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Genitalien entfernen lassen

EthemNa_liger N'utzer (#5p97322)


"Würde mein Hetro-Sein (wieder bewusst ohne Suffix "-sexuell") darauf definieren, mich zu Frauen emotional hingezogen zu fühlen. Bock auf Sex hab ich generell nicht."

Dann verstehst du dich als asexuell? (Sorry, wenn ich etwas überlesen haben sollte)

I}mma


Hallo Klaus,

die Überschrift hat mich an einen Artikel erinnert, den ich kürzlich gelesen habe. Dabei geht es um einen jungen Mann, der unzählige OPs hinter sich hat, um sein Aussehen zu modifizieren. Letztendlich geht es ihm darum, geschlechtslos zu sein - und dafür möchte er sich sein Geschlechtsteil entfernen lassen.

Er empfindet sich als Neutrum, weder Mann noch Frau.

Das trifft ja nun auf dich nicht zu, du empfindest dich ja grundsätzlich als Mann.

Ich hoffe es kommt nicht allzu neugierig rüber, aber mich würde wirklich interessieren, warum du deinen Penis entfernen lassen möchtest?

Wenn du asexuell bist, könntest du ihn ja auch nur als ein Körperteil sehen, dass du zwar nicht wirklich "brauchst", welches ja aber doch gewisse Funktionen erfüllt? Vielleicht nicht gemocht, aber einfach geduldet? Wenn der Penis nicht weh tut, kannst du ihn dann nicht einfach "ignorieren"?

Pslüs4chb2iest


Ich selbst so seh mich äußerlich als Mann

Ich bin gerade über diesen Satz gestolpert und dachte spontan :"Und als was siehst du dich innerlich?"

m\uscicu s_x65


1 medizin. bedenklicher Beitrag gelöscht, sowie zwei darauf Bezug nehmende.

KRlaus3k3


Hallo

@ Elith

Nein, nicht schlimm. Asexuell bin ich nicht, sondern Hetro.

Der Gedanke kam mir selbst auch schon mit 16 oder 18. Gibt inzwischen ja auch ein AVEN-Forum für. Asexuelle praktizieren ja _nur_ keinen GV, bedeutet nicht das sie nicht trotzdem Sex haben -miteinander oder auch nur Autostimmulativ. Und Partnerschaften/Bindung oder Sexualkontakte liegen auch in deren Interessen. Ist bei mir ja nicht.

Sex ist ja nicht GV. GV ist nur eine Variante der Außenstimmulation. Sex findet (irgendwo mal gelesen) zu über 90% im Kopf statt, bedarf als sehr wenig Außenstimmulation. Klassisches Beispiel wäre Petting. Wir halten Fest: die praktizieren Sex und Sex ist nicht GV, GV ist nur eine mögliche physikalische, sensitive Option zur Außenstimmulation. Berühren erogener Zonen auch. Asexuall bzw. Hetro-asexuell in ich nicht. Nur Hetro.

Und auch falls noch der Gedanke kommt, ich sei wirklich Schwul, hätte aber ne Homophobie*: auch ausgeschlossen. Wäre KO-Kreterium für Psydotransexuallität, wie travestietischer Fetischismus bzw. Androgynophillie, Travitismus oder Missbrauchs- und/oder Gewalthintergründe ("aus dem Geschlecht flüchten wollen, mit dem man Ärger hat"). Sowas ist alles schon von Fachleuten ausgeschlossen. Also F64.

Trotzdem danke.

*: Der gültige Begriff Homophobie erschließt sich mir nicht, weil Phobien Ängste sind, für die man nix kann und/oder diese nicht eigenmächtig einfach so abstellen kann. Dummheit und Intolleranz kann man aber abstellen... Zumal niemand sich auch seine sexuelle Orientierung aussucht. Hoffe ist klar das ich "Ablehnung gleichgeschlechtlich-sexueller Orientierung" meine. Wort ist halt nur auch medizinisch gebräuchlich.

@ Imma

Ja, du sprichst von dem Alienfreak, der wohl ganz dringend professioneller Hilfe bedarf. Der hat definitiv nicht nur eine allgemein gestörte Realitätswahrnehnug, gepaart mit Dysmorphophobie... Meine Meinung.

