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Narzistische Persönlichkeitsstörung

Kklette:rpflxanze80


Wenn man sich aus Interesse mit Psychologie beschäftigt oder einfach Menschenkenntnis besitzt kann man solche Diagnosen stellen. Psychologie ist ja nicht so etwas wie Quantenphysik. Und Trump ist ja nun eine Paradebeispiel.

Tja manche studieren halt jahrelang, aber Menschenkenntnis lernt man nun mal nicht im Studium.

WOW in drei Sätzen es zu schaffen einerseits eine lange universitäre Ausbildung erst auf das gleiche Level von reiner angeblicher Menschenkentniss herunterzuholen um dann noch einen draufzusetzen und das Studium sogar noch tiefer anzusetzen. Das Studium quasi für die Nullchecker die das nicht wie die Könner einfach so schaffen und eigentlich auch durchs Studium nie an diese heranreichen werden. Selten so einen vor allem gefährlichen Quatsch gelesen.

Man kann vielleicht Vermutungen stellen, heuristisch auf was schließen und Tendenzen festmachem, aber ne Diagnose kann man garantiert nicht stellen, weil eine Diagnose nunmal ne ziemlich fixe Definition hat und einige Kriterien erfüllen muss. Klar kann man Begriffe kapern und beispielsweise sagen ich hab eine Diagnose oder ein gutachten erstellt, ändert aber nichts daran, dass diese Begriffe in den jeweiligen fachgebieten keine leeren Begtriffe sind.

Vor allem wird es gefährlich, wenn man natürlich vollkommen unparteiisch jemandem eine Krankheit unterstellt und basierend darauf die Leute abqualifiziert und möglicherweise anderen einen Flohr ins Ohr setzt und denkt man wäre auf dem Level eines fachmannes... . Ein Narzist würde das möglicherweise auch behaupten, dass er den Fachleuten durch seine Menschenkenntniss überlegen sei.

E=hemaligerr NZutzeWr A(#605677)


Jetzt habe ich ein wenig darüber gelesen und bin geschockt: Man findet viel Hilfe für die "Opfer" von Narzisten und es klingt beinahe so, als wären Menschen mit diesem Perönlichkeitsbild die fiesesten Dreckssäcke der Welt. Dabei fühle ich mich eher fehlplatziert in der Welt und überhaupt nicht wie der "Beste, Schlaueste oder Schönste". Ich habe auf jeden Fall eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und andere leiden auch darunter. Aber ich habe auch Freunde und Familie, die mir sehr wichtig sind und um die ich mich gerne kümmere.

Das Grundschema der Störung findest du z. B. [[http://www.ipp-bochum.de/downloads/download-folien-ps.htm hier]] anschaulich beschrieben. Wenn du neben der Persönlichkeitsstörung weitere Störungen entwickelt hast (z. B. weil eine Userin das erwähnt hat: Eine Angststörung) prägt diese dein Denken, Fühlen und Verhalten natürlich auch mit und alle sind so offensichtlich erkennbar narzisstisch gestört, wie im reinen Lehrbuchfall beschrieben.

(Es gibt natürlich Fälle, bei denen man auch als Laie Anhaltspunkte für die jeweilige Störung sieht; ist aber eine zweischneidige Geschichte und man sollte damit sehr zurückhaltend sein gleich eine Persönlichkeitsstörung zu vermuten; vieles kann auch einfach ein (nicht pathologischer) Persönlichkeitsstil sein. ... Aber in deinem Fall hast du ja eine offizielle Diagnose bekommen. Da wäre bei Unklarheiten darüber, warum dir diese Diagnose gestellt wurde, am besten, deinen Therapeuten zu fragen).

Narzissten haben übrigens eigentlich ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl, das mit einem übertrieben positiven Selbstwertgefühl kompensiert wird. Grob gesagt ist das Selbstwertgefühl aufgespalten in ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl und ein sehr positives Selbstwertgefühl. Die starke Anfälligkeit und Empfindlichkeit für Zurückweisungen, Kränkungen und Frustrationen ist aber nicht weg, wenn das (übertrieben) positive Selbstwertempfinden im Vordergrund ist, weil das schlechte Selbstwertempfinden im Hintergrund jederzeit getriggert werden kann und seinerseits Zweifel einstreut, weshalb das übertrieben positive Selbstwertempfinden letztlich sehr löchrig ist und alles andere als stabil. Deshalb wird auch so viel und ständige positive Zufuhr von Außen benötigt und wenn die ausbleibt, kriselt es. ... Das ist jetzt alles sehr verkürzt; in den Folien findest du das ausführlicher.

