» »

Weiblicher Narzissmus

p$in_knic6ox75


Ich für mich bin mir da 100%ig sicher. Das kann bei dir ganz anders sein. In meinem Fall weiß ich, dass es so ist.

ok @:)

m<ond+ysterxne


Hallo Alias,

ich bin gedanklich noch dabei. Das wollte ich Dir nur mitgeteilt haben, auch wenn mir gerade sonst nichts weiter einfällt.

*:)

Alias 736247


Ich hatte eine sehr stressige Woche und kam daher nicht mehr an den pc. Melde mich aber auch noch ausführlicher

Alias 736247


So, nun bin ich mal am PC.

Ich muss sagen, dass es mir insgesamt deutlich besser geht, seit ich durch den Dialog hier die Sicht der Dinge etwas zurechtrücken konnte.

Ich habe meinen Vater die letzten Tage öfters mal getroffen, aber ich habe mich ihm nicht mehr verpflichtet gefühlt. So blöd es klingt, aber ich fand das Klima angenehmer.

Allerdings bin ich noch ganz stark in dieser Habachtsituation, dass es eben doch wieder anders wird und mir dann schlechter geht.

Kennt ihr das, dieses auf und ab?

Alias 736247


Ich möchte euch gerne von einem kleinen Erfolgserlebnis berichten.

Im Geschäft gab es heute mächtig Ärger. Und früher hätte ich so eine Situation, wie sie heute ist, mächtig persönlich genommen. Ich hätte vermutlich geheult, mich persönlich angegeriffen gefühlt und überhaupt nicht damit umgehen können. Ich wäre mir klein und schlecht vorgekommen, als hätte ich alles falsch gemacht. Diesmal konnte ich aber mich total davon distanzieren und die Sache ohne großen Aufriss regeln. Das macht mich gerade total stolz. Ich habe mich nicht wie das kleine Mädchen gefühlt, das etwas falsch gemacht hat (denn das hatte ich nicht) und ich hatte mir die SChuld auch nicht aufgeladen.

P'rIadaTe"uxfel


Liebe Alias,

was du da in deinem gestrigen Post schilderst, hätte von mir sein können ;-) Ich hab früher auch viele Dinge viel zu persönlich genommen und alles viel zu sehr an mich herangelassen. Mich da abzugrenzen, gelingt mir heute auch viel, viel besser!

Ok, es sei denn es betrifft mich tatsächlich persönlich, dann ist es auch heute noch schwer überlegt und ruhig zu bleiben. Da kommen alte Verhaltensmuster (in der Kindheit erlernte Muster) leider immernoch hoch. Aber auch das wird besser!

Du bist auf einem guten Weg! Darf ich dich fragen, wie alt du ca. bist? Nur sofern du nicht das Gefühl hast, dich damit zu outen. Sonst lieber nicht, oder per PN wenn du magst ;-) Ich frage, weil ich erleben durfte, das "Älterwerden" in dieser Hinsicht ganz schön rocken kann ;-D Man wird echt entspannter mit der Zeit!

Liebe Grüße

Prada

pHink]nicbox75


Hey Alias,

schön, dass Du wieder einmal ein schönes Erlebnis verbuchen kannst. Das freut mich, das baut Dich auf und so soll es sein.

Es gibt ja zum Glück viel öfters schöne Momente im Leben über die wir uns freuen können.

Und wenn es dann gut läuft wächst das Selbstvertrauen. Das ist gut so.

Auch gut, dass Du anfängst Deinen Vater mit anderen Augen zu sehen und Du anfängst klare Grenzen zu ziehen. Wenn du merkst, es gelingt Dir immer besser, ihn nicht zu persönlich zu nehmen, dann bist Du auf einem sehr guten Weg.

Wenn dann wieder einmal der Trigger zuschlägt, er Dich in einer Situation wieder einmal runterzieht oder Du Dich durch Erinnerungen in der Vergangenheit verunsichert fühlst oder gar deswegen wütend wirst, dann versuch Dir immer vor Augen zu halten wie weit Du jetzt schon bist. Du lernst Dich selbst zu akzeptieren und Dir selbst zu vertrauen.

