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"Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."

d!an1ae87


Ich find du schlägst dich ganz tapfer und die Panik mit den fehlenden Seiten kennt wohl jeder. ;-)

DPé.lixée


Es macht ja eigentlich auch schon Spaß, schließlich habe ich das Thema so lange bearbeitet, bis es mir Spaß macht oder ich dachte, dass es das könnte. Aber irgendwann im Laufe des Tages kotze ich nur noch Buchstaben aneinander. Normalerweise ist das nicht in dem Ausmaß, das mit den Fehlern ;-D . Also Konzentration ist schon nicht so doll, aber gut...

Aber ich mache mir halt auch noch immer noch mächtig Druck. Die BA muss meine Eintrittskarte zum NC-beschränkten-Master sein, sonst habe ich absolut KEINE Pläne, wie es weitergehen kann.

Achja, mir wird demnächst der "Geldhahn" zugedreht. Geldhahn klingt fies. Unterhalt halt, dann kann ich mal schauen %:| . Mir steht demnächst das dazugehörige Gespräch aus und wie wir wissen, bin ich unglaublich charismatisch und talentiert, wenn es darum geht, zu REDEN.

diana\e87


Ähm, das können die aber gar nicht einfach so. Wissen die schon oder?

Dpé.liqée


Ach. Interessiert nicht wirklich. Ist halt angeblich kein Geld da, um mich weiter zu unterstützen.

Und sind wir mal realistisch, so richtig arbeitsfähig bin ich nicht, wenn das alles hier vorbei ist. Ich komme hier zwar vorwärts mit dem Schreiben, aber zu Lasten meiner Gesundheit, weil die geht gerade bergab, ich weiß das. Ich sehe das.

Hah, hier ausziehen, was ich schnell wieder gewollt hätte, kann ich mir wahrscheinlich erstmal abschminken.

Überhaupt diese Fragerei, was ich tue, wenn das Studium vorbei ist. Jaja, eins nach dem anderen, aber sehen wir das mal realistisch, in einem Monat ist mein Studium rum! Und dann stehe ich da ohne alles und wahrscheinlich ziemlich kaputt.

Dvé.lxiée


Und wir wissen beide, dass ich nicht aussehe wie mein Menschlein, das es schafft, seine Familie auf Unterhalt zu verklagen.

Zumal ich ja auch keinen Anspruch mehr darauf habe, wenn mein Studium vorbei ist. Erst, wenn ich den Master mache(n sollte). Dazu steigen hier die Kosten, weil studentische Versicherung wegfällt, blabla. Ein Fest.

Und über so eine Scheiße darf ich mir jetzt parallel den Kopf zerbrechen.

Ironischerweise müsste ICH eigentlich ziemlich genau wissen, was mir zusteht, so rein sozialrechtlich, aber ich werde aus meinem Studium stolpern und mich entweder arbeitslos melden müssen (Ausland wird dann aber schwer; dazu müsste ich wohl auf Leistungen verzichten und anders über die Runden kommen) oder aber krank (aber dann muss ich was tun, also wieder Klinik, aber Klinik? Ernsthaft? Ich bin anscheinend zu unfähig, außerhalb eines Klinikkomplexes längerfristig ein Bein vors andere zu setzen. Man muss doch nur pusten und ich fall um %:| Aber schon wieder Klinik?).

dzanaxe87


Zumal ich ja auch keinen Anspruch mehr darauf habe, wenn mein Studium vorbei ist. Erst, wenn ich den Master mache(n sollte). Dazu steigen hier die Kosten, weil studentische Versicherung wegfällt, blabla. Ein Fest.

Harz 4 und dann kannst du auch ausziehen. Das fände ich elementar wichtig!

DSé.li}ée


Und dann? Das sind alles herrliche Aussichten. Und wohin soll ich bitte ziehen? Ich weiß doch gar nicht, in welche Gegend ich soll... ausziehen wird erst was, wenn ich weiß, wie es weitergeht. Und ich weiß es halt einfach nicht.

Genau deshalb wollte und will ich nicht die Bachelorarbeit schreiben. Die ist meine Eintrittskarte ins Ungewisse. Vollkommen haltlos. Ich traue mich auch nicht mehr so wirklich, meinen Ursprungsplan zu verfolgen und ins Ausland zu gehen. Zu wenig Halt, zu viel Ungewissheit und sonderlich selbstbewusst bin ich auch nicht, als dass ich in ein Land gehen könnte, dessen Sprache ich überhaupt nicht verstehe. Ich kann Englisch verstehen, aber nicht sprechen, weil ich meinen Mund nicht aufkriege (war in England sehr schön zu beobachten, ich konnte nicht einmal einen Kaffee bestellen, was dann eine Freundin gemacht hat).

Ich kann halt eigentlich gerade nichts. Atmen, aber viel mehr auch nicht.

Heute morgen bin ich aufgewacht und das war wie ein Schlag ins Gesicht, weil ich auch ständig gefragt werde, wann ich denn wieder in die Klinik komme. Und dann denke ich mir, dass ich leben auch mal ganz schön fände, aber daran scheitere ich ja gerade auch (und drücke mich wieder grandios davor) und was stelle ich mir überhaupt vor? Ich habe gerade keine Träume. Ich will schlafen. Und dann denke ich über die letzten Wochen nach und dann fällt mir auf, dass mich dieser kurze Zeitraum "leben" so ruiniert körperlich und psychisch, dass ich das nicht sonderlich lange durchhalte. Diese Kriege mit mir, die Ängste, die Panik vor Kontakt und Menschen und Nähe. Hier hat alles einen ganzen Satz nach unten gemacht, als das Zwischenmenschliche so eskaliert ist.

dGanaMe87


Ah, ein tief. Mach was schönes, wenn du heute nicht zum arbeiten kommst, ja? Bastel was oder mal oder spiel Klavier oder mach Fotos. :)_ :)_

Ja, großes Ungewisse, aber auch den Raum und die Freiheit.

D}é..lixée


Hm, ne, gar nicht mal wirklich ein Tief. Realität :-p .

Aber ich fang gleich erst an zu schreiben. Ich bin ein Nachmittags-/Abendschreiber. Zeitplan und so.

d"anBaxe87


Dann mach vorher was nettes. und klar, Realität aber in ihrer negativen Interpretation. ;-)

DLé.;lixée


Ne, ich fang jetzt gleich an. Ich hör noch ein Lied und dann gehts los für heute.

Mir ist momentan weder nach Klavier noch nach malen noch sonst was. Das fühlt sich gerade einfach nicht "schön" an, sondern genau so anstrengend wie schreiben. Wie immer halt.

Und jetzt mal ehrlich, wie willst du das bitte schön reden? Freiheit, als ob ich in irgendeiner Weise frei wäre. Ich bin mein Gefängnis und nehme mich dummerweise überall mit hin. Da kann mir aber auch niemand raushelfen, also Pech.

Ja, vielleicht bin ich pessimistisch, aber ich könnte regelrecht kotzen, wenn ich an den Tag in knapp 4 Wochen denke. Bis jetzt ist da null Vorfreude, dass ich an dem Tag höchstwahrscheinlich mit der BA fertig bin und "frei" bin.

DEé.leiée


Und beim Lesen meiner bisherigen BA könnte ich auch kotzen, weil ich sie nicht gut finde. Nicht grottig, aber nicht gut genug und mich ärgert das einfach, weil mir das halt alles verbauen kann. Das ist SO ein enormer Druck dahinter.

d=ana@e8x7


Und jetzt mal ehrlich, wie willst du das bitte schön reden? Freiheit, als ob ich in irgendeiner Weise frei wäre. Ich bin mein Gefängnis und nehme mich dummerweise überall mit hin. Da kann mir aber auch niemand raushelfen, also Pech.

Ach Muffelpottie. :-p Du bist dann aber frei in die Klinik zu gehen solange bis du aus deinem Knast raus bist. Keine termine an der Uni die du halten musst und die dich unter Druck setzen an Termin X fertig zu sein. Du kannst dich aber auch ohne Druck mal am leben versuchen, erstmal wegziehen und halt irgendwo flaschen einräumen oder so, einfach was ohne Hirn und Druck, einfach mal für "normal". Oder doch ins Ausland springen. Oder Ambulant was gucken. oder Praktika machen oder einfach wochenlang bei einer Freundin abhängen und dich da eine weile tragen lassen.

Dié.lliée


Aber eben genau diese Entscheidungsfreiheit will ich nicht. Mir macht das Angst. Und ich habe keine Kraft mich damit auseinanderzusetzen und mich für dies und das rechtfertigen zu müssen. Jetzt wirst du schreiben, dass ich das nicht muss, aber das ist halt nicht so. Ich muss mich vor meiner Familie rechtfertigen, weil ich so eben bin und da ändert auch nichts dran. Ich kann nicht drüber stehen und sagen, dass mir egal ist, was andere denken.

Und wenn ich an den ganzen Schmerz denke, den mir die Geschichte die letzten Wochen eingebracht hat, dann will ich auch nicht die Freiheit haben, zu leben und zu lieben. Weil ich nächstes Mal vielleicht wirklich auf die Gleise springe und nicht davor stehen bleibe.

Ich glaub, ich bin für das alles hier nicht gemacht. Und da kann mir die Klinik auch nicht helfen, weil die auch nicht wirklich wissen, was sie mit mir anfangen sollen.

dPana{e8x7


Diese Unterhaltung führ ich nicht mehr mit dir. Ehrlich. Sag mir bescheid wenn du über was anderes schreiben willst. Nen Roman oder so zum Beispiel.

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