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große schuld

huello nda,rknxess


danke dass du das gesagt hast, mallaig. im ernst.

es ist nicht gut gelaufen und ich fühle mich komisch, wie mit fieber. der therapeut war aber toll

MJall^aig


Es ist eine Leistung, Darkness, dass du hingegangen bist, ein Grund, ein bisschen stolz auf dich zu sein.

Ich fühle mich komisch, wie mit fieber

Ich erinnere mich gut, wie scheiss**e es mir oft ging nach einer Therapiestunde. Das ist aus der Rückschau ein Gradmesser dafür, dass es "gegriffen hat".

Warte ab, es kann sich noch verändern ...

Ich finde toll, was du zu dem Therapeuten geschrieben hast! :)^

h\ello 4darkpnesxs


du bist sehr nett, mallaig. danke.

leider habe ich überhaupt nichts geschafft. der therapeut hat sich sehr viel mühe gegeben, das habe ich gemerkt. er wollte mir helfen, aber ich habe mich wie der letzte vollidiot benommen.

hQello +darknexss


er hat sehr viel gutes zu meiner angst gesagt. er hat gesagt dass alles was ich sage in dem raum bleibt so als würde ich es auf einen zettel aufschreiben und in einen tresor stecken und niemanden die kombination verraten. niemand kann an den zettel kommen und lesen was drauf steht und niemand kann in den raum kommen und hören, was wir besprechen. er hat gesagt dass draußen gar nichts passieren kann weil alles worüber wir reden hier drinnen bleibt und dass es fast allen schwer fällt, mehr als 90%, und das nicht schlimm ist.

der anfang war also gut, ich konnte auch ein paar fragen ganz gut beantworten aber dann kam eine frage vor der ich angst hatte und ausgerechnet diese frage. ich wollte zumindest sagen dass ich dazu nicht antworten kann aber auf einmal hatte ich keine stimme und ich hatte so einen komischen druck am kehlkopf, so ein bisschen als ob man gewürgt wird oder wenn man mineralwasser mit ganz viel kohlensäure zu schnell trinkt. es tat plötzlich richtig weh und ich konnte nicht mehr richtig luft holen. der therapeut hat es bemerkt und sehr nette sachen gesagt, um mir zu helfen aber es ging nicht. ich weiß nicht wieso. er hat mich dann an der schulter angefasst und ich habe dabei so einen schreck bekommen, dass ich seine hand weg gestoßen habe. das wollte ich nicht, nicht so doll zumindest. es war furchbar peinlich und ich habe mich schrecklich benommen. ich weiß nicht ob ich da nochmal hingehen kann

d%an!aVe87


Wieso klingt doch ganz gut und soweit nicht ungewöhnlich. Du erwartest zuviel, tastet euch ran und ich finde es ganz in Ordnung klar zu kommunizieren, wenn man durch zuviel Nähe plötzlich aufgeschreckt wird.

Mach langsam, du hast einen guten Anfang gemacht, konntest schon Fragen beantworten und er hat nun eine gute Vorstellung davon wie stark die Blokade in deinem Kopf ist, wie arg es dich belästigt und wie weit der Weg wird. Das ist doch gut.

Alles gut, mach dich nicht fertig. :)_

hiello dsarknesxs


leider fühlt es sich nicht gut an.

aber du bist lieb, danke.

d*anaex87


Tut es oft nicht, ehrlich. Ich finde du machst das super, lass dich nicht entmutigen, nur weil es weh tut und lange dauert. :)_

k*oltraxst


Ich finde auch, dass der Einstieg geglückt war: Du hast reden können und auch Antworten geben. Dass es einem zuweilen "die Sprache verschlägt" kommt vor - und ist auch ein Zeichen für den Therapeuten, dass da etwas (vorläufig noch) Unsagbares hockt.

Das Anfassen an der Schulter konntest Du nicht annehmen oder zulassen und der Therapeut wird sich Gedanken darüber machen und Dich eventuell darauf ansprechen. Ganz sicher wollte er Dir NICHT zu nahe treten. Wahrscheinlich war es eine ähnliche Aktion wie bei mir damals habe es mal detailliert beschrieben auf Deine Nachfrage hin und sie hätte Dich beruhigen oder "erden" können. Möglicherweise bist Du es nicht gewohnt, "einfach so" angefasst zu werden - ohne "eindeutige" Absicht. Beim Therapeute wars - da mache ich eine Wette - berufliche Empathie.

Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an: es war der Anfang. Erwarte nicht zu schnelle Veränderungen, aber kleine, beharrliche Schritte führen zum Erfolg.

Ja, eine Psychotherapie tut oft weh in der Seele. Wenn Altes angerührt wird und "auftaut". Auch ich war nachher erschöpft wie nach einer Bergtour und die Nacht nach der Therapiestunde war jeweils ziemlich kurz, denn ich schrieb und schrieb... schrieb mich frei. Dann konnte ich schlafen. Tief und traumlos.

Du hast ein gutes Körpergefühl, kannst diese Zustände so gut beschreiben. Das können nur wenige.

M8all9aig


Mich beeindruckt ebenfalls, wie reflektiert du bist, Darkness. Deine Selbstbeobachtung funktioniert nicht nur, sie ist auch sehr gut mitteilbar bzw. du bringst sie sehr eindrucksvoll und nachvollziehbar zu uns rüber.

