» »

"Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."

b]luxe hIeqrxon


Tut mir leid, dass es dir so schlecht geht...halt durch! @:)

Ich bin mir nicht sicher, ob es eine "normale" Art gibt, Annäherungen zu erleben, ehrlich gesagt. Es kann immer schön oder furchtbar sein. Hilft es dir es zu erzählen? Wenn nicht dann fühl dich nicht verpflichtet ;-)

Und was die Arbeit angeht, kannst du dich davon nicht krank schreiben lassen, so dass du die Entscheidung, ob du hinschmeißt nicht treffen musst, wenn du gerade wieder tief in einem Loch steckst? (Ich nehme an, du hast irgendeinen Zeitrahmen, den du einhalten musst?) Gerade scheint das einfach nicht Priorität zu haben. Man muss auch nicht immer alles gleichzeitig schaffen, überfordere dich da nicht. Das Leben ist ja gerade auch schon eine Herausforderung...

Wenn du merkst, dass du es gar nicht mehr im Griff hast: Du weißt, wo bei dir die psychologische Notfallambulanz ist? Lass dir helfen, bevor du echte Dummheiten machst, ok?

D/é.8liée


Naja, es wäre einfach viel leichter, wenn ich nicht wüsste wie es sein könnte, wenn ich das jetzt nicht erlebt hätte und nichts vermissen könnte. Jetzt fühle ich mich halt nur noch einsamer und noch kaputter. Die Tage kommen und gehen und ich will nur schlafen. Wenn ich aufwache, will ich nur direkt wieder schlafen. Ich schlafe tatsächlich wieder ziemlich viel, aber natürlich nur mithilfe von Medikamenten.

Dieses Gefühl am Morgen wie der Tag anfängt, das zieht sich über den ganzen Tag und ich bin wie gelähmt. Und dann warte ich bis ich endlich wieder schlafen kann und helfe eben nach, wenn ich es nicht kann.

Ich weiß nicht einmal, ob es Leere oder Verzweiflung ist? Beides?

Krankschreiben geht nur bedingt. Dadurch kann man eine Fristverlängerung von maximal einem Monat bekommen, aber das bringt mir auch nichts. Meine Schreibzeit endet zwar erst Mitte Januar, aber ich bekomme ja gerade gar nichts zustande.

Aber was hat denn Priorität? Nichts, weil es gibt nichts, was Priorität haben könnte (abgesehen eben von der BA, die wie ein Schwert über mir hängt; und nein, bevor es gleich kommt, ich KANN nichts irgendwas hinrotzen, weil fast alles von der Note abhängt). Ihr schreibt immer so schön, dass dieses Loch kommt und geht, aber es geht gar nicht erst, es bleibt permanent bei mir und das ist der Grund, warum ich mittlerweile immer mehr glaube, dass ich das alles nicht mehr will. Weil es eben nicht besser wird.

Psychologische Notfallambulanz... keine Ahnung. Ich würde aber wahrscheinlich sowieso nicht hingehen, weil wozu?

Noch mehr Pillen, noch mehr Leere.

Ich kann auch meiner Familie nicht erklären, wieso ich "weg müsste". Das ist auch ein Grund, warum die Selbstverletzung gerade nicht eskaliert, weil ich das nicht kann, wenn meine Familie im Nebenraum TV schaut. Und weil ich zum Nähen müsste und die Angst viel zu groß ist, dass sie mich dabehalten und ich das nicht verheimlichen kann. Keine Ahnung, wie lange diese Hemmung anhält oder ob es mir irgendwann dann auch total egal ist.

Ich verstehe auch nicht so recht, was da passiert ist. Der Kontakt wurde immer weniger bis irgendwann keine Antworten mehr kamen. Ich bin natürlich, wie geahnt, direkt in diese emotionale Abhängigkeit gerutscht (habe das aber mit mir ausgemacht und ihn da rausgehalten) und jetzt stehe ich da und vermisse ihn, warte auf Antworten und dass alles nur ein Missverständnis war. Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe. Ich werfe mir vor, dass ich es zugelassen habe, einen Menschen so nah an mich ranzulassen und darauf zu vertrauen, dass es nicht immer so laufen muss, dass ich verlassen werde. Tut es aber anscheinend und ich hasse es und für diese Aktion, weil er weiß, dass mir Nähe total schwer fällt, auch ihn. Aber ich mag ihn so. Aber ich hasse mich, weil ich es zugelassen habe

d&ana@e87


Frag ihn doch was los ist.

