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große schuld

hneYllo 'da~rkxness


mein therapeut sagt es hat nicht mit schuld zu tun sondern mit trauer. weil ich nicht über meine mutter trauern kann und nichts fühle, nur schuldgefühle und er denkt, ich erlaube es mir nicht traurig zu sein. ich weiß nicht was ich denken soll, mich bringt das so durcheinander und ich kann nicht einmal einen einzigen satz dazu sagen ohne mich fast übergeben zu müssen. meine mutter, es war nie gut mit ihr, nie nie nie. mein therapeut sagt man darf trotzdem traurig sein, weil jeder mensch hat nur eine mutter. aber ich bin schuld an allem was passiert ist und obwohl es zuhause nie gut war, wollte ich nicht dass DAS passiert. gerade habe ich das gefühl ich hätte nie mit der therapie anfangen sollen, es macht alles nur schlimmer und ich weiß überhaupt nicht mehr weiter

Suternexnse4gler123


Hallo liebe darkness,

den Ansatz von deinem Therapeuten finde ich sehr schön. Kannst du denn bisschen Trauer über deine Mutter fühlen? Was genau fühlst du, wenn du mal versuchst diese Trauer zuzulassen (z. B. das übergeben-Gefühl das du schon geschrieben hast)? Glaubst du, dass du die beiden Gefühle Schuld und Trauer gleichzeitig fühlen könntest? Und wenn nicht, was in dir wehrt sich dagegen?

Das Gefühl nach einer Therapiestunde, alles wird schlimmer, kenne ich sehr gut. Mach dir deswegen keine Sorgen, das ist normal wenn Gefühle aufgewirbelt werden.

k|ol}tCraxst


Ja, Sternensegler schreibt es! Ich wollte Dir auch vom Gefühls-Wechselbad berichten, was man nach einer Therapiestunde haben kann. Sich frei schreiben hilft... wie schon oft gesagt.

Mein Therapeut hat mich so an das für mich extrem schwierige und belastende Thema "Mutter" (bzw. Nicht-Mutter) herangeführt: ich soll der ganzen Wut Ausdruck geben und wenn die durchlebt ist, kann (nicht "muss" oder "wird") sich Trauer einstellen. Zeitweilig habe ich meine Mutter gehasst und der Therapeut sagte, dass Hass verhinderte Liebe ist. Wenn ein Kind nicht geliebt wird und auch nicht zurücklieben kann/darf, entwickelt es Hass, weil es den "Betrug" spürt. In meinem Fall kam nach der Wut (war befreiend, sie ausdrücken zu dürfen, ohne bewertet zu werden) keine Trauer, sondern eine wohltuende Gleichgültigkeit der Person gegenüber, die mir so sehr geschadet hat im Leben. Diese Gleichgültigkeit hält an - schon über 40 Jahre.

Dein Fall ist wohl anders gelagert - ich weiss es ja nicht - aber vielleicht kommt bei Dir die Trauer, nachdem Du noch einmal durch die Schuld (so es denn eine ist) gegangen bist. Auf jeden Fall wird Dir leichter werden. Es braucht halt noch eine Zeit, und ich rate Dir, Dir die Zeit zu geben.

hwellZo darkxness


hallo sternensegler

Kannst du denn bisschen Trauer über deine Mutter fühlen? Was genau fühlst du, wenn du mal versuchst diese Trauer zuzulassen (z. B. das übergeben-Gefühl das du schon geschrieben hast)?

ich weiß es nicht. ich fühle dass ich es nicht aushalten kann. es ist nicht wut wie bei koltrast aber ich halte es nicht aus. ich denke ich kriege keine luft mehr oder muss mich übergeben und eigentlich will ich am liebsten alles vergessen das mit ihr zu tun hat, für immer.

ich wünschte es wäre anders gewesen in meiner familie. einen vater habe ich nicht oder zumindest weiß ich nicht wie er heißt, das hat mir meine mutter nie gesagt. meine mutter hat so viel schlechtes gemacht und gleichzeitig denke ich dass ich nicht darüber urteilen darf, ich am allerwenigsten von allen, weil ich selbst so viel falsch gemacht habe. und ich wollte nicht dass sie stirbt, ich wollte nur dass es aufhört und wir abhauen können. dass es am ende so kommt, das wollte ich nicht. es tut mir so leid so so so leid und ich wollte es nicht.

