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Magersucht oder nicht?

saofRia34v-39 jaxhre alt


er fand ich

er fand sich selber als zu dick schon immer

macht sein leben lang diäten

s-chnZecke'198x5


Erst mal vielen lieben Dank für die Rückmeldungen!

Hab gestern mit einer gemeinsamen Freundin, Medizinerin, geredet und bin dabei draufgekommen, dass sie mit der Person schon darüber geredet hat und es keine Einsicht gab. War ja auch zu erwarten. Ich werde es trotzdem ansprechen... einfach um zu vermitteln, dass ich es weiß. Was sie dann daraus macht, ist ihre Sache.

muond0+stierne


Und ich habe den Verdacht, dass sie magersüchtig ist. Schon seit Monaten. Und brauch einfach eine Meinung anderer.

Also, nachdem ich noch einmal etwas darüber nachgedacht habe, bzw. auch gelesen habe, was (ehemalige) Betroffene dazu schrieben, würde ich sagen, es kommt nicht so sehr auf die Frage nach der Diagnose an, weil ihr Verhalten auch ohne Diagnose klar gesundheitsgefährdend ist.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie gehe ich als Außenstehender damit um?

Mir fällt dazu ehrlich gesagt nichts Gutes ein. Deshalb hatte ich auch überlegt, ob ich mich überhaupt an der Diskussion beteilige.

Hilfreich finde ich am ehesten noch Beiträge wie die von sofia34-39 oder Luci32, weil sie es aus ihrer eigenen Erfahrung beschreiben, wie es war und was ihnen geholfen hat.

Weswegen ich mich als Außenstehender in einem Dilemma sehe: Luci32 hat sich "selbstgeheilt", wie sie es selbst schrieb. Egal was ich als Außenstehender mache, kommt es mir deshalb wie ein Versuch der "Fremdheilung" vor, der die betroffene Person nur von der Selbstheilung abhält.

Auf der anderen Seite kann man der Tragödie auch nicht so einfach zusehen und so tun als wäre man blind. Also ich nicht.

":/

rerQ2P01x7


Gibts bei ganz klar gefährlich selbstschädigendem Verhalten ohne Einsicht nicht die Möglichkeit einer Zwangseinweisung?

m4ond+csternxe


Ja, leider ist die Rechtslage da relativ unklar.

Deshalb werden viele Patienten unnötig geschädigt, weil sie Angst vor einer Zwangseinweisung haben.

Auf der anderen Seite werden Patienten auch unnötig geschädigt, wenn sie zwangseingewiesen werden, obwohl es nicht nötig gewesen wäre.

suofi6a34-39p jaOhre xalt


Hilfreich finde ich am ehesten noch Beiträge wie die von sofia34-39 oder //Luci32

oh danke :)_ @:)

mond + sterne

sxofia3=4-39\ jFaJhre xalt


Ich werde es trotzdem ansprechen... einfach um zu vermitteln, dass ich es weiß. Was sie dann daraus macht, ist ihre Sache

wird sie vermutlich nicht sonderlich interessieren.

da sie sich selber, sollte sie magersüchtig sein, als "normal" empfindet und dich und all die anderen menschen um sich rum die nicht so wie sie sind als "unnormal" empfindet.

menschen die alles essen ohne Kalorien zu zählen ohne daß sie rippen und knochen im spiegel sehen wollen und menschen die nach einem Brötchen nicht sofort die Kalorien mit Sport wiederabtrainieren sind für sie nichtnormal, also sieht sie sich im recht alles richtig zu machen und dich und die anderen menschen machen in ihren augen alles falsch.

so ging es mir zumindest

falls du ihr wirklich helfen willst müßtest du ihr irgendwie klar machen das sie falsch liegt und nicht du, ob du das kannst und schaffen kannst weiß ich nicht.

:)D

evtl. kannst du ihr dieses Forum empfehlen hat einen extra Bereich für magersüchtige, oder gar diesen faden, evtl. hilft ihr das etwas oder auch nicht.

