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Dem ganzen ein Ende setzten

MMadloxPxG7"7 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Bevor ich hier etwas blödes tue dachte ich, ich schreib einfach mal paar Zeilen hier rein. Also ich bin jetz mittlerweile schon 40. Seit dem ich so ungefähr 16 bin hab ich immer wieder solche Gedanken. Ich bin damals mit 12 Jahren aus meinem Leben gerissen worden und in ein anderes reingestellt. Damals hatte ich nur den Gedanken das ich wieder Freunde finde und versuchen muss irgendwie damit klar zu kommen. Sodas ich mir überhaupt keine Gedanken über meine spätere Berufswelt gemacht habe. Ich habe keine Geschwister, habe meinen richtigen Vater erst mit 30 mal besucht. Leider Alkohliker. Hat mir damals im Suff am Telefon erzählt ich hätte noch Geschwister. Was er aber am nächsten Tag wieder zurücknehmen musste da er einfach zu besoffen war(Thema abgehackt). Mein Stiefvater war genauso. Keine Liebe, keine Zuneigung, kein Rückhalt. Nur Hass mir entgegen, da er auf mich eifersüchtig war wenn meine Mutter sich mal um mich kümmerte. Meine Mutter... Ständig getrieben von Arbeit und Leistung zeigen hat sich leider auch nicht wirklich gekümmert, nur finanziell.

Also hab ich auf die Zähne gebissen und dachte dann such ich mir halt eine Frau und mache Sie glücklich. Sie wird mich dann auch glücklich machen und so können wir glücklich leben bis ans Ende.

Nach nun mehreren gescheiterten Beziehungen, gescheiterter ehe, beschissenen Berufsleben, keinen Freunden mehr, wache ich morgens schon mit Tränen in den Augen auf.

Die letzen Jahre hab ich mir regelrecht die Birne weggekifft, damit ich einigermaßen zufrieden den Alltag bewältigen kann und mir man meine Trauer nicht anmerkt.

Hab letztens erst ne 3 Jährige Beziehung beendet weil sie mich mehr Kraft gekostet hat als das ich was davon hatte. Bin vor 2 Wochen 40 geworden und saß alleine zu Hause, das war auch der Auslöser für das Ende der Beziehung.

Mittlerweile hab ich keine Kraft mehr und auch keine Lust mehr auf das ewige leiden. Wofür soll ich noch kämpfen, wenns doch eh alles zu scheitern verurteilt ist.

Naja... Ich hoffe euch geht es besser.

Liebe Grüße Mike

Antworten
XMirai[n


Schonmal an ne Therapie gedacht?

Mir hats geholfen herauszufinden, was ich tun kann um nicht mehr so zu fühlen.

Mkadox/x77


Ja schon ma dran gedacht. War auch schon ma bei nem Psychologen. Der hat mir dann Tabletten verschrieben Woche ich Angst bekommen habe als ich den Beipackzettel gelesen habe. Bin eigentlich auch nicht so der Redner. Glaube nicht dran das reden hilft. Rede ja schon mein ganzes Leben und hat nix gebracht

LTucAi3x2


Psychologen verschreiben keine Medikamente- das macht der Psychiater.

Was spricht dagegen einen Therapie zu machen?

Xgir9ain


Rede ja schon mein ganzes Leben und hat nix gebracht

Du redest halt auch mit dem falschen.

Ein Psychotherapeut ist nicht dazu da dir die Schulter zu tätscheln und zu sagen "Ja ist alles ganz doof", wie es Freunde und Verwandte tun. Ein Psychotherapeut schaut mit dir nach deinen Problemen. Ist anstrengend, tut manchmal weh, zu erkennen wie schwer man sich das Leben selbst macht. Hilft aber im gegensatz zu Schulter getätschel und "Ja du bist super so wie du bist, aber die Welt ist halt kacke".

Man muss lernen sich selbst glücklich zu machen. Das kann kein anderer für dich tun. Das ist eine harte Lektion, man muss sich selbst neu finden, das ist Arbeit, aber hinterher ist man tatsächlich ein anderer Mensch. Man weiß dann wo die eigenen baustellen sind und weiß, wie man mit ihnen konstruktiv umgehen kann.

Ja schon ma dran gedacht. War auch schon ma bei nem Psychologen. Der hat mir dann Tabletten verschrieben Woche ich Angst bekommen habe als ich den Beipackzettel gelesen habe.

Du warst bei einem Psychiater. Der ist Arzt.