Glaubst du, dass du die beiden Gefühle Schuld und Trauer gleichzeitig fühlen könntest? Und wenn nicht, was in dir wehrt sich dagegen?

ich weiß es nicht. es vermischt sich alles und es wird mir zu viel.

Das Gefühl nach einer Therapiestunde, alles wird schlimmer, kenne ich sehr gut. Mach dir deswegen keine Sorgen, das ist normal wenn Gefühle aufgewirbelt werden.

es ist nicht nur das gefühl nach der stunde. ich habe das gefühl seit ich die therapie angefangen habe geht alles den bach runter. ich kann mich nicht mehr richtig zusammenreißen und bin ständig durch den wind, komme nicht mehr so richtig gut klar. vorher war es auch oft nicht so gut für mich (innerlich mit meinen schuldgefühlen) und ich wollte dass ich es irgendwie verarbeiten kann damit ich ein besseres leben leben kann und um verzeihung bitten kann. aber stattdessen ist alles schlechter geworden und plötzlich ist da nicht nur die schuld sondern vieles anderes.

Mein Therapeut hat mich so an das für mich extrem schwierige und belastende Thema "Mutter" (bzw. Nicht-Mutter) herangeführt: ich soll der ganzen Wut Ausdruck geben und wenn die durchlebt ist, kann (nicht "muss" oder "wird") sich Trauer einstellen. Zeitweilig habe ich meine Mutter gehasst und der Therapeut sagte, dass Hass verhinderte Liebe ist. Wenn ein Kind nicht geliebt wird und auch nicht zurücklieben kann/darf, entwickelt es Hass, weil es den "Betrug" spürt. In meinem Fall kam nach der Wut (war befreiend, sie ausdrücken zu dürfen, ohne bewertet zu werden) keine Trauer, sondern eine wohltuende Gleichgültigkeit der Person gegenüber, die mir so sehr geschadet hat im Leben. Diese Gleichgültigkeit hält an - schon über 40 Jahre.

hallo kolrast. ich wollte dich schon fragen welche gefühle du für deine mutter hattest oder hast und wie du damit klar kommst, aber am ende habe ich mich nicht getraut weil es bestimmt sehr intim ist und schwierig. darum danke dass du es erklärt hast.

wut. ich habe keine und ich denke das ich auch keine haben darf nach allem was ich angerichtet habe. aber es bedeutet nachdem du deine wut und negativen gefühle rausgelassen hast, war es für dich einfacher und deine mutter dir egal? wie hast du das rausgelassen? aufgeschrieben und darüber geredet? wie konntest du das aushalten? ich glaube ich könnte das nie aushalten, es ist so vieles an das ich mich nicht erinnern will.

k[oljtrhasxt


Du hättest mich schon lange fragen dürfen. Du bist auch offen und ehrlich zu uns, deshalb bin ich es auch. Ausserdem ist das Thema "Mutter" für mich erledigt.

Ich habe durch meine "Mutter" sehr viel Gewalt erlebt, schon als Kleinstkind. Aus dieser Zeit kam im Laufe der Therapie viel "Schwammiges" oder "Nebliges" an die Oberfläche und das tat unheimlich weh. Ein Kleinstkind besteht ja vor allem aus Gefühlen und Stimmungen, kann sich verbal nicht ausdrücken. Während der Kindergartenzeit wusste ich sehr wohl, was mir da geschah, versuchte auch immer, abzuwehren oder mich zu verkriechen - oft bin ich auch weggelaufen. Mit niemandem konnte ich darüber sprechen, denn ich wusste, dass alles nur noch schlimmer wird, wenn ich jemandem davon erzähle. (Später erfuhr ich, dass eine liebe Nachbarin mich immer dann zu sich holte auf einen Besuch, weil sie "Langeweile..." hatte und ich so ein "herziges Mädchen" sei... wenn sie aus unserer Wohnung Schläge und Schreie hörte. Jedesmal, wenn Frau D. mich holte, dachte ich, dass ein Engel sie schickt...) Während der Jugendzeit ging es so weiter und mein 8 Jahre jüngerer Bruder war geboren. Sobald er etwa 2 Jahre alt war, sah ich an ihm die Spuren von Gewalt - DIE kannte ich gut! Ich bot Mutter an, anstelle von ihn MICH zu schlagen, ich sei es ja gewöhnt...

Im Alter von 15 Jahren schlug ich zurück und erschrak über mich selbst. "Man" schlägt seine Mutter nicht. Erstaunliches geschah: eine einzelne Ohrfeige bewirkte, dass sie mich nie wieder schlug. Ein paarmal versuchte ich es noch und ich hob warnend meine Hand - das reichte. Von da an machte sie mich verbal fertig und der übliche Psychoterror wurde intensiviert.

Ich hatte einen herzensguten Vater, der nicht ankam gegen seine Furie von Frau. Und Vieles bekam er auch nicht so mit, denn Mutter berichtete Falsches über meine Striemen und blauen Flecke...

Ausgehalten habe ich das Ganze, weil ich mir immer vor Augen hielt: mit 20 ist das alles fertig, dann ziehe ich weg. (Damals war man mit 20 volljährig.)

Ich war sehr gut in der Schule, zumeist Klassenbeste. ALLE Zusatzfächer belegte ich und in allen war ich gut. Ich flüchtete mich ins Lernen und fand in mehreren Lehrpersonen "Ersatzmütter". Niemandem habe ich mich anvertraut.

Im Rahmen der Therapie (Du erinnerst Dich: Grund war meine Herzkrankheit) kam so allmählich auch meine extreme Jugend aufs Tapet. Im Gegensatz zu Dir war ich froh, ENDLICH reden zu dürfen. Und das erst noch bei einem Seelenfachmann, der all das auffangen konnte, einordnen und mir den Weg aus dem tief verdrängten Schlamassel zeigen. Kinder sind Weltmeister im Verdrängen, sagte er mir einmal, nur so überleben sie.

An Vieles "wollte" ich mich auch nicht erinnern, aber subtil hat der Psychiater nachgebohrt und mir auch erklärt, warum er das tut - nicht um mich zu quälen, sondern deshalb, weil auch der letzte Seelenmüll raus muss.

Über meine Therapie habe ich Tagebuch geführt und ihm immer geschickt, was ich aufgeschrieben hatte. In der nächsten Stunde redeten wir darüber.

Dank meiner Vielschreiberei ging die Therapie kürzer als angenommen.

Ja, es war zwischendurch schwer, alles auszuhalten - aber es ging. Und jedesmal wurde ich ein bisschen stärker.

Ich nehme an, dass Deine Mutter tot ist. Deshalb kannst Du Dich aktiv nicht mehr mit ihr auseinandersetzen. Meine lebt immer noch (inzwischen ist sie 90) und ich habe sie seit meinem 27.Lebensjahr nicht mehr gesehen oder gesprochen. Es sind über 40 Jahre her und mir geht es gut.