BCunterRHundx88


@ Schnecke1985:

Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass du so gut wie nichts tun kannst und dich ggf. sogar distanzieren solltest.

Ich war 4 Jahre lang magersüchtig und bulimisch und die Anzeichen die du aufzählst, könnten definitiv für eine Essstörung sprechen. Wenn du sie angesprochen hast und keine Einsicht da ist, kannst du nichts weiter tun.

Bei dem Gewicht und der Größe kann man einen Erwachsenen im Normalfall nichts zwangseinweisen lassen, denn dafür muss einiges mehr passieren.

Ich hatte lange auch keine Einsicht, dass ich ein großes Problem habe. Das war auch die Zeit, in der ich immer wieder angesprochen wurde.

Erst als sich viele Menschen distanziert haben und mich mit dem ganzen Kram einfach "stehen gelassen" haben, habe ich mich irgendwann so im Spiegel gesehen, wie ich wirklich aussah.

Oft ist es so (zumindest war es bei mir so): Je mehr Druck man einer Betroffenen macht, desto mehr macht diese Person dicht und desto tiefer gerät sie unter Umständen in den Kreislauf rein.. :-(

L7uc"iI32


Ggf. wirst du als böse betrachtet. Sie wird vielleicht die Annahme sein, du willst sie nur fett machen, wenn du sie anregst zu essen.

Sie wird ihre Störung verteidigen.

Enhem:alige{r NutHzer (U#6056x77)


Ich werde es trotzdem ansprechen... einfach um zu vermitteln, dass ich es weiß. Was sie dann daraus macht, ist ihre Sache.

Schnecke1985

Aha - und worin liegt der Sinn? Soll sie das einschüchtern oder unter Druck setzen, dass du das weißt? Wenn du damit gar nichts bezweckst, könntest du es ja auch einfach lassen sie darauf anzusprechen. Ich hoffe, dass die Person "aus deinem Umfeld" wenigstens eine enge Freundin ist oder eine nahe Verwandte, sonst finde ich sowas einfach übergriffig. ... Man könnte meinen, es geht um eine Straftat, die sie begeht, aber sich selbst zu schädigen im Rahmen einer Magersucht ist nicht verboten.

r4r20(187


Ist den Betroffenen wirklich nicht klar, dass sie ein Problem haben? Wenn sie ganz ganz ehrlich zu sich selber sind?

EOhemaligWer NutzRer (#6P0567x7)


Meiner Erfahrung nach, wissen die Betroffenen das im Kern selbst, dass sie krank sind. Und als Außenstehender könnte man auch einfach der Person insofern eine Freundin sein bzw. die unterstützen, indem man sie wertschätzt als Mensch und normal behandelt ohne die krankhaften Verhaltensweisen zu unterstützen.

Aber dieses "Hey, ich weiß dass du magersüchtig bist. Deine Sache, was du daraus machst." (mal salopp gesagt) das ist doch keine Hilfe oder hält man die Erkrankten wirklich für so gestrickt, dass man ihnen einfach eindringlich genug sagen muss, dass sie krank sind, damit sie plötzlich umdenken und nicht mehr magersüchtig sein wollen?

p.s.

Mich hat mal eine Bekannte fälschlicherweise für anorektisch gehalten und mich unter 4 Augen so wie hier angedacht von der TE auch darauf angesprochen. Ich habe damals schon u. a. nicht verstanden, was die sich davon versprochen hat. Mal davon abgesehen, dass mir fehlende Krankheitseinsicht vorgeworfen wurde, weil ich das mit der Anorexie ja wahrheitsgemäß verneint hatte. Ok, bei der Ausgangslage wie Schnecke sie schildert, ist das Verhalten der Bekannten/Verwandten (?) von Schnecke definitiv nicht gesund und könnte gut anorektisch sein, aber was soll sowas bringen? ... Ich bin der Bekannten damals übrigens danach aus dem Weg gegangen und fand gemeinsame Mahlzeiten einmal im Jahr mit der immer "besonders toll", weil sie mich da mit Argusaugen gescannt hat. Außer einer gewissen verstärkten sozialen Scheu (ich war eben sehr sensibel damals) und einer Vorliebe alleine zu essen ohne solche selbsternannten pseudo-Helfer-Mitmenschen, die einem jeden Bissen in den Mund zählen und die Figur jedesmal ungefragt negativ kommentieren, ist da nichts bei rumgekommen. Und wäre ich anorektisch gewesen, wäre das auch nicht anders gelaufen.

