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Genitalien entfernen lassen

Kjlauts33


@ ElafRemich0815

Das das verstehst du richtig:

anatomisch Mann, die Organe sind medizinisch Funktionsfähig - Errektion (jedenfalls bei Urinstau) vorhanden.

Errektion wegen Erregung nie gehabt, aber wenn ne Urinstau-Errektion drin ist, dann sollte auch theoretisch das drin sein. Schwellkörper jedenfalls errektionsfähig. Eukalationsfähig hypothetisch auch, aber außer Enwicklungsbedingt ungewollt auch nie mal gehabt. Aber wenn man schläft bekommt man nix mit. Das Pupertätsentwicklungsergebnis lässt aber ein "Jupp" zu. Orgasmus nie gehabt, weil ja nie sexuell aktiv gewesen, denke aber wenn beides jedenfalls theoretisch funktionieren sollte, dann auch die bestimmt die Orgasmusfähigkeit und auch auf jedenfall die Kohabitillationsfähigkeit. Also theoretisch wohl alles mit "ja" beantwortbar. Durch HRT ist sollte aber Spermienproduktion genullt sein. Definitiv. Und stimmulativbedingte Errektion auch. Das allerdings nur Vermutlich. Jedenfalls laut Beipackzettel ist das Androcur (der Testblocker) auch zur Behandlung bei Hypersexuallität, sprich "Dauerlatte" oder übermäßigen Sexualtrieb. Von daher sollte das _jetzt_ auch nicht mehr zutreffen, aber sonst vom Prinzip her sollten es sich um funktionsfähige Fortpflanzungsorgane handeln.

Ich brauch garnicht ergründen warum ich keinen "richtigen" Sex - und ich erweitere das - und allgemeim keine Sex haben will. Die Begründung kann ich liefern: keinen Bock drauf und nie irgendwie Bedürfnis gehabt. Das halt interessiert mich einfach nicht. Da ist Sebfgläser, die aufm Fließband vorbeilaufen, die man Zähl, genauso interessant für mich. Das ist ernstgemeinter Vergleich.

Und zu wem ich mich hingezogen fühle, definitiv Frauen. Man kann herlich mit den quatschen, sich austauschen, Unternehmungen machen und so. Ich Smalltake aber mit Männer ab und an auch, nur ist das Themen- und Interessensspektrum begrenzt. Jedenfalls die Schnittmenge. Bevorzuge immer Frauen.

Ich denke du meins "wen guckst du an und denkst scharfe Schnitte". Also da bei keinen wirklich,wobei ich Frauen hüpscher finde. Klar gibt hüpsche Frauen und Männer, aber ich glotz ganz ehrlich eher fast nur aufs Outfit und den "süße Sneaker", "also die Farbkombi ist mal sehr grenzwertig", usw. Bei Frauen denk ich manchmal (vom Makeup her) "völlig zuzimentiert", "oh man, farbtopf in vollster Kriegsbemalung" oder aber "genau die richtigen Vorzüge dezent betont, ohne unnatürlich zu wirken oder was zu verstecken". Und bei Plakaten und im TV wenn die Damen in Unterwäsche zu sehen sind, da kommt eigendlich nur der Gedanke "Die ham wohl nix zum anziehen, die Armen". Jedenfalls sexuell anziehend ist so überhaupt nix.

Andere Spielarten... auch negativ.

Wo soll ich den von "Sex ohne Anfassen" geredet haben solln? Mein ich wirklich nicht böse, aber du hast mich grad zum lachen gebracht mit "Sex ohne Anfassen". Aber so absurd ist das ja trotzdem nicht, wäre halt nur ohne Außenstimmulation. Fallt mir nur grad ne erotische Geschichte zu lesen ein, da aber auch nie dran gedacht vorher. Aber hmm... könnt man mal Versuch starten, als Proof-of-Concept. Les ja immerhin gern. Denk dann kann ich da ne Antwort liefern.

Und zum:

"Willst du denn Sex haben wenn alle Voraussetzungen erfüllt wären?"