Gute Voraussetzung, in winzigen Schrittchen doch etwas zu erreichen. Mein Rat an dich ist nur ein einziger, wirklicher: Versuche, dich nicht unter Druck zu setzen. Es gibt bei der Therapie keinen Erfolgsdruck, der angebracht wäre.

Und natürlich kannst du wieder hingehen. Hättest du dich vor einem Arzt geschämt wegen deiner Nacktheit, die du für einen Moment offenbaren musstest, um eine Untersuchung zu ermöglichen, würdest du es doch auch weiter können, wenn du dich erholt hättest, denke ich. Der Therapeut ist der Arzt für deine Seele.

Nur Mut, das wird ...!

h`ello- darknexss


danke ihr seid alle zusammen so geduldig mit mir und so nett trotz allem. eure ratschläge und die lieben sachen, die ihr schreibt helfen mir sehr. danke @:)

inzwischen fühle ich mich mit der letzten therapie auch nicht mehr ganz so doof und unwohl. es ist zwar nicht weg, ich habe noch immer viele komische gefühle, schäme mich und finde es schade, dass ich das in der situation nicht besser hinkriege und mich einfach für die eine stunde etwas zusammenreißen kann. aber ich versuche zumindest es nicht ganz so schwer zu nehmen und jetzt klappt das auch schon ein bisschen.

leider muss ich etwas zugeben: meine nächste therapiestunde am freitagabend (und ab jetzt immer freitags, weil ich wochentags und vormittags keine zeit mehr habe) wollte ich gestern absagen mit einer blöden lüge. ich weiß dass das nicht okay war und falsch... ich habe es trotzdem getan, ich hatte das gefühl nicht wieder dahin zu können und habe mich geschämt. jetzt schäme ich mich genau dafür, dass ich nicht ehrlich war und gelogen habe.

der therapeut hat mir aber sofort geantwortet, dass es okay ist wenn ich wirklich krank bin und nicht kommen kann, aber wenn ich nicht krank bin oder es mir bis freitag besser geht, soll ich unbedingt kommen weil er möchte mir ein paar sachen zum thema therapie erklären, so ganz allgemein, die aber trotzdem hilfreich sind. ich kann dabei auch erstmal nur zuhören und fragen stellen. dann habe ich die lüge zugegeben und mich entschuldigt und jetzt gehe ich am freitag wieder hin.

ich hoffe bloß dass es diesmal etwas besser läuft und ich nicht wieder so blöd reagiere mit nicht atmen können.

M_aPllaxig


Schade finde ich, wie kritisch du mit dir selbst bist. Ein wenig Mitgefühl mit der verwirrten und unglücklichen jungen Frau, die du bist? Mit einer guten Freundin in derselben Lage würdest du vermutlich viel weniger herb umgehen, oder?

Der Therapeut scheint wirklich super zu sein, ich finde, er lässt dir auf angenehme Art jederzeit alle Türen offen. Es wäre mehr als schade, wenn du diesen "ungehobenen Schatz" jetzt so auf sich beruhen ließest. Aber aus deinen letzten Sätzen geht ja hervor, dass du doch wieder hingehen willst. :)^

ich nicht wieder so blöd reagiere mit nicht atmen können.

Wieso ist das blöd? Ich finde es nur zu verstäündlich, und der Mann ziemlich sicher auch.

MualDlraixg


Buchstabensalat. Ich wollte sagen: "... nur zu verständlich, und der Mann (Therapeut) findet das sicher auch."

d"anaDex87


Alles gut, wirklich. Scheint ein wirklich guter Therapeut zu sein. ;-)

du musst dich nicht schämen, ich weiß nicht wieviele Sitzungen ich geschwänzt habe, weil ich Angst hatte. ;-)

h&ellMo da+rknexss


hallo mallaig!

ich kann kein mitgefühl mit mir haben, nicht nach allem was ich in meinem leben bisher falsch gemacht habe. ich bin selbst schuld daran dass ich in ganz genau dieser situation bin und das einzige was ich tun kann ist, es auszubaden.

Der Therapeut scheint wirklich super zu sein, ich finde, er lässt dir auf angenehme Art jederzeit alle Türen offen. Es wäre mehr als schade, wenn du diesen "ungehobenen Schatz" jetzt so auf sich beruhen ließest. Aber aus deinen letzten Sätzen geht ja hervor, dass du doch wieder hingehen willst.

ja ich finde auch dass er immer sehr viele gute sachen sagt und ich habe ihm gegenüber eigentlich ein gutes gefühl. deswegen finde ich es doppelt schlimm, dass mir das alles trotzdem so schwer fällt. aber nein ich will nicht aufgeben sondern mich da irgendwie durchbeißen. es ist mir zu wichtig weil ich das gefühl habe es ist vielleicht die einzige chance um irgendwann so weit sein zu können, um verzeihung zu bitten.

Wieso ist das blöd? Ich finde es nur zu verstäündlich, und der Mann ziemlich sicher auch.

weil es sich furchtbar schlimm anfühlt und ich davon panik bekomme. außerdem will ich soetwas nicht wenn jemand dabei ist, genau wie weinen. ich kann das nicht und ich will es auch nicht

d<a7nae87


Locker lassen, atmen und nicht soviel erwarten undzwar von dir. Du bist ein Mensch, keine Maschine. :)_ Vertrauen ist nicht zack! da sondern braucht, dass weiß dein Therapeut so wie du und ich. Und aus Angst machen Menschen ganz andere Dinge als eine kleine Lüge zu erzählen.

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