Asexuell bin ich ja nicht, sexuell irgendwie generell nicht. Aber unabhängig davon, den Gedanken mich damit als "Irgendwas" anzufreunden, was halt dranhängt - nennen wirs - als "nutzloses Feature", auch schon versucht vor Ewigkeiten. War deswegen auch mal mit 7 oder 8 beim Kinderpsychologen übrigens. Hatte das aber so grad in der Pupertät bei Therapheuten auch nochmal versucht. Da warn auch welche bei, die Sexualtheraphie mit im Leistungsspektrum hatten.

Warum loswerden: es ekelt mich halt an (beim morgen- und abendlichen Umziehen, beim Waschen, beim aufs Klo gehen und auch die "Latte" wenn man sich aufs Klogehen verkneift - alles wiederlich) und ist einfach völlig sinnbefreit. Mich ganz allein und nur mich ekelt das Teil an. Und nicht das du was falsches denst, hab kein Problem das Teil Ärzten oder sonstigem zu zeigen oder so. Ich kann nur Ärzte nicht leiden, geh aber mal auf mnef's Rat dahin. Und auch Problem mir Fremde Penise anzugucken hätte ich nicht. Fänd die nicht eklig, nicht hüpscher oder sonstiges, nur langweilig. Einige vielleicht sogar hässlich davon. K.a., guck keine Penise mir an, aber mal so per gedankliche Vorstellung, ich täts.

@ Rennmaus

Du sagst es für fetisch Freaks gibts das. Zähl ich mich so garnicht zu. Und als Leihe... ernsthaft, schon klar, dass der Schwellkörper sehr durchblutet ist und dass in ner Kamikazeaktion endet. Da kann man sich doch auch gleich den Strick nehmen.

Und im Ausland gibts die eben nicht. Jedenfalls nicht, wenn man von welchen mit einhaltung hygenischen Standardts und chirogischem Fachwissen reden. Und auchTailand wird man diese Stümper von den du da sprichst nur in versifften Hinthöfen antreffen. Nee danke du.

@ Plüschbiest

Irgendwie so ne Art männlich oder so. Dacht ich jedenfalls. Ich würde jedenfalls behaupten ich bediene (wenn auch nur wenige) männliche Rollencliches.

Denken ist eher lösungsorientiert. Spiel gern Schach und find Wandern toll. Gut mit Fussball, Autos, Technik und co kann ich nix anfangen groß, shoppen aber auch nicht. Und bin auch nicht "muss der Beste sein beim Schach"-denkend. Ich spiel Schach nur des Spieles wegen, ob ich gewinne oder verliehre interessiert mich dabei nicht. Klar ist das da Ziel des Spieles, aber ist nich die Motivation, warum ich das spiel. Ich singe aber gern, egal wie furchbar das für andere dann klingt. :) Wo würdest du das einsortieren? Ist schon irgendwie männlich bis androgyn-männlich bis irgendwas-männlich, oder? Ich kann das jedenfalls gard nicht beantworten, was innerlich ist. Oder nicht mehr? Denk irgendwie viel nach grad über F64'er-Sache, die ich ja eigendlich vorher 999%ig voll ausgeschlossen hätte.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man vielleicht unbewusst Transsexuell ist, das aber vollkommen ablehnt. Wäre kognitive Diskrepanz - seine eigene Existenz, die Fakt ist, abzulehen. ??? ???

Pll<üschobiexst


Es geht ja gar nicht darum, was du siehst wenn du in den Spiegel guckst.

Es geht um das, was du fühlst und als was du dich wahrnimmst.

Gibt genug Frauen die sich trotz ausgeprägtem Adamsapfel, Bartschatten und dunkler Stimme als Frau fühlen und sehen.

Was auch immer bei dir los ist, es muss einen Grund dafür geben, warum du dieses

wiederliche

Genital da los werden willst.

Wäre es denn unter Umständen möglich, dass es in deiner Kindheit traumatische Erlebnisse gab?

Dass du vielleicht deswegen deine Genitalien entfernt haben möchtest?

KUlausx33


PS:

Was mir aber grad selbst auffällt, ich benutze sehr oft und aufdringlich-wiederhohlend die Wörter "Mann" und "männlich", wenns um Selbsterklärung geht... so bissel als ist das ungewolltes selbstsuggerieren, genau das zu sein. :-/

KZlSau0s833


@ Plüschbiest

Traumatsche Erlebnisse in der Kindheit sind ausgeschlossen. Aber hmm... weiß jetzt nicht, ob das unter traumatisch fällt: Gab zu Beginn der Pupertät ne Phase, da hab sehr oft ich die Schule geschwenzt und lieber Alkoholgetrunken, weil der Stimmbruch einsetzte und bei den Mitschülerinnen sich die Bluse füllte. Das fand ich sehr belastend und hätte am liebsten da beides angehalten. Keine Ahnung obs daran lag das bei mir "obenrum" flach blieb und die Stimme absackte. Also wenn sowas traumatisch wäre, dann gabs so ne Phase. Aber wiegesagt Phase.

P.lüschb?iexst


und lieber Alkoholgetrunken, weil der Stimmbruch einsetzte und bei den Mitschülerinnen sich die Bluse füllte.

Du wolltest keinen Stimmbruch, verstehe ich das so richtig?

Und du warst neidisch auf den Inhalt der Blusen deiner Mitschülerinnen? ":/

P?>schlbiest


Ich meinte mit traumatischen Erlebnissen, sexuellen Missbrauch.

S{kolxka


@ Kurt33

Du hast ja selbst geschrieben:

Ich weiß ja selbst am besten, wie oft sich Messer da durch gebohrt haben. Lag seiner Zeit an immernoch nicht behandelter Traumatas/PTBPsen... Irgendwo muss man ja den Hass loswerden, wos keiner sieht. Das Teil ist futschi.

Für mich klingt das genau nach schwerer PTBS. Es gibt Frauen, die sich im Rahmen einer PTBS (vorwiegend nach jahrelangem sexuellem Missbrauch) immer und immer wieder die Vagina mit einer Rasierklinge verletzen und verstümmeln. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich vermute aus deinen Schilderungen, dass du evtl. ebenfalls sexuelle Gewalt erlebt hast.

Ich würde dir dringend raten, dich selbst in eine stationäre Behandlung für PTBS zu begeben und erst danach! die Entscheidung für eine Entfernung der Genitalien zu treffen. Denke an die gesundheitlichen Konsequenzen, die du selbst erwähnt hast und die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Versuche dich bitte zunächst der "immernoch nicht behandelter Traumatas/PTBPsen" anzunehmen und danach eine Entscheidung zu treffen! Eine OP ist im Grunde eine weitere Verstümmelung im Rahmen der wahrscheinlichen PTBS, nichts anderes - mach dir da bitte nichts vor, auch wenn du in deiner Fantasie das Gefühl von Erleichterung durch die OP hast.

AOliceCiHmWo0ndemrland


Klaus 33:

Warst Du Deiner Mutter ein braves und folgsames Kind?

P$lüszchb7iest


Mir will eines nicht in den Kopf. der TE war doch schon bei einigen Experten.

Da muss doch mal jemand den Verdacht einer PTBS gehabt haben und ihn daraufhin näher untersucht haben.

Er schrieb von Redehemmmung, aber kann die wirklich dafür sorgen dass keiner von den Experten bemerkt,

warum er seine Genitalien loswerden will? Er war ja mit 7 oder 8 schon beim Kinderpsychologen.

Dann müsste ja schon vorher was passiert sein, was der Auslöser war.

Eklaf:RemKich"0815


Jeder Experte diagnostiziert unbewusst erstmal etwas aus seinem Fachgebiet.

Zu der ganzen Thematik kann und will ich nicht viel sagen. Ich bin aber der Meinung das hier sehr dringend und absolut zwingend als erstes vor allem anderen eine ganze Wagenladung sehr große und sehr alte Problme gelöst werden müssen. Erst mit einem dann hoffentlich freien Kopf und offenem Geist kannst du ergebnisoffen überlegen was für ein Mensch du sein willst und wie du leben willst.

