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Komme nicht über Geburt hinweg - Wochenbettdepression?

DKiwnMa90


Ich hab bei anderen Leuten die einen Kaiserschnitt verurteilt

Ich hab bei anderen Leuten nie einen Kaiserschnitt verurteilt

S>unflVojwer_k73


Das klingt überhaut nicht komisch; um genau diesen Effekt geht es. ;-) :)^

Ich hab lieber erzählt wie toll es mittlerweile läuft, wie stolz ich bin dass das stillen trotz Brustentzündung klappt, der kleine so gut zunimmt oder ich endlich besser weiß warum er wann weint.

Du kompensierst damit Dein vermeintliches Versagen... Du willst zeigen, dass Du es JETZT "richtig kannst". Aber: Es war NICHT DEINE SCHULD! Nutze die Chance, mit der Hebamme die Geburt aufzuarbeiten! Deine Situation klingt jetzt nicht sofort therapiebedürftig (und Du müsstest eh mit Wartezeiten rechnen). Also nutze JETZT die Betreuung für das, was Dich beschäftigt! Und: Die Betreuung ist keine "alles toll" vs. "traumatische Geburt"-Ding. Da kann beides Platz finden: Wie toll Du es schaffst - und wie sehr die Geburt Dich belastet. Sei einfach in allem ehrlich und offen!

D:ina>90


Du kompensierst damit Dein vermeintliches Versagen... Du willst zeigen, dass Du es JETZT "richtig kannst"

Jetzt wo ich das so lese, fällt mir auf, wie viel ich gemacht hab um die Kontrolle zurück zu bekommen.

7 Tage nach der Geburt war ich mit dem kleinen allein daheim und hab alles dafür getan, dass alles perfekt ist wenn mein Mann nachmittags aus der Arbeit kommt. Geduscht, gewaschen, gekocht, geputzt. Dabei hätte mein Mann das gar nicht erwartet. Die Hebamme hat mich auch halb für verrückt erklärt, aber damals hab ich ihr schon gesagt, dass ich das brauche um die Kontrolle wieder zu bekommen.

Wie toll Du es schaffst - und wie sehr die Geburt Dich belastet

Da hast du sicher recht. Es ist kein entweder oder. Mir kommt es nur so übertrieben vor die Hebamme nochmal her zu bestellen, nachdem ja schon 10 Wochen vergangen sind.

Allerdings muss ich ja mal drüber hinweg kommen. Es kann ja nicht sein, dass ich jeden Sonntag die Stunden vor der Geburt nochmal durchlebe.

P!iMLaw050x9


Die Geburt meines ersten Kindes lief ungefähr ähnlich. Auch mit herztönen abfallen und so.

Wir haben uns dann auch für einen Kaiserschnitt entscheiden.

Im Zimmer hatte ich eine Frau liegen die auch einen Kaiserschnitt hatte und nicht damit klar kam. Hat auch mit sich gehadert.

Das Problem sehe ich auch darin dass sie Gesellschaft den Menschen vermittelt dass ein Kaiserschnitt nicht gut ist. Und jede Frau träumt dann von ihrer perfekten Geburt, überlegt sich bei der Besichtigung des kreissaal schon, wie sie den Zwerg bekommen will. Und dann schlägt die Natur zu und wir müssen dankbar sein, dass es den Kaiserschnitt gibt.

Sowohl ich als auch mein Kind wären 2 Stunden später vermutlich tot gewesen.

Ich kenne deine Situation also recht gut. Und auch wenn es blöd klingt, aber ich denke es hilft dir wenn du dir immer wieder sagst dass diese op deinen Zwerg gerettet hat. Mach dir keine Gedanken dazu warum es so kam. Es sollte einfach so sein.

Und wenn du mal schwanger bist mit Zwerg Nummer 2, dann lass es laufen. Kinder suchen sich ihren Weg ins Leben.

k|rillxe2


Oft trau ich mich nicht darüber zu reden weil ich Angst habe, dass sich jeder denkt ich übertreibe. Wie eben erwähnt, gesundes Kind, gesunde Mutter, wo ist das Problem.