Also wenn sich das aufs anatomische bezieht: Nein, es besteht kein Bedarf. Bestünde Bedarf, dann ja.

"Wie sieht es auch mit Masturbation?"

Gleiche Antwort.

"Hast du vielleicht selber jemandem in deiner Vergangenheit sexuelle Gewalt angetan?"

Nein, um himmelswillen. Schrieb doch auch schon im Eingangsbeitrag, dass das nicht zutrifft.

Zur Antwort:

Also wenn sich das "richtig" anfühlt... In welchen Situation. Gib mal Beispiele, so alltägliche, wo du dich das Gefühl der "Richtigkeit" am stärksten auftritt. Vielleicht könnte man diese Situationen reproduzieren und dann Billanz ziehen. Ist zwar nur ein Vergleich als Testumgebung, aber denke, das könnte mich weiterbringen. Mehr Probanten die eine Vergleichsumgebung liefern wären hilfreich.

@ AliceImWonderland

Naja, deine ist ein Versuch gewesen. Aber eun Gedanke der mir zu deiner Theorie kommt: vielleicht muss man das nicht auf Körperkontakt münzen. So garnicht auf Bezugspersonen in dem Sinn. Kann auch irgend eine Soziale Situation allgemein sein in der Kindheit. Da kann man die Suche von Kita bis 1Klasse Grundschule einkreisen. So Adhoc wüsste ich da nix. Wie gesagt, Adhoc. Da muss ich mir mal Zeit nehmen und in der Rübe durchblättern.

Zu den Belastungsstörungen, mag ich hier eigendlich nix schreiben groß, bevors noch triggert. Aber gut, so grob geht ja. Ging nie um sexuelle Gewalt oder Genitalien oder anatomisches.

War einmal Raubüberfall, von Hinten niedergetreten. Schieb seid dem immer Panik an Ampeln, Supermarktkasse oder allgemein wenn ich irgendwo steh, wo Leute mir zu nahe rücken von Hinten. Weise da immer drauf hin, das mir das zu dicht ist. Meisten rallns und halten Abstand, der ausreicht außerhalb der Angriffsreichweite zu sein. Und sonst, stell ich mich eben wieder hinten an, da ist keiner. Zitter aber trotzdem. EMPR (Augen wischen, z.B. liegende 8 aufm Boden) und EFT (so Art Akkupressur bestimmter Handflächenpunkte) hilft etwas. Aber wie das so ist: Meidungsverhalten manchmal, wenn schon vorher ne Panikattacke auftritt.

Und die zweite in der Straßenbahn bewusstlos gewürgt von nem besoffenen Arsch, der da nen Alten Herrn das Nasenbein gebrochen hatte, wo ich da zwischen ging. Bin seitdem nie wieder Straßenbahn gefahren. Wird immer sofort schwarz vorn Augen, Kreislauf sakt ab und eben das übliche wie Luftnot (wie als ob der Oberkörper in Ziment eingegossen wäre), Herzasen, Schweißazsbruch und so - und das schon beim Einsteigen. Geht nix. So überhaupt nix. Und das ist schon knapp 12 Jahre her. Und da ist man auch direkt in der Situation wieder drin, ob wohl die garnicht da ist. Wer Flashbacks kennt, weiß was ich mein. Todesangst ist übel.

Und ja ein unschuldiges - ich füge hinzu - und überflüssiges Körperteil bekam Wut ab. SVV ist seit Jahren ja nicht mehr.

E\lafReQmich<081p5


Vielleicht zäumst du das Pferd von der falschen Seite auf. Was wäre denn wenn du versuchen würdest (wieder) echte sexuelle Lust zu erfahren, statt alles zu versuchen das genau das nachhaltig ausgeschlossen ist damit du endlich deine "Ruhe" hast?

Ich meine, was ist dein Ziel? Du nimmst Hormone die deine Sexualität unterdrücken. So als hättest du den Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung. Aber diese Absicht erkenne ich hier gar nicht.