Wenn Du traurig bist, lass es zu aber versinke nicht ewig darin, wenn Du fröhlich bist konserviere dieses Gefühl und erinnere Dich daran zurück.

Und ich finde, man wird zwar älter und reifer und bestimmt auch selbstbewusster ABER: alles wird mit dem Alter auch nicht vergessen oder einfacher. Man lernt damit umzugehen, das stimmt. Überrollen werden uns die Gefühle aber sicher ab und an mit voller Wucht.

Alles Liebe *:)

Alias 736247


@ Prada:

Ich bin fast 40. Ob es nun aber wirklich damit zusammen hängt, dass es leichter wird? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. (Ich dachte auch früher immer, wenn man groß ist, dann machen einem Zahnarztbesuche nichts mehr aus....Pustekuche ;-D )

Auch gut, dass Du anfängst Deinen Vater mit anderen Augen zu sehen und Du anfängst klare Grenzen zu ziehen. Wenn du merkst, es gelingt Dir immer besser, ihn nicht zu persönlich zu nehmen, dann bist Du auf einem sehr guten Weg.

Ja inzwischen funktioniert das immer öfters. Allerdings schiebe ich noch ein wenig die Angst vor mir her, dass es wieder anders wird und dann total weh tut. Weil es eben schon öfters so war. Gerade ist auch er wieder sehr entgegenkommend. Allerdings lügt er wie eh und je. Aber ich merke, dass ich mich mehr darüber amüsiere, als dass ich mich aufrege. Weil ich mich einfach frage, ob er mich wirklich für so blöd hält, dass ich ihm das alles abnehme. Ich unterbreche auch seine Redeschwall immer öfters und widerspreche ihm dann. Das mache ich so lange, bis er aufgibt.

Wenn Du traurig bist, lass es zu aber versinke nicht ewig darin, wenn Du fröhlich bist konserviere dieses Gefühl und erinnere Dich daran zurück.

Vielen DAnk für die immer tolle Art mir Mut zuzusprechen. Du könntest mir echt den Therapeuten ersetzen.

Ich habe letztens irgendwo gelesen, dass wenn man z.B. jeden Morgen immer übers Wetter mosert, dann ist es irgendwann egal, wie das Wetter ist. Man wird aus Prinzip erstmal aufstehen und sagen "Boah, ist das wieder doof draußen". Dies war Einleitung zu einem Bericht darüber, dass man sich eben dieses Negativdenken einfach angewöhnen kann. Seitdem versuche ich, dass wenn ich morgens aufwache, dass ich mir als erstes, noch bevor auch meine Angst zuschlagen kann, sage "Heut wird wieder ein sehr schöner Tag werden"....meine Therapeutin hat mir auch immer wieder eingeimpft, dass ich nie die ganze Woche vor mir sehen soll, sondern immer nur den einen Tag. Und seitdem kommt mir das Leben etwas leichter vor. Ich überlege montags nicht, was diese Woche alles ansteht, sondern nur, was heute auf mich wartet. Dann ist der Berg nicht mehr so hoch.

Allerdings macht das helle und schöne Wetter auch vieles leichter.

So, nun bin ich ein wenig abgedriftet in meine Angsterkrankung. Aber meine Therapeutin versucht mir ja immer noch den Zusammenhang zwischen meine Erziehung/meinem Vater und der Angst klar zu machen....da hab ich glaub ne lange Leitung

mPond+szternxe


Ich fände es schade, wenn es nicht weiterginge.

Deshalb erlaube ich mir, einen weiteren Beitrag zu posten, obwohl ich nicht wirklich einen Anknüpfungspunkt habe.

Statt dessen schreibe ich ein paar Gedanken, die mir zu dem Thema einfallen.

Also, ich stimme Dir, rr2017, darin zu, dass es dazu gehört, seine Gefühle, seine Wut, seinen Zorn und seinen Ärger herauszulassen.

