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große schuld

hxell?o dar~knexss


ich glaube ich habe grade so eine krise weil ich schon fast 5 wochen nicht arbeiten kann und ich die ganze zeit über alles nachdenken muss und es immer nur an die gleichen punkte zurück geht. nämlich dass ich so viel falsch gemacht habe und es vorbei ist, kein weg zurück, alles verloren außer mich selbst, aber das ist mir nichts wert. ja das ist eindimensional aber ich weiß auch nicht wie ich davon wegkomme und es anders sehen kann danae.

xirain ich weiß dass andere auch schlechte gedanken haben oder schlechtes tun. komischerweise verteidige ich andere die richtig scheiße gebaut haben oft in gedanken. verteidigen ist vielleicht das falsche wort aber ich denke oft wenn ich in den nachrichten von irgendwelchen vorkommnissen lese, keine ahnung jugendliche haben irgendwelche kriminellen sachen gemacht, dass das bestimmt traurige hintergründe hat und eine vorgeschichte und stelle mir vor was alles passieren musste, bis es zu dieser straftat gekommen ist.

aber es ändert nichts an der enttäuschung über mich selbst dass ich am ende so geworden bin.

doanaxe87


Nun, du könntest dich mal fragen was du noch so bist, also der Mensch der diese Entscheidung getroffen hat. Was du magst, kannst wo du hilfreich warst und wenn es nur Schnekcne vom Radweg tragen ist.

Und du könntest dem Ding ganz viel Macht nehmen, in dem du es aus dem Dunkel ziehst und aufschreibst. Muss nicht hier sein, kann zu Hause auf einem Zettel sein. Nur für dich. Solange es so unausgesprochen ist, ist es wie das Monster unter dem Bett, dass wird auch immer riesiger, je länger man damit wartet unters Bett zu gucken.

h{ello wdarmknesxs


ich mag tiere und ich glaube dass ich mich gut um tiere kümmern kann und um pflanzen und bäume. ich arbeite nämlich im wald, habe eine ausbildung zum forst wirt gemacht, und wir pflegen den waldbestand und kümmern uns um artenschutz usw. das kann ich auch ganz gut, denke ich. aber mehr ist da auch nicht.

Und du könntest dem Ding ganz viel Macht nehmen, in dem du es aus dem Dunkel ziehst und aufschreibst.

wie meinst du das, dem ding macht nehmen?

d]an*ae87


Na, das ist doch schon eine ganze Menge! Immerhin leistet du damit wichtige Arbeit für uns alle und für die Zukunft.

Ich meine das deine Schuld, deine Tat, solange sie unter dem Bett im Dunkeln liegen darf, wachsen wird und wachsen, weil deine Vorstellung sie immer weiter wachsen lässt.

hyello |darknesxs


Ich meine das deine Schuld, deine Tat, solange sie unter dem Bett im Dunkeln liegen darf, wachsen wird und wachsen, weil deine Vorstellung sie immer weiter wachsen lässt.

wachsen, ich weiß nicht. ich glaube dass ich mir sehr genau darüber im klaren bin was ich angerichtet habe und welche auswirkungen meine handlungen hatte. die sind fakten, das ist einfach genauso passiert damals bzw habe ich genauso gemacht. und das verfolgt mich eben.

d=anaex87


Aber du kannst es nicht ins Verhältnis setzen, du kannst nicht wissen und nicht sehen wie es sich langfristig ausgewirkt hat und du nimmst dir andere Perspektiven von anderen durch dein Schweigen.

k>oltr;ast


Ich für meinen Teil müsste lügen, umzu behaupten diese Scham, das Schweigen wäre mir unbekannt, nicht normal im Therapieprozess. Im Grunde kenne ich niemanden der das Problem nicht hatte. Wieso also sollte ich etwas anderes erzählen?

Ging mir genau auch so!

Weil wir wissen, wie tief und dunkel dieser Sumpf sein kann...und wie hart es ist sich daraus hervor zu arbeiten.

JAAAA!

Empathie zBsp kann eine Last sein. Natürlich ist es schön, wenn man selbst empathie empfängt, aber wenn man selbst ein sehr empathischer Mensch ist zBsp, dann nimmt man sich Sachen zu Herzen, die auf die Dauer Schuldgefühle auslösen können...oder einfach sehr negative Gedanken und Verhaltensweisen.