Vor 22Jahren rief sie mal an, wollte, dass wir uns wieder annähern, Vater sei ja tot und Bruder und ich seien Halbwaisen. (Drama Drama, das konnte sie gut.) Ich sagte: -Bruder ist Ende Dreissig und ich bin Mitte Vierzig, wir sind keine Halbwaisen. Du hast meine Kontaktversuche zu Vater immer torpediert - aus nur Dir bekannten Gründen. Ich will keinen Kontakt zu Dir haben und keine Anrufe mehr. -Ich habe doch Enkelchen, schniefte sie, die ich noch nie gesehen habe, geschweige denn hüten (??? ?!!!!!!!) durfte. (Als ob ich einer gewalttägigen Person meine Kinder anvertraut hätte.) -Ja Du hast Enkel, der eine ist 22 und der andere 19. Von "Enkelchen" kann keine Rede sein. Du hast bereits eine Urenkelin, ein halbes Jahr alt. Und jetzt gehe ich meinen Lebensweg weiter und Du den Deinen. Ich wünsche Dir viel Glück dabei. Adieu. (Dann legte ich auf. Seitdem ist Ruhe.)

Nun habe ich Dich zugetextet. Das habe ich nur gemacht, weil Du gefragt hast.

Ich habe NIE meine Kinder geschlagen und gequält. NIE habe ich sie verbal erniedrigt - zu gut wusste ich, was kaputt geht, wenn man ein Kind plagt. Es heisst manchmal, dass Kinder, die von ihren Eltern Gewalt erfahren haben, selber auch gewalttätig gegenüber ihren Kindern werden - dass sie das Muster weitergeben, was sie erfahren haben. Dieser Meinung bin ich nicht.

kIolturast


??Ein paarmal versuchte ich es noch ?? FEHLER: Ein paarmal versuchte SIE es noch...

hfello fdarknxess


ich wollte dir nicht zu nahe treten und deine gefühle verletzen mit einer vielleicht unhöflichen oder zu neugierigen nachfrage, auch wenn sie gar nicht neugierig gemeint ist. ich wusste nicht das du mit dem thema abgeschlossen hast und es für dich okay ist, deswegen habe ich mich nicht getraut.

WIE hast du es nur geschafft damit abzuschließen? ich weiß du hast schon alles erklärt, wie dein therapeut vorging und was du daraus gemacht hast, aber trotzdem kann ich mir vor allem jetzt, nachdem ich gelesen habe was du mit deiner mutter erlebt hast und wie viel schlechtes du aushalten musstest, kaum vorstellen wie man das schaffen kann. vieles hat mich an meine mutter erinnert.

ich kann auch mit niemandem darüber sprechen. nicht darüber was passiert ist und wie. einmal habe ich es versucht, in der schule und es ist schief gelaufen weil die lehrerin es nicht geglaubt hat. obwohl die schon meine älteren geschwister kannten und wussten das wir aus einer "problem familie" kommen. dann habe ich es nie wieder versucht, es hätte alles nur schlimmer gemacht wenn die zuhause mitbekommen hätten dass ich jemandem davon erzähle.

koltrast ich bin nur ein "irgendwer" und weiß nicht sehr viel. meine meinung ist nicht wichtig aber trotzdem will ich dir sagen dass ich finde du hast es richtig toll hingekriegt. du hast es geschafft es für dich gut zu machen obwohl alles so furchtbar schwierig und beschissen begonnen hat. du hast es sehr sehr sehr sehr gut gemacht mit deinem bruder und mit der schule und mit dir, du hast deinen kleinen bruder beschützt und hast jahrelang alles ausgehalten und später geschafft dich zu verteidigen. und viel später mit deinen kindern hast du es ganz richtig gemacht und warst niemals schlecht zu ihnen und das ist am allerwichtigsten. ich hoffe du bist stolz auf dich dass du das hinbekommen hast weil du musstest viel aushalten und sehr tapfer sein und oft großen mut beweisen. das hast du richtig richtig gut gemacht

h|ello dKa#rkxness


ich weiß nicht warum, aber mir wird im moment alels zu viel und ich weiß einfach nicht weiter

k[oltrYast


WIE hast du es nur geschafft damit abzuschließen?

