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Paroxetin und Nebenwirkungen. Bitte um Ratschläge,Erfahrungen

T\raumsKtrxand


Hatte vorher auch majnchmal Beschwerden.

Die Übelkeit kann deshalb vielleicht auch verstärkt werden.

Aber du musst durchhalten, vielleicht wirds nächste Woche schon besser

P,syka'l


HAtte mir auch vomex a geholt aber in der packungsbeilage stand das es Wechselwirkungen mit antidepressiva gibt! Umsonst geholt!!

P4sykxal


Muss dazu sagen habe mit Beginn der Tabletten auch das Rauchen aufgehört! 17 Jahre reichen!

TUraQusmsKtrand


Ja, besser ist das!

P$syOkal


Hoffen wir es mal schauen wie es morgen wird ;-)

P?{schbeiest


Versucht es mal mit Nux Vomica gegen Übelkeit.

M%elixsse1


Hey!

Zum Bericht von Traumstrand:

ADs, aber auch Neuroleptika können als Nebenwirkungen eine Art von Unruhe auslösen, bei der man gezwungen ist, sich zu bewegen, umherzugehen.

Man kann nicht mehr ruhig liegen bzw. sitzen. Es fühlt sich sehr, sehr quälend an. (Sitz- und Bewegungsunruhe). Diese Bewegungsunruhe (Akathisie) ist nicht zu verwechseln mit einem normalen Spaziergang, den jeder von uns gerne während des Tages oder in den Abendstunden unternimmt und der zeitlich begrenzt ist. Bei der Bewegungsunruhe muss man gehen, wenn sie gerade "aktiviert" ist. Es kann mehrere Stunden bis fast den ganzen Tag andauern, sie kann einen auch aus dem Schlaf wecken. Die Unruhe geht vom Becken aus, wo es fürchterlich "wurlt". Diese Unruhe kann einen zur Verzweiflung treiben. Oft bestehen diese Nebenwirkungen auch noch längere Zeit nach Absetzen des Medikamentes. Ich habe von Fällen gelesen, bei der diese Bewegungsunruhe erst Jahre nach Einnahme von Neuroleptika eintraten und irreversibel, also nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Da eine Sitz- und Bewegungunruhe auf Dauer nicht zum Aushalten ist, bleibt einem meiner Meinung nach eigentlich nur das Absetzen des Medikaments übrig. Da ADs und Neuroleptika auch oft bei Angsterkrankungen verschrieben werden, glauben manche Ärzte, das Nicht Still Sitzen oder Stehen Können läge an "einer Unruhe, die ja durch die Angsterkrankung bedingt sei". Als Betroffener spürt man jedoch genau den Unterschied, ob es nun an einer Panikattacke liegt oder es sich um eine andere Art von Unruhe handelt.

Siehe: Wikipedia - Akathisie.

Zu Nadenia:

Ich finde es mitunter das Normalste auf der Welt, in sich hineinzuhören.

Wer, außer man selbst, kennt sich am besten?

Und wer, außer man selbst, ist für sich verantwortlich?

Wenn man nicht einmal mehr sich selbst vertrauen kann, wem dann?

Einem Außenstehenden etwa, der Dir weiterhin Medikamente verabreicht, die man nicht verträgt?

Oder soll ich dann den Psychiater fragen: "Können Sie mir bitte sagen, wie es mir geht?"

Noch etwas zum Absetzen der Medikamente. Je nach Einnahmedauer dürfen Psychopharmaka nur schrittweise Woche für Woche abgesetzt (ausgeschlichen) werden. Bei einer Einnahme von insgesamt 3 Monaten ist das Absetzen von kürzerer Dauer als bei einer schon mehrjährigen Einnahme.

An Psykal:

Dein Körper will Dir etwas sagen. Du wirst spüren, ob die Tabletten für Dich gut sind oder nicht. Ein gewisses Maß an Nebenwirkungen nimmt man wahrscheinlich in Kauf, nicht aber, wenn die Nebenwirkungen stärker sind als das, was man gerne kurieren möchte, nach dem Motto: Wenn das die Lösung des Problems ist, möchte ich bitte gerne wieder mein Problem zurück.

