig. ]:D

A mEnJde/081x5


Ich hab jetzt mehrere solcher Tests gemacht und bei dem von rdos.net einen Aspie-Wert von 148/200 erreicht ":/ Was soll ich jetzt damit machen!?

_*SguxryfFerin


Genaueres kann/mag ich öffentlich nicht nennen, da ich sonst nicht mehr anonym wäre.

Dann hast du also eine Erkrankung, die, wenn du sie nennen würdest, dich irgendwie als eine bekannte Persönlichkeit outen würde? Also ich kenne eh keine Leute oder Berühmtheiten, die man durch Krankheiten sofort erkenne. Von mir aus könntest du es also sagen.

_ySurfexrin


Vergessen zu sagen:

Ich finde deine körperlichen Erkrankungen wirklich traurig, von daher finde ich es schnurzpiepeegal, ob du nun auch noch Asperger hast. Weil...das ist ja nicht so schlimm, damit kann man leben. Aber deine körperlichen Dinge sind doch da viel ehr eine Last, oder? :-(

pFeltztierv86


@ Surferin

Dann hast du also eine Erkrankung, die, wenn du sie nennen würdest, dich irgendwie als eine bekannte Persönlichkeit outen würde? Also ich kenne eh keine Leute oder Berühmtheiten, die man durch Krankheiten sofort erkenne

??? Natürlich bin ich keine Berühmtheit, aber meine Erkrankungen (und noch dazu in der Kombination) sind so selten, dass ich nicht mehr völlig anonym wäre.

Aber deine körperlichen Dinge sind doch da viel ehr eine Last, oder?

Da hast du völlig Recht. Meine Überlegung war wie gesagt nur dahingehend, ob eine evtl. Asperger-Diagnose die Kommunikation mit den wenigen deutschen Ärzten, die überhaupt (in meinem Fall) noch brauchbar sind, erleichtern bzw. potenzielle Missverständnisse vorbeugen könnte.

@ Monsti

Mir ist schon klar, dass es sich um ein Syndrom handelt, also um eine Konstellation von "Auffälligkeiten", von denen viele für sich genommen auch bei Neurotypischen oder bei Betroffenen von psychischen Erkrankungen auftreten können.

Trotzdem finde ich manche Fragen zu unpräzise formuliert und/oder eine zu große Gruppe umfassend; manche Fragen sind dagegen wieder sehr speziell, und offensichtlich nur auf eine relativ kleine Gruppe innerhalb der Asperger-Betroffenen gemünzt.

Aber naja...

Dass man Kontakte und Freundschaften eher/besser bzw. auch ausschließlich nur dann hält, wenn man Interessen teilt, dürfte auch bei vielen bzw. nicht wenigen Menschen der Fall sein. Hast du dann bei der Frage, ob du gerne neuen Menschen kennenlernen würdest, mit 2 geantwortet?

Verstehe mich bitte nicht falsch: Ich will dir auch keinesfalls deine Diagnose absprechen; die Diskussion hier unterstreicht imho nur, wie schwierig es im Einzelfall ist die individuelle, nicht völlig der "Norm" entsprechende Persönlichkeit eines Neurotypischen von einem Asperger-Betroffenen zu unterscheiden, selbst wenn man nicht einzelne Eigenschaften herausgreift, sondern das Gesamtbild zu betrachten versucht. Mann kann mglw. noch eher den Grad der Ausprägung der "Auffälligkeiten" zur Einschätzung, ob ein Asperger vorliegen könnte oder nicht, heranziehen, und der lässt sich mittels eines solchen Tests m.E nur schwer genau quantifizieren.

Ich weiß jetzt gerade nicht, ob der Test auch eine ähnliche Frage beinhaltet - hatte aber irgendwo gelesen, dass "bei Aufregung" Asperger-Betroffene mit ihrem Oberkörper oft vor- und zurückschaukeln oder andere repetitive Bewegungen z.b. mit den Händen machen...das Schaukeln des Oberkörpers habe ich auch, allerdings nicht generell bei Aufregung, sondern bei starker innerer Anspannung und vor allem bei körperlichen Schmerzen (von denen ich leider reichlich habe und schon immer hatte). Ich bin mir allerdings dieser Sache bewusst. Wenn jemand Fremdes dabei ist, kann ich es also in den meisten Fällen sein lassen.

