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Narzistische Persönlichkeitsstörung

m@ondD+ste9rnxe


Dass wir das nicht beurteilen können, stimmt nicht. Wer sagt, dass er in einer ausbeuterischen Beziehung steckt unter der er leidet, gerne etwas ändern würde, und aber auch sagt, dass er so gefangen in seinen eigenen Verhaltens- und Gefühlsmustern ist, dass er dazu nicht in der Lage ist, hat Therapiebedarf. Zumindest sofern "gesund und glücklich sein" ein anzustrebender Wert im Leben ist.

Auch wenn ich allgemein formuliert hatte, war es als Meinungsäußerung zu verstehen. Ich erlaube mir kein Urteil über den Therapiebedarf, und ich bin darüber hinaus der Meinung, es ist anhand der Faktenlage nicht möglich, sich ein qualifiziertes Urteil zu bilden.

Wenn Du (rr2017) es anders siehst, ist es selbstverständlich Deine legitime Meinung.

eusta1


Therapie macht man für sich selber. Wenn jemand vorschlägt z.B.: "mach doch mal ne Therapie", dann ist das doch keine Beleidigung, das bedeutet eher, mach doch mal etwas für Dich.

Aber man kann natürlich auch darauf warten das sich die Umstände ändern ;-D .

m ond+Dstexrnxe


Du meinst es nicht als Beleidigung.

Dahinter steckt Deine Meinung zu psychiatrischen Diagnosen.

Andere verstehen es als Beleidigung, weil sie psychiatrische Diagnosen negativ werten.

Das ist wie die Sache mit den Schlampen. Manche betrachten es als Beleidigung. Ich finde es gut, wenn Frauen bereitwillig kostenlosen Sex anbieten.

e%staN1


Na Du vergleichst mal wieder Äpfel mit Dirnen, äh Birnen ;-) .

(Ob Frauen den Sex wirklich freiwillig anbieten ist noch die Frage, aber O-) .)

Menschen die eine Therapie machen, müssen nicht unbedingt eine psychiatrische Diagnose haben. Viele sitzen bestimmt in einer Therapie, weil ihr Selbstbewusstsein schlecht ist. Und mit schlechten Selbstbewusstsein hat man es nun mal schwer in unserer heutigen Gesellschaft. Ich glaube Narzissten findest Du häufiger in der Chefetage, weniger beim Psychologen. (siehe Trump)

MMillxaz


Um mich ging es ja eigentlich in dem ganzen Post nicht. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich in einer Beziehung lebe, die narzistische Züge hat und habe Fragen von euch dahin gehend beantwortet.

Wenn ihr jemanden zum rumdoktorn braucht, dann kümmert eich um den TE.

Wenn ich Ratschläge gewollt hätte, hätte ich einen eigenen Faden eröffnet

rvr2q01x7


birnenförmige Dirnen?

Eine Therapie macht man nicht aufgrund einer psychiatrischen Diagnose, sondern aufgrund selber empfundenen Leidensdrucks.

r1rG2@01x7


.. was das narzisstische Ego allerdings gar nicht mag, ist das Eingeständnis, ein Problem zu haben, welches man ohne fremde Hilfe nicht in den Griff bekommt. Dann ist Therapie ein "Makel".

mqond+s/terne


Ja, dann und nicht nur dann.

Der Volksmund kennt einige unfreundliche Begriffe für Patienten mit einer psychiatrischen Diagnose, die mehr oder weniger beleidigend sind.

Menschen die eine Therapie machen, müssen nicht unbedingt eine psychiatrische Diagnose haben.

Es gibt sicherlich viele, die eine Therapie machen, weil sie Eheprobleme haben, mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind oder aus anderen persönlichen Gründen, die keine psychiatrische Diagnose rechtfertigt.

Wenn sie dann von einem Gutachter eine Gefälligkeitsdiagnose bekommen, damit die Krankenkasse es bezahlt, finde ich das allerdings nicht in Ordnung.

Wenn es mit rechten Dingen zugeht, hat man also eine psychiatrische Diagnose, wenn man eine Therapie macht. Und so sollte es meiner Meinung nach auch sein.

Ob man das als einen Makel empfindet, ist dann wieder Ansichtssache. Oder?

rdr20x17


Wäre in der Tat mal interessant von Fällen zu erfahren, wo eine Therapie beantragt, aber abgelehnt wurde. Ich hör/lese sowas irgendwie nie.

Hab aber auch das Gefühl, dass quasi fast jeder eine bekommt. Entweder die Welt ist so schlecht und die Leute so krank, oder es wird wirklich übertrieben.

Ich lese hier im Forum allerdings auch dauernd Fäden zur praktischen Lebensführung, wo ich mich frage "können die Leute denn gar nichts mehr selbständig tun ohne alles vorher im Internet diskutieren zu müssen?".

Andererseits kenne ich hier im Forum diverse Leute, wo psychologische (psychiatrische?) Probleme bekannt sind und auch eingesehen und zugegeben werden, die Leute aber keine Therapie machen und man merkt, wie sie nach und nach eher auf destruktivere Wege geraten.

Ob man das als einen Makel empfindet, ist dann wieder Ansichtssache. Oder?

mYond+`szterxne


:)^

e0st8ax1


Wenn sie dann von einem Gutachter eine Gefälligkeitsdiagnose bekommen, damit die Krankenkasse es bezahlt, finde ich das allerdings nicht in Ordnung.

Nein ich auch nicht, aber die Grenzen sind ja meist fließend. "Anpassungsstörung" passt fast immer.

Der Volksmund kennt einige unfreundliche Begriffe für Patienten mit einer psychiatrischen Diagnose, die mehr oder weniger beleidigend sind.

Zum Beispiel?

meond+Hsterne


Er hat "einen an der Waffel", ist "balla balla", hat "eine Schraube locker", "einen Sprung in der Schüssel", ...

Findest Du sowas noch lustig oder schon beleidigend?

rDr2e0`17


aber ich hab schon das Gefühl, dass die Betroffenen sich eher selber solche Bezeichnungen geben (und es als Makel empfinden) als es von aussen stattfindet. Da hat sich doch ziemlich viel getan, was die gesellschaftliche Akzeptanz angeht, in den letzten Jahren, finde ich.

L/icht1AmHoxrizont


@ rr2017

Hab aber auch das Gefühl, dass quasi fast jeder eine bekommt.

Ich könnte mir vorstellen, dass das daran liegt, dass jemand, der kaum bis keinen Leidensdruck hat, und somit auch eher nicht behandlungsbedürftig ist, ja auch gar keine Therapie beantragt. Wer den Schritt geht, sich einen Therapeuten zu suchen, bildet sich seine Beschwerden wohl nur in den seltensten Fällen ein.

r}r201}7


jo, zumal es ja für die meisten auch nach wie vor erstmal eine hemmschwelle ist, die überwunden werden muss.

manchmal denke ich allerdings auch, die Beschaffenheit des Daseins an sich, die Mechanismen der Existenz sind so beschissen dass eigentlich jeder therapiebedürftig ist. Überhaupt auf der Welt zu sein scheint schon ein Problem zu sein.

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