P-sFyvkaxl


An Melisse1:

Bis jetzt nur Nebenwirkungn! Hab beim Arzt angerufen der meinte normal am Anfang! Muss dazu sagen das ich irgendwie auch n trockenen Mund bekomme! Naja mal schauen Wie es weiter geht! Ich werde es wohl durchhalten müssen! Zumindest für 1 Monat wenn es nichts wird schmeiß ich die in die Tonne! Vielleicht hat ja jemand die selben Symptome wie ich am Anfang! Wäre für jeden Bericht absolut dankbar! Bin krank geschrieben und hab Zeit ;-) ;-) ;-) ;-)

M5eAliss^ex1


Hallo Psykal!

Bei Dir wurde eine generalisierte Angststörung diagnostiziert?

Und jetzt bekommst Du ein Antidepressiva dagegen?

Ist es das erste Mal in Deinem Leben, dass du AD zu Dir nimmst?

Bei mir tauchten die Panikattacken erstmalig im Herbst letzten Jahres auf.

Bei meiner ersten Attacke glaubte ich, ich würde nicht mehr lange unter den Lebenden sein.

Nach einiger Zeit hackte ich dieses Erlebnis ab, glaubte, es wäre eine einmalige Sache gewesen.

Dem war aber nicht so. Bei den weiteren Attacken suchte ich jedes Mal das Krankenhaus auf und

es dauerte nicht lange, bis ich mich auf Anraten des Krankenhauses selbst in eine Psychiatrische Klinik einweisen ließ.

Da mir Diazepam in hoher Dosis verabreicht wurde, durfte ich mehrere Monate die Klinik nicht

verlassen. Zeitgleich wurde mir nahegelegt , ein Neuroleptikum und ein AD zu nehmen. Als ich

diesen ganzen Medikamentencocktail in Frage stellte (60 Tropfen Diazepam täglich!, Neuroleptikum wozu?...)

wurde mir schnell von den Ärzten klargemacht, dass ich hier nicht die Fragen zu stellen bräuchte.

Durch die Panikattacken eingeschüchtert, nahm ich denn alles, was sie mir gaben.

Als ob ich nicht schon genug mit meinen PA zu kämpfen hatte, gesellten sich während meines Aufenthaltes weitere übelste

Zustände dazu.Völlig benebelt konnte ich mir vieles nicht erklären und nahm vieles einmal vorerst in Kauf.

So kam es, dass ich mehrere Wochen unter einer Bewegungs-unruhe litt. Quälend bis ins Knochenmark, sag ich Dir. Vergleichbar, wie wenn Du mehrmals am Tag für mehrere Stunden in einem roten Ameisenhaufen sitzen bleiben müsstest! Du willst nur weg davon, merkst jedoch, dass es durch die Bewegung auch nicht besser wird.

Von den Ärzten wurde meine Zappelei eher als Symptom meiner Angststörung abgetan. Niemand wäre je auf die

Idee gekommen, dass es eine Nebenwirkung von den Medikamenten gewesen wäre. Als Arzt/Psychiater wird man nicht an dem Ast,

auf dem man sitzt, zum Sägen beginnen.

Es sollte aber noch schlimmer kommen. Eigenartige Gedanken, die ich bisher noch nie in meinem Leben gedacht habe, machten

sich in meinem Kopf breit. Es wurde mit weiteren Geschützen aufgefahren, weitere Medikamente mussten eingenommen werden, um

die Nebenwirkungen, die die anderen Tabletten bewirkten, zu kaschieren. Ich hatte noch viele andere Probleme, von denen ich bisher gar nicht wusste, dass diese existieren.

Ist es nicht interessant, dass man laut Arzt mehrere Wochen abwarten muss, bis die Nebenwirkungen (angeblich)vergehen so nach dem Motto: Ja, wir wissen schon, es ist Gift, aber da müssen sie durch, irgendwann spürt ihr Körper gar nicht mehr, dass es Gift ist, weil er dann so ein Wrack wird. Und schließlich waren sie ja schon vor der Einnahme ein Wrack, sonst hätten sie doch nicht zu diesem Gift gegriffen, in der Hoffnung, es würde ihnen helfen, oder?

Ich sage Dir nur eines Psykal: Wenn dir irgendetwas nicht mehr koscher ist, dann ziehe rechtzeitig die Reißleine!

Sollten Dir die Medikamente jedoch helfen (was man immer wieder auch von anderen in diversen Foren erfährt), dann möchte

ich Dich keinesfalls davon abbringen!

