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Warum das alles?

TNsunamAi_16x8


Lewian

Staendige Verbesserung ist sicherlich nicht moeglich.

Ich denke schon, dass das möglich ist. Kommt natürlich ganz auf die Perspektive an, die man einnimmt. So könnte man beispielsweise zwischen holistischer und persönlicher Sichtweise unterscheiden.

In einem holistischen Sinne ist schon "alles" besser geworden, würde ich sagen - also besser als vor 500 oder 1000 Jahren beispielsweise. Da kann man natürlich auch geteilter bzw. anderer Meinung sein, ich weiß. Ausgehend davon aber, dass das Ganze bis dato und grundsätzlich ein Verbesserungsprozess war und ist, nimmt man selbst für einen begrenzten Zeitraum an diesem Verbesserungsprozess teil. Ich behaupte einfach mal, dass dieser Verbesserungsprozess "ständig" ist.

Was nun die Möglichkeit der persönlichen Verbesserung betrifft, so endet diese natürlich mit dem Tod. Es sei denn, man wird reinkarniert, landet im Himmel oder so. Wie es da weitergeht, weiß ich nicht. Im "typischen Leben" aber, so würde ich sagen, besteht grundsätzlich und lebenslang gleichfalls die Möglichkeit zur Verbesserung, beispielsweise von unfähig zu fähig, krank zu gesund, dumm zu intelligent, asozial zu sozial, schlecht zu gut, usw.

In welchem Sinne findest du, hat sich deine Situation verbessert?

Zwar nur begrenzt, aber ich würde sagen, dass ich wieder mal ein bisschen besser sehe und ein paar Dinge dazugelernt habe. Wenn man so will, dann habe ich meine Fähigkeiten erweitert und Belastungen reduziert.

Ich denke, Veraenderung ist immer noetig, aber nicht unbedingt zur "Verbesserung", sondern weil sich alles drumherum auch immer veraendert, und wenn man sich nicht veraendert, geht sozusagen die Harmonie mit der Welt verloren, wenn man still steht. (Also gut, man koennte meinen, man muesste ueberhaupt erstmal eine Harmonie mit der Welt haben, bevor dieser Gedanke zum Tragen kommt.)

Jede Zeit und jeder Ort kommt wohl mit den entsprechenden Eigenarten und immer wieder neuen Veränderungen, heutzutage mehr als je zuvor. Da muss man sich schon zu einem gewissen Grad anpassen, bspw. in der Berufswelt, weil man sonst "auf verlorenem Posten steht". Es sei denn, man kann und will als Einsiedler irgendwo in der Natur und abseits von Zivilisation und technologischem Fortschritt leben. Auch in der Zivilisation kann man sich natürlich seine "Oasen" schaffen, die nicht mit ständiger Veränderung einhergehen. Man muss ja nicht jeden Mist mitmachen.

Harmonie mit der Welt ist natürlich ein gutes Stichwort...

Wie finden? Wie erhalten?

~~~

Vielleicht ein Video, welches man unter "Harmonie mit der Welt" ablegen könnte:

[[https://youtu.be/nPGC5jD-EIY Living in a Van]]

E+hem&ali;ger 0Nutzer (#!492J0x32)


Namaste, Bitches :_D

Sehr cooler Typ!

Tisuna,mix_168


Verbesserung > Optimierung > Perfektion

Vielleicht auch zum aktuellen Kontext passend:

[[https://youtu.be/pknMhHtoub0 Wie perfekt wollen wir sein?]]

Tlsuna&mi_16x8


Übrigens, nicht wundern. Ich glaube zwar eher nicht, dass ich schizophren bin, aber ich denke, dass Selbstgespräche ein Teil meiner Persona sind. Was aber sind schon Selbstgespräche? So würde ich es beispielsweise für möglich halten, dass die [[https://www.amazon.de/Gespräche-mit-Gott-Vollständige-Ausgabe/dp/3442338514 Gespräche mit Gott]] von Neale Walsch im Grunde Selbstgespräche mit Gott waren, aber gut, wissen tu' ich das nicht.

"Warum das alles?" (siehe Fadentitel) Vielleicht werden wir eines Tages alle [[https://youtu.be/9SXWX6qg0y4 singen]].

T$sun>ami_16x8


Ich kann den TE durchaus verstehen. Durch solches Denken KANN man sich aber durchaus zerreiben, kaputt machen, verrückt werden. Also mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

"Jede Kleinigkeit zählt", heißt es ja manchmal. Und das ist wahrer, als es vielen Menschen oft bewusst ist. Elementarteilchen, Gedanken und Gefühle reisen ja bekanntlich mit Lichtgeschwindigkeit. Soll heißen, dass sich jeder wahrnehmbare und nicht wahrnehmbare Aspekt der Vergangenheit auf das Jetzt auswirkt, das Jetzt auf die Zukunft, usw.

Das nachfolgende Beispiel ist zwar grob, aber anschaulicher. Gerade heutzutage sind gewisse Mechanismen des Lebens besser nachvollziehbar. Auf Youtube beispielsweise kann man eine "Geschichte" erzählen, Bilder, Gedanken und Gefühle transportieren, relativ schnell, und damit Millionen und Milliarden von Menschen erreichen. Das geschieht täglich nicht nur millionenfach, sondern unendlich oft - dass wahrnehmbare und nicht wahrnehmbare "Informationseinheiten" rund um die Welt bzw. durch den Äther geschickt werden. Und das wiederum führt hin und wieder, im Grunde ständig, zu Bewusstseinsveränderungen und modifizierten Lebenseinstellungen, welche sich dann etwas greifbarer bspw. auch in [[https://youtu.be/bQLCZOG202k Flashmob]]s, Demonstrationen, Gesetzesänderungen, Politikänderungen, verändertem Ernährungsverhalten, anderen Technologien, anderer Pädagogik, anderer Philosophie, etc., etc., manifestieren. Nichts, rein gar nichts, ist bzw. bleibt ohne Effekt. Manche Effekte sind "kleiner", andere "größer", manche "greifbarer", andere weniger "greifbar". Und jeder Effekt ist auch ein Impuls. Jeder Gedanke und jedes Gefühl ist ein Effekt und ein Impuls, ganz zu schweigen von Handlungen. Es zählt also nicht nur jede Kleinigkeit, sondern "alles", und "alles" hat eine Bedeutung.

(Was dieser Beitrag für eine Bedeutung hat? Entscheide du...)

T/sunmami7_16x8


Ist das Leben wirklich so unberechenbar? Je jünger und unreflektierter man ist, desto mehr muss es einem wohl erscheinen.

rHr201x7


Ich kann den TE durchaus verstehen

beruhigend ;-)

T"su+nami_x168


Ja, wenigstens einer versteht mich.

rir20x17


Kauf Dir doch einfach nen Spiegel.

TDsunamiX_16x8


[[https://www.youtube.com/watch?v=PivWY9wn5ps Wer schaut schon gerne in den Spiegel?]]

T[sunfam[i_1x68


Irgendwann [[https://www.youtube.com/watch?v=sDE3Vxicmoo werde ich es alles vergessen haben]], daher jetzt:

Nächste Stufe: [[https://www.youtube.com/watch?v=wAuzCjipF00 Mr. Miyagi]]

Kurz mal "ceasefire", damit wir die Fliege fangen können. Bekriegen und vernichten können wir uns immer noch. Das ist uns ja nicht fremd.

Mensch und Frieden, das schließt sich fast schon aus. Und da das Menschen oftmals bewusst ist, dass sie keinen Frieden mit der Welt und sich selbst finden können, setzen sie auf Beziehungen mit dem Attribut "Liebe", was aber oftmals genausowenig funktioniert.