Ja, dieser Themenkreis war in meiner Therapie auch zentral. Ich habe mich ständig fremdgeschämt, habe fremde "Vergehen" immer entschuldigt und meine "Vergehen" mir so zu Herzen genommen, dass ich nicht mehr schlafen konnte. ALLEN wollte ich ALLES recht machen - schon als Kind - und wenn mir das nicht gelang (wie auch?) war ich am Boden zerstört.

Kommt Dir das nicht bekannt vor, Darkness?

In der Therapie habe ich gelernt, mich neu kennen zu lernen und auch, dass ich einen Wert habe.

leider weiß ich dass es einfach nicht aufhört weil ich es nicht zurücknehmen kann

Nein, kannst Du nicht, kann niemand. Aber es als etwas Ungutes, Gewesenes akzeptieren/begreifen lernen kannst Du in der Therapie - und dann, befreit, weitergehen in ein neues, glücklicheres Leben.

Und dass Du auf dem Weg bist, ist zu sehen, denn Du hast schon öfters geschrieben, dass Du Dich bemühst, ein guter Mensch zu sein und keine Fehler mehr zu machen. Fehler machen darfst Du jedoch, wie alle Menschen auch, nur keinen solchen mehr, wie Du vor Jahren gemacht hast. Aber das wird kaum der Fall sein, weil Du so intensiv darüber nachdenkst und Dich damit auseinandersetzt.

Aber mit unsren eigenen Gedanken...mit denen sind wir den ganzen Tag eingesperrt. Andere sehen garnicht, wie böse und gemein wir innerlich sind...

Und dann hat es mir geholfen zu realisieren, dass alle Menschen schlechte, böse, gemeine Gedanken haben, genau wie ich, ich die aber nicht als schlechte Menschen empfinde.

Ja, das kann ich für mich auch so unterschreiben. ABER: was DICH betrifft, habe ich nie etwas anderes gedacht als das, was ich Dir schrieb.

ich arbeite nämlich im wald, habe eine ausbildung zum forst wirt gemacht, und wir pflegen den waldbestand und kümmern uns um artenschutz usw. das kann ich auch ganz gut, denke ich.

Du hast einen der schönsten Berufe der Welt! Jedes Jahr fahre ich ein paar Wochen in den Norden, um in den unendlichen Wäldern dort zu wandern. Wald gibt mir Geborgenheit und an einen Baum anlehnen tut oft unfassbar gut. Mich tröstet der Wald - vielleicht hielt er auch Dich über Wasser während all den Jahren.

hEello? da2rknFess


@xirain

Wie wäre es wenn du das so wie hier aufachreibst und vor der nächsten stunde deinem therapeuten zu lesen gibst?

den ratschlag habe ich schon ein paar mal bekommen und auch umgesetzt. naja, es zumindest versucht. so wie hier, das geht leider nicht so gut, das traue ich mich nicht.

als ich noch zu der ersten therapeutin gegangen bin, habe ich vor der stunde ein paar mal notizen gemacht (was ich gerne besprechen würde oder antworten auf fragen die ich beim letzten mal nicht beantworten konnte) und wollte die zu hilfe nehmen oder ihr im notfall einfach geben, aber am ende war ich dann doch zu nervös und habe es nicht gemacht.

email ist okay, das kriege ich besser hin, leider aber auch nur sehr zurückgehalten. so richtig offen schreiben was sich in mir drin abspielt, das traue ich mich einfach nicht.

@danae

Aber du kannst es nicht ins Verhältnis setzen, du kannst nicht wissen und nicht sehen wie es sich langfristig ausgewirkt hat und du nimmst dir andere Perspektiven von anderen durch dein Schweigen.

in welches verhältnis denn? ich weiß doch wie es sich ausgewirkt hat und welche folgen es hatte. und perspektiven, meinst du von meinen ehemaligen familien mitgliedern?

koltrast

Ja, dieser Themenkreis war in meiner Therapie auch zentral. Ich habe mich ständig fremdgeschämt, habe fremde "Vergehen" immer entschuldigt und meine "Vergehen" mir so zu Herzen genommen, dass ich nicht mehr schlafen konnte. ALLEN wollte ich ALLES recht machen - schon als Kind - und wenn mir das nicht gelang (wie auch?) war ich am Boden zerstört.