Ich verfolge zur Zeit eine Überlegung, die in die Richtung geht, dass Depressionen, psychische Probleme, Angsterkrankungen mit

leeren Vitamin und Mineralstoffspeichern zu tun haben könnten. (B12, Magnesium, Vit. D)

Um nur ein einziges Vitamin herauszunehmen: B12. Lies Dir das einmal durch [[http://www.vitaminb12.de/wirkung/]]

Ich habe große Hoffnung darin.

TeraumsNtraxnd


Hey, alsobei mir hat diese Unruhe nachgelassen.

Das Gefühl war wirklich schrecklich.

Derzeit ist es nur Übelkeit, heute gehts schon etwas besser, aber gefühlt habe ich mich auch komisch.

5ter Tag heute

P)sykxal


Ja das ist das erste mal mit ads!

Hatte in märz häfftige Panikattacken bekommen die ich noch nie in meinem

Leben hatte! Das war für mich als würde ich sterben! Zittern, herzrasen, klos im Hals, Übelkeit und Atemnot! Ich dachte auch das ich sterbe! Am nächsten Tag hatte ich diese Angstgefühle im Bauch ging einfach nicht Weck! Hat sich angefühlt als wäre man auf der Achterbahn! Oder als wäre Mann Beifahrer und man drückt voll aufs Gaspedal! Das war so unangenehm! Tja dann bin ich ins fittness wo ich seit 5 Jahren fast täglich bin gegangen und dort ist dan die Panik wieder ausgebrochen! Diesmal mit hälftige Übelkeit dazu! Bin ab nachhause und dann kam noch ein Klos im Hals dazu! Seit dem könnte ich nicht so mehr machen! Die Angst war im Bauch und hat gewartet bis es ausbricht! Konnte nichtmal einkaufen! Kein Besuch empfangen hatte/ habe überall Panik! Einfach so kam der scheiss!!!😡😡😡😡 das mit den Ärzten da gib ich dir recht! Das mit dem Vitamin b12 hört sich gut an habe es vorher auch versucht mit Vitamin b komplex aber leider hoffnungslos! :-( weiß einfach nicht wie es weiter gehen soll! Ach bin übrigens verheiratet und habe 2 Kinder! Kann nicht in so eine Situation bleiben daher die ads! Ich hoffe das die wirken und ich der alte werde! SCheiss Attacken habe sowas früher garnicht versanden! Ich bin eigentlich ein Mensch der keine Angst hat, vor niemanden! Hatte ich noch nie!!! Ganz komisch!!!

MPelisxse1


Hallo Traumstrand!

Du schreibst, du hättest die Paroxetin schon einmal vor 5 Jahren genommen, für wie lange, wenn ich fragen darf und

inwiefern haben sie Dir damals geholfen? Hattest Du eine Depression oder eine Angststörung? Ist diese nun wieder aktuell

aufgetaucht?

An Traumstrand und Psykal:

Wegen der Übelkeit und eventueller Magenbeschwerden: Mein Mann hatte sehr lange Zeit Beschwerden mit dem Magen, bis ich dann über sieben Ecken von einem Artischockenextrakt erfahren habe. (Cynarix Liquid, Dickextrakt aus Artischockenblätter, kostet in der Apotheke gerade einmal 2-3 Euro,) Diesen Saft habe ich ihm zwei Mal am Tag in einen Käsepappeltee eingerührt und von da an ist es

meinem Mann immer besser gegangen.

Und habt ihr schon von Ingwerdrops aus der Apotheke, bzw. Ingwertropfen gehört, die sollen auch gut sein gegen Übelkeit.

Hallo Psykal!

Panikattacken haben auch mein Leben total auf den Kopf gestellt. Früher hätte ich noch als Laie einem Menschen mit einer Panikattacke dazu geraten, ruhig zu bleiben und auf die Atmung zu konzentrieren. Aber man wird ja förmlich von einer Attacke überrollt, man hat so die Angst, es wird einem übel, das Herz klopft in beschleunigtem Tempo, als ob gerade ein Löwenrudel hinter einem her wäre.Und obwohl da weit und breit keine Löwen sind, reagiert der Körper trotzdem in einer Art und Weise, die einem selbst nicht erklärbar ist.