~~~

Der Umstand, dass der Mensch vielleicht liebevoll und förderlich sein will, aber gleichfalls neidvoll und zerstörerisch handelt, ist sein Dilemma. Wenn man ihm nun sagt, dass er doch selbstbestimmt und selbstverantwortlich handelt, dann sagt er, dass er doch nur mit der breiten Masse geht. Und das ist gleichfalls sein Dilemma.

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Die Sache ist einfach die, dass wenn ein Mensch noch nicht mal Verantwortung für sich selbst übernimmt, nicht zu sich selbst steht, er wahrscheinlich auch nicht geignet dazu ist, zu irgendetwas anderem zu stehen und dafür Verantwortung zu übernehmen - sei es ein anderer Mensch, ein Tier oder das Allgemeinwohl. Es mag Ausnahmen geben, aber in aller Regel müssen wir davon ausgehen, dass Menschen kein Rückgrat haben.

Menschen haben so eine Art. Nichts Außergewöhnliches oder Großes tun, weil man ja versagen könnte. Und wenn man dann versagt, anderen die Schuld in die Schuhe schieben. Hauptsache, gut dastehen, zumindest nicht schlecht, auch wenn es dafür keine Rechtfertigung gibt.

In vieler Weise ist es tatsächlich so, dass Menschen... na ja, euch fällt schon was ein.

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Gleichfalls kann man etwas gut, besser, richtig machen, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man in seiner Gesamtheit gut, besser, richtig ist. Das vielleicht noch mal zum Aspekt "Missionieren".

Nehmen wir als einfaches und anschauliches Beispiel einfach den Fall, dass ich 100.000 EUR bedürftigen Menschen spende, aber zuvor oder gleichfalls andere bedürftige Menschen im Werte von 1.000.000 EUR ausgebeutet habe. Wo bin ich da summativ ein guter oder besserer Mensch?

Gut, man könnte sagen, dass ich ein großartiger Unternehmer bin und die Leute ohne mich gar keine Arbeit hätten. Ein durchaus überdenkbares Argument.

Was ich aber sagen will, ist, dass eine einzelne gute Tat nicht unbedingt den restlichen Müll aufwiegt, den man so denkt, fühlt und tut, oder eben das, was man an Handlungen unterlässt.

Ist ein ziemliches Glatteis, in diesem Leben ein selbstbestimmter, selbstverantwortlicher und guter Mensch zu sein. Daher nehmen die meisten Menschen lieber davon Abstand.

Jeder Mensch aber, den man womöglich wirklich als guten Menschen bezeichnen kann, musste einen Anfang machen.

rpr20x17


Du bist nur eine komplexe Protein-Ansammlung. Spar Dir das ganze Gedöns und gib einfach auf.

TQsunazmi_x168


Das tun andere ja auch nicht. Warum sollte ich?

r*r20x17


Na wie Du ja lang und breit hier erklärst kommt für andere dabei auch nix bei rum (ausser Streß). Da könnte man ja draus lernen.

mKondD+st]eOrne


Das tun andere ja auch nicht. Warum sollte ich?

Du solltest Dich vor allem nicht provozieren lassen. Ich gehe davon aus, Du bist ein beseeltes Wesen, genau wie ich.

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