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13 Tage Citalopram

Ztazixe01


Re: Diagnose Depression

Hallo Tiziana,

auch ich wollte lange nicht glauben, dass ich psychisch krank bin, hab viele Jahre immer wieder versucht, allein damit klarzukommen. Auch ich nehme Citalopram und Opipramol (davon allerdings nur eine halbe abends),jedoch erst seit 10 Tagen. Ich habe ähnliche Symptome wie Du, nur das bei mir noch eine fürchtrliche Übelkeit hinzukommt.Ich habe an manchen Tagen fluchtartig Supermarkt oder Büro verlassen, weil ich es nicht mehr aushielt (habe sogar den halbvollen Einkaufswagen stehen lassen). Die Nebenwikungen beginnen nun auch langsam weniger zu werden und auch die fürchterliche Unruhe, die ich in den letzten Wochen empfand, wird langsam etwas weniger.

Ich schlafe auch wieder mal eine Nacht lang durch, was ich schon seit Monaten nicht mehr kannte. Allerdings ist bei mir keine Depression sondern eine Angsterkrankung diagnostiziert worden, so dass ich Dir auf Deine Fragen keine Antworten geben kann.

Aber ein ist sicher: Du bist nicht allein und Dir kann dieses Forum bestimmt ein wenig helfen.

Alles liebe,

AXliBxaba82


16 Tage Citalopram

Hallo,

ich nehme das Medikament, wie ihr oben sehen könnt, jetzt 16 Tsge. Also 16 Tage 20mg, die paar Tage mit 10mg zähle ich mal nicht mit. Resümierend würde ich sagen, dass sich die positive Wirkung schleichend eingestellt hat. Ich fühle mich jeden Tag ein bisschen besser. Wenn man das ma so verallgemeinert. Aber am erwünschten Punkt bin ich noch nicht angekommen, es geht aber aufwärts.

Gruss

Alex

pBh_oebye


Herzlichen Glückwunsch!!! Toll das du weiter hier

postest..die anderen profitieren auch davon!

(]l6ea)


hallo ihr lieben

ich hatte vor ca. 2 monaten auch depressionen. ich habe dan auch citalopram bekommen. es hat ebenfalls lange gebraucht bis es gewirkt hat. heute bin ich fast wie früher. fast bedeutet das ich noch manchmal etwas lustlos bin. aber mein dok sagt das geht auch noch vorbei. also lasst den kopf nicht hängen. es wird alles wieder gut.

liebe grüße

tsizi]ana


dauer medikamenteneinnahme

ihr lieben mitleider,

es ist schon erstaunlich, wie viele menschen sich offensichtlich mit ähnlichen problemen herumschlagen wie ich. wie bereits erwähnt, habe ich die körperlichen beschwerden erst vor ca. 5 wochen zugespitzt, in einer phase, in der ich von mir behauptet hätte, dass es mir langsam wieder besser geht. zu meiner vorgeschichte ist zu sagen, dass ich innerhalb von 5 jahren bis auf meine schwester meine ganze familie verloren habe, vor einem jahr ist meine mutter nach einer langen, schweren krankheit gestorben. kurz danach ist meine katze vor meinen augen überfahren worden und in meinen armen gestorben. ich habe lange zeit nur funktioniert, gekümmert, geholfen, gepflegt, organisiert, usw.. vor einiger zeit habe ich wochenlange fürchterliche magenschmerzen gehabt, letztes jahr habe ich tinnitus bekommen (ist-gottseidank-weg). beides habe ich auf die psychische belastung zurückgeführt, organisch war jedesmal nichts. nachdem meine mutter gestorben war, war ich innerlich tot, ich habe richtiggehend gemerkt, dass ich nicht in der lage war, die trauer zuzulassen. aber ich habe gedacht, dass es jetzt aufwärts gehen würde mit mir und meinem leben, weil auch nichts mehr passieren konnte, denn alle, die ich verlieren konnte, hatte ich bereits verloren. naja, und als ich (so dachte ich) eigentlich soweit war, dass ich mich hätte entspannen können, da ging es los mit dem kreislauf und dann den panikattacken. gut, dass mein arzt den richtigen riecher hatte. rückblickend muss ich aber sagen, dass ich wohl immer ein kandidat für depressionen war, ich war schon als kind oft melancholisch und habe mir über alles und jeden gedanken gemacht. wenn z.b. ein käfer vor meinen augen starb, war ich todtraurig. trotzdem war es ein schock für mich, als ich die diagnose bekam und ich hatte ein grosses problem damit, auf chemie zu vertrauen. ich hatte wirklich angst vor den tabletten (zumal ich gleich zu anfang mit trevilor so reingefallen bin). mittlerweile sehe ich das ganze wesentlich entspannter, wenn die kleinen pillen eine hilfe für mich sind, dann nehme ich sie eben. und ich merke, dass sie mir helfen, zwar nicht so schnell, wie ich gehofft hatte, aber es wird besser. es gibt tage, an denen ich mich körperlich quasi normal fühle. und zuguterletzt möchte ich noch erwähnen, dass ich von anfang an jedem gesagt habe, was sache ist (chef, kollegen, freunden, etc.), obwohl ich anfänglich drauf und dran war, mir irgendein märchen auszudenken.

