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Warum gibt es keine Vorsorge für die Psyche/Psychologie?

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Peddi, bitte trenn mal Dein ganz persönliches Anliegen der jährlichen Seelenkontrolle bei einer Person vom Fach von dem gleichen Vorgang mit Scheckheftcharacter für alle.

Die Einzelperson kann sich einen Arzt mit Zusatzausbildung suchen und einmal jährlich um ein Gespräch bitten, bei Beschwerden aus dem letzten Absatz von dir sollte dann etwas für die Seele herausspringen.

Der Allgemeinheit eine weitere Vorsorgeleistung anbieten leitet die notwendige Leistung nicht automatisch an die richtigen Personen. Wie oft habe ich gehört: "auf die Untersuchung habe ich doch einen Anspruch, die steht in der Vorsorgeliste" und damit wird der Medizinbetrieb in Gang gehalten. Die Schlauen des Medizinwesens würden eine solche weitere Regelleistung für sich auszunutzen wissen, warum wohl sind einige Bereiche so überlastet, dass keine Termine zu erhalten sind? Mit dem Hinweis auf regelmäßige Kontrolle oder vorsorgliche Kontrolle sind bequeme und Geld bringende Kunden angebunden; egal ob wirklich erforderlich oder nicht. Die "nicht erforderlich" en Kunden blockieren die Zeiten für wirklich wichtige Fälle.

Ehe ein Psychotherapeut zu deinen Anmerkungen bezüglich eigener Finanzierung der Ausbildung etwas schreibt: was ist die Folge einer selbst finanzierten Ausbildung? Das Geld muss wieder herein kommen. Im Psychotherapiesektor geschieht dies nicht durch möglichst viele neue Klienten mit kurzen Therapiezeiten; schon gar nicht durch einmalige "Vorsorgegespräche", selbst wenn diese den doppelten Stundensatz bringen sollten.

Im Pflegesektor liegen die negativen Folgen einer selbst finanzierten Ausbildung offen. Alle wundern sich, dass Personal fehlt. Scheinbar hat nie einer gefragt, welcher Idealist zunächst viel Geld in eine Ausbildung steckt (das er nicht hat) um dann eine schlecht bezahlte Arbeitsstelle zu finden?

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