Das Gefühl kann ich nachvollziehen. Leider gilt in unserer Gesellschaft in vielen Bereichen die "Hab dich nicht so, ist doch alles in Ordnung"-Mentalität. Aber ich bin mir sicher, dass du Menschen in deinem Umfeld hast, die einfühlsam und sensibel genug sind, um dich verstehen zu können. Dein Partner? Deine Mutter? Eine Freundin?

Ich muss ehrlich sagen, dass das am Anfang komisch war. Die erste Zeit habe ich mich oft allein gefühlt, obwohl er da war. Ich hab meinen Mann vermisst, der im Krankenhaus nicht ständig da sein konnte und später ja dann in der Arbeit war. Ich hab mich unglaublich allein gefühlt wenn er nur wegen der Frühschicht früher ins Bett gegangen ist. Das hat sich zum Glück bald gebessert.

So ging es mir auch und ich halte das, ganz unabhängig vom Geburtserlebnis, für vollkommen normal. Die Geburten meiner Kinder waren okay, aber in den ersten Wochen und Monaten danach ging es mir auch nicht "gut". Nicht so, wie man es sich ausmalt und vorstellt: voller Glücksgefühle, voller Liebe, Harmonie und Zufriedenheit.

Beim ersten Kind fühlte ich mich ähnlich wie du: alleine und teilweise leer. Phasenweise fragte ich mich auch, was ich hier eigentlich mache und ob ich nicht einen Riesenfehler gemacht habe, mich "darauf" einzulassen. Keine Wochenbettdepression, aber definitiv ein kleiner Babyblues. Diese Ambivalenz tat der Liebe zu meinem Sohn keinerlei Abbruch, aber man darf einfach nicht unterschätzen, dass es eine RIESENVERÄNDERUNG des eigenen Lebens und Daseins ist. Plötzlich ist alles anders und man kann sich vorher nicht vorstellen, wie krass und groß diese Veränderung ist. Das alles trägt seinen Teil zu eigenen Ängsten und Unsicherheiten bei. Von der Schlaflosigkeit will ich gar nicht erst anfangen...

Da hast du sicher recht. Es ist kein entweder oder. Mir kommt es nur so übertrieben vor die Hebamme nochmal her zu bestellen, nachdem ja schon 10 Wochen vergangen sind.

Das ist nicht übertrieben, keinesfalls. :)_ Genau dafür ist sie da, egal ob du sie nach 10 Wochen oder 6 Monaten ansprichst. Ich kann mir vorstellen, dass es Mütter gibt, bei denen all das, was du gerade durchlebst, erst viel später aufbricht und auch dann ist es völlig legitim, sich Rat zu holen. Hab keine Scheu, sie zu kontaktieren! Es ist okay, wirklich!

SJunfl~ower"_x73


Das Problem sehe ich auch darin dass sie Gesellschaft den Menschen vermittelt dass ein Kaiserschnitt nicht gut ist. Und jede Frau träumt dann von ihrer perfekten Geburt, überlegt sich bei der Besichtigung des kreissaal schon, wie sie den Zwerg bekommen will. Und dann schlägt die Natur zu und wir müssen dankbar sein, dass es den Kaiserschnitt gibt.

aber in den ersten Wochen und Monaten danach ging es mir auch nicht "gut". Nicht so, wie man es sich ausmalt und vorstellt: voller Glücksgefühle, voller Liebe, Harmonie und Zufriedenheit.

Genau das ist der allgemeine Knackpunkt: Der Hype, der um die perfekte Geburt gemacht wird. Alles muss perfekt und zuckerwatterosarot sein. Ist es oft aber nicht - und muss es auch gar nicht sein. Nur je höher die Erwartungen sind und die Ansprüche an sich; desto größer die Enttäuschung. Das fängt ja schon bei den Frauen an, die bspw. damit hadern, dass es dann doch nicht die geplante Wassergeburt war oder oder oder. Selbst bei völlig normalen, komplikationslosen Geburten gibt es diese "Unzufriedenheitsphänomen".

Aber es bleibt dabei: Es ist, wie es ist. Man kann es nicht ändern. De größte Aufgabe (neben dem Zwerg) ist wohl, dies zu akzeptieren.