D~é|.#liuée


PN, ich will das hier nicht so schreiben...

d*anaex87


:)_ :)_

DZéa.lixée


Ist halt alles superätzend und genau das, was ich nicht gebrauchen konnte %-| .

Jetzt geht es mir halt hauptsächlich deshalb so schlecht und wahrscheinlich ist es nicht einmal was Schlimmes und klärt sich oder so,, dass nichts anderes mehr geht.

Mein AD wirkt halt ernsthaft einen Scheiß. Und meine Hausärztin schaut mich schon ganz schräg an, weil ich wieder u.a. am Zopiclon klebe bzw. eben wieder allgemein an mehr Medikation. Ich finde das auch nicht gut. Hier ist aber halt auch niemand fähig, da irgendwas dran zu ändern und wahrscheinlich wäre das Risiko auch zu hoch, dass irgendwas passiert, aber so ist halt auch scheiße.

brlu e }herton


Dein Leben hat Priorität. Aus der Suizidalität und SSV- Schleife rauszukommen hat Priorität. Also entweder ich nehme dich gerade viel zu ernst, oder...keine Ahnung. Du hast geschrieben, dass du gerade sehr klare Suizidgedanken hast. Ich habe das ernst genommen und dich gebeten, dir im Notfall helfen zu lassen. Und da komme ich mit so einem "Nein, geht nicht, bringt doch sowieso nichts" nicht klar, merke ich.

Aber das ist vielleicht mein Thema und da werde ich mich aus Selbstschutz einfach mal ein bisschen zurückziehen...

balueq he+ron


SVV natürlich...

Dné.lxiée


Ja, ich habe klare Gedanken, aber kontrollierbar? Dann nehme ich halt was und versuche zu schlafen. Mehr machen die da ja auch nicht, das meine ich damit, dass das nichts bringt. Ich habe einfach so sehr das Gefühl, dass man mir nicht helfen kann. Weil schon so viel versucht wurde.

Ja, was soll man dazu noch sagen? Da kann man nichts zu sagen. Nichts zu schreiben. Irgendwie ist einfach alles gesagt und irgendwie auch getan und ich glaube, daher rührt auch ganz viel von der Verzweiflung, die mich gerade so sehr zerreißt.

bjlue kheron


Ich schrieb: Wenn du merkst, dass du es nicht mehr im Griff hast.... Nicht: Geh jetzt hin.

Vielleicht ist alles gesagt, aber sicher noch nicht alles getan. Ich wünsche dir, dass es bald leichter wird.

l{uom1arexn


Von meiner Seite gäbe es nur noch zu sagen, dass es durchaus normal ist, wenn dich so etwas wie Liebeskummer herunterzieht. Es ist schwer zu sagen, ob du etwas falsch gemacht hast. Manchmal passt es einfach nicht und man findet das nur durch Ausprobieren heraus. Ich würde mich beim nächsten Versuch darauf konzentrieren, dass ich mich weniger auf den Partner (oder wie auch immer du ihn bezeichnest) fixiere und ihr auch noch Freiräume lasse. Dann wirst du sehen, was sich ändert.

Zu den Antidepressiva und wie du dich nicht so verzweifelt fühlen kannst, fällt mir momentan nichts ein. Das kenne ich mich nicht aus. Fühl dich dennoch einmal virtuell umärmelt. :)_

dGan$ae8x7


Na, heute schon wieder heller dein Tag?

Ddé.liéxe


Tut mir leid, blue heron. Ich reagiere da immer ziemlich über, wenn es um Notfallpsychiatrie und so geht. Ich wollte nicht so patzig reagieren. Da kommen immer Erinnerungen hoch und wie viel Ärger ich da hatte, nicht nur mit dem Team und den Mitpatienten dort, sondern auch mit der Medikation @:) .

Luomaren, mit dem Liebeskummer, das glaube ich sofort. Das ist nicht wirklich Liebeskummer, das ist so eine Mischung aus tiefer Zuneigung und parallel dazu dem ganzen Bindungspaket, was ich immer noch mit mir rumschleppe. Diese "Beziehung" ist noch überhaupt gar nicht so weit, als dass man da von Verliebtsein sprechen könnte. Schwärmerei?

Aber da hänge ich dann immer zwischen den Seilen, weil ich immer noch sehr sehr dazu neige, wirklich alles von Personen abhängig zu machen. In der Klinik waren es einzelne Therapeuten, im privaten Umfeld Menschen, denen ich sehr vertraue. Das wurde besser, weil Menschen entweder nicht gegangen sind und mein Klammermechanismus in der Beziehung nicht mehr so lebensnotwendig war oder weil ich Menschen gar nicht mehr erst so nah an mich ran gelassen habe.