Ich weiss es auch nicht! Im Laufe der Therapie merkte ich, wie meine ersten 20 schlimmen Lebensjahre immer mehr verblassten und ich offen wurde für Neues und auch neugierig darauf. Meine schlimmen Erfahrungen und Erlebnisse dominierten mein Denken nicht mehr. Der Therapeut hat mir mit seinem Wissen geholfen und ich habe mir dadurch selber helfen können. Aber die Therapie war zeitweilig hart - DAS erlebst Du ja gerade selber. Es gab also keinen "Tag X" und alles war "vorbei". Ich muss Dir auch sagen, dass es immer noch Momente gibt, die als Trigger wirken. Irgendwo schrieb ich mal, dass ich aus dem Tram ausstieg, weil ich sah, wie eine Mutter ihr Kind schlägt. Ich rannte über die Strasse und packte die Frau am Arm, sagte, sie soll aufhören, Kinder schlägt man nicht, man REDET mit ihnen. Schlagen macht ihre Seelen kaputt. Ich kann es nicht mit ansehen, wenn Erwachsene Kinder schlagen, da brennen mir alle Sicherungen durch.

vieles hat mich an meine mutter erinnert.

Stell' Dir vor: Du und ich sind auch nicht alleine mit einer schlimmen Kindheit! So viele Mädchen und Jungen haben eine schlimme Kindheit - nur weiss man wenig von dem Elend, weil es hinter verschlossenen Türen passiert und die Kinder sich nicht trauen, zu sprechen.

einmal habe ich es versucht, in der schule und es ist schief gelaufen weil die lehrerin es nicht geglaubt hat. obwohl die schon meine älteren geschwister kannten und wussten das wir aus einer "problem familie" kommen. dann habe ich es nie wieder versucht, es hätte alles nur schlimmer gemacht wenn die zuhause mitbekommen hätten dass ich jemandem davon erzähle.

Leider gibt es richtige Feiglinge von Lehrern, die aus verschiedenen Gründen nichts unternehmen wollen. Da ist für sie das Einfachste, es "nicht zu glauben". Heute gibt es an vielen Schulen in der Schweiz eine Vertrauensperson, an die sich geplagte Kinder/Schüler wenden können - und da wird dann professionell gehandelt, dass "die zuhause" die Situation nicht noch zu ihren Gunsten ausnutzen können und für das Opfer alles verschlimmern. Leider gab es diese Möglichkeit zu Deiner Zeit noch nicht.

du hast es geschafft es für dich gut zu machen obwohl alles so furchtbar schwierig und beschissen begonnen hat.

Ich wiederhole mich: ALLEINE hätte ich es NIE geschafft.

ich hoffe du bist stolz auf dich dass du das hinbekommen hast weil du musstest viel aushalten und sehr tapfer sein und oft großen mut beweisen. das hast du richtig richtig gut gemacht

Vielen Dank für Deine lieben Worte. Nein, stolz bin ich nicht auf mich - aber ich bin dankbar, es geschafft zu haben. Auch das mit der Kindererziehung. Ich habe es schaffen wollen, jeden Tag von Neuem. Kinder sind eine enorme Herausforderung - und das Kostbarste, was eine Familie haben kann, vorausgesetzt, es ist eine GUTE Familie. Meine war nicht gut und Deine war überhaupt nicht gut, schlimmer als meine.

ich weiß nicht warum, aber mir wird im moment alels zu viel und ich weiß einfach nicht weiter

Ja, man hat immer mal wieder mutlose Phasen. Vertraue Deinem Therapeuten, JETZT darfst Du reden, ohne dass Dir Nachteile entstehen daraus. Nutze diese Gelegenheiten und mache sie als Geschenk an Dich selbst: jede Therapiestunde lang bist Du für den Therapeuten die wichtigste Person, er ist ganz für Dich da. Erleichtere Deine Seele und sage ihm ALLES, er wertet Dich nicht, sondern gibt Dir Ratschläge zur Selbsthilfe. Vielleicht kommt bald die Zeit, wo Dir nach jeder Stunde ein bisschen leichter ist - DAS ist dann das Geschenk.