Und bitte nicht falsch verstehen; das ist kein weiteres Argument im Stile von "Sei doch froh, dass das Kind gesund ist" (wir leben nun mal in UNSERER Anspruchgesellschaft). Aber: früher war man tatsächlich einfach nur froh, wenn Mutter und Kind es heil überstanden hatten. Eine gewisse Abkehr von der Zuckerwatte-Welt hin zu dieser Haltung ist so verkehrt nicht. Wie PiMa schreibt...

VEerrückqt-nacxh-SC


Genau das ist der allgemeine Knackpunkt: Der Hype, der um die perfekte Geburt gemacht wird. Alles muss perfekt und zuckerwatterosarot sein.

Da sprichst du mir so aus der Seele. Dazu kommt, dass immer wieder von den Studien erzählt wird, dass Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden, deutlich weniger willensstark sein sollen und auch später weniger erfolgreich, weil sie sich nicht durch den Geburtskanal gekämpft haben. Da wird den Müttern schon im Vorhinein ein schlechtes Gewissen gemacht. Ich habe mich auch lange gefragt, ob Kind 1 deshalb schlechtere Chancen haben wird als andere Kinder. Und zumindest für den jetzigen Zeitpunkt kann ich das verneinen. Das Kind ist extrem willensstark. %:| ;-D Für Kind 2 hatte ich diesbezüglich dann gar keine Sorgen mehr.

kgrillxe2


Genau das ist der allgemeine Knackpunkt: Der Hype, der um die perfekte Geburt gemacht wird.

Vor allem: ich habe in keiner Weise das Gefühl, auch nur irgendwie zur Art der Geburt (einmal vaginal, einmal geplanter Kaiserschnitt bei Zwillingen) oder zum Verlauf beigetragen zu haben. Beide Geburten verliefen ohne Komplikationen und weitestgehend in Ordnung, aber das ist so gekommen, weil es so gekommen ist und nicht, weil ich als Mutter, etwas gut/besser gemacht habe als andere. Das ist kompletter Schwachsinn.

Eine Geburt passiert einfach. Ich wünschte, weniger Mütter würden sich selbst dafür verantwortlich fühlen. Bei Dina90 klingt es gar nicht so sehr danach, aber ich lese es hier immer wieder und bin traurig darüber

ksrilxle2


Da wird den Müttern schon im Vorhinein ein schlechtes Gewissen gemacht.

Ja, und das ist einfach nur schlimm und unfair. Klar, kann man die Art der Geburt planen und sich z.B. für einen Wunschkaiserschnitt entscheiden (- was ich vollkommen in Ordnung finde).

Aber oft liegt es eben nicht in der Hand der Mutter bzw. Eltern, weil aus diversen Gründen oft spontan umdisponiert werden muss.

ICH habe für mich entschieden, dass ich der Schwangerschaft viel mehr Bedeutung was Prägung betrifft, beimesse, als dem vergleichsweise kurzen Prozess der Geburt. Mit Studien kann ich das natürlich nicht belegen, aber ich für mich glaube daran, dass es meine Kinder mehr geprägt hat, wie wir bereits in der Schwangerschaft mit ihnen kommuniziert haben und was wir sie bereits damals spüren ließen, als die Geburt an sich. Aber das ist auch nur mein persönlicher Zugang.

Dass es ihnen an Willensstärke mangelt, kann man jedenfalls keinem meiner Kinder nachsagen. ]:D

SLchmidwti70


Ich habe manchmal das Gefühl, der Kaiserschnitt gilt bei Manchem heute als "der leichtere Weg". Was ich (ohne Erfahrung zu haben) Quatsch finde, denn die Einschränkungen hinterher mit der Wunde und so sind ja nun auch nicht ohne. Und die Wenigsten entscheiden sich bewusst dafür. Das Leben und die Gesundheit von Mutter und Kind stehen nun mal oben an.

Ich weiß noch, dass wir im Geburtsvorbereitungskurs über zig Möglichkeiten gesprochen haben: Wassergeburt, Sprossenwand, Ball, was es da so alles gab. Und mein Mann stellte hinterher nach diversen Treffen fest, dass doch fast Alle ihr Kind klassisch liegend bekommen hätten. So was trägt auch dazu bei, dass man meint, eine Geburt müsse so perfekt ablaufen. Oder eine Erwartungshaltung aufgebaut wird, die unrealistisch ist.