Was wäre denn wenn du die Hormontherapie und alle diesbezüglichen Medikamente absetzen würdest? Meinst du nicht das mit psychologischer Unterstützung ein gesundes, "normales" Sexualleben inkl. Geschlechtsverkehr und evtl. sogar Nachwuchs möglich wäre?

Sicher hat du gerade aufgrund der Hormonbehandlung keinen normalen Sexualtrieb. Und das deshalb deine sexuelle Identität ins Wanken gerät ist doch auch logisch, oder? Du fragst wie man sich als Mann oder Frau fühlt. Finde es doch selber heraus:

Anstatt mit dem Kopf durch die Wand, wäre zwei Schritte zurück vielleicht die erhoffte Chance einer Möglichkeit. Du bezeichnest dich ja selber als Hetero und nicht als asexuell.

Bezüglich "Sex ohne Anfassen":

Sex ist ja nicht GV. GV ist nur eine Variante der Außenstimmulation. Sex findet (irgendwo mal gelesen) zu über 90% im Kopf statt, bedarf als sehr wenig Außenstimmulation.

Ich habe das so verstanden das du als Begründung und Entschuldigung anführst das Sex auch ohne Körperlichkeit auskommen kann.

Hast du Angst vor Sex? Hast du Angst dich zu positionieren? Deinen Platz einzunehmen?

EalafR=emich08c15


Ähm, der letzte Satz klingt provokanter als er gemeint ist.

Mit "Angst vor Sex" meinte ich die Umstände die damit verbunden sind, also beispielsweise auf Menschen zu gehen, kennenlernen, verlieben, eine Beziehung usw.

Hast du dir jemals die Chance gegeben dich zu verlieben? Sexualität anzunehmen und zu erleben? Ich glaube auch das du zu sehr in Schubladen denkst.

Moire!yxa


Hallo Klaus

mir fällt auf, dass du "Asexualität" falsch verstanden zu haben scheinst. Deine Beschreibung jedenfalls, dass asexuelle nur keine Lust auf penetrativen Geschlechtsverkehr haben ist nicht ganz richtig. Asexualität bedeutet, dass generell keine Lust auf jegliche Art von Sexualität besteht, sei es Selbstbefriedigung oder mit anderen.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Asexualit%C3%A4t]]

Demnach würde ich dich nach allen deinen Selbstbeschreibungen schon als asexuell bezeichnen. Eventuell als asexuellen Transexuellen.

Du sagst, du fühlst dich zu Frauen hingezogen. Meinst du damit auch platonische Verliebtheit (platonisch = ohne körperlich intim werden zu wollen) ?

Was ich trotz allem noch nicht verstehe: Keine Lust auf Sexualität - ok. Aber warum stört dann der Penis?

Nur weil er widerlich ist?

Oder stören dich auch Erektionen durch Urinstau?

Ich hatte nun noch daran gedacht, dass du eventuell ein Medikament zur "chemischen Kastration" nehmen könntest, statt der OP.

Ansonsten fehlt mir gerade noch so das Verständnis, warum das Glied unbedingt weg muss. ":/

Aus welchem Grund ist es nicht möglich es einfach zu ignorieren?

Du lebst ja eh wie du es tust. Wieso stört das Glied da?

Pmlüsxchbiexst


Asexualität gibt es in mehreren Stufen Asexualität schließt Selbstbefriedigung nicht aus.

Grundsätzlich gilt aber, dass Asexuelle keine Lust auf sexuelle Interaktion mit einem Partner haben.

Was nützt ihm die chemische Kastration, wenn er seine "Anhängsel" widerlich findet?

KllauNs23x3


Hallo zusammen.

@ AliceImWonderland

Jede noch so erdenkliche soziale Situation abgeklappert, da gabs nix.