hiell`o darMknexss


Im Laufe der Therapie merkte ich, wie meine ersten 20 schlimmen Lebensjahre immer mehr verblassten

warum ist es bei mir ganz genau andersrum koltrast? im moment ist es besonders schlimm. ich erinnere mich an dinge, von denen ich dachte dass ich mich nie wieder an sie erinnern werde und die ich eigentlich schon lange vergessen hatte, zum glück. und ich kann es nicht abstellen egal wie sehr ich es versuche. ich will das nicht, ich wünschte es würde auch verblassen und mich in ruhe lassen aber ich weiß nicht wie. es braucht zeit, das weiß ich aber ich halte es nicht mehr aus. dass es von woche zu woche nur schlechter wird und immer mehr und mehr mit dem ich nicht klarkomme. vor der therapie oder bevor ich angefangen habe hier zu schreiben, weil ich die schuld gefühle nicht mehr aushalten konnte und etwas ändern wollte, war es nicht gut, zumindest nicht richtig gut. aber es war besser als jetzt und ich wünschte ich könnte zurück. es liegt allein an mir und nicht an dem therapeuten aber das einzige was ich mit der therapie ganz sicher gelernt habe, ist das ich es einfach nicht ändern kann. natürlich wusste ich das schon vor der therapie aber jetzt weiß ich es auch ganz tief im kopf. ich habe schlimme fehler begangen und ich kann sie nicht zurücknehmen und das wird so bleiben. wahrscheinlich ist das auch nur fair und es ist jetzt eben mein job das so hinzunehmen und ohne anderen noch mehr ärger zu machen weiterzuleben bis mein leben rum ist. vielleicht habe ich mich auch die ganze zeit über geirrt was meine geschwister betrifft. vieleicht muss ich sie in ruhe lassen damit sie ihr leben auf die reihe bekommen können und irgendwann auch glück haben im leben. wenn ich versuche den kontakt aufzunehmen schadet ihnen das vielleicht nur wiel sie dann auch anfangen sich zu erinnern und weil sie überhaupt nichts von mir wissen wollen. ich weiß es nicht. sie fehlen mir im moment so. so schlimm war es noch nie. ich kriege nachts jedes mal solche bauchschmerzen das ich nicht schlafen kann weil ich zurück will. nach hause. obwohl ich früher immer nur weg wollte von zuhause und niemals zurückkehren. und jetzt ist das auch nicht richtig, aber ich weiß nicht mal ob ich irgendwo jemals richtig sein werde und nicht fehl am platz. und ich bin so froh dass du es geschafft hast koltrast. du hast es geschafft mit therapie dass es verblasst. du hast es durchgezogen und auch wenn du selbst nicht stolz auf dich bis, sind deine kinder bestimmt unendlich froh darüber weil du so eine liebe mama für sie bist mit einem guten herzen. du hast ihnen nie weh getan und das ist das wichtigste.

h^elQlo dyarkyness


heute habe ich es auch in meinen job total vermasselt mit meinem kollegen. ich kann da nie wieder hin gehen und dann habe ich gar nichts mehr

k#olJtrasxt


im moment ist es besonders schlimm. ich erinnere mich an dinge, von denen ich dachte dass ich mich nie wieder an sie erinnern werde und die ich eigentlich schon lange vergessen hatte, zum glück. und ich kann es nicht abstellen egal wie sehr ich es versuche.

Für mich ist das ein Zeichen, dass die Therapie zu wirken beginnt - und auch, dass Du toll mitmachst. :)^ Auch ich hatte solche Therapiestunden, aus denen ich kam wie durch die Mangel gedreht. Aufschreiben hat mir geholfen, die auftauchenden Erlebnisse und Gefühle los zu werden - wenn ich was aufschreibe, werde ich "frei" davon, muss nicht mehr dran denken, dass ich dem Therapeuten noch dies oder jenes sagen wollte. Ich dachte, dass es reicht, wenn ich mich während der Therapie damit befasse und nicht täglich und nächtlich.

ich wünschte es würde auch verblassen und mich in ruhe lassen aber ich weiß nicht wie. es braucht zeit, das weiß ich aber ich halte es nicht mehr aus. dass es von woche zu woche nur schlechter wird und immer mehr und mehr mit dem ich nicht klarkomme.

Es WIRD verblassen - aber es braucht viel Zeit. Sag' dem Therapeuten, wie es Dir im Moment zumute ist und vielleicht verschreibt er Dir ein leichtes Psychopharmaka. Auch ich nahm 2 Monate solche Tabletten, sie gaben mir etwas Distanz und Ruhe. Dann war ich stark genug, weiterzumachen.

ich weiß es nicht. sie fehlen mir im moment so. so schlimm war es noch nie. ich kriege nachts jedes mal solche bauchschmerzen das ich nicht schlafen kann weil ich zurück will. nach hause. obwohl ich früher immer nur weg wollte von zuhause und niemals zurückkehren.

Das ist "normal", dass Kinder immer zurück wollen, auch wenn sie es nicht gut haben zuhause - sie sind doch so abhängig. Ich bin mehrmals weggelaufen und war doch froh, wenn mich Nachbarn oder Polizei zurückbrachten. Vielleicht bist Du auch jetzt noch, als Erwachsene, in diesem Nachhausemodus drin - obwohl Du nicht mehr abhängig von der Familie bist.

sind deine kinder bestimmt unendlich froh darüber weil du so eine liebe mama für sie bist mit einem guten herzen. du hast ihnen nie weh getan und das ist das wichtigste.

DAS werden Deine Kinder auch mal von DIR sagen, denke ich, denn Du hast ein grosses Herz und bist eine liebe Seele.

Wenn Du Kontakt hättest zu den Geschwistern, würde ich eine "Geschwistertherapie" empfehlen. Ich denke nämlich, dass die genau so Sehnsucht nach Dir haben, wie Du nach ihnen. Ihr wart eine Schicksalsgemeinschaft und die ist nicht mehr, weil Du weg bist.

heute habe ich es auch in meinen job total vermasselt mit meinem kollegen. ich kann da nie wieder hin gehen und dann habe ich gar nichts mehr

Ich weiss nicht, was los war, denke jedoch, dass Du zu schwarz siehst. Vielleicht kannst Du mit Deinem oder Deiner Vorgesetzten über das Vorgefallene reden.

h-ello tdar_knesxs


ich habe meinen kollegen geschubst und angeschrien. wir waren nach der arbeit zusammen schwimmen, es gibt in unseren wäldern viele kleine seen und manvchmal gehen wir nach feierabend noch kurz schwimmen. er hat etwas gemacht was ich nicht wollte, das war mein fehler denn er dachte das ich es wollte. aber ich wollte es nicht und habe mich erschrocken und ihn weggeschubst, aber noch schlimmer ihn angeschrien. ich habe in dem moment die nerven verloren und das obwohl mein kollege der einzige ist, der fast ein bisschen wie ein freund für mich ist und immer nett zu mir war. ich kann nicht mehr hingehen.

G:numsxel


Aber doch kannst du hingehen! Du erklärst dem Fast-Freund, was für ein Film in Dir ablief und ER dafür nichts kann. Möglicherweise wollte er Dir etwas näher kommen als üblich und Du hast das nicht erwartet oder warst darauf nicht vorbereitet. Das kann doch vorkommen. Gewiss ist er verunsichert und deshalb würde ich morgen auf der Arbeit als Erstes das Gespräch suchen.

hRello *darOkness


ich kann das nicht erklären. ich weiß nicht wie. und er hat gesagt er dachte dass ich es wollte wegen irgendwelcher zeichen die ich ihm gegeben habe, aber ich habe ihm überhaupt keine zeichen gegeben. nicht ein einziges. trotzdem hätte ich die nerven behalten müssen und ihn nicht schubsen und anschreien dürfen.

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