E#hema/ligerr Nutzxer (#m605677)


Ok, bei der Ausgangslage wie Schnecke sie schildert, ist das Verhalten der Bekannten/Verwandten (?) von Schnecke definitiv nicht gesund und könnte gut anorektisch sein

auf der anderen Seite klingt es aber auch plausibel, dass die Bekannte/Verwandte wegen ihrer Unverträglichkeiten (Lactose etc.) Probleme mit der verdauung hat und evtl. auch mal Verstopfung und ihr an manchen Tagen oder evtl. generell nicht so nach Essen ist (weil ihr Körper das nicht verträgt).

Auf geschätztes Körpergewicht gebe ich pers. gar nichts, weil ich das selbst kenne, wie stark sich viele Menschen da vertun und plötzlich hat man angeblich Untergewicht, weil der andere der festen Ansicht ist, dass man 10 bis 5 kg weniger wiegen müsste, kann gar nicht anders sein laut dem Schätzer. :=o %-| ... Wenn man dann noch zusätzlich größer geschätzt wird, als man ist, von jmd. der auf der Suche nach einer Essstörung bei einem ist, dann gute Nacht. Da war wahrscheinlich die Inquisition früher ähnlich drauf, wie heutzutage manche Mitmenschen, wenn sie sich erstmal darauf eingeschossen haben, einen Essgestörten vor sich zu haben.

Merkwürdig finde ich nur das mit den 2h Föhnen, aber wenn ihr in einer WG lebt, ist ihr etwaiger Durchfall, Blähungen o. ä. auch einfach peinlich?

s]ofia3<4-39 *jahrxe alt


rr2017


Ist den Betroffenen wirklich nicht klar, dass sie ein Problem haben? Wenn sie ganz ganz ehrlich zu sich selber sind?

nein

den betroffenen geht es genau andersrum

sie denken, die anderen leute um sie rum haben ein Problem weil sie alle so dick sind und soviel essen

;-)

wie gesagt wenn sie ganz ehrlich zu ihrem Spiegelbild sind, daß sind sie der Meinung daß sie immer noch nicht genug knochen und rippen sehen, und daß sie deswegen weiter das essen minimieren müßen und z.b. nach z.b. ein essen was z.b. 500 Kalorien hatte sie sofort nach dem essen rausmüßen auf die straße und eine halbe stunde joggen müßen um dieses "zeug" was je der feind ist, wieder loszuwerden.

8-)

s@ofia34-3+9 juahre axlt


Luci32


Ggf. wirst du als böse betrachtet. Sie wird vielleicht die Annahme sein, du willst sie nur fett machen, wenn du sie anregst zu essen.

Sie wird ihre Störung verteidigen

:)z

ich würde eher nichts sagen daß du es weißt, es für mich behalten, und dann aber trotztem ihr zeigen und verwundert sein, wie dünn sie aussieht und sie öfters fragen, ob sie keine angst hat daß sie evtl. total auf knochenniveu abmagert und was dann?

aber zugeben daß du es weißt, würde ich nicht machen, dann bist du in ihren augen nur noch eine von denen die sie "fett" machen wollen und noch eine von denen die sich in ihren augen "gegen sie verschworen haben".

tut so als wüßtest du von nichts, sei ihr aber weiterhin eine gute Freundin zum zuhören und zeige dich erschrocken und besorgt.

:)D

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