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Angst, Tiere zu überfahren

Ecntziancn


In welchen Jahreszeiten kommt es denn vermehrt zu Straßenquerungen?

Viele Tiere sind in der Dämmerung aktiv. Im Frühjahr und Herbst ist die nun mal dann wenn mehr Leute fahren. Und dann hängts noch davon ab ob die jeweilige Tiergattungen gerade Brunftzeit hat oder Revierkämpfe austragen. Ganz besonders dämlich verhalten sich Rebhühner ab und zu. Vermutlich wenn sie balzen. Die leben aber eher im Feld als im Wald und rennen mir auf Feldwegen gern vors Fahrrad, während sie sonst weit scheuer als z.b. Hasen sind.

erwischt man wirklich hasen? kann ich mir gar nicht vorstellen bei diesen fluchttieren ...

Hab ich leider einmal geschafft, als ich auswich (ja, ich weiß, blöde Idee), der Hase aber schneller war als ich dachte. Aber bei der Anzahl an toten Hasen auf/neben der Straße im Frühjahr geht es aber offenbar leichter als du denkst.

mDond+s^terxne


@ Chomsky

Ich weiß, Du meinst es gut. Aber gut gemeint ist nunmal das Gegenteil von gut.

Inhaltlich möchte ich mich deshalb nicht weiter dazu äußern.

C7hovmskxy


Danke an alle für die Ideen, da war schon einiges dabei, was man gut umsetzen kann und hoffentlich wieder mehr Sicherheit zurückbringt. :)^

mond+sterne

Ich weiß, Du meinst es gut. Aber gut gemeint ist nunmal das Gegenteil von gut.

Inhaltlich möchte ich mich deshalb nicht weiter dazu äußern.

Und welchen Sinn hat dein kryptisches Geschwafel dann?

mXond+0stexrne


Ich finde es weder kryptisch noch Geschwafel. Aber wenn Du darin keinen Sinn erkennst, hat es tatsächlich keinen Sinn.

Davon abgesehen ist es meine eher grundsätzliche Meinung zu dem Thema.

*:)

LOor.d kHonxg


@ Chomsky

Nein, das geht nicht. ;-) Der Hauptteil des Arbeitswegs führt ja über Autobahn und durch die Innenstadt, aber etwa 10km auch an Wald und Feld vorbei.

Ja, ok, da ist Radfahren wirklich kontraindiziert.

Ja, inzwischen ist es für sie ein Problem, weil sie die Angst als anstrengend und störend empfindet und dadurch beim Autofahren mittlerweile gehemmt und beeinträchtigt ist. Es ist einfach nicht schön, wenn man den täglichen Weg mit Bauchweh und einem unguten Gefühl zurückliegt. Vor allem, weil die Wahrscheinlichkeit, DASS es passiert und sie ein Tier erwischt, nun auch nicht übermäßig groß ist. Klar kann es jederzeit vorkommen, aber es ist auch nicht so, dass man als Autofahrer ständig Igel, Füchse und so weiter überfährt.

Zu dem Unwohlsein kommt ja auch noch dass wenn sie so besorgt ist ein Tier zu erwischen die Konzentration für das Fahren geringer ist. Es wäre interessant herauszubekommen was der Grund für ihre Angst ist, da könnte man dann ansetzen.

Daran arbeiten möchte sie und erstmal ist die rationale Ebene interessant, also ob es hilft, wenn sie weiß, dass die Tiere hauptsächlich abends und nachts unterwegs sind. Wenn sie die Strecke fährt, ist es meistens schon bzw. noch hell. Auch ein Fahrsicherheitstraining wird sie vermutlich machen, wobei wir da gerade schauen, ob sie auch eine Art "Einzelschulung" zu dem Thema haben könnte, denn davon abgesehen fährt sie seit vielen Jahren gut und sicher Auto, bisher zum Glück auch unfallfrei.

Rational lassen sich Ängste aber nicht ganz wegdiskutieren. Auch rational ist es ein Fakt dass es nicht ausgeschlossen werden kann dass man als Autofahrer mit einem Tier kollidiert. Und je nach Landstrich ist das auch gar nicht mal so unwahrscheinlich, wenn jetzt z.B. ein Wildwechsel über die Straße geht.

Das Fahrsicherheitstraining halte ich für eine sehr gute Idee, ich denke dabei kann man eine Menge lernen und gewinnt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten weil man gelernt hat wie ein Auto in fahrphysikalischen Grenzbereichen reagiert. Möglicherweise kann man dort wo das gemacht wird auch was zu der Tierproblematik sagen.

