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"Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."

EJhemalixger ZNut*zer %(#586U5t92)


Liebe De'.lie'e ich möchte mich hier luomaren

anschließen auch ich würde dich nicht aus dem Grund "verlassen " nur weil du momentan nicht so gut drauf bist oder es dir gerade ziemlich schlecht geht .

So oberflächlich bin ich nicht .

Ich wollte mich einzig aus dem Grund hier etwas zurückziehen weil ich dich momentan einfach nicht so gut unterstützen kann wie du es benötigst .

Und weil ICH ein Problem habe aber nicht mit Dir

Setze dich doch bitte nicht so unter Druck und lasse dir mit allem mehr Zeit du musst nicht perfekt funktionieren um liebenswert zu sein .

Rede dir das bitte nicht ein und vor allem lasse es dir auch von niemand anderen einreden .

Du bist ein toller und wertvoller Mensch und nur das zählt .

Ich bin mir sicher dass du deinen Weg finden wirst wenn nicht sofort dann halt wenn du es kannst und bereit dazu bist .

Alles Liebe :)* :)_

d%anaex87


Schuckihäschen. Ruf deine Krankenkasse an wegen Psychiater. Die sollen da zügig irgendwo in der Nähe einen Termin auftreiben, aber dalli.

Und wegen des Reitens. Mach nicht so ein Tamtam. Wirf eine Münze und gut ist.

bDlu6e he-ron


Dann habe ich das mit dem Reiten ganz falsch verstanden, tut mir leid. Wegen Psychiater, was danae sagt oder zur reinen Medikamentenverschreibung eben erst mal den nicht so optimalen nehmen. Darum ging es doch primär erstmal? Für die Therapeutensuche kann man auch die Krankenkasse um Unterstützung bitten, glaube ich. Wenn du weißt, wohin du nach der Zeit bei deinen Eltern gehst, könnte es Sinn machen sich wegen der Wartelisten schon vorher zu kümmern? Ansonsten gibt es, so weit ich weiß, auch (googlebare) psychologische Krisendienste in jeder Stadt, die relativ kurzfristig Erstgespräche anbieten und manchmal auch mit Gesprächsterminen überbrücken, bzw. weitervermitteln. Wäre das eine Zwischenlösung?

D@év.l xe


luomaren

Ich weiß schon, aber ich denke immer, dass man nach 13 Monaten intensiver stationärer Therapie mehr sehen könnte. Da will ich nicht erst im Unbewussten buddeln müssen. Also wenn ich da erst suchen muss, dann kann ja nicht viel passiert sein.

Ich war schon immer ungeduldig, aber jetzt bin ichs noch mehr. Jetzt hilft auch nicht mehr, dass ich mir Zeit geben soll, denn die habe ich mir gegeben und wenn die BA rum ist, wird sowieso alles anders und vielleicht ist Klinik dann auch gar nicht mehr drin, weil ich nicht mehr so frei bin wie im Studium. Das muss ich halt immer im Hinterkopf behalten?

Aber ansonsten weiß ich nicht, was ich brauche... ich stabilisiere mich ja auch an einem eher tieferen Punkt.

Ankelina

Setze dich doch bitte nicht so unter Druck und lasse dir mit allem mehr Zeit du musst nicht perfekt funktionieren um liebenswert zu sein .

Ist einfach eine Angewohnheit, weil ich eben zu oft erlebt habe, dass ich scheiße bin und man weniger mit mir zu tun haben will, wenn ich nicht aufgedreht auf der Party rumhüpfe.

Wobei das auch eher meinem Wesen entspricht. Ich habe das Gefühl, dass ich mich vollkommen verloren habe. Ich bin im Kopf immer noch verrückt (im Sinne, dass ich ständig irgendwas tue, bei dem andere mit dem Kopf schütteln), aber alles ist überschattet. In der Klinik war ich manchmal so (und dafür auch bei den Therapeuten bekannt |-o ), aber sonst ewig nicht mehr. Menschen, die mich noch nicht so lange kennen, kennen gar nicht diese Seite, die mich eigentlich viel mehr ausmacht. danae, du kennst mich auch nur mies gelaunt . Ich war mal ein Mensch, an dem ich schon gewisse Dinge mochte, diese Spontanität (ich bin nach der Uni einfach ins Auto gestiegen, habe Menschen angestachelt mitzukommen und bin nach Holland ans Meer gefahren. 4 Stunden eine Strecke für eine Nacht am Strand), eben diese Verrücktheit und so.

Und es ist eigentlich traurig, dass meine Kraft nicht mehr reicht, mit Menschen in Kontakt zu treten. Aber reicht einfach nicht.

Ich bin nicht mehr dieser Mensch, ich bin seit Jahren schon nicht mehr so. Und den Menschen, der ich jetzt bin, mag ich nicht. Aber ich konnte es nicht erzwingen, so zu sein wie früher, und war deshalb nicht mehr die lustige Person. Und ja, dann gingen tatsächlich sehr viele Menschen.

danae

Ruf deine Krankenkasse an wegen Psychiater.

Selbst das schaffe ich gerade nicht. Ich hoffe einfach, dass der Hausarzt sich darauf einlässt zumindest die Dauermedikation zu verschreiben. Dass sich an den Rest niemand ranwagt, verstehe ich, aber da brauche ich auch niemanden, ich weiß selbst, wie ich was nehme.

Mach nicht so ein Tamtam.

Ne, ich mach einfach gar nichts und das ist okay. Würde ich eine Münze werfen, wäre ich eh nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich denke aber auch nicht mehr wirklich drüber nach, bin viel zu müde.

blue heron

Wenn du weißt, wohin du nach der Zeit bei deinen Eltern gehst, könnte es Sinn machen sich wegen der Wartelisten schon vorher zu kümmern?

Ich habe so gar keine Ahnung, wo ich danach hingehe. Vielleicht bleibe ich hier in der Nähe und mache hier meinen Master, vielleicht ganz woanders. Vielleicht auch gar nicht. Ich kann zu meiner Zukunft gerade schwer sagen, weil ich keine wirkliche Zukunft sehe. Ich sehe mich weder weiter studieren noch arbeiten noch überhaupt irgendwas.

Aber ich brauche ja gerade auch niemanden. Ich brauche nur meine Medikamente. Wobei mich die auch schrecklich nerven, weil ich vollgepumpt werde, die aber überhaupt nicht wirken. Traut sich bloß niemand, die mit mir abzusetzen oder überhaupt irgendwas zu verändern. Wir haben aber auch schon die gängigsten Sachen alle durch, ich nehme schon ein Medikament Off-Label eigentlich mit meiner Symptomatik und Geschichte gar nicht zulässig, deshalb will da wohl noch weniger jemand rumdoktorn Aber an sich sind die sowas von unnötig.

Reden will ich ja gar nicht, weil ich - wie gesagt - nicht noch mehr aufmachen will, was überhaupt gar nicht händelbar ist.

Exhemali-gerc Nu}tNzer^ (#58659x2)


Vielleicht ist jetzt einfach nicht die Zeit für Veränderungen für dich und vielleicht brauchst du gerade jetzt dieses Nichtstun.

Auch das kann eine Form von weiter kommen sein einfach die Dinge als gegeben annehmen zu können .

Ich verstehe dich sehr gut du willst endlich Ergebnisse sehen und vorankommen .

Doch deine Krankheit ist nicht von heute auf Morgen heilbar.

Kann sein dass du in ein paar Tagen oder Wochen schon die nötige Energie für dein gesund werden bekommst ich wünsche es dir so sehr .

dKanaex87


Und ich mag dich dennoch, es ist wie ein Wunder. 8-) 8-)

Haha, du denkst du brauchst sie nicht, denk lieber nicht drüber nach wie du dich unter Umständen ohne Tabletten fühlen würdest. 8-) 8-)

Muffeltag mh? Trink nen Tee. :)D

D^é.lxiée


Wer weiß, vielleicht fändest du mich richtig blöd, wenn ich bei Dir die ganze Zeit nur Mist bauen würde, weil ich nur Flausen im Kopf hätte ;-D .

Naja, wirklich viel tiefer kanns ja nicht sein. Ich habe gerade einfach keinen Nerv, mich darum zu kümmern, echt nicht. Aber das ist genau das Problem, was unter anderem auch in meiner BA (wenn ich sie denn irgendwann mal schreibe) Thema ist (habe ja wieder ein neues Thema und das alte Exposé ist eigentlich für den Arsch). Wenn du so depressiv bist, dass du gar nichts mehr kannst, kannst du Dir nicht einmal mehr Hilfe holen. Blöd. Wenn du Glück hast, checkt es jemand anderes, aber wenn es dann jemand checkt und handelt und du dann gezwungenermaßen Hilfe bekommst, dann gehts Dir meistens schon so schlecht, dass es fast zu spät ist. Und die Motivation und Einsicht ist auch nicht mehr sonderlich vorhanden.

Muffeltag, nö. Ich bin so :-p . Keine Ahnung, die Matschigkeit geht nicht weg. Wer weiß, vielleicht kommt die ja auch von den vielen Pillen und ich wäre weniger durch, wenn ich nicht so zugedröhnt wäre. So wird das mit der BA nämlich nichts, dann scheitert es nämlich schon sehr bald. Jetzt, da sie angemeldet ist, habe ich nur noch sehr kurz Zeit, bis der Prüfungsausschuss den nicht mehr abänderbaren Titel will und dazu müsste ich erstmal ein neues Exposé schreiben, wieder in Kontakt mit dem Dozenten gehen und und und. War so klar, dass das nichts wird.

Dèyè mòn gen mòn.

Hinter den Bergen noch mehr Berge.

(haitianisches Sprichwort)

Kam in meiner Serie vor... wie passend.

dZanave8x7


Naja, wirklich viel tiefer kanns ja nicht sein.

doch. Fühlt sich oft so an, aber da du noch atmest geht es noch ein ganzes Stück weiter runter.