Hast du eine Idee, wie man das einordnen sollte/könnte?

ppenlztiyer86


Ich weiß jetzt gerade nicht, ob der Test auch eine ähnliche Frage beinhaltet - hatte aber irgendwo gelesen, dass "bei Aufregung" Asperger-Betroffene mit ihrem Oberkörper oft vor- und zurückschaukeln oder andere repetitive Bewegungen z.b. mit den Händen machen...das Schaukeln des Oberkörpers habe ich auch, allerdings nicht generell bei Aufregung, sondern bei starker innerer Anspannung und vor allem bei körperlichen Schmerzen (von denen ich leider reichlich habe und schon immer hatte). Ich bin mir allerdings dieser Sache bewusst. Wenn jemand Fremdes dabei ist, kann ich es also in den meisten Fällen sein lassen.

Nachtrag: früher war ich mir der Sache wohl nicht bewusst. Aber irgendwann fiel es mir auf. Ich weiß allerdings nicht mehr, wann und weshalb, ob es mir zunächst gesagt worden war oder nicht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass manchmal meine Mutter zu mir sagte: "Hör' doch mal mit dem fürchterlichen Schaukeln auf!"

Ich weiß, dass das Schaukeln in den letzten Jahren zugenommen hat, was aber auch kein Wunder ist angesichts des körperlichen und mentalen Stresses, dem ich ausgesetzt war/bin. Ich kann es aber wie bereits gesagt (also ab dem Zeitpunkt, an dem ich mir über das Verhalten bewusst wurde) kontrollieren.

Ich meine mich zu erinnern, dass es sogar eine biochemische Erklärung für dieses Phänomen gibt, zumindest wenn es sich um einen Abbau von Stress und innerer Anspannung handelt. Angeblich stimuliert diese Bewegung die Ausschüttung von Endorphinen...

Mponsxti


Auch bei mir ist es so, dass ich bei stärkerer innerer Anspannung bzw. Angst mit dem Oberkörper zu wippen beginne. Mir selbst war das nie aufgefallen. Eine Lehrerin und mein Mann machten mich darauf aufmerksam. Da es mir mittlerweile bewusst ist, kann ich es natürlich auch beeinflussen, zumindest kurzzeitig. Sobald meine Gedanken woanders sind, geht die Schaukelei wieder los, sofern der Druck weiterhin besteht. ;-D

Ob der Test auch eine solche Frage beinhaltet, weiß ich nicht. Die Fragen wechseln ja bei jedem Durchlauf.

Diese stereoptypen Bewegungen kennt man ja auch von Tieren in Gefangenschaft. Ganz sicher haben sie mit dem Drang nach Stressabbau zu tun.

M|onsxti


Meine Überlegung war wie gesagt nur dahingehend, ob eine evtl. Asperger-Diagnose die Kommunikation mit den wenigen deutschen Ärzten, die überhaupt (in meinem Fall) noch brauchbar sind, erleichtern bzw. potenzielle Missverständnisse vorbeugen könnte.

Das war auch eine meiner Überlegungen, ehe ich mich um die Diagnostik bemühte. In Gesprächen mit meinem Hausarzt, aber auch mit meinem Rheumatologen ist deren Wissen um mein Asperger-Syndrom wertvoll, da es auch damit einhergeht, dass man Schmerzen anders als Normalos empfindet und sie auch anders äußert.

Ein Beispiel: Nach einer subtotalen Kolektomie merkte ich recht schnell, dass etwas nicht stimmt. Ich hatte grauenhafte Schmerzen (weniger am 30 cm langen Bauchschnitt, sondern direkt im Bauch), nahm innerhalb weniger Tage massiv an Gewicht zu und hatte beim Kostaufbau Teerstühle, die ich nicht halten konnte. All dies sagte ich den Schwestern, wohl aber so sachlich, dass sie mich nicht ernst nahmen, zumal ich trotz der Schmerzen munter unterwegs war. Meine Äußerungen wurden nicht einmal notiert. Sagte ich, dass ich die Schmerzen nur schwer aushalten könne, bekam ich zu hören, ich solle mich zusammenreißen, schließlich sei ich nicht die erste Patientin mit großem Bauchschnitt. Daraufhin äußerte ich mich nicht mehr. Dies ging vier Tage so weiter, bis ich Schüttelfrost und sehr hohes Fieber bekam. Man reagierte immer noch nicht, zumal ich ja kaum mehr etwas von mir gab. Meinem Mann, der die Station in seiner Rage förmlich aufmischte, habe ich zu verdanken, dass an jenem Abend eine Pigtail-Drainage durchgeführt wurde. Dabei entleerten sich aus dem freien Bauchraum fast 8 Liter Eiter und Kot. Ich hatte eine eitrige 4-Quadranten-Peritonitis mit beginnender Sepsis, war bereits ins Koma gefallen und wurde noch in der Nacht notoperiert. Dabei erhielt ich auch mein Ileostoma, das mich bis zum Lebensende begleiten wird. Dass ich damals überlebte, habe ich ausschließlich meiner Zähigkeit zu verdanken.

w`inters~onane 40x1


Ob der Test auch eine solche Frage beinhaltet, weiß ich nicht. Die Fragen wechseln ja bei jedem Durchlauf.

ja, war bei mir auch dabei.

@ Monsti

dein Bericht klingt erschreckend... aber in den KH gibt es oft Krankenschwestern die einfach Patienten abbügeln, sich in Einschätzungen zu weit vorwagen.

Ging mir auch mal so, nach einer OP mit Drainageschlauch. Hatte Schmerzen, fragte Abends nach Schmerztablette und wude ermahnt, hier auf der Station gäbe es ja wohl deutlich andere Patienten, die größere OP's hätten und ich solle mich nicht so haben.

Am nächsten Tag entfernte eine Ärztin planmäßig en Schlauch und sagte so nett nebei...oh der war aber tief drin , da müssen sie aber Schmerzen gehabt haben. :-o

Ich sagte dann nur: na erklären sie das bitte mal den Schwestern.

Seiddem habe ich beschlossen, nie mehr ohne eigene Schmerzmittel ins KH zu gehen.

Und nebei erwähnt auch nicht ohne Essensreserven. Trotzdem der Oberarzt schon nach der OP sagte ich dürfe wieder essen, bekam ich noch zwei Tage Eckeldiät OP Suppe :°( (bestimmen schließlich die Schwestern ;-)

Und ich bin kein Asberger Autist und kann normalerweise sehr gut kommunizieren und überzeugen.

pre!lztixer86


@ Monsti

ja, genau das ist eine Sache, über die ich mir Gedanken mache. Wie ich bereits hier auch schon erwähnt habe: Ich kann meine Beschwerden absolut sachlich korrekt und präzise bzgl. des Ausmaßes und des Schweregrades schildern. Aber es ist, als ob das nicht 1:1 bei dem Gegenüber ankommt, weil mir wohl die Fähigkeit zur emotionalen Vermittlung fehlt. Ich könnte auch sagen: es ist mir nicht möglich zu jammern, selbst wenn ich mich noch so sehr bemühen würde.

Zum Teil liegt das mit Sicherheit daran, dass ich in all den Jahren nahezu ausschließlich schlechte Erfahrungen mit deutschen Ärzten gemacht habe (...angefangen von einer falschen, fast fatalen Anorexie-Diagnose, die mich beinahe umgebracht hätte, wenn ich nicht ins Ausland gegangen wäre und dort die Diagnose meiner seltenen Magen-Darm-Funktionsstörung bekommen hätte, mit der anschließenden Möglichkeit hier in Deutschland von meinem Chirurgen eine Kolektomie+Ileostoma zu erhalten...bis zur der Entwicklung der ebenfalls seltenen neurovaskulären Erkrankung, die zu Beginn der Erkrankung relativ einfach hätte therapieren können und vollständig reversibel gewesen wäre, wenn man mich ernst genommen hätte, inzwischen jedoch aufgrund der nicht rechtzeitig erfolgten Therapie zu schweren, irreversiblen Gewebeschäden und massiven, nicht therapierbaren Schmerzen geführt hat....und noch viel mehr)...aber ich denke mittlerweile, dass meine schwierige Vergangenheit nicht der alleinige Grund für die Kommunikationsprobleme sein könnte...

_[SurNferBixn


Natürlich bin ich keine Berühmtheit, aber meine Erkrankungen (und noch dazu in der Kombination) sind so selten, dass ich nicht mehr völlig anonym wäre.

Genau das kapiere ich ja nicht. WO wärest du nicht mehr anonym? Hier bei med1? Würde hier einer deinen echten Namen dann wissen, durch was auch immer? Oder würde ein Leser dich erkennen?

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