Liebe TE, lass Dir bitte helfen, wenn Du alleine damit nicht klar kommst. Und ich würde nicht abwarten, dass sich das mit der Zeit schon gibt. Das erste Jahr ist so spannend, da soll es auch bitte viele schöne Momente für Dich mit Deinem Kind geben!!! @:)

STunfl4owelr_a73


Letztlich sind alle Extreme einfach Mist.

Kaiserschnitt werden verteufelt; ob nun offensichtlich oder eher verdeckter (siehe Beitrag von Nowheregirl, sorry). Dann geht es weiter mit dem Still-Thema. Immer mit diesem drohenden Unterton, dem Kind zu schaden, nicht die perfekten Startbedingungen zu bieten und ihm direkt das gesamte Leben und die Gesundheit zu versauen. Und es geht weiter mit Frühförderung, Lernprogrammen für Babies und und und. Sorry, aber da kann man als etwas sensiblerer Mensch ja konstant nur als Versage dastehen, wenn man alles ernst nimmt und sich ständig vergleicht. Mir kommt es vor, als ob ein gewisses Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Unperfekten sich als Motto durch die gesamte Elternzeit ziehen wird. Au weia!

Und das andere Extrem: Medizinisch völlig unnötige Wunschkaiserschnitte zu einem perfekten Wunschtermin. Wenn er nötig ist, sei es aus körperlichen oder psychischen Gründen: Kein Problem. Aber im Extrem sind Wunschkaiserschnitte auch nur ein Extrem von eigenem Kontrollwahn.

Nebenkommentar: Ich bin fast 44, habe keine Kinder (und das wird wohl auch nix mehr). Aber wenn, dann müsste es gleich aus zwei medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt werden. Habe ich seit 14 bzw. 3 Jahren schriftlich. Wäre ich deswegen ein Versager, hätte ich was falsch gemacht oder schade ich dem Kind: Bestimmt nicht. Es hat sich so ergeben und ich sehe es sowohl positiv als auch negativ. Ja, ich würde nie eine normale Geburt erleben - aber dafür käme ich heil und lebendig aus der Sache raus und das Kind eben auch. Es gibt manchmal einfach keine Wahl!

Veerrückvt-nacFh-SxC


Ich habe manchmal das Gefühl, der Kaiserschnitt gilt bei Manchem heute als "der leichtere Weg". Was ich (ohne Erfahrung zu haben) Quatsch finde, denn die Einschränkungen hinterher mit der Wunde und so sind ja nun auch nicht ohne.

Das stimmt. Aber auch das ist alles so unterschiedlich. Manche sind nach einem Kaiserschnitt super schnell wieder fit und haben so gut wie keine Einschränkungen, manche haben Monate oder Jahre Probleme mit der Wundheilung und der Narbe. Manche Spontangebärende haben Damm- und Scheidenrisse, die sie wochenlang nicht gescheit sitzen lassen oder verlieren viel Blut und kämpfen tagelang mit Kreislaufproblemen und bleiben länger im Krankenhaus als die Durchschnittskaiserschnittfrau. Aber (verdammt nochmal) nur weil die eine mehr gelitten hat als die andere, ist sie weder eine bessere Mutter noch verdient mehr Anerkennung (toll, dass du so gekämpft hast und eine natürliche Geburt hattest, das hast du dir verdient - mein Lieblingsspruch %-| ).

So was trägt auch dazu bei, dass man meint, eine Geburt müsse so perfekt ablaufen. Oder eine Erwartungshaltung aufgebaut wird, die unrealistisch ist.

Die Hebamme im Geburtsvorbereitungskreis sagte "dann gibts noch den Kaiserschnitt, aber das macht ihr einfach alle nicht" und damit war diese Art der Geburt abgehakt im Endeffekt hatten bei uns von 10 Frauen 4 einen Kaiserschnitt und keiner war geplant.. Gesprochen wurde von Heultagen nach der Geburt, aber dass postpartale Depressionen existieren und nicht gerade selten sind, wurde nicht erwähnt (und damit auch nicht, wie man sich Hilfe holen kann und sich damit nicht schämen muss, weil die Hormone bei manchen einfach mehr verrückt spielen als bei anderen).

_9Ste[rnenukind_


Ich muss sagen, ich finde es so schön zu lesen, wie sehr ihr alle hier unterstützt und tolle, helfende Beiträge schreibt.

Ich bin mir heute ziemlich sicher, hätte ich schon damals gewusst, es geht auch anderen Frauen so und hätte man mit diesen darüber geredet, wäre mir die richtig schlimme Depression erspart geblieben.

So saß ich zu Hause und war immer der Meinung, es geht nur mir so.

Ich habe mich auch ansonsten niemandem anvertraut und Hilfe gesucht.

Und das kann ich aus meiner Erfahrung heraus jeder Frau raten, die mit sich hardert. Hilfe suchen und das Gespräch.

So kann doch vieles abgewendet werden.

Nachdem ich mich endlich in eine Therapie getraut habe, wurde das Thema 2h bearbeitet und das wars...ich war irgendwo wirklich geschockt darüber...gute Jahre verschwendet und dabei wäre es so einfach gewesen.

Aber viel lieber hätte ich mir mehr Offenheit gewünscht, von meiner Seite aus und in Bezug auf mein Umfeld.

Nunja, es ist wie es ist und nicht mehr zu ändern.

Ich wünsche euch Allen alles Gute.

S|o%lamxie


Ich hatte vor gut 3 Jahren auch einen KS mit dem ich sehr gehadert habe, da ich das Gefühl hatte (und das auch immer noch glaube), dass er vermeidbar gewesen wäre, wenn jemand für mich da gewesen wäre. Das KH war nur so hoffnungslos überfüllt, dass keine Hebamme Zeit hatte, mit mir Turnübungen zu machen, solange noch etwas hätte beeinflusst werden können. Erst, als es medizinisch notwendig und damit zu spät war, hat sich eine dann Zeit genommen. Besonders schlimm war daher für mich, dass es diese absolute Notwendigkeit, wie ich glaube, schlicht nicht gab, sie wurde erzeugt und ich fühlte mich mitverantwortlich, weil ich nicht in der Lage war, die nötige Betreuung einzufordern (hätte aber wohl eh nicht geklappt, weil sie nur von Notfall zu Notfall gehetzt sind). Das wurmt mich noch heute, aber ich kann inzwischen damit umgehen. Ich habe damals sehr viel darüber gesprochen: noch im KH mit verschiedenen Ärzten und Hebammen, mit meiner Nachsorgehebamme, der Stillberatung, mit Freundinnen, anderen Müttern, natürlich mit meinem Mann... und nun, da ich wieder schwanger bin, mit den beiden Hebammen meiner neuen Praxis, mit Ostheopathin, Physiotherapeut... - ich weiß, das klingt anstrengend 8-) , aber mir hat das, glaube ich, schon sehr bei der Verarbeitung geholfen und ich sehe der Geburt meines zweiten Kindes (meistens) relativ zuversichtlich entgegen, da ich mich für das GH entschieden habe und da mit einer wesentlich besseren Betreuung rechne, zumal die Hebammen ja über meine Vorgeschichte informiert sind.

PWiMaH0509


Ich habe mich bei der zweiten Geburt aus verschiedenen Gründen für einen Kaiserschnitt entschieden. Und ich musste mich sehr oft dafür rechtfertigen.

Immer diese Frage: Ja wäre es nicht auch so gegangen.

Nein zum Kuckuck, es wäre nicht so gegangen.

Klar wäre es schön gewesen auch eine natürliche Geburt zu erleben. Auch ich hatte von einer Wassergeburt geträumt. Aber das Leben ist nunmal kein Ponyhof.

Was die Behauptung betrifft, dass Kaiserschnittkindern die Willensstärke fehlen würde: totaler Blödsinn. Mein Sohn hat ein Selbstbewusstsein und eine Willensstärke, das ist der Wahnsinn.

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