Nun lasse ich ja normalerweise körperlich gar niemanden an mich ran, aber in der Freundschaft war da von Anfang an ein ziemlich starkes Vertrauen und jetzt kämpfe ich da mit mir rum. Ich komme schwer mit dem Gedanken klar, wieder so verletzlich zu sein. Vor Jahren gab es schon einmal eine ähnliche Situation und das ist ziemlich ziemlich schiefgegangen. Das und ganz viele andere Erinnerungen an zwischenmenschliche Beziehungen kommen immer wieder hoch, wenn ich mal einen Menschen hinter meine Schutzmauer lasse. Was ich nicht oft tue, deshalb ist es so ungewohnt.

Da ist auch ganz viel unbegründete Panik und eine riesige Verlustsangst, die gar nicht so sein müsste. Ich sehe Dinge, die gar nicht passieren und und und.

Ich verstehe das alles selbst manchmal gar nicht und deshalb fällt es mir auch so schwer, mich dann letztendlich doch auf sowas wie Nähe und Zuneigung einzulassen.

Danae, naja. Vielleicht ein bisschen, aber ich bin ja trotzdem noch immer ich. Und letztendlich komme ich ja mit mir nicht klar. Auch, wenn diese Panik ziemlich unbegründet war, was die akute Situation betrifft, ist sie trotzdem unterschwellig da?

Keine Ahnung.

Ich habe jetzt erst einmal ziemlich Stress mit meinem Psychiater. Ich brauche ein Rezept, aber ich bekomme das Medikament nicht. Ich habe am Telefon von der Sprechstundenhilfe so einen auf den Deckel gekriegt, weil ich nicht zur Akupunktur kommen will und deshalb geht das so nicht. Die wollen mir das halt wirklich aufzwängen, aber ich will es nicht. Ich glaube da nicht wirklich dran und ich mache sowas schon gar nicht an einem Ort, an dem ich mich nicht wohlfühle. Seine Sprüche haben es einfach komplett unmöglich gemacht, da Vertrauen zu haben. Die beschwerten sich, dass sie mich seit 4 Wochen nicht gesehen haben. Ja, gut, was soll ich auch da, wenn ich meine Medikamente habe? Ich kenne das halt nur so.

Naja, es handelt sich hier leider um mein Notnotnotfallmedikament. Wenn abends alles zu schlimm wird, dann nehme ich das und schlafe im Normalfall spätestens nach einer Stunde ein. Ansonsten habe ich nur Neuroleptika, aber da klappt mein Kreislauf am nächsten Tag weg und Tavor wirkt bei mir nur in sehr hohen Dosen. Das ist also nicht wirklich eine Alternative. Mein Hausarzt kann es mir nicht verschreiben. Jetzt muss ich mich da wohl nächste Woche noch drum bemühen, dass ich nochmal einen Termin bei dem Psychiater bekomme und dann darf ich diskutieren %:| . Ich brauche es halt wirklich. Ich bin nicht abhängig, ich nehme das nicht so regelmäßig. Ewig nicht, dann ein paar Tage hintereinander, dann wieder nicht. Aber ich habe kein gutes Gefühl dabei, wenn ich keinen Notfallplan mehr habe...

Psychiater wechseln ist schwer, die sind hier ja alle voll und argh %:| .

d=anae8x7


Na, ich habe auch nicht erwartet dich heute wie ein Blumenmädchen rumspringen zusehen, aber bisschen besser ist ja schon was wert. Ich glaube auch nicht das du die Panik so schnell los wirst. Deine negativen Erfahrungen sind einfach so mächtig, da braucht es viele viele gute Erfahrungen um dagegen anzugehen. Lass dir selbst da ein wenig mehr Zeit. :)_

l uomaYren


Ich glaube, es ist für alle schwierig, die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz hinzubekommen. Ich hatte das Problem, dass mein Kopf in der Beziehung immer schon viel weiter als die Realität war. Jetzt habe ich das etwas eingefangen und bin sogar "korbresistenter" geworden. Irgendwie ist das auch keine Lösung, da ist die Absage vorprogrammiert.

Das einzige, was meines Achtens in deinen Händen liegt, ist deine Wahrnehmung. Sind die ganzen Ängste real? Passiert das, was ich mir in meinem Kopf vorstelle oder etwas anderes? Ich denke, du brauchst beim nächsten Mal einfach mehr Zeit, was nicht so einfach ist, wenn einen die Biologie überrennt. @:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH