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Erwachsen bin ich, seit ....

S&etz!exn6 hat die Diskussion gestartet


....eine Frage, die ich mir oft stelle... ja, wann ist man erwachsen?

Sicherlich nicht mit 18, denke ich.

Ich, Anfang 30, denke seit ein paar Monaten, dass ich erwachsen bin. Obwohl ich seit ich 19 bin alleine wohne (typischer Studiumsauszug), schon lange meine Versicherungen selbst makel und vollkommen autark von den der elterlichen Fürsorge bin..

Trotzdem fühle ich es erst jetzt, denn bei mr ging und geht es um etwas ganz anderes... um emotionale Selbstbestimmung, um das Heilen von Wunden und das Akzeptieren von Mangel, den ich früher in verschiedenen Arten litt.

Meine ganz persönliche Antwort auf die Frage ist also:

Erwachsen bin ich, seit ich meiner Kindheit weniger Bedeutung beimesse als meinem Jetzt.

Wie würdet ihr den Satz beenden?

Antworten
Cbomrxan


... ich die Beziehung mit meiner heutigen Frau in den Lebensmittelpunkt gerückt habe.

Ich war 24, als wir zusammengezogen sind. Ich empfand die gegenseitige Verantwortung und begonnene gemeinsame Lebensplanung als entscheidenden Schritt. Mit 20 konnte ich mich zwar souverän allein durch die Welt bewegen und fühlte mich der Welt ohne Eltern gewachsen. Aber dieser Grundstein eines "neuen" Familienzweigs (es blieb dann doch ohne Kinder) hat den Schritt in das Erwachsensein bei mir mental komplettiert.

S;tatuTsQuoVaAdis


Finde, das ist eine sehr interessante und spannende Frage.

Die ich persönlich sehr schwer zu beantworten finde.

Ich für meinen Teil glaube, dass ich erst wirklich erwachsen sein werde, wenn meine Eltern sterben.

Und vielleicht auch schon ein gutes Stück mehr, falls ich mal Kinder bekommen sollte.

Ich fühle mich mit jetzt 30 auch schon sehr viel erwachsener und in dem von Dir beschriebenen Sinne emotional reifer als mit Anfang 20, wo ich von zu Hause ausgezogen bin. Aber wirklich erwachsen? Nee, keine Ahnung. Nicht wirklich. Obwohl ich auch schon seit fast 10 Jahren komplett selbstbestimmt, selbstversorgend und eigenverantwortlich lebe + entscheide.

Ich habe aber eben noch eine sehr jugendliche Leichtigkeit in mir, ich fühle mich jünger. Und ich denke, diese Leichtigkeit wird zum großen Teil weichen mit den Einschnitten, die ich oben genannt habe.

Azleon:or


... ich Verantwortung für mein Kind übernommen habe.

Wobei: Wenn ich mir andere Eltern so anschaue denke ich mir oft das ich da noch einen weiten Weg vor mir habe. Die sind alle so vernünftig..

HFoney491_Gmit_/Mini1x3


Mhm also ich muss ehrlich sagen dass ich mich nicht wirklich erwachsen fühle.

Ich finde auch dass das kein Ziel ist das man sich stecken sollte.

Das Kind in sich zu behalten ist die wahre Kunst. :-)

Alt werden wir alle, aber ich werde lieber als Kind alt ;-D

Vferrücbkt-n&achx-SC


...ich Mutter bin (also mit nicht ganz Mitte 30).

hkaFg-tyxsja


...bei mir auch, seit ich veranwortung für mein kind habe (anfang 20 also)

Cqani)sMajo'r6ips9x3


Schließe mich da Honey91_mit_Mini13 an.

Ich fühle mich mit bald 24 noch lange nicht "erwachsen", aber es ist auch nicht wirklich mein Ziel, dieser Definition in allen Belangen gerecht zu werden.

Eher will ich sogar lockerer werden, als ich es jetzt bin, und den langen Weg, den ich noch vor mir habe, mit ein bisschen Unbeschwertheit pflastern. Denn die hatte ich in der Jugend eher weniger.

Ansonsten denke ich eben auch, dass einen bestimmte große Ereignisse direkt ein Stück erwachsener machen. Sei es Kinder bekommen (steht bei mir allerdings nicht auf dem Plan), der Auszug aus dem familiären Umfeld oder aber auch eben der Verlust von Verwandten, wie StatusQuoVadis sagte.

Hdonewy91_miYt_Minxi13


Mhm also auch als Mama hab ich nicht das Gefühl erwachsen zu sein.

Verantwortung zu haben - ja definitiv!

Aber "erwachsen"?

Ich weiß nicht, vielleicht definiere ich erwachsen auch falsch.

Ich für mich bin Aber schon immer ein Träumer, eine lustige, manchmal leicht verrückte Person. Wenn ich mich zB bei Elternabenden und co umschaue finde ich Frauen die deutlich reifer wirken als ich und "gestandener" im Leben.

Ich denke für mich dass ich nie richtig erwachsen werde - und ich glaube das ist auch gut so :-)

Man kann mich Stunden lang mit Lego und ausmalheften beschäftigen, beim buddeln im Sand mit meinem Sohn geht mir das Herz auf.

Und trotzdem kann ich auch die "strenge Mama" sein, wenn ich muss.

Ich glaube so eine Kombi aus "Kind" und "erwachsen" ist fürs Leben am schönsten :-)

PXAnsp;oxrts


Erwachsen bin ich, seit ich mich dazu Entschloßen habe nicht die Rolle des konventionellen Erwachsenen einzunehmen sondern zu Leben wie ich es für richtig halte.

Ich übernehme Verantwortung für mich und meine Nahe stehende Personen, gehe Arbeiten, zahle Rechnungen und geb mein bestes für meine Mitmenschen eher positiv als negativ zu sein.

In den erforderlichen Momenten bin ich seriös und ernst, ansonsten bin ich oft "Verrückt" und sehe die Welt als eine Art Freizeitpark und wirke eher Jugendlich mit viel Humor.

Das mag nicht jeder aber das ist mir egal denn am Ende meines Lebens muss ich mit meinem Leben Zufrieden sein, bringt nichts wenn ich mich für andere verstelle, nicht gelebt hab wie ich wollte und mich am Ende immer fragen müsste "was wäre gewesen wenn.."

Deshalb bin ich auch ein Mensch der das Risiko liebt, damit ist aber nicht gemeint dass ich mit nem Regenschirm als Fallschirm ausm Flugzeug hüpfe oder im Zoo ins Eisbären Gehege springe um nen Eisbär die Eier zu rasieren.

Bin noch paar Monate 29, ich bin mal gespannt ob sich das ganze ändert wenn ich 30 bin .. Da sagt man ja oft sowas wie "Jugend entgültig vorbei .. Man ist Alt."

Aber ich denke das ist nur blabla.

@ honey

Ich glaube so eine Kombi aus "Kind" und "erwachsen" ist fürs Leben am schönsten :-)

:)^ :)= x:)

SutJatu>sQuo[Vadxis


Ich finde nicht, dass erwachsen sein bedeutet, dass man nur noch todernst, verantwortungsschwer, super vernünftig und deprimiert durch das Leben schleichen muss...

Lustig, unbeschwert und albern sein, kann man auch als Erwachsener, ist ja zum großen Teil auch Charaktersache...gibt ja auch schon ernste und weniger ernste Kinder....

Glaube das zu definieren, was "erwachsen" wirklich bedeutet, ist nicht so einfach...für mich hat es zum Einen viel mit Verantwortung zu tun (für sich selbst, aber noch viel, viel mehr, wenn man Verantwortung für andere übernehmen muss, z.B. eben eigene Kinder oder Mitarbeiter etc), für sich einstehen, auch für die Konsequenzen des eigenen Handelns, sich selbst so weit wie es geht finanziell selbst tragen, sich seiner selbst bewusst werden (Wer bin ich? Was macht mich aus?), aber auch das Wissen um die eigene Endlichkeit gehört dazu, und das nie wieder Kind sein, weil es nunmal unwiderruflich weg ist (Tod der Eltern). Vielleicht gehört auch das Erleben und Verarbeiten von Schicksalsschlägen zum Erwachsenwerden dazu.

hdag -tysxja


Ich weiß nicht, vielleicht definiere ich erwachsen auch falsch

ich definiere es als nicht mehr das egozentrische denken eines kindes zu haben. Ich kann nicht mehr aufstehen, wann ich möchte, tun und lassen, was ich möchte und nur mir selbst gegenüber verantwortung tragen. das ist vorbei, ich muss für jemanden mit planen, denken, handeln, entscheiden.

unbeschwertheit und alberne momente, der drang nach erleben und spaß, die sind noch da, das sind charaktereigenschaften - in meinen augen.

CPanisM*ajorixs93


Deshalb bin ich auch ein Mensch der das Risiko liebt, damit ist aber nicht gemeint dass ich mit nem Regenschirm als Fallschirm ausm Flugzeug hüpfe oder im Zoo ins Eisbären Gehege springe um nen Eisbär die Eier zu rasieren.

;-D :-D

Ne, ansonsten aber wirklich 'ne gute Einstellung! Am Ende muss man eben mit dem eigenen Leben zufrieden sein! :)^

Bin noch paar Monate 29, ich bin mal gespannt ob sich das ganze ändert wenn ich 30 bin .. Da sagt man ja oft sowas wie "Jugend entgültig vorbei .. Man ist Alt."

Aber ich denke das ist nur blabla.

Ja, das ist Schwachsinn. Als ob sich am 30. Geburtstag plötzlich ein Schalter umlegt.

Ich finde jedenfalls, wie einige hier auch schon z.T. festgestellt haben, dass Verantwortung ein guter Anhaltspunkt dafür ist, um Erwachsensein zu "messen", wenn es eben nach einer starren Definition ginge.

Demnach werde ich auch nie "richtig" erwachsen werden, denn ein Grund (aber nur einer von vielen!), weshalb ich keine Kinder möchte, ist, weil ich Verantwortung tatsächlich auf das Nötigste reduzieren und keinerlei Einbußen in Sachen Freiheit hinnehmen will. Mich würde das auch maßlos überfordern, zumindest in der aktuellen Situation. Das klingt jetzt vielleicht ganz doof und egoistisch, ist aber so, und in der Hinsicht ist es mir ausnahmsweise auch mal komplett latte, was andere dazu sagen bzw. wie ich deswegen bewertet werde.

DEier TSehxerin


erwachsen bin ich wohl nie - einigermaßen vernpnftig bin ich, seit ich mit 15 quasi für meine mutter einspringen musste und mich um die brüder kümmern, aber erwachsen?

l\oUvea1bxle<3


Glaube das zu definieren, was "erwachsen" wirklich bedeutet, ist nicht so einfach

Dieser Meinung bin ich auch. Was ist erwachsen sein eigentlich?

Wenn es um Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen und finanziell alleine durch zu kommen usw. geht dann kann ich mich als erwachsen sehen. Es fühlt sich jedoch nicht so an, als wäre ich erwachsen.

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