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Weg von dem ständigen Nachdenken

R^oott0xm hat die Diskussion gestartet


Hi Leute

Der Titel umfasst eingentlich schon das ganze Problem, welches ich seit einer Weile herumschleppe. Der Text ist ziemlich lange, haltet bitte durch.

Ich versinke immer wieder in unzähligen Gedanken. Manchmal sind es völlig unwichtige Themen, wundere mich die ganze Zeit wieso ich überhaupt lebe, warum die Welt so funktioniert bla bla... Und probiere dann immer eine Lösung zu finden, was aber nie richtig funktioniert. Dann zerfressen mich wieder die Angstgefühle, dass ich wieder als Hypochonder rückfällig werden könnte, oder wieder ständig Angst bekomme erbrechen zu müssen. Wie unsinnig und merkwürdig es auch klingt, hatte schlechte Erfahrungen mit diesen Angstzuständen %:| . Tagebücher schreiben, Bücher lesen probierte ich öfters, verschlechterte aber meine Situation, weil ich nur noch mehr anfing zu grübeln. Da gab es auch ein Mädchen, mit der ich über meine psychischen Problem reden konnte, mit der ich auch den Kontakt abgebrochen habe, was im Endeffekt nur noch Reue mit sich zog, was wieder beim Grübeln ein grosses Thema ist.

Naja diese Gedanken kommen immer wieder in Schüben, und dann denke ich oft an Selbstmord oder mit einer Zigarette meine Haut zu verkohlen(was ich auch einzweimal machte...). Es tönt überzogen, aber dieses ewige Nachdenken macht mich oft richtig fertig. Das Schlafen fällt mir auch schwer.

Wirklich ich will nicht Aufmerksamkeit haben, was für ein armer Kerl ich sei, es gibt Leute, die viel schlimmere Problem mit sich tragen. Aber hat jemand ähnliche Erfahrungen oder kann mir jemand Tipps geben aus diesem Teufelskreis rauszukommen? Vielen Dank für das Lesen.

Würde mich auf Antworten sehr freuen. :)z

LG

Antworten
_]SurXfLerxin


Wie unsinnig und merkwürdig es auch klingt, hatte schlechte Erfahrungen mit diesen Angstzuständen %:| .

Wer macht schon gute Erfahrungen mit Angstzuständen ??? :-o

Meine waren natürlich auch immer schlecht.

Diese Denkerei kenne ich auch. Sie wird immer dann schlimmer, wenn aktuell im Leben entweder alles besonders mistig abläuft, oder ich keine Kontakte mehr habe.

Wenn man voll ausgelastet ist, verlieren sich solche Gedanken oft.

Aber das ist nur eine Notlösung. In Wirklichkeit steht da ein Grundproblem hinter, welches diese Dinge auslöst.

Welches genau, muß man herausfinden.

R<ot&t0m


Danke für deinen Beitrag!

Probiere weiter der Sache auf den Grund zu gehen, dass ich rauskomme.

X`i@raxin


Mir hilft es solche gedanken nieder zu schreiben und dann zu sagen : so jetzt steht der mist alled da...schwarz auf weiss...jetzt ist gut.

Und dann lenke ich mich ab obwohl inzwischen das ablenken schon nicht mehr sooo nötig ist...

Sobald es nieder geschrieben ist was mich belastet ist es wegm..ich kanns ja wieder ausgraben wenn ich denke ich bin bereit dazu oder es ist notwendig (was es so gut wie nie ist)

l`oveab#le<x3


Niederschreiben mache ich auch öfters, wenn viele Gedanken auf einmal da sind.

Ansonsten würde ich dir noch Achtsamkeitsübungen und eine Verhaltenstherapie empfehlen.

THhis Tw5ilightQ OGarden


Es gibt den sogenannten grübelzwang. Mein Mann litt drunter ( Depressionen). Bei ihm half Citalopram sehr gut.

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