Du bist bereits so verzweifelt, dass du nicht mehr leben willst. Warum kümmern dich dann die Nebenwirkungen? Also willst du doch leben. Und da kann ich dir empfehlen, dass alleine gabe von Antidepressiva eher so mittelmäßig toll ist. Aber mir halfen Antidepressiva in Kombination mit Psychotherapie sehr mein Leben in Angriff zu nehmen und alles besser zu machen. Für mich besser. Für andre bin ich unbequemer geworden, aber es geht im leben darum DICH SELBST glücklich zu machen. Bist du das, kannst du auch mit andren zusammen sein und gemeinsam glücklich sein.

PkradBaTHeufRexl


Ich kenne das.. ich habe auch höllische Angst gehabt ein Medikament gegen meine Depressionen und Ängste zu nehmen. Komisch.. da bekommt man ein Medi gegen Ängste und hat Angst, es zu nehmen. Aber es war halt so...

Irgendwann, als ich an einem Tiefpunkt war, hab ich es dann doch genommen. Ich habe mit ganz ganz kleinen Dosen angefangen und gemerkt, dass ich es gut vertrage. Habe es dann ganz langsam gesteigert und nehme nun seit September die Minimaldosierung zum Abend hin ein, damit ich besser schlafen kann. Es ist gleichzeitig ein Antidepressiva und was soll ich sagen.. es wirkt! Und es geht mir besser und ich bin froh, dass ich mich getraut habe es zu nehmen!

Es ist ein recht leichtes Medikament, das nicht abhängig macht und nach einigen Wochen setzt die antidepressive Wirkung dann auch spürbar ein.

Vielleicht kann ich dir etwas Mut machen, es doch einmal zu versuchen? Wenn du Angst hast, nimm vielleicht erstmal ein Viertel der Tablette für 2 - 3 Tage, dann eine Halbe etc..

Und dann finde ich auch, dass eine Therapie hier mehr als wichtig wäre. Vielleicht sogar eine stationäre Therapie, da du ja schon Suizidgedanken zu haben scheinst, wenn ich den Titel deines Postings richtig deute.

Was du schreibst klingt danach, dass du dein persönliches Glück immer von anderen Menschen abhängig gemacht hast. Zuletzt von den Frauen, die du glücklich machen wolltest, damit du am Ende eben auch glücklich sein kannst.

Wichtig ist aber zu lernen, mit sich allein glücklich sein zu können. Das geht! @:)

Aber ich denke, dafür bräuchtest du dringend Unterstützung und die wird dir hier im Netz keiner geben können.

Wenn du nicht so der Redner bist, könntest du ja vielleicht anfangen deinem zukünftigen Therapeuten aufzuschreiben was dich bewegt und bedrückt. Klar, das Ziel sollte langfristig sein dich zu öffnen und mit ihm / ihr zu sprechen. Aber wenn das ein Weg für einen Einstieg in eine Therapie wäre, würde ich das nicht unversucht lassen.

Sollten die Suizidgedanken schlimmer werden ... bitte wähle die 112! Klar.. sie werden dich wahrscheinlich einweisen lassen. Das klingt schlimm! Aber versuch es bitte als Hilfe zu betrachten und nimm die Unterstüztung an @:) Ich weiß, dir kann geholfen werden, du musst es halt wollen @:) @:) @:)

Viel Kraft für dich :)*

M"adoxyxx77


Bis ich nen Termin bei nem Psychotherapeuten habe..... und bis das dann hilft....

bin im Moment auch schon bei Harz 4 und sollte mich auch für stellen bewerben.....

Für was noch arbeiten gehen.... Das ich abends allein zu Hause sitze....das ich meine Wochenenden und meinen Urlaub allein verbringe....

ich will das alles nicht mehr....

am liebsten wär mir ne einfache Lösung einfach einzuschlafen und nich mehr aufzuwachen

P}radaTse.ufel


Wenn du in eine Klinik gehst, nehmen sie dich sofort bei dem was du hier schreibst!

Glaube mir, es gibt eine Lösung und die heißt lernen und leben! Klar, das dauert! Aber du musst da nicht allein durch und es gibt auch akut und schnell Hilfe für dich.

Notfalls ruf die 112 und wenn ich das lese, solltest du das gleich jetzt tun!!!

Muado%xx7x7


Und was bringt die 112? Soll ich da anrufen und sagen ich hab keine Lust mehr auf den ganzen Schweiß?

PJrada%Teuf$el


Zum Beispiel @:)

Ja das könntest du sagen! Das du keine Lebenslust mehr hast und gerade in einer Krise steckst und Hilfe benötigst. Die wirst du dann auch bekommen. Nimm sie an!