sorry für diesen roman, vielleicht gehört es auch nicht unbedingt hierher, aber mir war danach...

liebe grüsse an euch da draussen!

eure tiziana

tnizkiaxna


was ich aber eigentlich fragen wollte :-), hat jemand schon längere erfahrung mit citalopram? wird die dosis irgendwann gesteigert werden?

o`lgaxle


@tiziana

Hallo Tiziana,

hm klingt ja heftig was bei Dir passiert ist!! Warst Du eigentlich in Therapie? also ich nehm auch Citalopram, es bekommt mir sehr gut. ich nehm es seit September...aber nur 10 mg. Zwischenzeitlich hatte ich es abgesetzt, weil ich dachte ich packs ohne...leider nicht. Also meine Neurologin sagte, dass man es wohl schon höher dosiert nach paar Wochen, allerdings bin ich jetzt zum Beispiel mit 10 mg gut zurechtgekommen, und deshalb meinte Sie könnte man es dann so lassen. Wieviel mg nimmst Du denn? Und seit wann nimmst du es?? Hm, ich hoffe Du hast viel gute Freunde, eine Freund usw..die dich unterstützen??

Du anfänglich war ich auch gegen diese Chemie, aber lieber doch was nehmen und es geht einem besser als so dauerdeprie zu sein, diesen Zusatnd finde ich so unerträglich...ich hab auch seit Sommer chronische Magenschmerzen...bekomme diese nicht weg,

sind SIe bei Dir weggegangen ???

Naja, alsole wünsch Dir jetzt noch nen schöne Sonntag Abend!

Halt die Ohren steif! Bis denn

AVlLiBabax82


Hallo Tiziana,

die Dosis kann nach Empfinden erhöht oder gesenkt werden. Das bespricht man dann mit seinem zuständigen Arzt. Die normale Dosis beträgt 20mg, kann aber bis auf 60mg erhöht werden. Die Leute reagieren sehr unterschiedlich auf das Medikament, so dass jeder individuell seine "beste" Dosis finden muss. Ich bin z.B. momentan der Meinung meine jetzige Dosis von 20mg auf 30 oder sogar 40mg zu erhöhen. Die Wirkung kann nämlich noch verstärkt werden und grosse Nebenwirkungen spüre ich nicht. Ich werde meine Absichten beim nächsten Termin mit meinem Neurologen klären.

Gruss

Alex

Vdanessua 84


6 Monate lang Citalopram 20mg

Hallo!

Also ich habe das Citalopram jetzt schon 6 Monate genommen aber hauptsächlich wegen Depressionen. Ich bin sehr zufrieden damit. Meine Depressionen sind schon seit ein paar Monaten weg. Habe das Medikament solange genommen, dass ich nicht rückfällig werde. Bin gerade dabei es abzusetzten.

Hatte früher auch Panikattacken und zu Beginn der Einnahme hatte ich auch noch eine Angststörung wenn auch nur gering im Gegensatz zu früher. Diese hat sich durch das Medikament auch verbessert und ich bin jetzt fast angstfrei, worüber ich sehr glücklich bin!!!

Bei Panikattacken kann ich noch empfehlen:

Das Buch: Ängste verstehen und überwinden,gezielte Strategien für ein Leben ohne Angst von Doris Wolf sehr gut!!!

Außerdem hat mir auch die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen geholfen.

Liebe Grüße Vanessa

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