Kommt Dir das nicht bekannt vor, Darkness?

ein bisschen. ich habe früher immer versucht es irgendwie auszubügeln und grade zu biegen wenn bei uns zu hause etwas blödes passiert ist und mich auch dann schlecht gefühlt und geschämt wenn es gar nicht mein fehler war. aber am ende habe ich halt trotzdem alles kaputt gemacht.

Und dass Du auf dem Weg bist, ist zu sehen, denn Du hast schon öfters geschrieben, dass Du Dich bemühst, ein guter Mensch zu sein und keine Fehler mehr zu machen. Fehler machen darfst Du jedoch, wie alle Menschen auch, nur keinen solchen mehr, wie Du vor Jahren gemacht hast. Aber das wird kaum der Fall sein, weil Du so intensiv darüber nachdenkst und Dich damit auseinandersetzt.

ja ich gebe mir sehr viel mühe und dsa ist auch das mindeste was ich tun kann. ich hoffe dass mir so etwas nie wieder passiert und ich nicht noch einmal in so eine lage komme.

Du hast einen der schönsten Berufe der Welt! Jedes Jahr fahre ich ein paar Wochen in den Norden, um in den unendlichen Wäldern dort zu wandern. Wald gibt mir Geborgenheit und an einen Baum anlehnen tut oft unfassbar gut. Mich tröstet der Wald - vielleicht hielt er auch Dich über Wasser während all den Jahren.

das stimmt koltrast, ich bin sehr sehr sehr froh dass ich die chance mit dem ausbildungs platz bekommen habe, vor allem weil ich in meiner früheren heimat eigentlich eine andere ausbildung angefangen hatte. wenn ich den job nicht hätte wüsste ich auch nicht was ich machen würde. weil im wald denke ich auch nicht ständig über die vergangenheit und die zukunft nach und auch wenn ich mal alleine an einer stelle arbeite, fühle ich mich kein bisschen einsam sondern einfach gut. cool dass du das verstehst.

d)anxae87


in welches verhältnis denn? ich weiß doch wie es sich ausgewirkt hat und welche folgen es hatte. und perspektiven, meinst du von meinen ehemaligen familien mitgliedern?

Ins Verhältnis zu dem was andere Leute so in ihrem Leben angestellt haben. Ich zum Beispiel. Für dich gibt es nur deine Bewertung, deine totale Verdammnis und durch dein Schweigen sorgst du dafür, dass es auch so bleibt. Was würde es mit dir machen, wenn du es beschreibst und immer wieder sagen Leute:"Ja nu, so schlimm ist es auch nicht. Nicht toll, aber immerhin hast du keine kleinen Kinder gefressen oder so"?

Und du weißt eben nicht welche Folgen es langfristig hatte, weil da ja gar kein Kontakt mehr bestand. Vielleicht hat dein Handeln später Geschwistern geholfen sich zu lösen, eine Situation anders zu betrachten oder eben andere positive Auswirkungen auf die Familiendymanik gehabt, die du bei der Entfernung gänzlich verpasst hast.

Und andere Perspektiven meint eben die von Unbeteiligten, die eventuell einen unvoreingenommeneren Blick auf die Lage und die Familie haben, einfach weil sie nicht persönlich betroffen sind. Deine Familie hängt drinne, ihre Bewertung ist nicht frei, kann es gar nicht sein, weil mit jeder Billigung deines Verhaltens auch eine Abwertung ihres Verhaltens einher geht. Andere Leute, die eben nicht an ihrem Selbstbild kratzen wenn sie es differenziert betrachten, kommen vielleicht zu ganz anderen Schlüßen als du oder die Angehörigen.

hyellNo xdarkCness


Was würde es mit dir machen, wenn du es beschreibst und immer wieder sagen Leute:"Ja nu, so schlimm ist es auch nicht.

ich glaube nicht dass das jemand sagen würde, danae. zumindest kann ich es mir nicht vorstellen. ich weiß nicht was es mit mir machen würde, es würde mir sicher sehr schwer fallen es zu glauben (auch weil ich in der hinsicht schon schlechte erfahrungen gemacht habe). und am ende weiß ich gar nicht wie viel es für mich bedeutet.

einerseits wäre es vielleicht schon eine art erleichterung? weil ich doch gegenüber jedem mit dem ich zu tun habe, dieses gefühl habe "hoffentlich findet der nicht raus, was ich gemacht habe" und angst vor verurteilung habe. ich kann ja noch nicht mal hier anonym mit nickname einfach alles aufschreiben, obwohl mich hier keiner kennt.

aber andererseits denke ich, dass es fast nichts ändern würde wenn mir "irgendwelche" leute sagen, dass es nicht so schlimm ist. weil mir eigentlich nur wichtig ist, was bestimmte leute sagen. nämlich die paar menschen, in meiner familie die mir etwas bedeuten.

Und du weißt eben nicht welche Folgen es langfristig hatte, weil da ja gar kein Kontakt mehr bestand. Vielleicht hat dein Handeln später Geschwistern geholfen sich zu lösen, eine Situation anders zu betrachten oder eben andere positive Auswirkungen auf die Familiendymanik gehabt, die du bei der Entfernung gänzlich verpasst hast.

ja es besteht seitdem kein direkter kontakt mehr aber ich habe noch ein knappes jahr danach in der selben stadt gewohnt und hatte zumindest noch etwas kontakt zu ein paar entfernteren familien mitgleidern (cousins und so ähnlich). deswegen weiß ich sehr gut welche folgen es für meine geschwister hatte und die waren gar nicht gut.

du hast recht dass ich nicht wissen kann was seitdem passiert ist und wie sie das alles heute sehen. das stimmt, aber fakt ist, dass die familie komplett kaputt gegangen ist. ich glaube nicht, dass sie das jetzt positiver sehen als damals. ich hätte nicht gedacht, dass sie es so sehen. ich habe nämlich nicht gewollt dass es für uns schlechter wird sondern besser. das es schlechter wird, habe ich ehrlich nicht gewollt.

h=ello =dar knexss


Und andere Perspektiven meint eben die von Unbeteiligten, die eventuell einen unvoreingenommeneren Blick auf die Lage und die Familie haben, einfach weil sie nicht persönlich betroffen sind. Deine Familie hängt drinne, ihre Bewertung ist nicht frei, kann es gar nicht sein, weil mit jeder Billigung deines Verhaltens auch eine Abwertung ihres Verhaltens einher geht. Andere Leute, die eben nicht an ihrem Selbstbild kratzen wenn sie es differenziert betrachten, kommen vielleicht zu ganz anderen Schlüßen als du oder die Angehörigen.

ja so wäre das sicher sehr hilfreich für mich. gerade weil ich aus sehr "komischen" familien verhältnissen komme und das alles immer sehr kompliziert war. jemand der neutral ist und sich gut mit soetwas auskennt, kann mir da sicher einiges zu erklären und mir zumindest damit weiterhelfen. zum beispiel der therapeut. wenn ich es hinkriege mich zu verbessern und die dinge ansprechen kann.

dIan?ae8x7


zumindest kann ich es mir nicht vorstellen.

Wie auch? In deiner Welt und Sicht hast du das absolut schlimmste getan was möglich war. Vermutlich die Welt deiner Eltern, deren Wertungen übernimmt man ja automatisch als Kind. Und das die nicht begeistert sind, wenn du da alles in Frage stellst ist klar, sie fanden es ja in Ordnung so, sonst wäre es anders gewesen. Deswegen ist ja die Wertung anderer so interessant.

ja so wäre das sicher sehr hilfreich für mich. gerade weil ich aus sehr "komischen" familien verhältnissen komme und das alles immer sehr kompliziert war. jemand der neutral ist und sich gut mit soetwas auskennt, kann mir da sicher einiges zu erklären und mir zumindest damit weiterhelfen. zum beispiel der therapeut. wenn ich es hinkriege mich zu verbessern und die dinge ansprechen kann.

Da machst du dich schon wieder zur Bösen und Unfähigen. Wie wäre es mit:"Wenn es mit der Zeit und dem wachsenden Vertrauen zunehmend möglich wird mich zu öffnen und die Dinge die passiert sind anzusprechen." ?

du hast recht dass ich nicht wissen kann was seitdem passiert ist und wie sie das alles heute sehen. das stimmt, aber fakt ist, dass die familie komplett kaputt gegangen ist.

Nicht jede Familie ist es wert bestehen zu bleiben. Ich hab meine auch gecrasht und da wurde immer wieder gestöhnt "Wie konntest du nur, du ziehst uns alle mit rein, aber wir kamen ja klar." Und heute sind sie alle froh. Weißt du, wenn da viel Familie gewesen wäre, dann hättest du die gar nicht komplett zerstören können. Unter Umständen hätte es geächzt und geknarrt und mal geknallt, aber da findet man sich wieder zusammen. Wenn danach wirklich alles unrettbar hin war, dann war es das vorher schon und es lag nur ein Tischtuch drüber.

h2ello6 dariknRess


Wie auch? In deiner Welt und Sicht hast du das absolut schlimmste getan was möglich war.

das stimmt, schlimmer ging nicht weil am ende auch noch alles so sehr aus dem ruder gelaufen ist und es viele folgen hatte, die ich nicht auf dem cshirm hatte. und das tut mir SO leid weil ich es besser wissen hätte müssen.

Da machst du dich schon wieder zur Bösen und Unfähigen. Wie wäre es mit:"Wenn es mit der Zeit und dem wachsenden Vertrauen zunehmend möglich wird mich zu öffnen und die Dinge die passiert sind anzusprechen." ?

nicht absichtlich. aber ich fühle mich in dem punkt einfach so unfähig, kindisch, dumm... ich weiß, ihr habt gesagt dass es den allermeisten so gehtt in der therapie und das hilft mir schon sehr damit aber lieber würde ich das einfach besser hinrkiegen können.

Nicht jede Familie ist es wert bestehen zu bleiben.

das weiß ich. deswegen habe ich gemacht, was ich gemacht habe. weil ich wusste dass es einen knall gibt aber wollte dass das leben am ende für uns alle besser wird. anders aber besser und vielleicht sogar gut, nur war dann alles ruiniert und es wurde viel viel schlechter.

Weißt du, wenn da viel Familie gewesen wäre, dann hättest du die gar nicht komplett zerstören können.

aber mit meinen brüdern und schwestern war es immer gut, bis dahin. zumindest dachte ich das. aber sie konnten nicht verstehen wie ich so weit gehen konnte. ich kann es ihnen nicht übel nehmen

wie kam das dass es bei dir heute alle positiv sehen? einfach mit der zeit oder hast du viel daran gearbeitet? (nur wenn du sagen magst)

d]aMnaPex87


Zeit, viel Zeit und dann hatten wir nach der ganzen Zeit Auseinandersetzungen. Der Punkt war der, mir hat es damals gereicht, aber ihre Schmerzgrenze war noch nicht erreicht. Kunststück, ich hab auch das meiste auf meine schultern genommen und von alleine abbekommen. Deswegen waren sie sauer und überfordert und wussten nicht wie ich so radikal sein kann. Einige Jahre und Erfahrungen später (ich war ja nicht mehr da um irgendwas aufzufangen) wussten sie was ich meinte, hatten ihre eigene Schmerzgrenze erreicht und waren auch nicht mehr so integriert in den Strukturen, so dass sie mehr sehen konnten, sich in mich versetzen konnten, ohne sich selbst so in Frage zu stellen.

Für mich war es nicht mehr tragbar, so konnte ich nicht mehr leben und anders als du, die du gute Absichten hattest, wollte ich damals einfach nur raus und mir war egal ob das Schiff danach absäuft, in Flammen aufgeht oder weiter vor sich hindüpelt. War mir einfach wumpe. Eigentlich war ich sogar dankbar wenn es dem einen oder anderen so richtig weh getan hat. Meine Schwester ist dabei auch ziemlich zwischen die Fronten geraten, aber was wäre die Alternative gewesen? Für sie weiter leiden? Drauf gehen und alles fangen, damit sie es weiter bequem hat?

kloltxrast


Ich bin da, lese anteilnehmend mit - aber habe im Moment nichts zu sagen. Dass in Deinem (möglicherweisen) ähnlichen Fall wie bei danae sich alles auch zum Gute wendet, wünsche ich Dir so sehr.

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