Entschuldige, mehr kann ich dir dazu leider auch nicht sagen. Du musst diese Hilfe wollen und dir aus deinem tiefen Loch heraushelfen lassen ... Am besten.... jetzt!

X>i?rain


Du sagst du hast Suizidgedanken und willst in die nächste psychiatrische Klinik gebracht werden um dir nichts anzutun.

Das ist eine Akutmaßnahme. Das wird gemacht.

Außerdem, Hartz 4 hin oder her, wirst du dann wohl erstmal krank geschrieben, was auch das Arbeitsamt nicht so leicht kitten kann und dich zwingen kann irgendwas zu machen. Zumindest erstmal für 6 Wochen oder so.

Diese 6 Wochen solltest du dann dringlich darin investieren Psychotherapeuten durchzutelefonieren und und und.

In einer Psychiatrie wird es aber auch einen sozialdienst geben, die können dir euch weiter helfen, wie es danach weiter geht.

Es gibt Möglichkeiten, du siehst sie aber nicht und wehrst sie ab.

ich mag etwas hart vorkommen, aber ich glaube...das sind genau die Worte, die du jetzt brauchst.

DU musst dein Leben in die Hand nehmen und lernen auch OHNE andere glücklich zu sein. Klar kann man auch allein in den urlaub und das auch genießen, das ist absolut kein Problem. Es gibt aber auch möglichkeiten mit Reisegruppen. Du bist aber so tief in einer, sorry, aber ich sags jetzt, Depression, dass du diese Wege garnicht mehr sehen kannst.

Hol dir Hilfe. Das Leben kann so schön sein.

Grüße von jemandem, der sich seit ihrem 16. lebensjahr immer mal wieder mit Suizidgedanken rumtrieb und mit 24 zum 1. mal ne Therapie gemacht hat. Und diese 3 Jahre, die ich seit dem hatte, hatte ich nicht ein einziges Mal Suizidgedanken. Manchmal denke ich "Och ist alles ziemlich doof grad, ne", aber ich weiß jetzt, wie ich damit umgehen kann. Wie ich Lösungen finden kann.

K[lKeio


Madoxx77

Die letzen Jahre hab ich mir regelrecht die Birne weggekifft, damit ich einigermaßen zufrieden den Alltag bewältigen kann und mir man meine Trauer nicht anmerkt.

Zufriedenheit ist auch ohne Kiffen möglich. Man muss es nur wollen. Wenn man es selbst nicht kann, stehen einem Fachleute zur Verfügung.

Mittlerweile hab ich keine Kraft mehr und auch keine Lust mehr auf das ewige leiden. Wofür soll ich noch kämpfen, wenns doch eh alles zu scheitern verurteilt ist.

Wieso musst Du kämpfen? Worunter leidest Du?

Bis ich nen Termin bei nem Psychotherapeuten habe..... und bis das dann hilft....

Wird nicht so lange dauern, wie Dein bisheriges Leiden, oder?

Für was noch arbeiten gehen.... Das ich abends allein zu Hause sitze....das ich meine Wochenenden und meinen Urlaub allein verbringe....

Hast Du die Beiträge gelesen? Für Dich selbst, damit Du zufrieden und glücklich bist und das ist von niemandem außer Dir selbst abhängig, sofern Du etwas ändern willst. Das wäre die Frage, die Du Dir beantworten müsstest. Tot bist du lang genug. Du bist jetzt 40. Was spricht dagegen, es wirklich zu probieren und ich meine damit nicht mal zum Arzt gehen und nie wieder, denn das Ändern liegt nur an Dir.

am liebsten wär mir ne einfache Lösung einfach einzuschlafen und nich mehr aufzuwachen

Ja, wem nicht? Tot bist Du noch früh genug.

Und was bringt die 112? Soll ich da anrufen und sagen ich hab keine Lust mehr auf den ganzen Schweiß?

Du hast doch den Faden eröffnet. Zu welchem Zweck?

Dass eine selbsterfüllende Prophezeiung wahr wird, liegt auf der Hand, sowohl eine negative als auch eine positive. Es ist Deine Entscheidung, ob Du Dich so im Kreis drehen willst, wie der User, der die Fäden hier gestartet hat oder

Ohne wirkliches Ziel

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/719640/]]

Therapie für Versager

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/716714/]]

oder Du etwas änderst.

M*ad=oxxN7x7


danke an euch das ihr euch die Zeit nehmt für mich :)^

H8ypwerixon


Thread verschoben

P.ra3daTe7uxfel


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