Ich betrachte das allerdings als einen Schritt in einem Entwicklungsprozess, bei dem man nicht stehen bleiben darf. Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich diesen Schritt jetzt schon lange genug hinter mir habe, und mir bringt es nichts mehr, wenn ich mich nochmal und nochmal immer wieder über das Gleiche aufrege.

Ich bin auf meinem Weg inzwischen mit der Aufarbeitung beschäftigt, was aus mir geworden ist. Wo stehe ich heute? Wie geht es mir? Was bin ich für ein Mensch?

Es würde mich freuen, wenn man auch diese Fragen diskutieren könnte.

@ Alias

Wenn Du Dich hier mit Deinem Vater auseinandersetzt, dann ist das selbstverständlich Dein gutes Recht. Das nur zur Klarstellung, weil es da wohl ein Missverständnis gab.

Ich möchte mich an derartigen Diskussionen jedoch nicht beteiligen.

Alias 736247


Ich befinde mich gerade an dem Punkt, wo ich aufarbeite, wer ich eigentlich bin und wo ich stehe. Denn so wirklich weiß ich es nicht. Habe auch das Gefühl ich konnte nie wirklich rausfinden, wer ich eigentlich bin. Und im Augenblick stürzen immer wieder neue Erkenntnisse auf mich herein.

Außer der Anerkennung von meinem Vater lechze ich ja im Allgemeinen nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Kurioserweise ist es aber gerade die Aufmerksamkeit, die ich nicht ertrage, wenn ich irgendwo herausgehoben, hochgelobt oder in den Mittelpunkt gestellt werde. Da wünsche ich mir dann ein Loch in das ich versinken könnte. Kennt das jemand?

Ansonsten hatte ich am Samstag ein Erlebnis. Ich war auf einer Veranstaltung, wo ich garnicht so wirklich weiß, aus welchem Grund ich da teilgenommen habe. War es, weil ich es vorher mehrmals angekündigt hatte und nicht als Schwätzer dastehen wollte, der es doch nicht durchzieht oder war es, weil ich wirklich wollte? Wollte ich die Aufmerksamkeit? Von wem wollte ich die Aufmerksamkeit? Mein Vater war nicht da, aber jemanden den ich kenne und dem ich gerne imponieren wollte. War ich wegen ihm dort? Oder wollte ich mir selbst etwas beweisen? Ich habe keine Ahnung. ABER: es ging schief....es lief nicht so wie ich wollte. Dennoch bin ich froh da gewesen zu sein, denn seitdem bin ich an dem Punkt dass ich es für mich gemacht habe. Und dass mir vollkommen egal ist, was die anderen sich dabei dachten.

m[ond+stMexrne


Ja, gut.

Ich habe Deinen Beitrag jetzt erstmal nur gelesen. Wenn mir noch etwas dazu einfällt, werde ich es posten.

@:)

pkink\nic@o75


Ja, gut.

Ich habe Deinen Beitrag jetzt erstmal nur gelesen. Wenn mir noch etwas dazu einfällt, werde ich es posten.

Da bin ich ja mal gespannt, was Dir so dazu einfällt.

Außer allgemeiner Hausfrauenpsychologie steuerst Du hier nicht viel zur Diskussion bei finde ich

:-/

Aber trotzdem @:) *:)

pKi nkniVco75


Ich bin auf meinem Weg inzwischen mit der Aufarbeitung beschäftigt, was aus mir geworden ist. Wo stehe ich heute? Wie geht es mir? Was bin ich für ein Mensch?

Genau das würde mich interessieren, wo stehst Du denn heute, was für ein Mensch bist Du ???

r~r201x7


@ m+s

Also, ich stimme Dir, rr2017, darin zu, dass es dazu gehört, seine Gefühle, seine Wut, seinen Zorn und seinen Ärger herauszulassen.

Ich betrachte das allerdings als einen Schritt in einem Entwicklungsprozess, bei dem man nicht stehen bleiben darf.

Genau das schreibe ich doch auch dauernd ;-). Klar. Genau daran hapert es aber häufig. Leute sind, durchaus auch ermutigt von ihrem Umfeld, immer viel zu sehr "Opfer", oder bekommen zu wenig Mitgefühl und emotionale Zuwendung. Genau das scheint mir richtig dosiert werden zu müssen.

Ansonsten mach doch mal einen Faden "wer bin ich?" auf. Würde mich auch interessieren.

@ Alias

es ist bei so vielen Leuten immer so ähnlich.. eine Angsstörung ist eine typische Folge, ebenso eine Zwangsstörung. Auch eine krasse Ambivalenz (glanzvolle Fassade, Abgrund dahinter.. nach Aufmerksamkeit lechzen und trotzdem nicht ertragen) hört man oft und auch die große Frage "wer bin ich selber überhaupt".

Zeigt ja, wie groß die Schäden in der Persönlichkeitsentwicklung sind, aber auch, woran man arbeiten kann/muss.

Alias 736247


Ich hätte jetzt wohl nicht den Mut gehabt zu schreiben, dass ich mit den Beiträgen von Mond&Sterne nichts anfangen kann, weil ich dachte, es liegt an mir. Aber irgendwie weiß ich garnichts über diese Person und bei den Beiträgen habe ich immer das Gefühl, als wären sie leer. Text, aber kein Inhalt. Nichts gesagt, aber eine Frage, auf die man antworten soll.

@ Mond&Sterne:

Magst du vielleicht auch mal was von dir berichten?

@ Pinknico:

Ich weiß einfach nicht, wer ich bin, weil ich alles hinterfrage, was ich tue. Ich kann es nicht einfach als geschehen sehen.

Im letzten Jahr habe ich ein paar Personen kennengelernt, die haben mich als witzig, menschenoffen und hilfsbereit beschrieben. Komischerweise sehe ich das in der Fassade auch so. Ich bin sehr witzig, immer für einen Spaß bereit. Das bin ich aber auch, wenn es mir schlecht geht. Geht es mir nun bei den anderen einfach gut und ich zeige so mein wahres Wesen ? Oder versuche ich etwas zu überspielen? Denn in dem Moment, wo ich so witzig und so bin, fühle ich mich einfach nur wohl. Ich kann sehr gut auf Menschen zu gehen und Kontakte knüpfen. Aber ich will es nach einigen Entäuschungen inzwischen nicht mehr. Ich spüre, dass ich mich zurück ziehe, was mich traurig macht, weil ich so eigentlich nicht bin. . Ich bin hilfsbereit, das stimmt. Wenn jemand mir erzählt, dass er irgendwo nicht weiß, wie er etwas lösen soll, dann überlege ich gleich mit und biete meine Hilfe an. Das ist ein Gefühl, was innen aus mir heraus kommt. Aber schon im nächsten Moment überlege ich, warum ich meine Hilfe angeboten habe. Statt es einfach nur zu tun. Ich bin so voller Zweifel immer. Da können 20 Leute mir sagen, was ich für ein toller Mensch bin, wenn da nur einer dann sagt, dass ich ja echt kaum zum Aushalten bin, dann ist es bei mir vorbei.

Meine Therapeutin hat mich gefragt, wie ich wahrgenommen werden möchte. Und ich weiß es nicht....ich finde keine Antwort auf diese Frage.

Ich mache sehr viel ehrenamtlich und das auch wirklich sehr sehr gerne. Und ich möchte es nicht missen. Denn wenn ich da im Einsatz bin, auch unter Leuten, dann fühle ich mich einfach nur wohl.

@ RR:

Ich will immer alles verstehen im Leben. Und ich verstehe einfach noch nicht, wo der Zusammenhang liegt zwischen meiner Angststörung/Hypochondrie und der Art und Weise, wie ich aufgewachsen bin. Okay, die Krankheiten kann ich mir vielleicht noch vorstellen. Seit frühester Kindheit gab es immer Krankheiten um mich herum. Und alles wurde sehr hoch bewertet. Aber woher kommen die Panikattacken? Die Ängste vor so vielen Dingen?

Hast du mir da einen Ansatz?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH