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"Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."

DDé.lxiée


Nein, nicht auf Dich. Wieso auch?

S viZva


Okay. Danke fürs Gespräch. ;-) *:)

lWuom1arxen


Na ja. 2016 hättest du immer auf die Stimmen gehört. Jetzt habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass dir nicht mehr egal ist, was sie anrichten, weil dadurch unter anderem Freunde verloren gegangen sind.

Viel Spaß beim Kampf mit den Stimmen. ;-D ]:D

Ich habe viele meiner Probleme mit zwei guten Freunden besprochen, die damit auch klar gekommen sind. Den Rest mache ich durch Antworten hier im Forum. Die Leute, die dir antworten geben, sind eher hier. Warum sollte es verwerflich sein, uns zu kontaktieren? @:)

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Prozesse spiralförmig ablaufen können. Wenn du das gleiche mehrmals durchmachst, heißt das noch lange nicht, dass es auf demselben Level geschieht. Die Themen können mehrmals dran sein, weil die Bearbeitung stückchenweise läuft.

d|anaeL87


Na, so richtig nett und freundlich war ich ja gestern abend nicht. ;-)

Und luomaren hat vollkommen Recht. Es ist total normal immer wieder über die selben Punkte zu gehen. Aber alleine die tatsache das die Essstörung dich nun mehr belastet ist super, so prozessual gesehen. Das es zudem auch scheiß unbequem ist, ist ja ein anderes Thema. Aber erst aus dieser unbequemen Lage heraus sind überhaupt Veränderungen zu erwarten.

CWomraBn


Aber genau das wollte ich eigentlich ja vermeiden. Und eben auch dieses Sich-Ständig-Mitteilen. Ich jammer ständig über alles und jeden und zumindest ich bin schrecklich genervt von mir selbst. Hier passiert ja nicht sonderlich viel.

Tja, da wollte ich dir helfen und habe hier 2 Wochen nicht mehr reingeschaut - aber nun bin ich auch wieder da *:)

Ich habe immer mehr das Gefühl, dass ich nicht das Recht habe, gesund zu werden. Und deshalb will ich es vielleicht auch nicht. Ich will immer mehr und mehr und mehr, schon immer.

Vielleicht sind deine Ziele auch immer zu hoch? Wer so tief drinsteckt wie du, und dann die Überwindung der Probleme als Ziel gesteckt hat, der hat einen langen Weg vor sich. Und wenn man dann scheitert oder die Kraft verliert, hasst man sich automatisch wieder mehr, und so dreht sich alles im Kreis.

Du brauchst jemanden an der Seite, der mit dir die kleinen Schritte vereinbart und dich begleitet. "Lange" aus deiner Perspektive, "kurz" in Relation zum Leben, was noch vor dir liegt.

Ich will mal lernen, dass ich mich mal eben nicht überhaupt ständig mitteilen muss. Egal, ob gut oder schlecht.

Da ich die Art, wie du schreibst, ja bekanntermaßen gerne lese und Schreiben auch durchaus ein therapeutisches Ventil sein kann, könntest du es vielleicht anders kanalisieren? Indem du das, was du mitteilst, nicht so personalisierst und dass es immer um dich geht. Das ist ja dein eigentliches Problem. Vielleicht in Geschichten, Gedichte o.ä.. Wo du nicht du bist, sondern jemand in der dritten Person.

Habe mal von einer interessanten Untersuchung gelesen, dass es sehr förderlich für die Selbstreflektion ist, wenn man nicht von "ich" spricht, sondern eben von sich in der dritten Person. Vielleicht hilft es dir, die Dé.liée besser zu verstehen.

Nur so ein Gedanke.

E%hemaligerW Nzutzer\ (#5V86592)


Den Vorschlag von Comran finde ich richtig gut wäre vielleicht einen Versuch wert .

Ich zum Beispiel finde nicht dass du hier nur herumjammerst du tauscht dich aus und ich persönlich lese gerne was du schreibst.

Natürlich tut es mir leid wenn ich von dir lesen muss wie schlecht es dir geht und ich würde dir gerne helfen .

Ich kann es nur nochmals erwähnen dass mir das schreiben hier bei dem bewältigen meiner größeren Krise geholfen hat .

Ich bekam andere Sichtweisen vermittelt und indem ich mich hier eingebracht habe wurde ich auch von meiner Person und meinen Problemen " abgelenkt" was mir letztendlich gut getan hat .

Manchmal ist es einfach besser und sinnvoller seinen Fokus etwas von sich selbst weg zu schieben .

Was jetzt aber nicht heißen soll dass du dich nicht wichtig nehmen sollst denn letztendlich geht es ja um dich .

Ich hoffe du verstehst wie es von mir gemeint ist

Denn das letzte was ich möchte ist dich zu verletzen .

lruomEar)en


Ich habe damals die großen Ziele beibehalten, aber immer wieder gemerkt, dass ich noch extrem sehr viel mehr Zeit brauche, um dort anzukommen. Vielleicht ist es auch an der Zeit, deine Ungeduld einem Realitätscheck zu unterziehen.

Du hast also verschiedene Möglichkeiten, was du als nächstes angehen kannst. ;-D

D"é.lixée


Hm, nein, ich habe damals schon nicht auf die Stimmen gehört. Nicht mehr. Als ich in die Klinik gegangen bin, habe ich versucht, mich drauf einzulassen und gehofft, dass ich es verkrafte, aber tue ich eben nicht. Ich habe z.B. gegessen und darauf vertraut, dass das schon irgendwie wird. Auch nicht.

Aber alleine die tatsache das die Essstörung dich nun mehr belastet ist super, so prozessual gesehen.

Hm. Nein.

Ich finde es gerade nicht verwerflich, dass ich mich mit meinem Gewicht scheißunwohl fühle. Es hat nämlich niemanden in der Klinik interessiert, wie ich mich damit fühle, hauptsache, das Gewicht ist jetzt "okay" und "Das ist jetzt ein gesundes Gewicht" und nicht mehr im Untergewicht, aber dass mich das viel eher umbringt als ein zu niedriges Gewicht, weil ich das psychisch gar nicht aushalten kann, dass ich so zugenommen habe, das ist halt egal?

Aber genau dieses Getanze lässt sich hier nicht lösen, das muss ich für mich lösen. Welches Gewicht kann ich aushalten, bla.

Ich habe oben drum herum geschrieben, aber im Klartext versuche ich gerade, zu einem Körpergefühl zu gelangen, bei dem ich nicht jeden Morgen und Abend denke, dass ich lieber tot wäre, weil ichs nicht ertrage. Ich finde mich selbst so schrecklich lächerlich, weil mein Leben von einer Zahl abhängig ist, aber damit es das nicht mehr ist, das war schließlich immer egal.

Ja, auf wen bin ich denn dann wütend? Unter anderem auch auf mich.

Es war in der Klinik auch egal, dass ich in die Bulimie gerutscht bin und da der Heißhunger, der mich jetzt gefühlt umbringt, überhaupt erst aufkam. "Sie brauchen ein Ventil", blablabla. In der Hinsicht bin ich kränker als zuvor, aber es ist egal.

ICH muss diesen Körper ertragen und ich tue es nicht und dabei kann mir anscheinend niemand helfen.

Ich weiß mir aber nur auf eine verdammte Art zu helfen.

Und ich will hier nicht schreiben, dass ich kämpfe und tralala, wenn ich eigentlich Zuhause sitze und die Essstörung wieder komplett auslebe oder es zumindest versuche (ja, sogar ganz bewusst, ich reite mich ganz bewusst noch weiter rein), weil ich glaube, dass ich sonst ziemlich bald tot bin.

ich bin wütend, dass es jetzt so ist wie es ist und ich kann die Klinik da beschimpfen wie ich will.

ICH habe so viel gegessen, ICH habe zugenommen und ICH muss jetzt entweder einen Weg finden, damit zu leben oder ich bring mich um. So wie ich hier jetzt gerade lebe (oder ja irgendwie auch nicht) will ichs nicht, echt nicht.

Aber diesen Tanz wollte ich hier eben gerade nicht aufführen, weil ich mich deshalb richtig richtig scheiße finde und kein gutes Gefühl habe. Das fühlt sich jetzt tatsächlich so an, als würde ich wirklich nicht gesund werden wollen und ich will hier niemandem scheinheilig vorspielen, dass ich mich ach so bemühe. Tue ich nämlich gar nicht, ich kämpfe gerade einzig und allein, dass ich mich nicht dazu entscheide, komplett aufzugeben und tue das einzige, was ich mal richtig gut konnte und von dem ich weiß, dass ichs eigentlich kann. Weil ich hier sonst nämlich gerade gar nichts kann.

Wenn du das gleiche mehrmals durchmachst, heißt das noch lange nicht, dass es auf demselben Level geschieht.

Naja, gerade fühlt es sich wieder viel extremer und verbissener an. Also eigentlich schlechter, das war mal besser.

Und wenn man dann scheitert oder die Kraft verliert, hasst man sich automatisch wieder mehr, und so dreht sich alles im Kreis.

Und ich fühle mich gerade eben immer noch, als hätte ich keine Kraft mehr. Schon ewig, ich habe trotzdem immer weitergemacht, aber irgendwann werde ich auch müde sein.

Indem du das, was du mitteilst, nicht so personalisierst und dass es immer um dich geht. Das ist ja dein eigentliches Problem. Vielleicht in Geschichten, Gedichte o.ä.. Wo du nicht du bist, sondern jemand in der dritten Person.

Auf die Art schreibe ich sowas ähnliches wie ein unregelmäßiges Tagebuch. Texte halt, früher Gedichte. Aber sehr unregelmäßig und naja, ich weiß nicht, ob mir das so hilft. Ich habe mal eine Weile geschrieben und zu dem Text entweder gemalt oder fotografiert, aber das wurde immer weniger. Und gerade habe ich eben auch nicht einmal dafür Kraft. Rausgehen und fotografieren oder malen oder sowas. Das Bisschen, was ich noch habe, geht für die BA drauf und das auch nicht wirklich gut. Ist mir immer noch zu viel, obwohl es immer noch nicht so wirklich losgegangen ist %-| .

Ich bekam andere Sichtweisen vermittelt und indem ich mich hier eingebracht habe wurde ich auch von meiner Person und meinen Problemen " abgelenkt" was mir letztendlich gut getan hat .

Mir hilft es ja auch, aber ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, hier zu schreiben, wenn ich eigentlich eine total destruktive Schiene fahre. Das kommt mir halt falsch und scheinheilig vor, aber lügen will ich auch nicht.

Vielleicht ist es auch an der Zeit, deine Ungeduld einem Realitätscheck zu unterziehen.

Gefühlt habe ich aber keine oder nur noch wenig Zeit. Ich weiß, dass dieser Druck von mir aus kommt, aber er kommt.

Ich habe absolut keine Lust mehr. Die Hauptrolle spielt tatsächlich auch hier mein Gewicht. Ich habe keine Kraft mehr, ständig zu- und abzunehmen. Und wir reden hier nicht von ein paar Kg, sondern mindestens 10kg. Hin und her, hin und her. Durch 5kg-Schwankungen hüpfe ich allein in einer Woche.

So wie ich jetzt bin, will ich nicht sein. Ich kriege einfach keine Luft.

D!é.Kliée


Das heißt jetzt aber nicht, dass ich grundsätzlich alles über Bord werfe und gar nicht erst versuche, durchzuhalten.

Aber beim Thema Essen ist jetzt halt einfach die Puste raus... aber wie. Bei dem Thema fühle ich mich schrecklich allein. Aber ich weiß halt auch, dass es da keine Lösung gibt und es deshalb logisch ist, dass ich damit alleine bin. Was soll man da groß tun?

wpinbteroson"ne x01


ICH muss diesen Körper ertragen und ich tue es nicht und dabei kann mir anscheinend niemand helfen.