Am liebsten würde man vor sich selbst davonlaufen, aber das geht ja nicht. Man muss das ganze Prozedere über sich ergehen lassen und ja, man glaubt, man würde sterben.

Die Intensität der Attacken hat sich nun im Laufe diesen Jahres geändert, ich behaupte einmal, sie hat nachgelassen, es ist erträglicher

geworden, trotz allem noch eine unangenehme Angelegenheit.

Du wirst Dich bestimmt auch schon schlau gemacht haben, was man bei einer Panikattacke so alles tun kann. Im Internet gibt

es eine Menge Tipps und Tricks.

Wie lange hast Du den Vitamin B Komplex eingenommen, war es ein hochdosiertes Präparat?

Einen Zusammenhang zwischen Ängsten und einem Magnesiummangel habe ich ebenso in Betracht gezogen.

Es gibt dazu genug Berichte im Internet. Wie gesagt: B-Vitamine hochdosiert, Magnesium, Vitamin D!!!

Ich kann Euch allen nur raten, füllt Eure Depots auf.

P7syk9al


Das waren Vitamin b komplex von ratiopharm! Glaub die sind nicht hoch dosiert! Das mit dem Artischocken Extrakt ist interessant! Ich schau mal in der

APO nach Danke!

MZelii:sse1


Hallo Psykal!

Ich glaube, dass meine Angst/Panikattacken durch irgendwelche Vitamin-bzw. Mineralstoffmängel entstanden sind.

Ich denke, es ist wichtig, sich über sämtliche Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente zu informieren.

Angenommen, ein Magnesiummangel würde Panikattacken auslösen. Oder ein Vitamin D Mangel eine Depression.

Oder ein Vitamin B12 Mangel Wahnvorstellungen?

Bevor ich mir Psychopharmaka einwerfe, werde ich wie gesagt zuerst meinen Vitamin/Mineralstoffe/Spurenelemente-Haushalt wieder auf Vordermann bringen, habe diesem nämlich in den letzten Jahren zu wenig Bedeutung beigemessen.

Cortisol habe ich nun auch testen lassen, werde mir auch einen Test in der Apo besorgen um dies längerfristig beobachten zu können.

Magnesium nehme ich nun auch schon ein paar Tage, muss allerdings noch den aktuellen Wert abwarten.

Ebenso mache ich jetzt eine Vitamin B-Complex Kur. (siehe: [[http://www.vitaminb12.de/mangel/symptome/)]]

Bei Mangel an Vit. B:

Schwere Depressionen

Angstzustände!!!

Apathie

Gedächtnisstörungen

Starke Verwirrtheit

Demenz

Psychosen

Halluzinationen

Schlafstörungen

Persönlichkeitsstörungen

Ich denke, damit meinem Körper viel mehr zu helfen, als wenn ich Psychodrogen nehme.

Dies habe ich in einem anderen Forum gefunden:

Bei sämtlichen psychischen Auffälligkeiten sollte man auch immer an Vitalstoffmängel denken und mal einen Status im Vollbild machen lassen, denn ganz vieles wird für die Nerven gebraucht und ein Mangel kann labiler für extreme Zustände machen.

Ein Mikronährstoffprofil (Vollblut) wäre da gut (K, Ca, Mg, Na, Zn, Se, Cu, Mb, Mn, B6):

Musterbefund Mikronährstoff-Profil - hämatokrit-korrelierte Vollblut-Analyse von Vitamin B6, Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Selen, Zink - GANZIMMUN AG

Zusätzlich Vitamin D u. Ferritin im Serum, B12 über Methylmalonsäure im Urin.

Und bei Panikattacken auch ans Hormonsystem denken, vor allem an die Schilddrüse (unbedingt TSH, fT3, fT4, TPO-Ak im Serum testen), Nebennieren/Cortisol und Progesteron (über Speicheltest).

PQsykaxl


Traumstrand wie geht es dir heute?

Bei mir ist heute der 9 Tag ab heute 15 mg und ich hab immernoch Übelkeit! Zwar nicht so stark wie am Anfang aber immernoch da und dazu kommt Appetitlosigkeit und fühle mich irgendwie high und weite Pupillen!!weiss einer wann die Dinger anfangen zu wirken! Bis jetzt ist nix positives zu merken!

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