Was denn mit dem alten Expose das Problem?

lauomarxen


Geht es in der deiner BA jetzt darum, inwieweit es ein Problem ist, dass man sich in einer Depression selbst Hilfe holen muss? Ist nicht einfach, aber ein paar Leute bekommen es hin. ;-D

Ansonsten, jammer nicht so viel rum und mach einfach mal was. Du kommst damit auch vorwärts, auch wenn es sich bäh anfühlt. Die BA ist die nächste Glühbirne, die ein Countrysänger hereindreht und über die neun andere singen, wie gut die alte war.

Wenn du Aufmerksamkeit brauchst, geh unter Leute. Die Masche, es ist alles so schlimm und ich kann mich nicht entscheiden, erodiert irgendwann Freundschaften, wenn sich nichts ändert. Deswegen gibt es für morgen eine Aufgabe von mir: Du arbeitest das Exposé für deine BA aus. Dann kannst du einen Haken dahintermachen.

D4é=.liéxe


Nein luomaren, das ist nicht ganz das Thema ;-). Aber zum Jammern: Ich habs gesagt!

Und vonwegen ich soll endlich mal was tun: Ist ja nicht so als säße ich nicht am Exposé, aber ich kann das nicht einfach so an einem Tag runterschreiben. Erstens reicht dafür meine Konzentration nicht, zweitens muss ich schließlich erstmal neu recherchieren, weil die bisherige Literatur nicht mehr relevant ist, weil mein bisheriger Wissenssand dazu bei weitem nicht ausreicht, um das Thema zu umreißen ;-).

Danae, er findet das Thema jetzt doch nicht so passend. Natürlich könnte ich es trotzdem machen, aber ist eher ungut, wenn man sich schon von Beginn an eher uneinig ist, denke ich.

dcanaex87


Stimmt. Und wohin soll die reise nun gehen?

D>é.l$iée


PN ;-)

l,uomaxren


Jammern ist für mich immer grundlos. Wenn ich weiß, dass du mit deinem Betreuer das Exposé abgestimmt hast, dann hast du ein echtes Problem. Das ist dann kein Jammern mehr. @:)

Ich drück dir die Daumen, dass du auch diese Klippe umschiffst. :)*

DUé.lixée


Das habe ich ja schon vor einer ganzen Weile. Das Ding war ja fertig und lag beim Dozenten auf dem Tisch, aber jetzt wurde alles umgeschmissen und ich muss mich neu einarbeiten, neu recherchieren, neu gliedern und dann ein neues Exposé schreiben. Und Exposé mag ich nicht, fällt mir schwer. Ja, ist wichtig, weil da viele Probleme und Fragen aufkommen, die man dann besprechen kann, aber ich schreibe es einfach nicht gerne.

Ich würde gerne einfach Kapitel für Kapitel los schreiben. So muss ich viel querlesen und aus allen möglichen Punkten schon kurz was andeuten, um zu zeigen, dass ich ungefähr eine Ahnung habe. Die habe ich aber nur sehr bedingt. Das Thema ist mir zwar sehr vertraut und eigentlich durch den Wechsel jetzt fast noch besser als das alte, aber ich zweifle halt so sehr an mir. Ich traue mich nicht, mein Wissen niederzuschreiben, ohne, dass ich weiß, dass es auch wirklich stimmt. Deshalb habe ich auch so Angst, meine eigene Meinung zu schreiben. Die könnte ja blöd sein oder so... ich traue mir da zu wenig zu, was mal anders war. Da wurde ich einfach von außen zu klein gemacht und seit ich meine Berufswahl so stark anzweifle, vertraue ich nicht mehr auf meine Ideen, Intuition und eigene Meinung.

l4u=omarxen


Vielleicht fehlt dir momentan noch der Mut einfach mal eine Überschrift hinzuklatschen, ohne genau zu wissen, wie du sie füllen kannst. Das wäre für mich der Sinn des Exposés. Ich bin auch jemand, der lieber erstmal im Detail herumwühlt. Ich kenne dieses Problem.

Hast du eine Möglichkeit, für dich Theorie und Praxis zu trennen? Vielleicht bist du einfach nur die bessere Theoretikerin als die Praktikerin, mh? Ich habe mich extrem schwer getan, meine "praktische" Diplomarbeit zu schreiben. Meine "theoretische" Masterarbeit ist mir viel einfacher gefallen. Schau doch einfach nur mal auf den theoretischen Part. Vielleicht hilft dir das.

Wenn ich mir meine Diplomarbeit anschaue, war das nur ein einziges Chaos. Eigentlich sollte ich Material für Projekt A sammeln, das wurde aber nicht umgesetzt. Projekt B wurde umgesetzt und ich habe auch darüber geschrieben. Als ich das Projekt B verlassen habe, gab es keine funktionierende Lösung als Projektergebnis. Ich habe also meine Diplomarbeit über etwas geschrieben, was kein Erfolg war. Ich bin auch irgendwie durchgekommen.

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