E]hemalig/er Nutszer (#60u5677x)


*nicht alle sind

A;BpCx01


Im Buch "Persönlichkeitsstile" steht auf S 198: Narzisten mussten in der Kindheit ihre Verletzlichkeit verleugnen. Die Kinder konnten nicht so sein wie sie waren. Deshalb mussten sie Verhaltensweisen entwickeln die das wahre Selbst verleugneten. In diesem Sinne kann das Verhalten als pathologisch definiert werden.

e1stax1


WOW in drei Sätzen es zu schaffen einerseits eine lange universitäre Ausbildung erst auf das gleiche Level von reiner angeblicher Menschenkentniss herunterzuholen um dann noch einen draufzusetzen und das Studium sogar noch tiefer anzusetzen. Das Studium quasi für die Nullchecker die das nicht wie die Könner einfach so schaffen und eigentlich auch durchs Studium nie an diese heranreichen werden. Selten so einen vor allem gefährlichen Quatsch gelesen.

Ich finde es erstaunlich was Du da alles in meine Sätze hinein interpretierst. Und was Du mir hier unterstellst habe ich nie behauptet.Schön wäre wenn Du das was ich geschrieben habe, im Zusammenhang gelesen hättest. Eine Laie könnte niemals in einer Therapiepraxis sitzen und Patienten therapieren, dazu braucht es einer entsprechenden Ausbildung und Erfahrung. Aber ich finde es auch überheblich und arrogant zu behaupten der Laie kann niemals erkennen das bei Herrn Trump oder z.B. bei Kim Jong Un etwas schief läuft.

Selten so einen vor allem gefährlichen Quatsch gelesen.

Stimmt total gefährlich ]:D . Und ob das "Quatsch"ist, ist Ansichtssache. Ich glaube ja eher Du fühlst Dich persönlich angegriffen.

e#stax1


Narzissten haben übrigens eigentlich ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl, das mit einem übertrieben positiven Selbstwertgefühl kompensiert wird. Grob gesagt ist das Selbstwertgefühl aufgespalten in ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl und ein sehr positives Selbstwertgefühl. Die starke Anfälligkeit und Empfindlichkeit für Zurückweisungen, Kränkungen und Frustrationen ist aber nicht weg, wenn das (übertrieben) positive Selbstwertempfinden im Vordergrund ist, weil das schlechte Selbstwertempfinden im Hintergrund jederzeit getriggert werden kann und seinerseits Zweifel einstreut, weshalb das übertrieben positive Selbstwertempfinden letztlich sehr löchrig ist und alles andere als stabil. Deshalb wird auch so viel und ständige positive Zufuhr von Außen benötigt und wenn die ausbleibt, kriselt es. ...

Ja und das ist doch auch für den Laien verständlich. Natürlich sollten Laien keine Diagnosen stellen.

Aber wir Laien haben auch das Recht unsere Meinung über öffentliche Personen zu äußern. Und wenn Herr Trump kein Narzisst ist...dann fress ich einen Besen.

Ggraóg,ramáxn


Natürlich sollten Laien keine Diagnosen stellen.

Viel mehr wollte ich vorher eigentlich auch nicht sagen :-)

Aber wir Laien haben auch das Recht unsere Meinung über öffentliche Personen zu äußern. Und wenn Herr Trump kein Narzisst ist...dann fress ich einen Besen.

Sicher, aber ich finde, dass man sich durchaus bemühen kann, das dann auch so zu formulieren, dass ersichtlich ist, dass es sich um eine Meinung und keineswegs um eine erwiesene Tatsache handelt.

Und ob Trump oder rr2017 's Mutter wirklich lupenreine Narzissten sind, das werden wir wohl kaum jemals gesichert erfahren. Weil sich, wie ich vermute, keiner von beiden jemals diagnostizieren lassen wird ;-D

r`r2s0@17


Es reicht für den Alltagsgebrauch auch aus wenn man sagen kann "zeigen stark narzisstische Verhaltensweisen".

Abgesehen davon sind das auch alles nur Wörter, die Menschen für bestimmte, diffuse, nicht klar umrissene mentale Zustände geschaffen haben. Sowas wie "objektive Richtigkeit" existiert sowieso nicht. Es sind IMMER Menschen, die anderen Menschen diese Etiketten anheften. Die einen haben es studiert, die anderen nicht, die einen sind treffsicherer, die anderen weniger. Aber es ist alles bei weite nicht onjektiv und wissenschaftlich.

Kolettrer~pflJanze80


Ich finde es erstaunlich was Du da alles in meine Sätze hinein interpretierst. Und was Du mir hier unterstellst habe ich nie behauptet.Schön wäre wenn Du das was ich geschrieben habe, im Zusammenhang gelesen hättest. Eine Laie könnte niemals in einer Therapiepraxis sitzen und Patienten therapieren, dazu braucht es einer entsprechenden Ausbildung und Erfahrung. Aber ich finde es auch überheblich und arrogant zu behaupten der Laie kann niemals erkennen das bei Herrn Trump oder z.B. bei Kim Jong Un etwas schief läuft.

Nöö da gibt es nichts hineinzuinterpretieren, wenn du dich nur daran gehalten hättest, was ich geschrieben habe. Da du aber da ordentlich hineininterpretierst und viel mehr draus machst ist es logisch, dass das nur geht wenn du denkst ich hätte bei dir was reininterpretiert. Um es kurz zu machen, ich habe nirgends geschrieben, dass es um Therapie geht, sondern nur um eine Diagnose und dabei bleibe ich auch: Nur Fachleute können eine Diagnose erstellen, Laien können maximal vermuten und sollten nicht so arrogant sein ihre Vermutungen als Tatsachen hinzustellen. Und damit scheinst du ja schon Probleme zu haben. Und eine Diagnose ist etwas ganz anderes als zu behaupten, dass bei Leuten etwas schief läuft, was auch immer das genau heißen mag. Und selbst das kann man in Frage stellen, es gibt genug Experten, die beispielsweise das Verhalten von Kim jong Un alles andere als irrational oder merkwürdig bezeichnen, sondern ziemlich logisch und rational basierend auf seiner Situation.

K^lett(erGpflWanze80


Es reicht für den Alltagsgebrauch auch aus wenn man sagen kann "zeigen stark narzisstische Verhaltensweisen".

Abgesehen davon sind das auch alles nur Wörter, die Menschen für bestimmte, diffuse, nicht klar umrissene mentale Zustände geschaffen haben. Sowas wie "objektive Richtigkeit" existiert sowieso nicht. Es sind IMMER Menschen, die anderen Menschen diese Etiketten anheften. Die einen haben es studiert, die anderen nicht, die einen sind treffsicherer, die anderen weniger. Aber es ist alles bei weite nicht onjektiv und wissenschaftlich.

Damit sagst du dann aber faktisch, dass Psychologie keine Wissenschaft ist. Und nichts ist objektiv, aber es macht nunmal einen Unterschied ob eine Aussage auf bestimmten Kriterien beruht, die oft viele Stunden gespräche beinhalten mit einem ausgebildeten Fachmann und so weiter oder auf der Fernbeurteilung eines Laien.

rnr20x17


Naja, es gibt in der Tat "wissenschaftlichere Wissenschaften". Mathematik und Physik sind wesentlich handfester. Psychologie beruht im wesentlichen nur auf Theorien die man nichtmal wirklich überprüfen kann.

Daran, dass 1+1=2, besteht wenig zu rütteln. Bei der Psychologie sieht das ein wenig anders aus.

Aber letztlich ist es auch eine Frage des Kontextes. Mir leuchtet nicht ein, warum Laien nicht solche "Diagnosen" stellen "sollten". Es kommt doch auf das Ziel an. Natürlich sollten Laien keine Diagnosen stellen, auf deren Basis dann eine Behandlung stattfindet, das ist klar. Aber wenn an der Diagnose nix rechtliches oder medizinisches dranhängt is es auch nur eine Meinung und dagegen ist doch nichts einzuwenden.

Frag mich allerdings zunehmend was all das dem TE nun sagen soll.. alles OT.

G0ra.óg;rtamáxn


Abgesehen davon sind das auch alles nur Wörter, die Menschen für bestimmte, diffuse, nicht klar umrissene mentale Zustände geschaffen haben. Sowas wie "objektive Richtigkeit" existiert sowieso nicht. Es sind IMMER Menschen, die anderen Menschen diese Etiketten anheften. Die einen haben es studiert, die anderen nicht, die einen sind treffsicherer, die anderen weniger. Aber es ist alles bei weite nicht onjektiv und wissenschaftlich.

Natürlich sind das alles nur Wörter. Aber um eine Diagnose in die eine oder andere Richtung zu erhalten, müssen dann doch ein paar Diagnosekriterien erfüllt werden. Und dann kann man sehr wohl sagen, dass eine Person nach Diagnoseschlüssel-XY die Merkmale für Narzissmus oder eine andere Persönlichkeitsstörung aufweist.

mQoend+sjterne


@ rr2017

Das Problem (auch beim "Mit sich selber auseinandersetzen") ist doch, dass man fest in einer psychologischen Umklammerung steckt, jahrelang gehirngewaschen wurde, auch jetzt noch permanent unter Druck gesetzt wird und jede Menge widersprüchliche Signale bekommt, und wenn man sich DAMIT mit der Taktik "immer bei sich selber bleiben und keine Laiendiagnosen erstellen" auseinandersetzt, einfach überhaupt keine Chance hat.

Ich würde sagen, wenn man jahrelang gehirngewaschen wurde, ist es erfolgversprechend, sich damit auseinanderzusetzen, wovon man wirklich überzeugt ist und was man nur für wahr hält, weil es einem jahrelang eingehämmert wurde.

Sich über andere aufzuregen halte ich demgegenüber für Energieverschwendung. Auch wenn ich es bisweilen tu.

skann&ylovesAboxoks


Huhu Nerdtorios,

deine Selbstreflektion finde ich super. :)^ Die Narzissten (auch meine persönliche Diagnose), die ich bis jetzt kennen gelernt habe, sind leider eher nicht dazu fähig. Also hast du diesen Menschen einen großen Vorteil voraus. Selbstreflektion ist wichtig, denn nur so kann man psychische Probleme, egal welcher Art, bearbeitet.

Jetzt habe ich ein wenig darüber gelesen und bin geschockt

Das Gefühl kenne ich. Als ich meine Borderline-Diagnose bekommen habe, gings mir ähnlich. Auch Borderline hat nicht gerade einen sehr guten Ruf, was ich, nach einigen Gesprächen mit Borderline-Opfern, auch nachvollziehen kann. Viele haben höchst traumatische Dinge erlebt, durch Menschen mit dieser Störung. Beim Narzismuss ist das nicht anders, da spreche ich aus Erfahrung. Allerdings habe ich mit der Zeit auch gelernt, dass gerade psychische Krankheiten schwer diagnostisch zu fassen sind, da es so viele Ausprägungen pro Persönlichkeitsstörung gibt. Nur weil man einen Narzissten kennt, kennt man noch lange nicht alle. Viele Persönlichkeitsstörungen können sich auch überlappen. Narzissmus und Borderline z.B. Manche, bei denen beide Störungen auftreten, habe mehr Borderline-Tendenzen, andere eher narzistische. Aber ein Borderliner ist nicht gleich Narzist und ein Narzist ist nicht gleich Borderliner.

Kurz: Ausprägungen von Persönlichkeitsstörungen sind so vielfältig und Individuell, wie die Menschen, die unter ihnen Leiden.

Man findet viel Hilfe für die "Opfer" von Narzisten und es klingt beinahe so, als wären Menschen mit diesem Perönlichkeitsbild die fiesesten Dreckssäcke der Welt.

Als Opfer kann ich dir sagen, dass das Leben mit einem Narzisten oft nicht einfach ist. Allerdings glaube ich auch nicht, dass Menschen mit dieser Störung auch immer schlechte Menschen sind. Viele können vielleicht auch einfach nicht aus ihrer Haut. Ich weiß das meine Mutter ( Narzist. Diagnostiziert von mir und allen die sie kennen ;-) ) auch nicht glücklich ist mit ihrem Leben. Sie ist kein schlechter Mensch, nur eine sehr kranke, aber auch gleichzeitig toxische Person.

Ich habe auf jeden Fall eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und andere leiden auch darunter. Aber ich habe auch Freunde und Familie, die mir sehr wichtig sind und um die ich mich gerne kümmere.

Hast du schon einmal mit deiner Familie oder deinen Freunden darüber gesprochen und sie gefragt, ob und in wieweit sie unter dir "leiden"? Vielleicht ist es gar nicht so schlimm wie du denkst.

Lass dich von dieser Diagnose und all den Horror-Geschichten, die du liest nicht allzu verschrecken. Am Ende kann man nichts für seine Krankheit. Entscheidend ist, wie man mit ihr umgeht!

P\lüsSchbIiesxt


ABC01,

schreib doch das Wort Narzisst endlich mal richtig. ;-D

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