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Beziehung mit einem psychisch kranken mann

S}ternsfchnuppe1x512 hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich versuche hier ein Paar Antworten und oder vor allem Gleichgesinnte zu finden.

Seit einem Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen und schon nach einem Monat begannen die ersten Probleme. Anfangs war ich natürlich so verliebt und hätte alles getan um die Beziehung zu retten. Nun aber bin ich an dem Punkt angekommen wo ich mir ziemlich sicher bin das er ein großes psychisches Problem hat. Ich bin vor ein Paar Tagen drauf gekommen, was ich schon länger vermutete, das er mich immer wieder belügt. Nun weiß ich das er mich bereits vor unserem ersten Treffen belogen hat. Es geht darum das er mir was völlig anderes erzählt hat, woher er kommt und wo er aufgewachsen ist etc. Ich konnte es nicht glauben. Ich kenne seine Eltern, seine Freunde, Verwandten...er hat am Anfang gemeint das Thema solle ich besser nicht ansprechen weil sie das so satt haben (sich erklären zu müssen woher sie kommen und warum sie weggezogen sind) er hat mir nun sogar vorgeschlagen das wir mal hinfahren. Voller stolz hat er es allen meinen Freunden erzählt, Fotos gezeigt. Ich versteh es nicht. Irgendwann als es ernst zwischen uns wurde hätte er sich ahnen müssen das das auffliegen wird. Aber er macht immer weiter und versucht gar nicht das Thema tot zu schweigen.... außer vor seinen Eltern und Freunden...logisch.

Hinzu kommt das er oft ausrastet wegen Dingen die absolut harmlos sind. Er steigert sich hinein das kann man sich nicht vorstellen. Und immer bezeichnet er MICH als Lügnerin. Er hat mich auch schon mehrfach beschimpft und ist davon überzeugt das ich ihn betrogen hab obwohl das nicht stimmt.

Könnte das eine bipolare Störung oder eine Art Schizophrenie sein ??? ??

Antworten
PFlüsLchbixest


Hallo,

sag ihm, dass du denkst er wäre ein Pseudologe und dass du nur dann die<Beziehung mit ihm weiter führen kannst, wenn er sich Hilfe bei einem Psychotherapeuten bzw. Psychologen sucht.

B]irdke8nzwexig


du hast keine ahnung, was ne bipolare störung oder eine shizo ist, oder?

nein, nach den beschreibungen isses beides nicht

hast du ihn denn drauf angesprochen ?

JgulPiaT


Trenn Dich bloß schnellstmöglich.

Pdjschbixest


Bipolar und Schizophrenie sind völlig unterschiedliche Krankheiten.

Bipolar ist manisch depressiv, mal todtraurig, mal völlig euphorisch, vereinfacht gesagt.

Schizophren ist man, wenn man Dinge hört, oder sieht, oder riecht, die real nicht vorhanden sind.

Oder wenn man zum Beispiel der festen Überzeugung ist, eine andere Person würde einem Gift ins Essen mischen.

Das ist keine vollständige Aufzählung und soll nur als grobe Information dienen.

Mal ein bisschen googlen hätte dir klar gemacht, dass beides nicht zutrifft.

Wenn er "nur" wie du es hier schreibst seine Lebensgeschichte neu erfunden hat,

dann ist er "lediglich" ein krankhafter Lügner.

Was immer er hat kann hier niemand sagen, aber es würde ihm sicher nicht schaden, wenn er mal einen Psychotherapeuten aufsuchen würde.

S+ternscbhnu7ppel151x2


Ok ich hab mir ein bisschen nettere Antworten erwartet. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen das ich ziemlich fertig und angespannt schon bin. Und verzweifelt weil ich mich frage warum alles so weit gekommen ist usw.

Ich konnte hier auch nicht genau alles beschreiben was im letzten Jahr alles vorgefallen ist, aber gegoogelt hab ich schon sehr viel, danke so dumm bin ich dann auch wieder nicht.

Und nein ich weiß nicht genau was diese Krankheiten genau sind und ob sie sehr unterschiedlich sind. ich denke es gibt auch für jede Krankheit einen Schweregrad.

Er hat ja auch genau diese Hochs und Tiefs, sei es was mich angeht, den Haushalt, die Freizeit. Da hebt er mich sprichwörtlich in den Himmel, räumt alles penibel auf, will das und das unternehmen, und er schwärmt wie schön wir es denn nicht haben.... und dann, liegt alles nur mehr herum, unternehmen tun wir nichts mehr und ich auch nicht mehr so toll, und wenn er einen richtigen "Anfall" hat, schreit er, wirft mit Sachen herum und kriegt vor Aufregung fast einen Herzinfarkt.

ja nächste Woche hat er einen Termin beim Psychologen ausgemacht, wie er meint weil er unter Eifersucht und Verlustangst leidet. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, wer weiß geht er wirklich hin und ob es Sinn macht ihn zu unterstützen, ob eine Therapie wirklich hilft.

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