@ ElafRemich0815

Wie kommst du drauf, dass ich das Pferd von hinten aufzäume? Und wie kommst du drauf, dass die Medikamente irgend einen nicht vorhandenen Trieb stilllegen sollen? Wie kommst du auf chemische Kastration? Das ist mit zur Hormonum-/-einstellung. Und wie ziehst du Schlüsse draus, es ginge mir drum "nur um Ruhe" zu haben, wenn ich die auch so habe? Und dann die Frage, wieso du aus einem "bedarf also wenig Außenstimmulation" ableitest, dass "wenig" "keine" bedeutet, wenn von "bedarf keine Außenstimmulatioon" nie die Rede ist? Beides ist nötig. Deswegen schmunzelte ich, was nicht böse gemeint war, bezüglich deines "Sex ohne anfassen". Aber hast du schonmal dran gedacht, dass das nicht vorhandene Sexualleben ohne GV gesund ist, weils mich garnicht stört und nix fehlt? Warum soll ich was ändern, wo es doch gar kein Änderungsbedarf gibt? Und warum versuchst du unterschwellig mit was aufschwatzen zu wollen,was ich ja garnicht möchte? Und wie kommst du auf den Trichter, man könne das Geschlecht umwandeln (Geschlechtsumwandlung), wenn man doch nur die Genitalien angleichen kann (GaOp heißt nicht umsonst "genitalangleichende OPs")? Wie kommst du denn darauf, dass ich GaOp garnicht schon lang als Plan B (der leider A substituiert - reine Amputation) in die Wege geleitet hab zur Sicherheit? Fragen über Fragen, die sich mir nicht so recht erschließen. Ich vermute, du hast irgendwo mittig angefangen zu lesen, stimmts?

Angst vor Sex hab ich nicht, wieso denn auch? (A) Hab ich ja keinen und (B) hätte ich welchen, was sollte mir denn Angst machen? Fällt mir nämlich garnix ein.

Und auch auf Menschen geh ich zu. Ich lern lern viele Frauen kennen, 3% Abfall ist dabei, klar, aber die restlichen 97% alle dufte, find ich. Und klar verlieb ich mich auch.

@ Mireya

Natürlich, nur platonisch. Und die restlichen Fragen sind doch auch schon beantwortet.

t~hat's Bthhe way Qit ixs


Klaus, für dich wäre das also eine reine Schönheits-OP? So was wie ein Muttermal das einen stört und das man entfernen möchte?

Kolaus[33


@ that's the way it is

Verstehst du falsch. Ich habe einen klinisch-relevanten Leidensdruck, weshalb ichseit fast einem viertel Jahundert auf ne ganze Batterie vonPsychopharmakas angewiesen bin. Bei einer Schönheits-Op (wie auch immer man eine norminal Definition von "schön" festlegen will??) besteht dieser Leidensdruck nicht. Und kometische Eingriffe kommen jedenfalls für mich nicht in die Tüte. Ich hab z.B. ne Warze auf der linken Wange, ich nenn die "Edgar", und die bleibt. Wieso sollt ich mir denn wesendliche Merkmale entfernen, die moch ausmachen? Von daher...

t:hat's6 the 0way !it is


Aber was ist denn dann der Grund? Ich verstehe es nur nicht.

Du brauchst deinen Schwanz nicht, ok. Du brauchst auch deinen Blinddarm nicht, mit dem hast du aber ja scheinbar kein Problem. Es ist keine Schönheits-OP, also hast du kein Problem mit seinem Aussehen. Und du hast nichts gegen deine Männlichkeit.

Was ist der Grund, wofür du den ganzen Ärger in Kauf nehmen willst? Kannst du das Ding zwischen deinen Beinen nicht einfach ignorieren? Wenigstens zum Urinieren ist es doch ganz praktisch.

kulein_4sch#lump-fine


Hmm, also ich kann nicht so wirklich etwas beitragen aber nix schreiben kriege ich auch nicht wirklich hin.

Ich schwimme so ein bisschen zwischen "das ist nix körperliches, also muss es etwas psychisches sein" und "naja sich im "falschen Körper fühlen" ist ja auch kein psychisches Problem.