Mh, da scheint wirklich n der Therapie etwas ganz wichtiges außer acht gelassen worden zu sein.

Ich habe mal eine Doku über Behandlung von Magersüchtigen gesehen und da wurde der Schwerpunkt wirklich auf das "falsche "Körpergefühl gelegt.

Es wurden zum Bsp. Videoaufnahmen gemacht und extra in Positionen, wo man die extrem dünnen knochichen Arme, Beine etc. sah und dann wurde das zusammen besprochen und mit anderen Bildern verglichen.

Denn die gestörte Körperwahrnehmung.... dass sich viele als zu dick empfinden , ihre Körper gar nicht mehr "richtig" im Spiegel sehen... all das wurde dort gezeigt und nicht "nur" kg gezählt.

Dxé.lxiée


Das ist halt auch keine Klinik für Essgestörte. In so einer war ich auch mal, da die ganz bekannte am Chiemsee, aber die konnten mir auch nicht helfen und habe mich letztendlich in einem sehr ähnlichen Zustand wie jetzt entlassen. Suizidal, müde und verzweifelt.

Aber die Essstörung ist halt auch mehr ein Symptom als die alleinige Krankheit und ich dachte immer, alles würde besser werden, wenn ich tiefer ansetze, aber ich finde trotzdem keinen Ausweg.

w#inte{rsonnQe 0x1


Suizidal, müde und verzweifelt.

was hindert dich dir erneut (eben woanders) Hilfe zu suchen ?, manchmal trifft man woanders auf passendere Therapeuten.

Es klingt nicht so, dass du es momentan ohne profezionelle Hilfe allein schaffst... du solltest da vielleicht der Tatsache in Auge sehen, du bist krank und brauchst Hilfe. :°_

wPinters#onnex 01


professionelle...sollte es heißen

EbhemwaligBer 8Nut,zerf (#58c6592x)


Als ich deine letzten Beiträge gelesen habe muss ich sagen war ich richtig betroffen da ich gemerkt habe wie zerrissen du dich innerlich fühlst.

Dass du mit diesen Gefühlen keinen Kopf für deine BA hast ist wohl nachvollziehbar.

Die Arbeit ist jetzt aber auch nicht dein Hauptproblem sondern deine Essstörung.

Und die bekommst du glaube ich nicht alleine in den Griff .

Deshalb versuche doch bitte in eine Klinik aufgenommen zu werden .

Doch die sollte gut ausgewählt werden .

Die in denen du schon warst konnten dir offensichtlich nicht helfen .

Wenn du noch länger abwartest fürchte ich wird sich dein Leidensdruck noch mehr verstärken .

Vielleicht wäre es ja möglich eine Klinik zu finden die deine Essstörung und den Auslöser dafür behandeln kann .

Bitte höre nicht auf hier zu schreiben wir können dir zwar bei deinen Problemen nicht helfen aber wir können dir zuhören .

Und so wie ich die einschätze die sich in deinem Thread bisher eingebracht haben tun sie es alle gerne .

UND DU NERVST NICHT !!!

Es tut mir richtig leid dass es dir so schlecht geht deshalb bitte versuche die Kraft aufzubringen um dir helfen zu lassen .

DU BIST ES WERT WEIL DU EIN TOLLER UND WERTVOLLER MENSCH BIST

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe du bekommst schnell die Unterstützung die du so dringend benötigst. :)* :)*

koati!afox


Hilft es dir vielleicht, deine Beiträge durchzulesen, die du nach der Klinik geschrieben hast? In denen hast du doch recht aufgeräumt gewirkt, das haben dir ja mehrere bestätigt. Immer und immer wieder lesen, um an den Punkt zurückzufinden, an dem du schon stärker warst als du es jetzt bist oder glaubst zu sein.

Nur eine Idee.

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