Ok, ob mit 20 oder 30 auf der Landstraße fahren nun gut und sicher ist, darüber lässt sich gewiss streiten.

Fur denjenigen der fährt ist das bestimmt sicher, andere kann diese Fahrweise zu riskanten Überholmanövern provozieren.

Und nachdem was ich so gelesen habe, sicher fühlt sie sich beim Fahren bestimmt nicht.

C.homxsky


Rational lassen sich Ängste aber nicht ganz wegdiskutieren.

Nein, das natürlich nicht. Sie sagt aber selbst, dass sie sich in diese Angst zu sehr hineinsteigert und da kann ein Realitätscheck schon ganz hilfreich sein.

Dass theoretisch jederzeit ein Tier auf die Straße springen kann, ist klar. Genau deshalb hilft es zu wissen, dass es es je nach Jahres- und Tageszeit wahrscheinlicher und mal unwahrscheinlicher ist. Ausschließen kann man es leider nie, aber sie fährt besagte Streckenabschnitte ja in der totalen Anspannung und Erwartung, dass es genau JETZT, in dieser Sekunde passiert.

COhoXmsky


Vielleicht auch für manche interessant:

offenbar gibt es mittlerweile sogar Autos mit eigens entwickelten Notbrems-Systemen zur Vermeidung von Wildunfällen (wurde von dem schwedischen Hersteller erfunden, da es dort wohl sehr viele Kollisionen gibt). Für meine Freundin nicht relevant, weil natürlich nicht einfach ein neuer Wagen angeschafft werden kann (und es sicher auch keine Lösung für ihre Angst und Unsicherheit ist). Aber die Nachrüstung mit Infrarotkameras sollte möglich sein und das Sicherheitsgefühl verstärken.

Lmord 8Hong


wurde von dem schwedischen Hersteller erfunden, da es dort wohl sehr viele Kollisionen gibt.

Und auch weil dort die Kollisionen mit Elchen in der Regel tödlich für beide ausgehen.

c'rifechYarlixe


offenbar gibt es mittlerweile sogar Autos mit eigens entwickelten Notbrems-Systemen zur Vermeidung von Wildunfällen

schon ziemlich lange :)

[[https://www.youtube.com/watch?v=KRngJawSkms]]

von mir kam ja der Vorschlag mit den Infrarotkameras und meine Auto hat die Kombi und das gilt für dieses Auto als "normale" Ausstattung.......

wie bei so vielen modernen Autos mittlerweile.

Auch für LKWs ist das mittlerweile ziemlicher Standard, so ein Notbremssystem hat z.B. verhindert, dass es in Berlin beim Weihnachtsmarkt nicht noch mehr Tote gab.

CQentifmolixa


aber mit 20, 30 Sachen dahin zu kriechen ist auch keine Lösung und in Sachen Verkehrssicherheit einfach bedenklich.

Traktoren und gedrosselte Automobile kriechen auch mit dieser Geschwindigkeit dahin. Die Landstraße ist für alle da. Möglicherweise aber könnte die Freundin des TE gerade eher kleine Straßen oder "Feldwege" benutzen, wo wenig Verkehr ist und ihre langsame Fahrweise weniger stört...

cjrie,charl|ixe


Auf der Landstraße hat ein Auto aber die Richtgeschwindigkeit einzuhalten, sonst ist es wirklich für die anderen gefährlich.

LBog Lxady


Traktoren und gedrosselte Automobile kriechen auch mit dieser Geschwindigkeit dahin.

Denen sieht man es aber auf 100 m an, dass sie langsam fahren. Beim Trecker ist das recht offensichtlich, und andere so langsame Fahrzeuge haben nen Aufkleber drauf.

LGord 9Honxg


Und sind die Hühner platt wie Teller, war der Trecker wieder schneller.

C^hno=msky


Update zum Thema Fahrsicherheitstraining:

Für das Problem meiner Freundin ist es vom Inhalt her nicht das richtige, aber stattdessen nimmt sie eine (oder bei Bedarf auch mehrere) Einzelfahrstunden und lässt sich zum Thema Wildwechsel, Bremsweg, usw. sozusagen individuell schulen. Das Telefongespräch mit der Fahrschule war sehr positiv und sie hofft, dass die Fahrstunden ihr helfen wieder mehr Sicherheit zu gewinnen.

Lrog GL0ady


Danke für das Update! :)^

Ich finde es prima, dass sie das angeht. Vielleicht magst Du noch mal berichten, ob sie nach den Einzelfahrstunden das Gefühl hat, sicherer unterwegs zu sein.

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