Mir ist es völlig egal ob du körperlich ein Mann oder eine Frau bist oder ob du dich als Mann oder Frau fühlst. In erster Linie bist du ein Mensch, genau wie alle anderen Menschen.

Du befindest dich in einem engen, dunklen Tunnel und du erahnst einen kleinen Lichtschein irgendwo vor dir. Das aber überall um dich herum das Leben blüht, siehst du nicht. Das musst du erst erkennen. Dann stimmen auch die Grundlagen um von dort aus weiter zu gehen. Jetzt fütterst du nur deine Dämonen. Werde sie erst los. (Und damit meine ich nichts physisches!!)

K$l3a>ugs33


Hallo.

Wie immer Danke für die Antworten.

@ Plüschbiest

Ich muss grade schmunzeln, weil du zufällig die selben Fragen stellst wie die ganzen Sachverständigen. Aber ja, völlig richtig verstanden mit Stimmbruch und Neid. War aber nur in der Phase. Da bin ich sowas von drüber. Und auch natürlich sehr froh, dass der männlich anatomische Körper, weder Menstruation mit vielleicht noch üblen Menstruationsschmerzkrämpfen bescherrt, auch ein ewige Odyssee-Suche nach BHs erspaart die mal nicht irgendwo quetschen, drücken oder einschneiden, sowie natürlich dem Umstand entsprechend aufm Bauch schlafen zu können und vorallem bei der Gynäkologie nicht "die Beine" breit machen zu müssen. Grad letzteres absolute Horrorgedanke, vorallem dann wenn da noch neben Arzt andere rumtanzen, Schwestern die mal vergessen die Tür zu zu machen. Bei ner Freundin mal genauso erlebt, wo ich als moralischer Beistand ihr das Patschehändchen gewohnt halten sollte und obligatorisches quasseln zum Ablenken. Die kann Ärzte auch nicht leiden, vorallem ihre FA. Da kann man ihr endlos erklären, das die ihre Vagina so schon berufswegen der Langweiligkeit her so überhaupt nicht optisch interessiert. Und nett ist die auch. Aber wenns halt Panik macht, dann opfere ich mich auf bitten lieber, als dass da ernsthafte Pilze, Zysten oder keine Ahnung was ihr wohl nochmehr Komplexe einreden.Ich hätte aber auch kein Bock aufs "Beine spreizen", erzählt man ihr nur nicht. Nicht mal aufs im Raum sein, weil ich Ärzte generell ja nicht leiden kann. Also wieso sollte man sich dann nicht freuen anatomisch männlich zu sein?

Sexueller Missbrauch im ganzen Leben nie erlebt.

Und da du so wohl eher TS-typische Fragen stellst, auf der TS-Schiene bohrst. Das obrige wird wohl kaum irgendein Anlass sein, selbst mit ner Öffnung mich nicht anzufreunden zu können, die ich sowie so nicht sehe bei den immernoch alltäglich ankotzenden Dingen. Penis sieht man selbst, ne Vagina wohl nicht unfreiwillig... außer: (1) du wirst Hifsmittel nutzen, z.B. Spiegel oder (2) du hast den Yogakurs "Verrenkung für fortgeschrittene Experten" belegt. Wollts nur mal bildlich verdeutlichen.

Liegt wohl eher an der oben geschilderten Situation und am Bougiern, das ne Vaginoplastik so überhaupt nicht der Burner ist und ich mich mit der sowieso nicht sichbaren Öffnung so überhaupt anfreunden könnte, die mich aus Gründen der Verrichtung alltäglicher Dinge sonst ja garnicht ekeln kann, es aber dennoch tut. Da eher weils wohl bedeutet "lebenslang bougieren", was direkt postoperativ beginnen muss. Für den Körper ist das ja ne Wunde, die er ständig zu schließen versucht. Das dieses Dehen direkt an frischgenähten und auch entzündeten Wunden ggf. sogar infektiösen Wunden, die im übrigen aufplatzen können, bestjalische Schmerzen produziert ist wohl klar. Das glaub ich sollte auch jenen klar sein. Selbst die Op an sich wird postoperativ Schmerzen produzieren. Wieso sollt ich mich dann zusätzlich foltern, wenn das null positiven Einfluss aufs das Endergebnis hat? Das den TS'lern das im Vorfeld nicht klar ist, und wohl auch keine zugeben wird freiwillig, wiederspricht eigendlich der TS bei mir. Und überhaupt schmieden die ja "schönere" Zukunftspläne "danach", als es davor der Fall war. D.h. es ändert subjektiv sich für die was. Bei mir ändert sich nix.