Ich frage mich halt auch, was denn nun an dem Penis so störend ist.

Persönlich finde ich Sex an sich auch nicht spannend. Das ist deutlich weniger ausgeprägt als bei dir aber schlussendlich ist es schon so, dass ich auf meine Vagina auch verzichten könnte. Glaub ich. Kann sich ja auch noch ändern. Aber benutzen tue ich sie nicht. Also sie bringt mir somit nix. Ich glaube so ungewöhnlich ist das nicht. Meine Menstruation empfinde ich unpraktisch aber ansonsten neutral.

Zwischen "Ich habe ein Körperteil, welches ich nicht nutze und auf welches ich auch verzichten könnte" und "es ekelt mich und muss weg" ist ja aber ein weiter Weg.

Ich mag meine Vagina grundsätzlich. Die ist halt da und macht keine Probleme. So ähnlich wie ein kleiner Zeh. Ohne den könnte ich auch wunderbar leben aber warum sollte ich den nicht mehr wollen?

So ein Penis ist ja auch praktisch. Man kann im Stehen pinkeln oder in Behälter oder wenn man sich nicht ausziehen kann, kann man den raushalten.

Es muss ja irgendeinen Grund geben, warum der Penis nicht als "brauch ich nicht aber baumelt da halt so rum" sondern als problematisch, abstoßend und eklig empfunden wird.

Nun bin ich ja kein Psychologe und habe auch keine Erfahrungen in dem Gebiet aber ich habe dieses "Ekelgefühl" schon von Frauen, die in einem männlichen Körper geboren sind, gelesen. Da kommt das also regelmäßig vor.

Ich fühle mich zweifelsfrei als Frau. Ein Penis möchte ich nicht haben aber das liegt eher daran, dass ich Sorge hätte, dass der in der Hose auffällt oder falls ich mal nen Freund habe, dass der den Penis blöd findet. Alleine auf einer Insel wäre ein Penis aus praktischen Gesichtspunkten für mich ok. Also obwohl ich mich ganz klar und eindeutig als hetero Frau fühle, wäre das für mich kein ekliges Stück.

Nun kann ich aber nicht von mir auf andere schließen aber ich könnte mir nun vorstellen, dass der Ekel von Leuten die im "falschen Körper" stecken, daher rührt, dass sie ein Gefühl für ihren "richtigen" Körper haben und der derzeitige davon abweicht und daher als falsch empfunden wird.

Nun theoretisierst du ja die Beschreibung "im falschen Körper" soweit herunter, dass sie als nicht existent erscheint. Die Beschreibung "ich stecke im falschen Körper" wird aber von Betroffenen benutzt und soweit ich das beurteilen kann, empfinden sie es genau so. Sie haben einen Körper, der aber nicht zu ihrem Sein passt. Ein andersgeschlechtlicher Körper würde aber passen und diesen möchten sie gerne haben.

Nun könnte man vermuten, dass du dich als Neutrum siehst.

Analog zu "Ich will den Penis nicht, weil ich eine Frau bin und eine Vagina will" könnte es bei dir dann lauten "Ich will den Penis nicht, weil ich ein Neutrum bin und keine Geschlechtlichkeit will".

Für mich bleibt das etwas verwirrend, weil ich den Wunsch nach einer Vagina greifbarer finde als den Wunsch nach einem "nichts" aber das mag auch an meinem persönlichen Bestreben nach Greifbarkeit liegen.

Was mich aber abhält diese Theorie für schlüssig zu erklären ist, dass du dich selbst nicht sicher als etwas definieren / beschreiben kannst.

So hat die Betroffene "Frau mit Penis" ja ganz klar das Gefühl eine Frau zu sein. Sie fühlt sich als Frau, ist eine Frau, ist sich sicher. Dabei kann sie auch eine lesbische Frau sein. Aber sie zweifelt nicht daran.

Du dagegen tendierst ja zum Mann-Sein aber ohne sich dessen sicher zu sein. Ich verstehe das schon. Schließlich gibt es keine rational greifbaren Punkte an denen man für sich selber abharken kann "Ich fühle das und das also fühle ich mich männlich, alles klar, das ist nun so".

Aber üblicherweise fühlt man sich (ich mich) als absolut definitiv unumstößlich sicher geschlechtszugehörig. Ich hatte nie auch nur den leisesten Zweifel daran eine Frau zu sein.

Bei dir habe ich aber das Gefühl, dass du viele Zweifel hast.

Bei der GA-OP gibt es ja umfangreiche Gutachten in denen geklärt wird, ob der Betroffene innerlich definitiv ein anders Geschlecht hat und sich dessen absolut sicher ist. Und ich denke das ist bei dir noch gar nicht geklärt. Es ist ja eine "ANGLEICHUNGs" OP und keine Umwandlung. Das äußerliche Merkmal wird an das innere Befinden angeglichen.

Solange dein innerliches Befinden so undefiniert und schwammig ist, würde ich mich wohl darauf konzentrieren das rauszufinden. Es muss doch Psychologen geben, die einem auch bei so einem speziellen Weg begleiten können. Wenn du dann irgendwann ganz sicher und unumstößlich weißt, wer du bist, was du bist und welche Orientierung du hast, so denke ich gäbe es dann auch Wege das operativ umzusetzen. Ich würde gar nicht ausschließen, dass dabei ein "Neutral" raus kommt. Warum sollte es das nicht geben? Aber derzeit ließt sich das nicht so, als wäre da irgendwas klar.

Außerdem wäre dann eine Vagina ja genauso abstoßend. Derzeit ließt es sich aber eher so, als wäre eine Vagina für dich nicht eklig sondern nur unnötig, schmerzhaft und unpraktisch.

PZlüsch~biest


Seine Gutachter, die ihm das Leben im falschen Körper attestiert haben, muss er ja überzeugt haben.

Aber ich kann trotzdem nicht so ganz dran glauben dass das sein Weg ist.

Betroffene Frauen mit einem Penis zwischen den Beinen mögen ihn zwar auch nicht,

aber die empfinden ihn oft nur als störend bis leicht eklig, weil er sie immer dran erinnert, dass das Äußere nicht zum Inneren passt.

S.urferxfix


Du hasst deinen Penis so, dass du ihn bereits verstümmelt hast? :-/

Wie stellst du dir die Amputation vor, wie soll das mit der Harnröhrenöffnung aussehen, wo soll die enden?

Kann mir das nicht vorstellen... Hoden und Penis ab, Harnröhre endet einfach so irgendwo zwischen den Beinen? ???

JpessSnlyth,erixn


Surferfix, warum denn nicht? Wahrscheinlich nicht rumbaumelnd, sondern wie der Darmausgang einfach ein Loch und fertig. Vielleicht noch ein wenig Gewebe drumherum, wegen der Gefahr einer Blaseninfektion.

l]up1us{86


Vielleicht noch ein wenig Gewebe drumherum, wegen der Gefahr einer Blaseninfektion

Etwa so Gewebe wir ein Penis ? :D

SYunflo"wexr_73


Ich sehe hier auch keine Transsexualität - sondern in dem Weg nur den verzweifelten Versuch, seinen Penis loszuwerden. Echte Transsexualität würde nicht den Penis thematisieren, sondern die gesamte Wahrnehmung. Sätze wie "3 Jahre als Tunte rumgelaufen" sagt kein Mann, der sich als Frau fühlt!

Daher: Diese vehemente Ablehnung eines Körperteils fällt - sofern man es hier so deutlich sagen kann - unter Dysmorphophobie. Es gibt ja auch Leute, die einfach einen Arm oder ein Bein loswerden wollen. Hier ist es das Geschlechtsteil...

Daher: Nochmals SEHR kompetente Hilfe suchen. Bundesweite Kliniksuche statt nächstgelegene beliebige Psychiatrie. Denen fehlt die Erfahrung mit körperdysmorphen Störungen.

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