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Tiefen- oder Verhaltenspsychologe?

HnolzBtlleri Boxb hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen ihr Lieben!

Ich habe mich dazu entschlossen eine Therapie zu beginnen und werde aus den Definitionen leider nicht schlau, ihr könnt mir sicher helfen.

Kurz zu meiner Person: Ich bin 23 Jahre alt, normal berufstätig und stehe soweit mit beiden Beinen im Leben. Der Kontakt zu meiner Familie ist mal besser, mal schlechter – unterm Strich aber als okay zu bezeichnen. Ich habe viele gute Bekannte und einige wenige Menschen, die ich wirklich als Freunde bezeichnen würde. Qualität statt Quantität.

Im Großen und Ganzen läuft alles. Aber wie ihr alle wisst, reicht das manchmal nicht aus.

Ich möchte nicht allzu weit ausholen, aber es gibt einige Dinge, die für meine Probleme relevant sind. Meine Kindheit und meine Jugend sind nicht als normal oder glücklich zu bezeichnen.

Als ich ungefähr 7 Jahre alt war erkrankte mein Vater an "Mycosis fungoides" [Link defekt, entfernt] Diese Krankheit wünscht man seinem schlimmsten Feind nicht, es ist ein langsames, jämmerliches verrecken.

Die erste Zeit ließ es sich noch halbwegs damit leben, aber nach ca. 2 Jahren wurde er zum Vollzeitpflegefall. Meine berufstätige Mutter war den Großteil ihrer Freizeit mit der Pflege beschäftigt und so kam ich oft zu kurz und musste schon in jungen Jahren vieles alleine bewerkstelligen. Von dem vielen Leid, welches man als Kind unbewusst aufnimmt mal abgesehen.

Kurz vor meinem 12. Geburtstag wurde er dann erlöst, jedoch verbesserte sich die Situation nicht wirklich. Zuhause herrschte ein komatöser Zustand und alle lebten krank vor Trauer aneinander vorbei. Vieles ist unglücklich gelaufen, aber meiner Mutter sind keine Vorwürfe zu machen, sie hat über Jahre hinweg großartiges geleistet.

Nach ca. 1 ½ Jahren lernte sie ihren jetzigen Partner kennen und deswegen kann ich fast behaupten, dass ich seit meinem 13./14. Lebensjahr alleine lebe. Um die Situation etwas zu entschärfen, ich war in keinster Weise verwahrlost, meine Mutter hat nach wie vor fast alles organisiert, ich war halt nur viel bzw. zu viel alleine. Und das in der Pubertät ohne Vater.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin ein offener und aufmerksamer Mensch, der mit jedem ins Gespräch kommen kann. Trotzdem ist es mir fast unmöglich mich Menschen zu öffnen, Vertrauen aufzubauen und mich zu binden. Und das steht mir auf meinem Weg unglaublich im Weg und mir persönlich sehr quer. Es ist kein akuter Notfall, aber meine Vernunft und mein innerer Sinn sagen mir, dass ich meine Vergangenheit langsam etwas aufarbeiten muss - ich will das unbedingt "auf die Kette" bekommen.

Vielleicht könnt ihr mir sagen, wo bzw. bei wem ich am besten aufgehoben wäre.

Lieben Dank!

Antworten
aQugx233


Nach Deinen Schilderungen würde ich nach einem tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapeuten suchen.

S(unf}lo7wer_x73


Ich würde aufgrund Deiner Schilderungen und v.a. des Therapieziels auch zu einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie raten...

Lpuqci3x2


Ich auch und ich bin Psychologin

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