Und nur falls der Gedanke kommt: hat nix mit vielleicht präventiver Opferrollen-Maßnahme, z.B. möglicher zukünftiger sexueller Missbrauch, zu tun. Der Gedanke kann sich ja aufdrängen, zwecks Amputation ist die beste Option. Glauben wir Statistken dürfte die Wahrscheinlichkeit "mit Vagina" höher liegen, als "ohne". Eigendlich 100% "ohne" sowieso unmöglich. Deswegen werf ich das mit ein. Aber das ist definitiv nicht der Grund.

Und zu dem PTBS-Verdacht, was dir jetzt nicht in Kopf will... das musste doch keiner ein Verdacht haben dafür. Hab das direkt von mir aus auch offen angeführt. Da sprach ich mit den auch drüber. Und selbst von der letzten Zwangseinweisung den Abschluss- und Amnesebefund der Psychatrie, den Befund des SPDi (die denen die Zwangseinweisung zu verdanken hatte), den Gerichtsbeschluss "gerichtliche Anordnung auf stationäre Unterbringung nach (BlaBla)PsychG ..." und dem Gerichtsgutachten von der Unterbringung, denen allen auch in die Hand gedrückt. So schnell kannst du garnicht gucken wie das geht... Gehst hin, weil Blutung sich nicht stoppen lässt, denkst "ach lass se sabbern, du watschelst hier raus", schwubs steht schon Personal im Gang, 15min später ist schon jemand vom SPDi da und man ist Eingewiesen. Am Morgen drauf kamm die vom Gericht gleich mit Beschluss auf vorläufige Unterbringung und späten Nachmittag tanzt noch wer an der einen gleich den gelben Briefumschlag vom Amtsgericht in die Hand drückt, mit Eil-Beschluss zur stationären Unterbringen sammt 2-seitiger gutachterlicher Stellungnahme. Das hab ich durch und kein Bock nochmal drauf. War halt scheiße gelaufen, aber wieso sollt ich sowas denn auch verheimlichen? Wo es doch um das Problem untenrum geht.

TS-Thema abgeharkt.

@ Skolka

Wie eben erwähnt, sexuelle Gewalt nie erlebt. Man würde sich an sowas auch erinnern, wenn das so wäre. Und wenn das so wäre hätte ich auch ein gestörtes Verhältnis zu Frauen, würde die also meiden oder zumindestens Panikähnliche Symptome diesbezüglich aufweisen.

Was du schilderst, das betrifft meines Wissens "nur" Frauen und höchstens kleine Jungen. Denen gehts da nicht um SVV als Ventiel für Aggression primär, sondern das "sich verhässlichen" des Genitalbereiches, um sich so vor zukünftigem sexuellen Missbrauch zu schützen bzw. das der/die Täter/-in vor Ekel ablässt vom Vorhaben. Das ist denen nur überhaupt nicht so bewusst und der Selbsthass, aus unberechtigtem Gefühl "doch selbst an der Tat schuld zu sein, sprich so Gedankengänge wie: "warum hast du dich nicht artig verhalten, dann wäre die jewilge Person nicht böse auf dich und dann wärs nicht (wieder) passiert", steht für die im Vordergrund. Das ist da so dass, was das Verstümmeln betrifft da. Ne Betroffene würde dir das so schildern und nicht "naja, hoffe bin da so abstoßend, dass sich das nicht wiederhohlt". Wie gesagt, trifft überwiegend nur auf Frauen zu sowas. Bei Jungs wäre das meines wissens nur maximal vorpupertierendem Alter, weil sie (1) Mama ja trotzdem lieb haben, ist ja die Mutter (Mutter-Kind-Bindung), (2) die Grundadditüde ist "Frauen haut man nicht bzw. tut ihn nicht weh" (darf sich also nicht wehren und muss dass dann halt übersich ergehen lassen) und (3) sie empfinden sich als zu "schwach". Jedenfalls soweit ich weiß.

Aber jedenfalls da gäbe es ein gestörtes Frauen- und/oder Männerverhältnis allgemein und das SVV dient der "Verhässlichung" und beginnt ebenso zeitnah in bzw. während der Opferphase.

Da ich mich weder an irgendsowas erinnere und das SVV, das mit den PTBSen zusammenhängen, im Jugend- und jungenen Erwachsenalter in Verbindung steht, seit rund 9 Jahren nicht praktiziert wird und - ganz wichtig - es nicht um Verstümmeln geht, da ist sowas aus zu schließen.

Selbsteinweisung, zum zweiten mal als Rat, was ja grundsätzlich gut ist, aber ich bin vollkommen klar im der Murmel. Müsst ich ne Amnese machen würde die wohl eher so klingen:

"Pat. wach, bewusstseinklar, kognitiv nicht eingeschrängt, gedanklich strukturiert, formell linear, aber einlenkbar, kein Anzeichen für Wahn, keine Ich-bezogene Störung, keine Suizidgedanken"

Was sollt ich dann da wollen? Und was würde ich jemanden, dem ich die Amnese geb, wohl anderes anraten sollen als "Hohl dir nen Cappuccino und Rauch eine bei dem sonnigen Wetter", statt "ach bleiben sie doch da". Ich dachte mir, ich erklärs bildlich. Sollte sich je was ändern, dann würd ich das schon selbst in Betracht ziehen, stationäre Psychiatrieeinweisung.

Wegen der Traumaklinik, also... gesichert ist, die 2 traumatischenErlebnisse traten weit nach dem ekel untenrum auf und SVV danach. Und das sich SVV am Genital entlud liegt nur daran, dass es eh überflüssig ist und man es auch garnicht sieht. Wobei letzteres sind eigendlich gern die Schenkelinnenseiten genutzt, zwecks unsichbarkeit, aber denen ist ihr Genital ja wichtig.

Und das untenrum ist noch im Kindesalter entstanden, das störrende, überflüssige etwas. Wie schon erwähnt, vorpupertär hab ich das schon loswerden wollen. Aber wie? Also versucht man sich zu arrangieren irgendwie, was nicht klappt. Selbst mit professioneller Hilfe nicht.

Und das ne GaOp keine Deadline ist auch klar... man kann sie verschieben ggf. oder auch absagen wenn das nötig sein sollte. Nur mal so. Und da kann man, wenn man das verschiebt, sich auch gern wieder hinten an die Warteliste ranhängen. 22 Monate sind zwar lang dann wieder, aber es wert. Zeigt das der rekonstruktiv-urologische Chirog gut gebucht ist... und dass bedeutet: (1) er versteht sein Handwerk/hat Erfahrung und (2) wohl empfehlenswert genug sein muss, dass andere den explitzit buchen und die Wartezeit aktzeptieren. Sonst würden die wohl kaum warten unnötig wollen... Auswahl gibts in DE immerhin ja eine Hand voll.

Nach gegenwärtigen Stand seh ich kein Grund fürs Verschieben. Bis dahin ist auch viel Zeit noch und noch ein zweiter PT steht auch an. Also noch ganz viel Freiraum zur Abklärung aller eventellen, bedenkenswerter Einwürfe hier auch dort.

@ AliceImWunderland (schöner Name)

Inwiefern meinst du das?

@ ElafRemich0815

Wie auch immer man fühlen will, wie man sich als Mann oder Frau fühlt, wo es doch keine Erklärung gibt, wie Mann sich als Mann bzw. Frau als Frau sich fühlt... Es sei denn, du weißt wie Mann sich als Mann fühlt - so für alle Männer zutreffend - dann wäre es schön, du teilst es mir mit. Mein ich ernst. Wäre schön und hilfreich. Dann kann man wenigstens sagen: Jupp passt oder passt nicht. Denk aber, sowas wirds nicht geben.

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